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Milliardengeschenk: Regierung will Steuern für Elektro-Dienstwagen halbieren
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Die Bundesregierung plant ein üppiges Steuergeschenk für Fahrer von umweltfreundlichen Dienstwagen. Wer ein Dienstfahrrad hat, geht offenbar leer aus.

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ray8 26.07.2018, 20:11
20. @gammoncrack

Den Beitrag und vor allem die Rechnung versteh ich nicht. Sie haben bei einem privat gekauften Neufahrzeug (oder auch Tageszulassung) schon im ersten Jahr mind. 20% Wertverlust. In Ihrem Beispiel macht das 10.000€. Hinzu kommen die üblichen laufenden Kosten. Nach der 1%-Regelung zahlen Sie einen Bruchteil jährlich! Das Dienstwagen-Privileg verdient absolut seinen Namen!

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emobil 26.07.2018, 20:12
21.

Zitat von brux
Ich jedenfalls bin "echter" Ingenieur und fahre seit 12 Jahren Softhybrid. Die Energierückgewinnung funktioniert immer, auch auf Autobahnen. Es wird wohl noch lange dauern bis alle deutschen "echten" Autoexperten das begriffen haben.
Es mag ja sein, dass die Energierückgewinnung, also das Aufladen des E-Antriebs auch auf Autobahnen funktioniert; das ist ja eigentlich selbstverständlich.
Allerdings kommt dieser E-Antrieb natürlich nur im Stadtverkehr bis max. 40 km/h zum Einsatz und darüber wird auf den Verbrennungsmotor umgeschaltet und die Reichweite ist, bei optimaler Aufladung, max. 50 - 60 km.
Und dafür der ganze Aufwand und der zusätzlich Treibstoffverbrauch? Lohnt sich m.E. in keiner Hinsicht.

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baghira1 26.07.2018, 20:15
22. Warum Steuern auf Verbrennerfirmenwagen nicht verdoppeln?

Das wär sinnvoller, als immer mehr Vergünstigungen einzuräumen.Oder die Firmenwagen nur noch an strengere Regeln koppeln, wie Höchstpreis, Höchstleistung,Verbrauch, Nutzung nur während der Arbeitszeit.
Die Elektrofahrzeuge bekommen doch schon jetzt die Prämie.Sollte eigentlich reichen.

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mrmartin19 26.07.2018, 20:15
23. Dienstwagen Regelung ganz abschaffen

Das ist auf so vielen Ebenen Unsinn, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.

Dienstwagen Fahrer neigen dazu „Flatrate“ zu fahren. Da sie sowieso zahlen fahren Sie dann auch kräftig, ist ja umsonst. Umweltfreundlich ist das egal welches Auto auf keinen Fall.
Was an PlugIn Hybriden Förderwürdig sein soll ist außer der Autolobby niemand klar. In der Regel fahren Dienstwagen Fahrer 100te an Kilometern/Tag und wenn Sie mal Parken wird keine Steckdose zum laden da sein.
Das könnte ich noch ewig fortsetzen.

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t_heinze 26.07.2018, 20:17
24. Endlich

Wunderbar!
Da Elektrofahrzeuge bislang immer noch viel teurer sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind Privathaushalte in der überwiegenden Mehrzahl noch nicht in der Lage diese zu kaufen.
Bei gewerblichen Nutzern sieht das deutlich besser aus.
M. E. sollten Hybride mit 0,5 und rein elektrische für einen begrenzten Zeitraum von 2 Jahren mit 0% versteuert werden um dem Markt die notwendigen Anreize zu schaffen die letztendlich auch den privaten Nutzern zugute kommen werden.
Die Industrie plant derzeit massiv Neuvorstellungen bis 2020 von E-Fahrzeugen und eine Bestellflut würde die richtigen (und notwendigen) Weichen stellen. Immerhin sind >50% aller Fahrzeuge für gewerbliche Zwecke.

Als Beispiel schauen Sie sich nur die Flachbildschirme an, bei der Vorstellung noch unerschwinglich für Normalverbraucher, heute ein Massenartikel zum Dumpingpreis.
Bravo Bundesregierung!!!!!

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123posti 26.07.2018, 20:35
25. Hä?

Zitat von
Den Beitrag und vor allem die Rechnung versteh ich nicht. Sie haben bei einem privat gekauften Neufahrzeug (oder auch Tageszulassung) schon im ersten Jahr mind. 20% Wertverlust. In Ihrem Beispiel macht das 10.000€. Hinzu kommen die üblichen laufenden Kosten. Nach der 1%-Regelung zahlen Sie einen Bruchteil jährlich! Das Dienstwagen-Privileg verdient absolut seinen Namen!
Haben Sie schon mal was von der Entfernungskilometerpauschale gehört, die auf die 1% hinzukommen? Umso weiter man weg wohnt umso teuer wird das Fahrzeug bei privater Mitnutzung.

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der_dan 26.07.2018, 20:36
26. Apropos Sachkenntnis,

lieber @Heliumatmer.
z. B: BMW 335xd: 2993 cm3 -230kW (313 PS) - nur mal so als ein Beispiel.

Und auch darüber hinaus geben Sie nur Allgemeinplätze von sich, ohne jedwede stichhaltige Begründung. Vielleicht arbeiten Sie zunächst an Ihrer eigenen Sachkenntnis, bevor Sie diese von anderen einfordern...

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equigen 26.07.2018, 20:37
27. Und nochmal Bonzenunterstützung auf Kosten des Kleinen Mannes

Schon die e-Autoprämie für 50.000€ teure Zweitwagen die in der Eigenheimgarage geladen werden war nur was für die Reichsten im Land. Und nun wird nochmal nachgelegt ... die Dienstwagenfahrer (in unserem Unternehmen die Abteilungsleiter aufwärts) werden steuerlich entlastet. Worauf legt es die SPD eigentlich an? Unter 10% zu fallen?? Steuerliche Entlastung für Fahrzeuge unter 100Ps, unter 15.000€, unter 1.2t, ... sowas würde der Umwelt helfen und den Durchschnittsbürger der was für die Umwelt tun will dabei helfen.

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peppi59 26.07.2018, 20:39
28. Keine klugen Ideen

Wenn die Politik die deutsche Automobil Industrie fördern und die Umwelt schützen will, sollte sie abwarten bis VW und Co. ein paar konkurrenzfähige Fahrzeuge auf den Markt bringt, sonst geht das Geld doch nur als Subvention anderer Marken ins Ausland.

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Proletheus 26.07.2018, 20:57
29. Wow, so viel Kompetenz hätte ich nicht erwartet.

Die Preisklasse, in der sich "günstige" E-Autos normalerweise bewegen, das obere "Mittelklasse"-Segment, können sich die meisten Normalmenschen als Neuwagen schon lange nicht mehr leisten. Diese Wagen werden in der Regel neu an Firmen verkauft, die sie ein bis drei Jahre als Dienstwagen nutzen, dann kommen sie auf den Privatmarkt. Bisher hat diese Klientel absolut kein Interesse am Erwerb von Elektrofahrzeugen, denn erstens sind sie teurer und zweitens zahlt der Dienstwagenbesitzer für den gleichen Wagen (Einsparungen durch E-Mobiltät sind keine, wenn Sie den Sprit sowieso nicht zahlen müssen) Steuer auf einen deutlich höheren geldwerten Vorteil. Somit hat weder die Firma, noch der Dienstwagennutzer ein wirtschaftliches Interesse an einem E-Fahrzeug. Mit dieser Lösung hätte zumindest der Dienstwagennutzer ein Interesse daran, ein E-Fahrzeug zu bekommen (es käme ihn deutlich günstiger, da eine gleichwertige E-Version nicht den doppelten Preis kostet), es kämen mehr davon auf die Straße.

Leider wäre der Effekt auch sofort verflogen, wenn der Steuervorteil wieder verloren geht. Ohne Steuerunterstützung müssen E-Fahrzeuge preisgleich zu Fahrzeugen mit konventiellen Antrieben sein, um realistisch eine Chance auf dem Markt zu haben, denn die wenigsten Menschen haben den Luxus, 10k+ EUR für ein gutes Gewissen auszugeben.

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