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Mobilität: Berlin nimmt Autos Parkplätze weg - für E-Scooter und Lastenräder
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Lastenräder werden immer beliebter, brauchen aber mehr Parkfläche als normale Fahrräder. In Berlin bekommen sie zusammen mit E-Scootern nun eigene Parkplätze zugewiesen - zulasten der Autos.

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citizen01 11.11.2019, 17:50
1. Wenn keine E-(=Economy)Autos mehr fahren

brechen dem Finanzminister - welche Überraschung - aber etliche Milliarden aus der Kraftstoffsteuer weg. Ich vermute, dann werden wir eben über die Akkufahrzeuge zur Kasse gebeten, da lassen sich dann auch ein paar andere Löcher stopfen. Insgesamt wird natürlich alles billiger, bis auf das berühmte Eisbällchen.

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mwroer 11.11.2019, 17:59
2.

Über was für PKW Parkplätze reden die hier bitte? Ich war eben draußen - um ganz sicher zu gehen - der Parkplatz auf dem ich stehe ist sehr großzügig bemessen aber 3 Lastenfahrräder passen da nicht drauf. Zumal nicht wenn man noch mehr als 5 Zentimeter Platz haben will um sie zu beladen, entladen oder auch nur sie zu schieben.

Wie gesagt: Eben draußen probiert. Stellt sich mir also die Frage: Über was für PKW Parkplätze reden wir hier ?

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audaxaudax 11.11.2019, 18:01
3. In die Spree mit den Scootern

denn die sind hier in Berlin nur Spaßfahrzeuge. Brauchen Ressourcen damit ein paar Touristen herumfahren. Ökologischer Nuzten ist null, für die Betreiber aber sehr ökononisch.

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hiko.fairbanks 11.11.2019, 18:05
4. Perspektivische Probleme

Würden die Autofahrer nicht so rücksichtslos und dumm parken, wie sie es gewöhnlich tun, gäbe es vermutlich sogar 30 % mehr Parkraum in dieser Stadt als benötigt würde. Bleibt zu hoffen, dass die Fahrer von E.-Rollern und Lastenrädern intelligenter sind

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msnadine 11.11.2019, 18:05
5. Sehr gut

und sinnvoll. Denn es sind alles Verkehrsteilnehmer, die gleichberechtigt sind. Dann stehen auch nicht mehr überall Roller und Fahrräder im Weg herum. Wäre schön, wenn andere Städte nachziehen würden!

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Jochenberlin 11.11.2019, 18:06
6. Da bin ich mal gespannt...

... wie viele Nutzer der Tretroller diese auf den ausgewiesenen Parkflächen wirklich abstellen werden. Ich befürchte eher, dass die Flächen leer bleiben, die Roller dafür aus Bequemlichkeit 10 oder 20 m weiter entfernt abgestellt werden, weil gerade dort die Fahrt zu Ende war. Ist ja auch nicht verboten.

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hubelwutz 11.11.2019, 18:08
7.

Lobbyclub ADAC, "das könnte ja der Umwelt schaden, wenn wir den Autos Parkplätze wegnehmen" Jo, macht Sinn. Wie wärs mit weniger Parkplätzen für weniger Autos.

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fuerstchristian 11.11.2019, 18:10
8.

wer regelmäßig durch die Städte geht, der merkt schnell, was für eine schwachsinnige Pest diese E-Scooter sind. absolut kein seriöses Alternativ-Fortbewegungsmittel, sonder nur ein Spaßgerät überwiegend für Jungs und junge Männer bis 30. Ein paar ältere mags auch geben. Die lassen dann mit vorzüglicher Begeisterung die Dinger mitten auf dem Gehweg stehen, Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern. Leider sind vermutlich nahezu alle Benutzer Grünen-Wähler, und mit Grünen ist nicht zu spaßen... Aber warten wir nur mal ein, zwei Jahre, dann dürfte dieser Spuk hoffentlich vorbei sein und nicht allzu viele Blinde oder Kurzsichtige über die Roller gestolpert sein.

CF

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manatwork70 11.11.2019, 18:10
9. Chaotische Planungverhältnisse

Die Berliner Senatsverwaltung ist personell nicht einmal in der Lage, Strassensanierungen frist- und bedarfsgerecht umzusetzen. Die Fahrbahndeckensanierung für einen gerade mal 2 km langen Abschnitt einer Hauptverbindungsstrasse in Spandau, Seegefelder Weg, dauert bereits viereinhalb Jahre und ist nicht abgeschlossen. Es fehlen noch 2 km, die noch nicht begonnen wurden. Das werden dann für knapp 4 km vermutlich insgesamt 9 Jahre dauerhafte Verkehrseinschränkung am Berliner Stadtrand, wo es keine ausreichenden ÖPNV-Kapazitäten gibt. Die gibt es deshalb nicht, weil Berlin jährlich einen Zuwachs von 40.000 Bürgern hat aber die Auslegung der Verkehrsinfrastruktur auf dem Stand von vor 25 Jahren ist. Wen des Grossteils der Berliner Berufspendler interessieren denn eScooter-Parkplätze. Der Nutzen tendiert gegen null. Erwiesenermassen. Sinnlose Selbstverwirklichung einiger weniger ausschließlich in der Berliner Politik tätiger Personen könnte man so etwas nennen. Der Berliner Wirtschaft und der zum Erhalt dieser dringend erfoderlichen Modernisierung und Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur ist so ein Blödsinn in keiner Weise zuträglich.

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