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Mobilität: Berlin nimmt Autos Parkplätze weg - für E-Scooter und Lastenräder
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Lastenräder werden immer beliebter, brauchen aber mehr Parkfläche als normale Fahrräder. In Berlin bekommen sie zusammen mit E-Scootern nun eigene Parkplätze zugewiesen - zulasten der Autos.

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toledo 12.11.2019, 09:19
140. Wenn Parkraum so knapp ist..

warum werden dann keine gebührenpflichtigen Fahrrad und E-Scooter Parkplätze eingerichtet? Eben dieses Argument der Knappheit und gerechten Verteilung des Parkraumes führte vor einigen Jahren zur sogenannten Bewirtschaftung des öffentlichen Parkraumes.
Ich verweise dazu mal auf bereits existierende gebührenpflichtige Parkplätze und Parkhäuser auch für Fahrräder beispielsweise Amsterdam oder auch in Trier gesehen..

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Mitdenker77 12.11.2019, 09:27
141.

Wenn im Gegenzug Regelungen wie in Paris eingeführt werden, dann könnte ich dem ganzen ja noch etwas abgewinnen.

Dort werden eScooter, die nicht auf den gekennzeichneten Flächen geparkt sind als Sperrmüll angesehen und von der Stadt entsorgt. Das wurde eingeführt, nachdem man festgestellt hat, dass die eScooter einfach kreuz und quer und häufig einfach iregendwo im Weg abgestellt werden.

Und mit Lastenrädern sollte man dann ähnlich verfahren. Wenn diese so abgestellt werden, dass sie alles behindern, dann sollte man die auch abschleppen, wie man es bei Autos auch macht.

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Mitdenker77 12.11.2019, 09:33
142.

Zitat von dodgerone
Warum? Dauernörgelnde Dörfler braucht in der Stadt keiner. Zum Kotzen diese Landbrut, die meint ihre Freiheit erpressen zu können. Wohnen sie doch auf ihrem Dorf, wo es nix mehr zum Einkaufen geht, aber gehen sie nicht den Menschen die gerne in der (grünen) Stadt leben auf die Eier. Ich kanns hier im Forum echt nicht mehr lesen. Diese ewigen Dorfjammerlappen, die meinen die Welt dreht sich um sie. Es gibt in Deutschland viele Menschen (auch im ländlichen Raum) die verstanden haben das nicht jeder mit dem Auto in die Stadt kann. Und die sich an einer autoärmeren Innenstadt erfreuen. So wie ich!
Dann hoffe ich aber, dass Sie auch nicht über die hohen Mieten in der "grünen" Stadt jammern. Und ich hoffe Sie heizen Ihre tolle Stadtwohnung mit einer Luft-Wärmepumpe und haben auf jeden Fall keinen (Kamin-)Ofen. Denn das würde Abgase bedeuten.

Und Gemüse und Obst wollen Sie hoffentlich auch nicht mehr konsumieren sondern lediglich synthetische Industriepampe.

Denn ohne die ländlichen Gebiete, in denen die Menschen Fahrzeuge individuell benutzen bekommen Sie keinerlei Essen in die autofreie Stadt.

Und da leider keine Bahnanschlüsse an den Feldern der Landwirte existieren kann man Ihnen die Produkte leider nicht in die Stadt transportieren.

Ich habe das Gejammer der Jammerlappen aus den Städten so was von satt. Sollen sie doch verhungern und sich dabei an der sauberen Luft erfreuen. Essen sollte man nicht mehr dorthin liefern. Zumindest nicht zu radikalen Autohassern wie Ihnen.

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Mitdenker77 12.11.2019, 09:43
143.

Zitat von hsoe
Halte ich schlicht für totalen Unsinn. Tut mir leid. Vor allem wenn ich mir ansehe wie viele Autos mit "BAR","BER","MOL","EW","KY","KW" und anderen auswärtigen Nummernschildern hier auf den Anwohnerparkplätzen dauerhaft(!) rumstehen. Außerdem stellt sich die Frage wo das große Problem sein soll, wenn die Autodichte in Berlin tatsächlich am niedrigsten von allen deutschen Städten ist.
Kurze Info: Seit einigen Jahren kann man beim Umzug sein altes Nummernschild behalten. Daher ist das Nummernschild kein Indiz dafür, ob jemand ein Anwohner ist oder nicht.

Es können also zugezogene sein, die seit dem Umzug nach Berlin noch kein anderes Auto gekauft haben.

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auweia 12.11.2019, 10:01
144. Wie, Familien?

Zitat von tjinsz
Warum gibt es eigentlich keine Parkplätze für Familien in diesem narzisstisch individualistischen Land? Es ist wie Die Gletscherschmelze: Sind die Sonnenstrahlen einmal durch, dann schmilzt der Gletscher umso schneller. Mehr für Familien, nicht für Individualisten... bald gibts eh nur noch Rollstuhlfahrer in Dt...
Haben Sie sich etwa Kinder angeschafft? Das vergrößert aber den CO2-Fußabdruck ganz ungemein. Wie können Sie das ökologisch verantworten und noch Park-Sonderrechte fordern?
;-)

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pit.duerr 12.11.2019, 10:14
145.

Zitat von Mitdenker77
Dann hoffe ich aber, dass Sie auch nicht über die hohen Mieten in der "grünen" Stadt jammern. Und ich hoffe Sie heizen Ihre tolle Stadtwohnung mit einer Luft-Wärmepumpe und haben auf jeden Fall keinen (Kamin-)Ofen. Denn das würde Abgase bedeuten. Und Gemüse und Obst wollen Sie hoffentlich auch nicht mehr konsumieren sondern lediglich synthetische Industriepampe. Denn ohne die ländlichen Gebiete, in denen die Menschen Fahrzeuge individuell benutzen bekommen Sie keinerlei Essen in die autofreie Stadt. Und da leider keine Bahnanschlüsse an den Feldern der Landwirte existieren kann man Ihnen die Produkte leider nicht in die Stadt transportieren. Ich habe das Gejammer der Jammerlappen aus den Städten so was von satt. Sollen sie doch verhungern und sich dabei an der sauberen Luft erfreuen. Essen sollte man nicht mehr dorthin liefern. Zumindest nicht zu radikalen Autohassern wie Ihnen.
Auch ich denke, diese Ballungszentrenbewohner haben irgendwie dünnere Nervenstränge, wie diese sogenannten " Jammerlappen" ,gut ich würde uns harte Hunde aus den eher ländlichen Gegenden, nennen. Die können einem wirklich leid tun, diese MIMIMI Schattenparker und Warmduscher. Und auf die von Ihnen erwähnte Ernährung würde ich mich auch freuen, bräuchten wir auf dem Land auch nicht soviel gesundes Zeugs produzieren, für die Ballungszentren und könnten der Natur, Unmengen von Hektar Land zurück geben, zur freien Entfaltung derselbigen. Sozusagen ne Winwin Situation für uns alle incl. Natur!!

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Greenkeeper2021 12.11.2019, 10:18
146.

Zitat von toledo
warum werden dann keine gebührenpflichtigen Fahrrad und E-Scooter Parkplätze eingerichtet? Eben dieses Argument der Knappheit und gerechten Verteilung des Parkraumes führte vor einigen Jahren zur sogenannten Bewirtschaftung des öffentlichen Parkraumes. Ich verweise dazu mal auf bereits existierende gebührenpflichtige Parkplätze und Parkhäuser auch für Fahrräder beispielsweise Amsterdam oder auch in Trier gesehen..
Nur kostet ein Scooterabstellplatz ein Promill eines Autoabstellplatzes, sowohl was die Baukosten, die Bewirtschaftung, den Unterhalt betrifft
Zudem sollte dann auch eine gerechte Aufteilung der Infrastruktur stattfinden.
Es sei denn es geht nur um das abwürgen von Autokonkurrenz

Kleiner Tipp an die ganzen Dagegen-Bürger
Weltweit sind genau die Städte richtig lebenswert für die Bürger UND für die Läden, in denen das Auto vertrieben oder zu guten Teilen vertrieben wurde

Es ist daher ein Neandertalerreflex, das Auto in den Städten halten zu wollen
Alle Argumente, seien es Transport, Machbarkeit, Immobilität und Co sind Argumente aus dem Vorgestern, im Ausland längst haptisch bewiesen, dass es nicht stimmt
Und dazu muss man nicht raten, nicht forschen, nicht überlegen, man muss es einfach nur ansehen

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Greenkeeper2021 12.11.2019, 10:25
147.

Zitat von hsoe
In eine autoärmere Start kommt kein Geld rein weil die Großstadt zu 100% vom Umland abhängig ist. Wenn der Speckgürtel und alle Bewohner außerhalb des S-Bahn-Rings Ihre Sachen bei Amazon bestellen; weil die keinen Bock haben Ihre Tùten und Kartons mit Bus und S-Bahn zu transportieren; und (wenn überhaupt) nur noch auf einen Coffee-to-go und einen Dürüm-Döner vorbeikommen dann ist Ihre tolle Großstadt tot. Mausetot. Anzeichen sieht man doch jetzt schon überall. Gucken Sie doch mal nach Kopenhagen. Sowas kann doch wohl wirklich niemand ernsthaft wollen.
Raten Sie sich die Welt zurecht?

Der Zufriedenheistindex in Städten ohne bzw Teilausgesperrtem Autoverkehr ist ausgezeichnet, da träumen unsere autolastigen Städte davon

Dann mal ein Blick in asiatische Megacities mit 25 Millionen Einwohnern
Die verhungern nicht, die Geschäfte gehen nicht pleite, der Nachschub funktioniert
Und das bei einem auf die Bevölkerung hochgerechneten Verkehr deutlich unter unserem Verkehr
Ergo: Man kann Warentransporte Prima oranisieren, auch wenn der Autoverkehr eingeschränkt ist

Einfach mal die seit 80 Jahren im Hirn festgestezten Regeln löschen und anfangen zu denken

1/3 reiner Parkplatzsuchverkehr
20% der Straßeninfrastruktur ist Parkplatzfläche
Milliarden die man ausgiebt, nur damit Max Muster einen Parkplatz findet, die Straße groß genug ist.
Und bei einem Radwegbauplan bekommen die Autostadtbewohner Panikattacken

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Greenkeeper2021 12.11.2019, 10:28
148.

Zitat von Mitdenker77
Und Gemüse und Obst wollen Sie hoffentlich auch nicht mehr konsumieren sondern lediglich synthetische Industriepampe. Denn ohne die ländlichen Gebiete, in denen die Menschen Fahrzeuge individuell benutzen bekommen Sie keinerlei Essen in die autofreie Stadt. Und da leider keine Bahnanschlüsse an den Feldern der Landwirte existieren kann man Ihnen die Produkte leider nicht in die Stadt transportieren.
EIn Beitrag aus 1960?
Als der Bauer noch mit der Harke die Felder bearbeitete?

Um die Arbeiter heutzutage auf die Felder, die Nahrung in die Städte zu bringen brauchen Sie keinerlei Verkehrsnetz mehr wie es existent ist

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Dokoqueen 12.11.2019, 10:30
149. Begrenzter Platz

Es geht doch gar nicht darum, Autofahrer zu gängeln.
Wo, wie auf dem Lande, genügend Fläche vorhanden ist, können die Bewohner meinetwegen 3 SUVs pro Nase besitzen, ist mir egal, da jeder ja eh nur mit einem fahren kann.
Aber´der Platz, der in Innenstädten zur Verfügung steht, ist nun mal begrenzt. Darauf befinden sich Häuser, Schulen, Parkanlagen, Läden und ja, auch Straßen und Parkplätze.
Den öffentlichen Raum kann man nicht einfach, wie einen Luftballon aufblasen und beliebig vergrößern. Deshalb ist es leider erforderlich, diese knapp bemessene Ressource angemessen zu verteilen.
Momentan wird den Autofahrern sehr viel Raum zugestanden, für Straßen, Autobahnen und Parkplätze.
Was hier aber fehlt, sind Wohnungen. Wo sollen die denn gebaut werden, wenn man den dafür nötigen Platz nicht an anderer Stelle einspart? Zumindest in Innenstadtbereichen, wo man echt keinen eigenen Wagen braucht, muss eine striktere Parkraumbewirtschaftung her, natürlich verbunden mit einem verbesserten ÖPNV. Anders wird es nicht gehen.
Die Idee, die in Tokio verfolgt wird, dass man nämlich grundsätzlich für die Zulassung eines Neuwagens den dafür notwendigen Parkplatz nachweisen bzw. anmieten muss, halte ich für sinnvoll. Klar, es träfe in in erster Linie wieder einmal die Leute, denen es am Geld für einen eigenen Parkplatz fehlt, aber mal ehrlich - lieber kein Auto doch dafür eine bezahlbare Wohnung als umgekehrt.

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