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Mobilität der Zukunft: "Das Auto macht die Stadt kaputt"
BMW

Das perfekte Auto für die Stadt gibt es nicht. Das sagt der Hamburger Verkehrsplaner Konrad Rothfuchs - und widerspricht damit dem Hersteller BMW, der sein Elektroauto i3 als urbane Revolution preist. Wie sieht dann Mobilität von morgen aus?

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annibertazeh 05.11.2013, 07:48
1. Die Planer sind's!

Die Planer sind's, die die Städte derzeit kaputt machen. Grüner, mit religiöser Inbrunst vorgetragener Ideologie folgend werden Straßen zurückgebaut, eng gemacht und mit zusätzlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen der Verkehrsfluß noch weiter behindert. Es heißt, die Wirklichkeit negieren, wer glaubt, den Individualverkehr quantitativ begrenzen zu können. Die Folge? Noch mehr CO2 durch Staus. Dieses zusätzlich von falscher Verkehrspolitik produzierte CO2 möge den Ideologen und ihren Handlangern täglich durch die Nüstern ziehen, so lange, bis sie vernünftig werden.

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toledo 05.11.2013, 07:55
2. ....

Es gab schon mal einen bundesdeutschen Verkehrsminister Lauritsen (SPD), der mit ähnlichen Slogans ('Das Auto mordet unsere Städte') ideologischen Klassenkampf betrieb.
Lauritsen ist schon lange nur eine unbekannte Fußnote der Geschichte, während das Auto immer noch da ist!
45 Mio zugelassene Pkw zeigen deutlich, dass die Menschen Auto fahren wollen. Besserwisser wie Herr Rotfuchs sollten mal darüber nachdenken, dass Straßen seitdem die Perser als erste solche gebaut haben, für den Transport von Menschen und Waren gedacht waren!

Soziale Begegnungsstätten kann er gerne auf begrünten Hinterhöfen mit integriertem Ökoteich einrichten! Straßen sollten ihrem ursprünglichen Zweck vorbehalten bleiben

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damp2012 05.11.2013, 07:58
3. .. per

.. Pedes, die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und ab und an auch das Fahrrad ... das geht schon!

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u.loose 05.11.2013, 08:00
4. Das urbane dörfliche Leben

als Zukunftsperspektive wird es nicht geben. Jede Stadt ist auf die Kaufkraft des Umlandes angewiesen und die kommt nun mal überwiegend per Auto in die Stadt - wenn sie denn überhaupt noch kommt.

Ich mag ein schlechtes Beispiel sein - aber ich war seit Jahrzehnten nicht mehr in der Innenstadt. Alles was ich benötige bekomme ich außerhalb der Stadt und das auch noch mit jeder Menge kostenfreier Parkplätze. Viele Städter sehen das offenbar ähnlich - die fahren in die großen Malls außerhalb der "Stadtmauern".

Warum wohl ist das Prinzip Kaufhaus a la Karstadt auf dem absteigenden Ast?

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hl007 05.11.2013, 08:02
5. Ja, unserre lieben Experten, von nix ne Ahnung

In der Stadt stören doch - mal ehrlich gesagt - die vielen Menschen, während auf dem Dorfe es oft als störend empfunden wird, dass dort so wenig Menschen leben.

Immer wieder lustig, so einen Unsinn zu lesen. Aber Experten leben ja offensichtlich sehr gut davon, ihr "Wissen" mit uns dummen Normalsterblichen zu teilen. Der Vorschlag, für jeden P-Platz im öffenlichen Verkehrsraum abzukassieren, ist ja nun wahrlich sowas von alt. In Lübeck kassiert die Stadt schon seit Jahrzehnten von den Anwohnern der Innestadt für die Ausstellung des Anwohnerparkausweises. Also keine neue Idee, sondern nur ein alter Hut Herr Experte.
Und zum Abschluss etwas von einem echten Universalexperten für sogenannte Fachleute: "Getretener Quark wrid breit, nicht stark"

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BettyB. 05.11.2013, 08:02
6. Seltsame Frage...

Wieso lautet die Abschlussfrage nicht: "Besitzen Sie ein Auto?"

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kezia_BT 05.11.2013, 08:03
7. zu kurz gedacht!

Leider klammert Herr Rothfuß ein paar elementare menschlichen Verhaltensweisen aus! Carsharing setzt exakte Planung voraus - habe ich zufällig mal zwei Stunden früher frei, kann ich mich zwar in mein Auto setzen und raus fahren, wenn es vor der Tür steht, muß ich aber erst umständlich ein Car ordern, dann geht das nicht. Gerade Besserverdienende werden sich diese Spontaneität nicht nehmen lassen. Ein anderer, Großteil, der Bevölkerung ist zum Vorausplanen sowieso zu bequem, da kommt das Konzept erst an, wenn die Alternative richtig was kostet, das begreifen nämlich (fast) alle.

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tubelayer53 05.11.2013, 08:06
8.

Zitat von sysop
Wahrscheinlich, aber schauen Sie mal mit welcher Selbstverständlichkeit die Autos die Straßen dominieren. ... Da stehen jetzt 70.000-Euro-Autos aneinandergereiht. Wenn da ein Lackkratzer dran kommt, dann ist aber Holland in Not.
Keine gute Idee, Ideologen zu Stadt- und Verkehrsplanern zu machen. Der öffentliche Dienst ist für die Bürger da und nicht dazu, sie nach irgendeiner grünen Ideologie (die ja in dem Interview an vielen Stellen durchscheint) zu erziehen.

Die kritisierte Verstopfung auf den Hauptverkehrsadern liegt ja auch weniger daran, dass jeder Auto fährt, sondern erstens daran, dass die Politik es nicht schafft, den Lastenverkehr auf die Schiene zu verlagern, und zweitens an der rückständigen Arbeitskultur in Deutschland: Wir schaffen es nicht ausreichend, unsere Arbeitszeiten zu flexibilisieren, mehr Home Offices einzurichten, und damit den Verkehr nachhaltig zu entlasten.

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matthias_b. 05.11.2013, 08:06
9. Auch Auto

"Ich gestehe: Ich fahre auch Auto. Aber auch ganz viel mit Bus und Bahn - ehrlich!"

Und damit hat sich die Sache erledigt. Gutmenschliche Weltverbesserer, die Wasser predigen und selbst Wein saufen, haben wir mehr als genug. Ist der Herr Rothfuchs eigentlich bei den Grünen?

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