Forum: Auto
Mobilität der Zukunft: Selber lenken? War gestern!
Daimler

In Zukunft soll das Auto von alleine steuern - eine Vision, die ankommt: Jeder dritte Bundesbürger kann sich vorstellen, in ein selbstfahrendes Auto einzusteigen. Unsere Redakteurin auch - persönliche Gedanken zum Fahren von morgen.

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servaz 19.01.2014, 15:15
120. Freiwillige vor

Bevor wir im Berufsverkehr auf der Autobahn führerlos dahingleiten lass uns doch erstmal das Fliegen ohne Piloten ausprobieren. Müßte technisch einfacher sein, auf jeden Fall hat es mehr Platz. Wäre doch mal interessant zu sehen wer da freiwillig einsteigt. Ich selber würde wahrscheinlich den Aufpreis "mit Pilot" bezahlen.

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fd53 19.01.2014, 15:23
121. @John.Moredread = ich glaube es nicht

Zitat von John.Moredread
Wieso sollte das mit Fußgängern und Co. nicht möglich sein? Ich kenne den Entwicklungsstand bei den Systemen sehr gut; Fußgänger, Radfahrer und Mopedfahrer sind kein Problem.
Dank alter sporadischer Kontakte kenne ich zahlreiche Testergebnisse, von denen ja auch einige vor wenigen Wochen im TV gezeigt wurden. Und da lassen bisher alle mir bekannten Systeme in der Praxis noch sehr viele Wünsche offen. Wobei allerdings gewaltige Fortschritte vor allem durch mehr manpower in kurzer Zeit durchaus möglich sind. Allerdings ist bisher die Zuverlässigkeit der extrem komplexen Systeme aus meiner Sicht überhaupt nicht gewährleistet. Und ohne Redundanz sehr ich keine Lösung dieser Grundsatzfrage. Und wo bitte will man die "Manpower" hernehmen? Etwa bei tarent anmieten oder doch bei den unvorstellbar fleißigen und extrem ehrgeizigen jungen Chinesen?

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Alderamin 19.01.2014, 15:45
122. Bin dafür

Diese ganze ÖPNV-Geschichte ist schön, wenn man in Hamburg, Berlin, München oder Köln wohnt. Da fahr' ich auch ÖPNV. Aber in unserem Dorf, gerade mal 7 km vom Ortszentrum, kommt einmal die Stunde ein Bus vorbei. Von 6 bis 22 Uhr. Dazwischen ist Taxi angesagt, 20 Euro die Strecke. Zur Arbeit in den nächsten großen Ort (35 km) dauert es mit ÖPNV anderthalb Stunden. Mit dem Auto: 25 Minuten. Und im Auto fährt man auch mal ein paar Kästen Getränke nach Hause. Und man braucht nachts keine Angst haben, auf irgendwelche Idioten zu treffen, die auf Krawall aus sind.

So, zum autonomen Fahren: es ist ja nicht so, dass das Auto einem das Fahren komplett abnehmen wird und keinn Lenkrad mehr hat. Da werden Assistenzsysteme entwickelt, ähnlich wie ein Tempomat (bei Daimler gibt's, wie ich gelesen habe, schon einen Tempomat, der automatisch den Abstand zum Vordermann hält, auch wenn der mal langsamer wird oder vollbremst).

Zum Beispiel wäre ein autonomes Fahrsystem toll auf der Autobahn, wenn es mit vorgegebenem Tempo überholt und einfädelt, die linke Spur für schnellere Fahrzeuge frei macht, und dem Fahrer erlaubt, mal nach links und rechts zu schauen (lesen sollte er nicht, weil er am Ende die letzte Verantwortung trägt). Oder einen Schritt weniger (gibt's aber schon), mal eine Vollbremsung zu machen, wenn er auf den Stau auffährt und gerade am Radio hantiert und nicht aufpasst.

Und wenn der Fahrer Lust hat, selbst zu fahren, dann schaltet er das System (bis auf die automatische Notbremsung) einfach aus.

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katerramus 19.01.2014, 16:08
123. ist nicht alles eine Preisfrage ?

Zitat von libebknofne
... und 23 Stunden pro Tag irgendwo nutzlos zu parken, ist extrem unrentabel. In dem Moment, wenn Fahrdienste keine Fahrer mehr brauchen und daher sehr billig werden, werden sich nur noch wohlhabende Freaks ein eigenes Auto leisten. Parkplätze werden weitgehend überflüssig und zurückgebaut. Der Fahrweg zur Arbeit wird eine weit geringere Rolle spielen als heute, und damit wird das Häuschen im Grünen wieder attraktiv wie früher. Und so weiter. Vielleicht wird es auch anders kommen. Aber wie es auch immer kommen wird: Das autonome Auto wird unseren Lebensstil viel tiefgreifender verändern, als wir momentan denken.
Wer wird sich den automatisierten Individualverkehr leisten können ?

Doch wohl nicht diejenigen, die ohnehin aus Kostengründen nicht mal ein Taxi ordern, sondern im Bekanntenkreis herumfragen, wer nach einer Feier fahren kann,

doch wohl nicht diejenigen, die an ihren alten Rostlauben festgehalten haben, als es die Verschrottungsprämie gab,

doch wohl nicht diejenigen, die für Mindestlohn in Wechselschichten arbeiten und ihre Schrottlauben brauchen, um zur Arbeit zu kommen,

doch wohl nicht diejenigen, die den Arbeitsweg in Fahrgemeinschaften absolvieren und so deutlich billiger von A nach B kommen als mit den öffentlichen,

und ganz sicher nicht diejenigen, die nicht mal ein Automatikgetriebe wollen, weil sie selber die Drehzal bestimmen wollen, beim Überholvorgang, z.B.

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Randgruppe 19.01.2014, 16:21
124. Air France

Zitat von John.Moredread
Komisch, das lese ich hier immer wieder. Warum kann der Autopilot das nicht? Erklären sie doch mal! Wie macht denn ein Mensch das? Ist es Magie, die durch Technik nicht nachzubilden ist? An den gesetzlichen Rahmenbedingungen wird übrigens gearbeitet. Und zwar jetzt, ganz konkret. Da autonomes Fahren die Anzahl der Unfälle extrem reduzieren wird, dürfte das ganze ein rein versicherungstechnisches Problem sein. Schuld ist da nur noch eine rein finanzielle Frage.
Lieber John, da friert mal eben ein Röhrchen ein und der liebe Autopilot schickt einige hundert Leute zum Baden in den Atlantik. Aber Radfahrer, Fussgänger usw. sind kein Problem, nie!

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Andreas-Schindler 19.01.2014, 16:28
125. Nett

Zitat von sysop
In Zukunft soll das Auto von alleine steuern - eine Vision, die ankommt: Jeder dritte Bundesbürger kann sich vorstellen, in ein selbstfahrendes Auto einzusteigen. Unsere Redakteurin auch - persönliche Gedanken zum Fahren von morgen.
In der Anime Serie: Ghost in the Shell Arise Episode 2 ist das schon Realität und die Rechner in den Fahrzeugen werden gehackt mit Entsprechenden Folgen. So Toll sich das Autonome Fahren Anhört sollte man es nicht Übertreiben. In Deutschland schafft man es nicht mal Schilder Aufzustellen die einen Frühzeitig über Staus und Sperrungen zu Informieren und man Weiträumig diese frühzeitig Umfahren könnte. Da setzt man lieber auf das Autonome Fahren im Stau...

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Steinwald 19.01.2014, 16:28
126. Klaromat

Das ist schon interessant vom Tchnischen her. Es wird gemacht, weil es gemacht werden kann. Allerdings möchte ich warnen: Durch zu viele Assistenzsysteme verlernen die Leute das Fahren. Im Printspiegel war ein Artikel über Piloten, die nicht mehr fliegen können. Selbiges geschieht bei den Autos. Schon beim Tempomat glauben manche, der regle das schon alles allein, auch das Bremsen. Das ist eben die Gefahr des technischen Fortschritts. Aber kommen wird das alles, nicht, weil es wirklich besser wäre oder das Fahren sicherer machte,sonder einfach deshalb, weil es machbar ist. Tschüß, Leute.

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cola79 19.01.2014, 17:01
127. Kommt auf jeden Fall

Anhand des Gemeckers hier im Forum kann man sicher sein, das autonome Fahren wird kommen und sich durchsetzen! Denn wenn die Deutschen es verteufeln, wird es ein Megageschäft, und das machen natürlich die anderen.

Hier wird eine Selbstkontrolle herbeifabuliert, die es nie gegeben hat. Sie können zu keiner Zeit kontrollieren, ob ihnen ein Falschfahrer ohne Licht vorne reinrauscht, ob in ihrem Auto die Bremsanlage ausfällt und auch nicht, ob Sie am Steuer einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall kriegen.

Das autonome Auto würde Sie dann anstatt an den Stammtisch direkt in die Notaufnahme fahren, priorisiert gegenüber dem Individualverkehr. Aber der deutsche Michel fährt ja bekanntlich im Koma besser, als der Rest der Welt bei Bewusstsein...

Natürlich wird das autonome Fahren sich durchsetzen und billiger wird es wohl auch werden. Da zahlt man dann 50€ Flattarif und kann jeden Tag so viel man will in seiner Region rumgondeln, Überlandfahrten kosten nen 5er extra und wer durch mehrere Bundesländer will, der zahlt dann eben 30€ oder so.

Die Bahn könnte dann ausschließlich für Güterverkehr genutzt werden, was viele Produkte verbilligen würde. Den unkomfortablen ÖPNV könnte man abschaffen.

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annibertazeh 19.01.2014, 17:05
128. Selber lenken? - Ist Zukunft!

Ich halte auch diesen Schrieb (wieder) für eine übernommene im Auftrag der Autoindustrie geschriebene Auftragsarbeit, die auf Den-selben-komm-raus Interesse und damit letztlich Bedarf an den IT-bestimmten Vehikeln zu schaffen versucht, weil sie fürchtet, anders keine Gewinne mehr erzielen zu können.

Der Wunsch und der Bedarf hingegen, Auto (= selbst) zu fahren, sind und bleiben beständig. Die Zukunft liegt sehr viel eher beim selbst zu steuernden, selbst zu schaltenden Fahrzeug, auch dann, wenn es je nicht mehr benzin- oder diesel-betrieben ist, als beim unbeherrschbaren Super-Computer auf der Straße.

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eunegin 19.01.2014, 17:18
129. Nicht mit mir!

Autofahren macht doch auch Spaß! Selbst wenn irgendwann eine Maschine für mich leben könnte, an meiner Statt essen könnte oder Sex haben könnte, möchte ich das schon gerne noch selbst machen.

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