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Mobilität: So viel kostet ein Abo fürs Auto
DPA

Jeden Tag ein neues Auto - immer mehr Anbieter locken Kunden mit Auto-Flatrates, auch in Deutschland. Ein Vergleich zeigt: Mit einigen PKW-Abos kann man viel Geld sparen.

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catcargerry 24.02.2019, 12:27
50. Das sowieso

Zitat von mailo
Bis zu 1600 Euro soll so ein Abo im Monat kosten? Da kann man ja besser mit dem Taxi fahren.
In den meisten Fällen ist bei Privatautos Taxi billiger als Eigentum. Das wird mir aber wohl die Unabhängigkeit wert sein - dann wird es auch wieder ein Kombi. Ich hänge nämlich an dem überholten Konzept des Individualverkehrs der letzten hundert Jahre, mit dem ich sozialisiert worden bin.

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LapOfGods 24.02.2019, 12:37
51. "...kann man viel Geld sparen."

Als überzeugter Gebrauchtwagenfahrer kann man über die Zahlen in dem Artikel nur mit den Kopf schütteln. Völlig abgehobene Parallelwelt. Wer so viel Geld verbrennt braucht nicht über's Sparen zu reden.

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det42 24.02.2019, 13:01
52.

Zitat von catcargerry
.... Ich habe kein Problem damit, ein Auto fünf bis sieben Jahre zu fahren....
5-7 Jahre ?... sorry, das hört sich auch etwas abgehoben an. Wenn die Halbwertszeit eines 1-2 Tonnen Vehicels im privaten Gebrauch nur 5-7 Jahre beträgt, muss irgendetwas mit der Nachhaltigkeit nicht stimmen. Ich hoffe ja, dass mit minutengenauen Mietmodellen die Ressourcen sehr viel effektiver genutzt werden. Ebenso können auch im privaten Besitz wartungsfreie, extrem robuste und updatefähige Elektroautos zur Verlängerung der Nutzung beitragen... zumindest die Komponente Akku sollte inkl. second life im Keller schon Minimum 20 Jahre im Einsatz sein, um dann recycelt zu werden.

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MatthiasPetersbach 24.02.2019, 13:11
53.

Zitat von zensurgegner2016
Das ist der Kardinalfehler Für die überwiegende Mehrheit der Menschen wäre es billiger Taxi zu fahren oder für den Bedarf ein Fahrzeug anzumieten und ansonsten den ÖNVP zu benutzen Nur hat jeder Mensch "Existenzangst" wenn er nicht mobil ist, also zu jeder Sekunde "fahren" kann Wenn Sie aber Großstadtbewohner befragen, vielleicht auch mal in wirklichen Großstädten, nicht Krlsruhe und Co, dann stellen Sie fest, dass die ganz anders denken Nur die Älteren und die Rand und Dorfbewohner haben noch diese Existenzangst ohne Auto Was für ein grund gibt es denn ein eigenes Auto zu besitzen, wenn auf Zuruf binnen 5 Min ein Mietgefährt dasteht, und das alles auch noch billiger ist als Neukauf (was ja in Summe mit Jahreswagen und Leasing gut 70% machen)
Was Sie so beschreiben, ist eben in der (Groß)Stadt -bei ortsnaher Arbeit- machbar - woanders eben nicht. Wenn der Großstädter so denkt - und das hinkriegt - alles paletti. Warum kanns nicht für unterschiedliche Probleme unterschiedliche Lösungen geben?

Wie Sie sagen: Dorf- und Randbewohner. Die gibts in großer Zahl. Und wirds weiter geben. GROSSstadt ist nämlich oldschool, ökologischer Irrsinn und Irrweg.

Und DER Bedarf, der täglich von Fahrzeugen abgerufen wird, könnte sich die Mehrheit der Menschen eben NICHT in Form von Carsharing, Leasing oder Taxi oder anderen Bezahlmodellen her leisten. Das ist um ein vielfaches teurer.

Sonst wären ja alle alle blöd. Und das im "Geiz-ist-geil-Land? Unwahrscheinlich.

Autofahren in Form von Selbtsbesitz ist viel billiger als alles andere. Weil man es REGELN kann. Karre für 3000 Euro, Betriebsaufwand 500 Euro/jahr, Steuer, Versicherung, Sprit. Fertig.

Das ist nach oben offen - klar. Aber das ist eines der Modelle, wie man den Individualverkehr gestalten kann. Manche bis viele MÜSSEN das so sogar.

Kommen Sie einfach mal von dem Vergleich zum Neuwagen runter.

Und wie gesagt - ob Selbstbesitz oder nicht - die Probleme bleiben. Und das ist die NOTWENDIGKEIT, sich zur Arbeit zu begeben.

Wenn wir nur die Fahrten betrachteten würden, die die Leute aus Freizeitgestaltung -und NICHT gezwungen- veranstalten, wären die Begleiterscheinungen vernachlässigbar.

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MisterD 24.02.2019, 13:15
54. Der ADAC...

geht mit seiner TCO grob gesagt davo aus, dass Sie dek Wagen neu zum BLP kaufen, ihn 5 Jahre abschreiben und dann mit geringem Restwert (wenn überhaupt) verkaufen. Außerdem müssen Sie der Durchschnittsfahrer sein, der 15.000km/a fährt. Fahren Sie 36.000km geht die Rechnung nicht mehr auf. Die meisten Menschen kaufen ihre Autos gebraucht. Schon nach 1 Jahr sind die Preise auf etwa 60% BLP gesunken. Meiner war ein Leihwagen und lag nach 9 Monaten und 27.000km bei 55% BLP. Kauft man ein Auto, dass 2 Jahre alt ist, zahlt man noch ca 45-50% BLP... insofern ist es tatsächlich blanker Irrsinn Neuwagen zu leasen. Zumal diese Leute sich umgucken werden, wenn sie alle 3 Monate ihr Auto zurückgeben. Da kostet dann jeder Kratzer und jedes schmutzige Polster richtig Geld. Denn die Leasinggeber verlangen nach 3 Monaten ein tadelloses Auto zurück...

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Richie4454 24.02.2019, 13:19
55. Zensurgegner2016

Zitat von zensurgegner2016
Ergänzung: Nicht mal 19% des fahrzeugabsatzes sind Gebrauchtwagen https://infographic.statista.com/normal/infografik_9845_pkw_in_deutschland_nach_art_des_er werbs_n.jpg 61% kaufen Neuwagen 19% Gebrauchtwagen, darin sind 13% Jahreswagen enthalten 9% geleast 3% Firmenfahrzeuge (was auch Neufahrzeuge sind) ....
Also Ihre Statistiken kann ich nicht nachvollziehen. Die Infografik gibt es nicht und die Statistiken sagen etwas anderes:

Es werden doppelt so viele Gebrauchtwagen wie Neuwagen zugelassen. Damit reden wir nur über maximal 1/3 Neuwagen aller Zulassungen in Deutschland!
Der Anteil der Firmenzulassungen an allen Neuwagen betragen 2/3! Damit lediglich nur 1/3 Privatkunden.
Nach Adam Ries folgere ich dann: 1/3 Neuwagen, davon 1/3 Privatkunden = 1/6 aller Zulassungen betreffen Privatkunden mit Neuwagen.

So könnte ich noch viele Ihrer Statistiken als falsch widerlegen. Sie machen sich das Leben selbst schwer mit Ihren falschen statistischen Argumenten. Grundsätzlich gebe ich Ihnen allerdings in vielen Punkten recht.

Ich glaube auch, dass sich viel Geld sparen lässt, dass es nachhaltiger ist Autos zu teilen usw. Aber das geht nicht von jetzt auf gleich und hat meines Erachtens nichts mit den Abomodellen zu tun. Sie vermischen hier den Artikel mit Ihrer Weltanschauung.

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MisterD 24.02.2019, 13:23
56. Auch hier gilt mal wieder...

Zitat von det42
5-7 Jahre ?... sorry, das hört sich auch etwas abgehoben an. Wenn die Halbwertszeit eines 1-2 Tonnen Vehicels im privaten Gebrauch nur 5-7 Jahre beträgt, muss irgendetwas mit der Nachhaltigkeit nicht stimmen. (...)
ziehen Sie bitte nicht ihr persönliches Verhalten als Maßstab heran. In meinem Job z.B. ist es durchaus üblich, viel zu reisen. Zusammen mit meinen privaten Kilometern komme ich so auf 30.000km und mehr in einem "guten" Jahr. Das bedeutet ich hab nach 7 Jahren weit über 200.000km auf dem Tacho stehen und habe somit die Lebensdauer vieler Bauteile erreicht. In diesem Laufleistungsbereich wird für mich das Ausfallrisiko unkalkulierbar und es muss ein neues Auto her...

Der Wagen fährt natürlich auch mit 200.000km noch weiter. Aber die Wahrscheinlichkeit einer kostenintensiven Reparatur wird immer höher...

Wer sein Auto nur 15.000km im Jahr bewegt, braucht natürlich entsprechend 14 Jahren, um in diese Regionen vorzustoßen. Da ist das kein Problem...

Vielfahrer werden jedoch ihr Auto selten länger als 5 bis 7 Jahren halten...

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MatthiasPetersbach 24.02.2019, 13:25
57.

Zitat von det42
5-7 Jahre ?... sorry, das hört sich auch etwas abgehoben an. Wenn die Halbwertszeit eines 1-2 Tonnen Vehicels im privaten Gebrauch nur 5-7 Jahre beträgt, muss irgendetwas mit der Nachhaltigkeit nicht stimmen. Ich hoffe ja, dass mit minutengenauen Mietmodellen die Ressourcen sehr viel effektiver genutzt werden. Ebenso können auch im privaten Besitz wartungsfreie, extrem robuste und updatefähige Elektroautos zur Verlängerung der Nutzung beitragen...
Nun ja, der Forist meint sicher, daß er das Auto dann weiterverkauft, nicht, daß das weggeschmissen wird.

Und im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es - abseits vom Antrieb - sicher sinnvoll, daß Autos lange halten, wartungsarm und reparaturfreundlich gestaltet werden.

Die "Entwicklung" der deutschen(?) Autobauer sieht aber gerade anders aus.

Das Auto sollte wieder zum praktischen Gegenstand werden - nicht zur Onanie von Ingenieuren. Was früher ein Gegenstand aus 3 leicht zu recyclenden Materialien war, ist heute ein technisches Wunderwerk - ob Aussenspiegel oder Beleuchtung.

Völlig ohne Mehrwert.

Auto 8 000 Euro, 20 Jahre problemlos haltend und einfach reparierbar, möglichst vieles bis alles gegenseitig austauschbar.

Ist machbar - und wäre ein kleinstmöglicher ökologischer Fußabdruck. Hat nur kein hersteller Interesse daran. Aber soll man sich das gefallen lassen? Ist es in MEINEM Interesse, daß die Dinge immer komplizierter, teurer und weniger haltbarer (oder kürzer benutzbarer- s. Software) werden? Nein.

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MisterD 24.02.2019, 13:25
58. Adam Riese wäre reichlich verstört...

Zitat von Richie4454
(...) Der Anteil der Firmenzulassungen an allen Neuwagen betragen 2/3! Damit lediglich nur 1/3 Privatkunden. Nach Adam Ries folgere ich dann: 1/3 Neuwagen, davon 1/3 Privatkunden = 1/6 aller Zulassungen betreffen Privatkunden mit Neuwagen. (...)
wenn er das lesen könnte. Denn 1/3 von 1/3 sind 1/9 und nicht 1/6...

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meandmycat 24.02.2019, 14:11
59. Ein Abo auf ein Auto?

vlt bin ich ja nicht hip genug, aber diese Idee ist nichts für mich, mal vom Preis ganz abgesehen, scheint dieses Bezahl Modell für die wenigsten Privatanwender sinnvoll zu sein. ( Ist Leasing aber m.E. auch nicht )
Btw an Beitrag 57, Autos für ab 8000 € gibts doch, steht Dacia oder Lada dran, die Technik wird wahrscheinlich nicht die Neuste sein, der Comfort begrenzt, obs genau 20 Jahre hält, kann sicherlich keiner garantieren, aber bei guter Pflege sind auch diese Autos bestimmt langw halt- und brauchbar.

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