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Mobilitäts-Jahresrückblick 2018: Panne!
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Ein Assistenzsystem, das Autofahrer verblödet, der Verkehrsminister im "Heute Journal" und eine legendäre Wutrede: Nicht nur Autos haben unseren Mobilitätsredakteuren 2018 Verdruss beschert. Der Überblick.

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jigger1 30.12.2018, 13:37
50. Man es immer übertreiben

Zitat von kopi4
Das jemand,der eine Rückfahrt-Assistenz benötigt seinen Führerschein abgeben sollte kann so natürlich für einige Assistenten behauptet werden.Warum Parkpiepser und PLA wenn man doch Einparken gelernt hat. Wer Verkehrszeichen nicht selbst sieht gehört nicht hinters Steuer. Wer lenken kann braucht keinen Spurhalte-Assistenten, wozu adaptiven Tempomat wenn es mit Gasfuß und selbstgewählt richtigem Abstand auch geht. Zu Ende gedacht landen wir irgendwann bei Vergaser und Zwischengas....
Ich persönlich finde Parkpiepser nützlich, aber eine 360°-Kamera übertrieben.
Eine Verkehrszeichenerkennung ist komplett überflüssig, wenn man in Mitteleuropa unterwegs ist, das ist vielleicht in Nordamerika etwas anderes, wo man dauernd mit Geschwindigkeitsregler unterwegs ist.
Der ist manchmal nützlich, aber eben nur manchmal; für den normalen Verkehr auf einer bundesdeutschen Autobahn ist er unnütz, die Verkehrssituation ist dafür zu dynamisch.
Ein Spurhalteassistent ist genauso überflüssig, denn der Fahrer sollte auf die Strasse und nicht auf die Beifahrer oder das Handy schauen.

Zu Ende gedacht landen wir nicht bei Vergaser und Zwischengas, sondern bei §1 der Strassenverkehrsordnung: "Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."
Würden sich alle Verkehrsteilnehmer daran halten, indem sie auf den Verkehr (und NUR auf den) achten, bei sich bietender Gelegenheit rechts fahren (und zwar GANZ rechts) und ihre Freisprecheinrichtung nutzen, dann könnten wir uns viele Diskussionen sparen...

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redrat69 30.12.2018, 13:38
51. Polemik

Zitat von latimer
Ja, die Industrie hat hier viel Schuld auf sich geladen und auch die Bundesregierung tut im Moment alles, um den Ruf eines kläglichen Zauderers und Verteidigers eines technischen Systems des vergangenen Jahrhunderts zu zementieren. Sehr peinlich, denn andere Länder sind längst weiter und Deutschland fällt immer weiter zurück - von wegen Technikland! Schuld tragen aber auch die Kunden, die obwohl sie anders könnten, unbedingt einen SUV für den Nahverkehr brauchen, um die Kids in die Schule zu kutschieren oder die Brötchen zu holen. Darüber hinaus kann man hier herrlich studieren, wie fehlgeleiteter Technopatriotismus das Festhalten an deutschen Autoproduzenten und damit an den Verursachern, nein: den kriminellen Strukturen mit ermöglicht und befördert hat.
Wieso verallgemeinern und alle Industrie in einen Topf schmeißen, wenn bisher nachweislich vor allem nur ein Hersteller (VW) mit all seinen Submarken betrogen hat? Und wo bitte schön sind andere Länder weiter? Woran machen Sie dies bitte fest? Bitte mit präzisen und nachweisbaren Fakten hinterlegen, anstatt hier einfach Behauptungen aufstellen. Weil andere Länder und Hersteller weiter sind als die Deutschen, sind Deutsche Premiumfahrzeuge im Ausland also so erfolgreich und beliebt?

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redrat69 30.12.2018, 13:41
52.

Zitat von k70-ingo
Öhm, Sie wissen, daß außerhalb Deutschlands durchaus auch SUV verkauft werden? Und nicht nur SUV, sondern echte Geländewagen? Vor allem nicht in der Diesel-Version (weil in einigen Ländern verboten), sondern mit fetten Benziner-Motoren?
Sehr richtig. Interessant ist, dass BMW, die damals den SUV eingeführt haben, diesen nur für den amerikanischen Markt konzipiert hat. Er wurde auch nur in den USA gebaut. Dann wurde BMW so ziemlich überrascht durch die extrem hohe Nachfrage in Deutschland und Europa mit seinen kleinen, engen Straßen.

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redrat69 30.12.2018, 14:46
53. DIE deutsche Automobilindustrie...

Zitat von issernichsüss
Dass die deutsche Automobilindustrie als Betrüger, Umweltfrevler und Bestatter des "Made in Germany"-Slogans dastehen, macht Sie als Deutscher stolz???
ist bisher VW inklusive Submarken, die betrogen haben und auch des Betruges überführt wurden. Also bitte nicht alle in einen Topf werfen und verallgemeinern. Umweltfrevler sind nicht unbedingt die deutschen Hersteller. Denn sogar trotz Betruges verursacht selbst VW weniger "Dreck" als z.B. Renault, Fiat, GM, Ford etc... Da sind die deutschen Hersteller eher sogar vorbildlich. Made in Germany wird von den Deutschen gerade eher selbst kaputt gemacht mit ihrer Hysterie und schlecht reden. Das Ausland schüttelt dabei nur unverständlich den Kopf oder lacht sich ins Fäustchen. Unsere Luft ist seit den 80ern konsequent besser geworden und wird es noch immer. Die Lebenserwartung steigt und Menschen werden immer älter. Also was soll die ganze Hysterie um zu hinterfragende Messwertgrenzen (die z.T. willkürlich festgelegt wurden) und ebenfalls zu hinterfragende Studien um anglich X Tote pro xy mg/m3 Schadstoffausstoß. Und bitte kein Märchen von der sauberen E-Mobilität. Die ist sicher ein Part der Zukunft und wichtig, aber nicht sauber.

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cobaea 30.12.2018, 16:07
54.

Zitat von tubolix
....Und außerhalb Europas ist "made in germany" immer noch hoch geachtet.
Ja, klar - wenn etwas "immer noch" geachtet ist, braucht man es ja auch nicht weiterzuentwickeln. Kann alles bleiben, wie es ist. Bis eines Tages andere mit weiterentwickelten Fahrzeugen dafür sorgen, dass "made in Germany" seinen Zauber verliert.

Was nun die fehlenden Grenzwerte im Haushalt betrifft: Wollen Sie gesetzliche Vorschriften darüber, was Sie in Ihrer eigenen Wohnung tun und lassen dürfen? Vermutlich nicht. Was Sie in Ihrer Wohnung treiben ist Privatsache. Was im öffentlichen Raum geschieht, dagegen nicht. Weshalb es dafür eben - völlig zurecht - Grenzwerte gibt. Sonst ist nämlich die Feinstaubbelastung im öffentlichen Raum ganz schnell wieder höher als in manchen Wohnungen (in denen z.B. geraucht oder der offene Kamen geheizt wird).

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cobaea 30.12.2018, 16:09
55.

Zitat von 7eggert
Millionen von Fliegen können nicht irren, und daß wir nur halb so gefährlich fahren, muß andere Ursachen haben!!!
halb so gefährlich wie wer oder was?

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Harald Schmitt 30.12.2018, 20:28
56. erst überlegen

Zitat von Exilobereschemer
der Grenzwert bedeutet einen Verbrauch in der Größenordnung von 3,5l/100km. Das ist nicht illusorisch. Bereits mein 2er Golf von 1984 war unter 5l Diesel unterwegs und mein derzeitiger Punto von 05 ist ziemlich genau mit den 3,5l Diesel unterwegs. Aber der Diesel ist ja böse.
Dannschleichen sie aber ganz schön im Windschatten von LKWs oder werden ständig von diesen überholt! Es geht dabei um den Flottenbverbrauch und es werden noch andere Autos benötigt als klapprige Kleinwagen!
Des Weiteren sorgen gerade die ganzen undinnigen Filtersysteme für Mehrverbräuche, denn die müssen mit viel zusätzlichem Kraftstoff auf Temperatur gebracht werden!
Auch steigen die Sicherheitsanforderungen seit ihrem Klappergolf und dem Punto aus 05.
Die ganzen Assistenzsysteme, 3 Abgasfiltersysteme und sicheren Fahrgastzellen gibts nicht ohne Mehrgewicht!

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alterknacker54 30.12.2018, 21:53
57. Bitte den Artikel lesen!

Zitat von zeisig
Das Auto ist Teil der deutschen Identität. Deutsche Autos sind auf der ganzen Welt hochgeschätzt wegen ihrer hohen Qualität. Wir verdanken der Autoproduktion unsere Wirtschaftskraft und somit unseren Lebensstandard. Daß jetzt derart auf die Automobilindustrie eingedroschen wird, verstehe wer will. Ich jedenfalls nehme mich hier ausdrücklich aus. Wir Deutschen sollten nicht immer das, was uns ausmacht, schlechtreden. Ein bischen mehr Stolz auf unsere Leistungen stünde uns gut an, finde ich.
Sie sollten sich wirklich erstmal den Artikel von Herrn Specht genau durchlesen, bevor Sie solch einen Unsinn ablassen - u.A. schreibt er:
"Man muss die Deutsche Umwelthilfe oder ihr rechtlich verbrieftes Geschäftsmodell nicht mögen, aber hier bitte zum Mitschreiben, Freunde: Die DUH hat weder in betrügerischer Absicht Fahrzeuge gebaut, noch welche in gutem Diesel-Treu und Glauben gekauft. Das waren wir. Meucheln wir also nicht den Boten."
Es waren wesentliche Teile der Deutschen Automobilindustrie, die höchste kriminelle Energie an den Tag gelegt haben, um bestehende Gesetze zu umgehen. Die Manager dieser Deutschen Autofirmen haben ihr eigenes Geschäftsmodell, dass Sie so loben, zuschanden geritten. Sie haben zu´dem noch das "made in Germany"-Label im Ausland nachhaltig in v
Verruf gebracht und dies alles mit Unterstützung unserer politische Verteter. Seien Sie ruhig weiterhin stolz auf solche Leistungen - man kann sich m.E. für so etwas nur fremdschämen! Und wählen Sie auch in Zukunft weiter CDUCSUSPDFDP....

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jasper366 31.12.2018, 10:09
58.

Zitat von redrat69
Sehr richtig. Interessant ist, dass BMW, die damals den SUV eingeführt haben, diesen nur für den amerikanischen Markt konzipiert hat. Er wurde auch nur in den USA gebaut. Dann wurde BMW so ziemlich überrascht durch die extrem hohe Nachfrage in Deutschland und Europa mit seinen kleinen, engen Straßen.
BMW hat nix eingeführt.

Die Japaner hatten den SUV in Europa schon viel früher am Start, Toyota RAV 4, Nissan Terrano I, Toyota 4Runner, Suzuki Vitara...

Auch wenn damals noch als GW klassifiziert waren, bzw. sind die meisten das heute noch, mein X-Trail T32 hat auch 'M1G' im Fahrzuegschein stehen.

BMW hat neben Daimler Benz nur als einer der ersten Deutschen Hersteller den Trend erkannt, das dann aber wie so oft der letzte (VW/Audi) das Feld von hinten aufgerollt hat, ist eine andere Geschichte und sollte daher vor allem in Palo Alto nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Auch das den Bayern zugeschriebene erste 'SUV-Coupe weltweit war nicht das erste, da hatte Nissan fast 10 Jahre vorher mit dem Infiniti QX70 vorgelegt.

Der Grund warum er in den USA gebaut wurde und wird liegt schlicht an der 'Chicken Tax' von 25% die die Amis auf Fahrzeuge dieser Art (Leicht-LKW) seit mehr als einem halben Jahrhundert erheben.

Da der Markt für diese Fahrzeuge in den USA größer ist, ist es billiger hier 10% Zoll für den Import in Kauf zu nehmen statt 25% Zoll bei einem Export aus D in die USA.

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jasper366 31.12.2018, 10:28
59.

Zitat von Harald Schmitt
Dannschleichen sie aber ganz schön im Windschatten von LKWs oder werden ständig von diesen überholt! Es geht dabei um den Flottenbverbrauch und es werden noch andere Autos benötigt als klapprige Kleinwagen! Des Weiteren sorgen gerade die ganzen undinnigen Filtersysteme für Mehrverbräuche, denn die müssen mit viel zusätzlichem Kraftstoff auf Temperatur gebracht werden! Auch steigen die Sicherheitsanforderungen seit ihrem Klappergolf und dem Punto aus 05. Die ganzen Assistenzsysteme, 3 Abgasfiltersysteme und sicheren Fahrgastzellen gibts nicht ohne Mehrgewicht!
Jetzt rauben Sie ihm doch nicht die Illusion...

Aber die NEFZ-Werte von 2005 zu unterbieten ist übrigens kein Hexenwerk und geht ganz ohne Schleicherei.
Das habe ich mit meinem Pathfinder (2,5 dci, 2400 kg leer) auch regelmäßig geschafft, NEFZ: 9,0 ltr Diesel, regelmäßiger Verrbauch 8,x ltr, in Friesland (NL) bzw. Ostfriesland auch schon mal 7,8 ltr.
Minimalster Verbrauch: 7,69 ltr, maximal: 17,60 ltr
Absoluter Durchschnitt in 12,5 Jahren: 9,37 ltr
https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/114591.html

Aktuell fahre ich den X-trail T32, Facelift von Nov. 2017.
2,0 dci CVT, 4x4, Leergewicht 1900 kg.
NEFZ: 6,0 ltr Diesel, echter Verbrauch auf jetzt knapp 14.000 km: minimalst 8,07 ltr, maximal 9,53 ltr, aktueller echter Durchschnitt: 8,59 ltr.
Gleiche Fahrweise, gleiches Streckenprofil.

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/884100.html

Wenn man in Foren etc liest ist dieser Verbrauch definitv kein Ausrutscher nach oben sondern Standard bei diesem Motor, auch die Version mit Schaltgetriebe ist nicht wesentlich sparsamer.

Der Benziner ist mit seinem echten Verbrauch übrigens deutlich näher an seinem NEFZ Verbrauch von 6,2 ltr Benzin dran. ;-)

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