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Mobilitäts-Jahresrückblick 2018: Panne!
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Ein Assistenzsystem, das Autofahrer verblödet, der Verkehrsminister im "Heute Journal" und eine legendäre Wutrede: Nicht nur Autos haben unseren Mobilitätsredakteuren 2018 Verdruss beschert. Der Überblick.

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mazzmazz 04.01.2019, 09:03
60. Verbrauch

Am Spritverbrauch kann man nicht mehr viel drehen.
Meine Mercedes S mit V8, ich hatte alle Modelle seit Bj. 1986, haben immer 10-15 L verbraucht, je nach Streckenprofil. Die Leistung wuchs zwar zwiscjen W126 560 und W222 500 um 149 PS, während der Hubraum um 1,5 L abnahm, aber gefahren bin ich mit den Autos immer gleich und es wurde fast nie auch nur >70% der vorhandenen Motorleistung abgerufen.

Unser Kleinwagen verbraucht 6-7 L, genau wie ein Kleinwagen vor 20 Jahren.

Die Autos wurden halt etwas schwerer durch mehr Sicherheitstechnik, die Motoren ein wenig effizienter.
Mit Hybrid holt man bei reinem Citybetrieb noch 1L raus, aber mehr wird sich nun nicht mehr tun.
Beim Verbrenner ist das Ende des Machbaren erreicht. Wobei ein Golf 1.2 mit 80 PS im Alltag vielleicht 1L weniger verbraucht als ein Golf 2.0 mit 250 PS. Weil die Leistung sowieso nicht abgerufen wird.

Leichte Fahrzeugwie Golf 1 oder Kabinenroller wird es nicht mehr geben, da sie wegen der nicht vorhandenen Abgasreinigungs- und Sicherheitsausstattung nicht mehr zulassungsfähig sind.

Nun geht es eher um E-Fahrzeuge für Kurzstrecken, betrieben mit möglichst sauber erzeugtem Strom.
Aber für Pendler und Vielfahrer wird es auch in 25 Jahren noch Verbrenner geben.
Der schlaue Mix und bedarfsgerechte Einkauf, v.a. beim Verbraucher, bringt hier mehr als reihenweise sinnfreie Verbote.

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Pneumoniahawk 04.01.2019, 13:39
61. Leistungswicht ist eine Antwort

"Warum baut niemand ein wirklich leichtes, schlankes, sauberes Auto ohne Hokuspokus?"

Spitzen Frage! Genau darum geht es.

Aber:

Es darf auf keine Fall darum gehen den Autofahrer zu gängeln und ihm eine lahme, häßliche Öko-Ente aufzuzwingen. Das geht schief. Die käuft keiner. Leistung haben unsere Auto zur Zeit alle mehr als genug. Also sollte das "Leistungsgewicht" erhalten bleiben. Das Gewicht muss runter, die Motoren kleiner und effizienter und die Steuer für zu schwere Fahrzeuge muss rauf, damit niemand meint, dass es sich um Tuning handelt.

Find ich ganz einfach. Könnte man doch mal mit anfangen? Oder? Im Rennsport funktionierts. Komisch das die Automobilhersteller das nicht auf die Straße bekommen, obwohl immer vollmundig damit geworben wird.

Warum muss ich darauf kommen???

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