Forum: Auto
Mögliches Autoteilekartell: 165 Euro für einen Außenspiegel, der nur zehn Euro wert i
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Wucher mit Ersatzteilen: Autohersteller haben ihre Kunden jahrelang ausgequetscht - mithilfe einer cleveren Software. Nach SPIEGEL-Informationen prüft die EU-Kommission, ob die Konzerne sich abgesprochen haben.

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klaus.beuse 27.02.2019, 17:52
120. Wie immer...

...in der "freien Marktwirtschaft": Keiner weiß, wer wen besch..., doch alle wissen: Wir werden beschissen!

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meiner_einer 27.02.2019, 20:14
121. Hochmut kommt vor dem Fall

So, wie sich die Automobilindustrie verhält, braucht sie sich nicht zu wundern, wenn in gar nicht so ferner Zukunft nur noch chinesische Autos gekauft werden, die dieselbe Leistung zu einem Bruchteil des Preises bieten.

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karlkadaveraas 27.02.2019, 21:05
122.

Zitat von michael.mueller1
Also unbedingt energisch nachfragen und selber nachforschen, gerade bei älteren Autos mit typischen defekten wie Bremsen,Scheinwerfern, Lichtmaschine, Wasserpumpe, Turbolader, Auspuff. Da werden unglaubliche Summen aufgerufen beim Originalhändler. Wenn die merken man hat sich informiert, geht plötzlich auch was anderes.
Erst mal so viel wie möglich selbst machen - die Werkstätten wollen nur Dein Geld.

Zweitens Teile vom Schrotter umme Ecke holen - oder alternativ mal durchaus intensiv im Netz forschen. Selbst e-bay-Kleinanzeigen kann da passen - selbst wenn da "kein Versand, nur Abholer" steht geht oft was wenn man bei den Versandkosten generös aufrundet.

Und - wenn Werkstatt dann nicht die überdachten Apotheken mit Hebebühne der Hersteller - sondern gut aufgestellte freie Schrauber mit Verstand.

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jens_007 27.02.2019, 23:15
123. Automobil-Bashing?

Für mich ist die Diskussion völlig unverständlich und gleicht einem typischen deutschen Auto-Bashing. Die Automobilindustrie hatte in den letzten fetten fünf Jahren eine Rendite von ca. 8-10%. Apple, Starbugs & Co haben seit Jahrzehnten einen Gewinn von 40-50% (vom Umsatz!). Es ist doch allgemein bekannt, dass die Preiskalkulation in der Fahrzeugindustrie eine Mischkalkulation ist. Fahrzeug mit absoluter Standardausstattung verkaufen die Hersteller teils mit Verlust. Dieser wird (muss) durch andere Einnahmen ausgeglichen werden. Bei historischen Fahrzeugen werden die Ersatzteilpreise teils sogar extrem günstig verkauft. Letztlich muss die Preisgestaltung in der Hand der Unternehmen bleiben. Ihr könnt euch ja auch einen Panda kaufe, der extrem billig ist, aber beim Crashtest unter dem ersten Punkt liegt (Note 6-). Festgeschriebene Preise bedeutet Sozialismus und dies wiederum ist Armut für alle!

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karlkadaveraas 28.02.2019, 18:37
124.

Zitat von jens_007
Ihr könnt euch ja auch einen Panda kaufe, der extrem billig ist, aber beim Crashtest unter dem ersten Punkt liegt (Note 6-). Festgeschriebene Preise bedeutet Sozialismus und dies wiederum ist Armut für alle!
Ich hätte auch mit einem Panda kein Problem.

Ich bin nun mal kein Nobelpreisträger oder Genforscher - mein Ableben würde keine Veränderung der Gesellschaft behindern - ich bin beliebig austauschbar - so wie 99,99999% aller anderen Bürger auch.

Welchen Sinn (ausser Egoismus) läge da in 6 Sternen im Crashtest.

Sie nehmen sich da wohl etwas zu wichtig.

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cortenhoff 28.02.2019, 19:50
125. Das ist noch gar nix

In dem Zusammenhang müssen auch dringend die fast schon mafiösen Strukturen der sogenannten Gutachter und Unfallwagen Aufkäufer untersucht werden. Ich hatte mit meinem 6 Monate alten Golf einen Unfall im Winter und bin in den Graben gerutscht. Leichter Blechschaden, keine Airbags offen. Schon beim Rausziehen durch den Abschlepper meinte dieser, dass die Versicherung den zum Totalschaden rechnen werde. Ich konnte das kaum glauben; 2 Tage später kam ein von der Versicherung extern beauftragter Gutachter, der dann das Auto in der Tat kurz und klein rechnete; Schaden 18.000 Euro; Wiederbeschaffung 23.000 Euro - das Auto muss in die Restwertbörse. Und - Ei der Dauß - aus dem Nachbarort des Gutachters war das einzige Gebot eines professionellen Aufkäufers in Höhe von 13.500 Euro. Alleine das stinkt: angebliche 18.000 Schaden; Restwert 23.000, Gebot 13.500 - das passt nicht. Pech für den Gutachter: Ich habe früher in der Branche gearbeitet und lasse mich da nicht sonderlich beeindrucken. Ich war dann bei einem Karosseriebetrieb in der Nähe: Kurz und gut, das Auto war für 6000,- tutti kompletti repariert und einwandfrei in Ordnung. Ich habe auch das Gutachten (35 Seiten) intensiv gelesen: Jede Menge, teuere Teile drauf, die gar nicht kaputt waren! Das grenzt schon hart an Betrug! Ein Gebrauchtwagenhändler, den ich persönlich kenne, erklärte mir, dass das Geschäft mit leicht beschädigten, jungen Autos DER Deal ist; da sind alle scharf drauf. Und die Versicherugn: Die hätte gelöhnt, das hat dann nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen hohe Beiträge zur Folge. Hier ist Potenzial für eine richtige Story, denn das Geschäft blüht im Verborgenen - legalisierter Beschiss.

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Flari 28.02.2019, 22:32
126.

Zitat von cortenhoff
In dem Zusammenhang müssen auch dringend die fast schon mafiösen Strukturen der sogenannten Gutachter und Unfallwagen Aufkäufer untersucht werden. Ich hatte mit meinem 6 Monate alten Golf einen Unfall im Winter und bin in den Graben gerutscht. Leichter Blechschaden, keine Airbags offen. Schon beim Rausziehen durch den Abschlepper meinte dieser, dass die Versicherung den zum Totalschaden rechnen werde. Ich konnte das kaum glauben; 2 Tage später kam ein von der Versicherung extern beauftragter Gutachter, der dann das Auto in der Tat kurz und klein rechnete; Schaden 18.000 Euro; Wiederbeschaffung 23.000 Euro - das Auto muss in die Restwertbörse. Und - Ei der Dauß - aus dem Nachbarort des Gutachters war das einzige Gebot eines professionellen Aufkäufers in Höhe von 13.500 Euro. Alleine das stinkt: angebliche 18.000 Schaden; Restwert 23.000, Gebot 13.500 - das passt nicht. Pech für den Gutachter: Ich habe früher in der Branche gearbeitet und lasse mich da nicht sonderlich beeindrucken. Ich war dann bei einem Karosseriebetrieb in der Nähe: Kurz und gut, das Auto war für 6000,- tutti kompletti repariert und einwandfrei in Ordnung. Ich habe auch das Gutachten (35 Seiten) intensiv gelesen: Jede Menge, teuere Teile drauf, die gar nicht kaputt waren! Das grenzt schon hart an Betrug! Ein Gebrauchtwagenhändler, den ich persönlich kenne, erklärte mir, dass das Geschäft mit leicht beschädigten, jungen Autos DER Deal ist; da sind alle scharf drauf. Und die Versicherugn: Die hätte gelöhnt, das hat dann nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen hohe Beiträge zur Folge. Hier ist Potenzial für eine richtige Story, denn das Geschäft blüht im Verborgenen - legalisierter Beschiss.
Ihre Versicherung dürfte nur aktiv geworden sein, weil SIE entsprechend vollkaskoversichert waren.
WENN SIE den Wagen selber repariert haben (lassen), welchen Betrag haben SIE von der Versicherung bekommen?

Der Versicherungsnehmer hat i.d.R. den Anspruch auf eine absolut perfekte Instandsetzung, ein Gutachter berücksichtigt das.

Ein Unfallwagenaufkäufer kommt mit bedeutend weniger aus und bietet entsprechend..
Was verstehen Sie da nicht?

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