Forum: Auto
Mögliches Fahrverbot in München: "Der Diesel hat keine Zukunft"
DPA

Dürfen in München bald keine Dieselautos mehr fahren? Der Oberbürgermeister hat eine Diskussion in Gang gesetzt. Die Empörung ist groß - und der Zorn richtet sich nicht nur gegen ihn.

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spiegelleser987 14.06.2017, 19:14
160.

Ich war jetzt nicht in München. Also habe ich nur die Satellitenkarten von Google angesehen und mit der Karte von der SZ verglichen. Die Ursache der Stickoxide den Dieselaitos zuzuordnen erscheint mir unlogisch. Da sind paralle z.B. zwei lange breite Straßen grün gekennzeichnet. Die Werte liegen dort also unter dem Grenzwert. Dann kommt z.B. eine Seitenstraße die beide verbindet, die ist auch grün gekennzeichet. Ein Stück weiter kommt noch eine schwarz gekennzeichnete Seitensraße, wo der Wert extrem überschritten ist. Fahren dort viel mehr Autos als auf den anderen Straßen?

Wann wurden denn die Messwerte ermittelt? Waren das Messwerte vom Mai oder April? Was ist dann mit den hohen Stickoxidmengen die bei den Gewittern entstanden sind?

Irgendwie erscheint mir die Zuordnung der Stickoxide unlogisch.

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W/Mutbürger 14.06.2017, 19:15
161. Das

Zitat von alfred13
Schön, dass Ökos sich hier demaskieren. Es geht um Repression und diktatorische Zwangsvereinheitlichung. Hoffentlich werden die Grünen und Konsorten bei den Wahlen unter die Nachweisgrenze gedrückt - denen geht es nur um Verbote, Drangsalierung, Verstaatlichung und Diffamierung. Diese asoziale Politik der wohlhabenden Alt 68er und grünen Boheme muss ein Ende haben: für viele Bürger ist das Auto eine langfristige Investition. Und ich bin mir sicher: viele haben, so wie ich, nicht die Kohle, sich mal eben einen schicken neuen Wagen zu kaufen, nur weil irgendein Hypochonder an einer Ausfallstraße meint Erstickungsanfälle zu bekommen und irgendein rein ideologisch motivierter Grenzwerte durch Verbandsklagerecht gestärkte Splittergruppen angeblich rechtsstaatlich durchgesetzt wird.
beste Posting in diesem Forum. Vielen Dank!
Davon abgesehen: Sollte eines Tages eine Autopartei an die Werte der Etablierten heranreichen, dann können Sie sicher sein, dass die Grünen auch mit dieser Partei koalieren würden. Hauptsache am Futternapf und weiter an seiner Legitimation basteln.

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hdwinkel 14.06.2017, 19:15
162. Gesundheit

Zitat von theanalyzer
Das Problem sind doch nicht die Autos! Das Problem sind immer weiter verschärfte Umweltnormen! So wird der Bürger verdummt von Ökolobbygruppen, die nur immer neue Gründe für Klagen suchen. Schließlich finanzieren sich einige dieser Vereine durch Verbandsklagen... Es geht also nur um Geld für Lobbygruppen, und nicht um reine Luft!
Klar, Verbote gibt es nur, weil es in der Politik Sadisten gibt, die Sie quälen wollen.
Es sind immer wieder dieselben Argumente von Leuten wie Ihnen, seit Jahrzehnten. Ein Waldsterben hat es nicht gegeben - ja, weil Ende der 70er eine Rußfilterverordnung mitgeholfen hat das zu verhindern. Interessanterweise eingeführt von einem CSU Minister.
Oder die Anzahl der Verkehrstoten ist gesunken - ja, weil die Gurtpflicht durchgesetzt wurde, unter großem Gezeter.
Keine einzige Entscheidung, kein einziger Verzicht zu unser aller Wohl, sei es FCKW, sei es verbleites Benzin usw. hat es ohne Widerstand von Ignoranten wie Ihnen gegeben.

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novasun 14.06.2017, 19:16
163. Im übrigen wegen der Partei

das spielt hier gar keine Rolle. Lesen Sie den Artikel und verstehen Sie ihn. Die neuen Messwerte waren so schlecht, das ein Gericht entschieden hat, dass die Stadt München entsprechende Pläne vorlegen muss.

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steffen.ganzmann 14.06.2017, 19:21
164. Das ...

Zitat von rkinfo
[...] Nachdem alle PKW-Typen NOx freisetzen, wäre es sinnvoller, bei windarmen Tagen, ähnlich zum Smog, die kritischen Straßen zu sperren. Beim Benziner liegen zwar die Normdaten niedrig, aber nur bei warmen Kat ;-) Wir hätten dann freie Fahrt für Taxen, Lieferanten und Busse, sodass das Thema zu bewältigen wäre [...]
... wäre allerdings eine sehr gute Idee!

In Freiburg zum Beispiel gab es mal ein Gerät, ich glaube beim Siegesdenkmal, das die aktuellen Luftschadstoffe den daran interessierten Bürgern anzeigte (keine Ahnung, ob es das heute noch gibt). Und es müsste doch ein leichtes sein, dass solch eine Messstelle automatisch einfach die stark belasteten Strassen mit Ampeln oder ähnlichem sperren könnte ...

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jochenErte1 14.06.2017, 19:28
165. Die Politik war nie schuldig, aber freiwillig auch nie zu Änderungen bereit.

Der Watergate-skandal kostete den ehrenwerten Bush sen. den Kragen, die investigativ Journalisten bekamen den Pullitzer-Preis. Adenauer kostete die Spiegelaffäre den Kragen (später), Strauss den Kopf sofort, der Spiegel strahlte in neuem Glanz mit Riesenauflage. Kohl kostete sein Spendenspecial das Amtund spülte 05 Merkel an die Hebel der Macht. . Sie schaffte es, in nur 3 Amtszeiten, die Staatsverschuldung auf rund 4 Billionen EUR zu katapultieren, die gesamte Infrastruktur verkommen zu lassen. Die innere und äussere Sicherheit unseres Staates gleicht einem hilflosen Hinterherlaufen. Seit ihrer planlosen Grenzöffnung trägt Merkel zwar einen Heiligenschen, sie glaubt wohl, dass damit die Sicherheit der Bürger garantiert ist. Ihre Klimaziele, für die sie weltweit Huldigungen - fast eine Seligsprechung in Rom erhalten hat, alles nur Luft. Heute ist der Listenplatz eher zum Ende als zur Spitze angesiedelt. Seit 12 Jahren schaltet sie sich direkt in Brüssel ein, wenn es um strengere Abgaswerte geht, die Kumpanei mit den Auto-Herstellern und deren Verbänden, dem Verkehrsminister und Behörden hat das ZDF aufgedeckt. Da ist sogar eine Gebrauchsanweisung für künftige Gespräche in der Öffentlichkeit enthalten. Vor 2 Jahren, als der Abgasbetrug aufflog, etwas später als ihr "Macht hoch die Tr, die Tor macht weit" in Richtung Syrien, floh Merkel zu einem Staatsbesuch nach Brasilien, zu Roussef, gegen die ein Amtsenthebungsverfahren lief (mit 500 Mill EUR Entwicklungshilfe im Ärmel, letzte Woche floh sie, nach dem Fernsehbericht im ZDF, der ihre Kumpanei nahelgt, nach Argentinien. Da bescheinigt ein Bundestags-U-Ausschuss Dobrindt und Merkel keine Verfehlungen irgeneiner Behörde oder Person in der Regierung. Da muss der Ruf nach dem Staatsnwalt erlaubt sein. Und nun schreien die Verursacher der Katastrophe nach staatl. Hilfe für sich. Rüstet alle Diesel ab EURO 4 nach , damit die Abgaswerte im Fahrbetrieb die neuen Vorschriften erfüllen. Dann braucht es keine Fahrverbote.

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wombie 14.06.2017, 19:29
166.

Zitat von mrrich
des KBA in Zusammenhang mit der VW Dieselaffäre ist es nicht erwiesen, daß Stickoxide gesundheitsschädlich sind, und somit die VW Schummelei nicht soo schlimm ist. Auch ist zu bedenken , dass unsere Atemluft zu einem hohen Teil N2 enthält.
Sie haben den Ironietag vergessen. Das KBA hat sich die ganze Dieselaffäre weggeduckt, vertuscht und beschönigt, eine vertrauenswürdige Quelle sieht anders aus. Das Problem sind nicht die 80 % N2 Anteil in der Atemluft sondern das NO2, dass auf den Schleimhäuten Salpetersäure bildet.

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hdwinkel 14.06.2017, 19:33
167. Der Diesel ist tot

Zitat von karl-felix
Richtig. Aber das Diesel-Fahrverbot ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Das ist wie bei der Stromerzeugung. Erst die AKW abschalten , nach und nach kommen dann die KKW von alleine vom Netz. Und das ist auch im Autoverkehr die logische Folge. Der Verbraucher wird aus den Leiden der Dieselfahrer lernen und alternative Antriebe, Akku, Brennstoffzelle/Wasserstoff, Gas als Möglichkeit in Betracht ziehen .
Ich wette mal das Umdenken hat bereits begonnen. Mal schaun, wie sich die Gebrauchtwagenpreise bei Diesel-PKW in den nächsten Wochen entwickeln. Nicht nur in München.

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ppalmat 14.06.2017, 19:38
168. Das Gejammere der Dieselfahrer war ja sowas von klar

Hallo, wie viele Jahre sollen sich die Anwohner denn noch vergiften lassen, wenn weder Politik noch Autoindustrie willig sind, die Autos sauberer zu machen? Es geht nur mit einer Eskalation der Ereignisse, alles andere ist offensichtich wirkungslos! Es ist vollkommen irrelevant, welche Konsequenzen ein Fahrverbot hat, das Recht auf gesunde Luft wiegt ungleich schwerer!
Wenn man sich die Zeitleiste ansieht, seit wann nachweislich wissentlich betrogen wird und auch die Politik gesetzlich verpflichtende Luftschadstoffgrenzwerte ignoriert, wie soll man da noch Verständnis aufbringen? Vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge kann man nicht als Gewohnheitsrecht definieren! Der große Hammer muss fallen und zwar sehr bald.
Die neuesten Messungen bei Oberklasse-Fahrzeugen zeigen doch anschaulich auf, dass man nie die Absicht hatte, den Betrug zu beenden, im Gegenteil, man hat ihn zuletzt sogar noch verfeinert, indem man die Software von der Motorsteuerung zur Getriebesteuerung verschob, in der Meinung unerkannt zu bleiben.
Man hatte viele Jahre Zeit, um das Problem anzugehen, außer Betrug ist aber nichts passiert.

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Hajopistensau 14.06.2017, 19:39
169. Kann ich mich nur anschließen

Zitat von karl-ecker
Wenn ich mich an die Abgase der Fahrzeuge vor 50 Jahren erinnere, sind die heute dagegen ein Klacks. Sowohl die der Benziner, mit Kat als auch die der Diesel. Die Deutschen von der Regierung her haben die Neigung, ihre Existenzgrundlagen für das Volk und den Staat grundlos und voreilig zu zerstören, weil irgendwelche Besserwisser und Alleswisser glauben, sie könnten das verantwortungsvoll entscheiden. Das können sie aber nicht, weil sie keine Ahnung von der Praxis haben. Solange nicht Hybride gebaut werden, welche mit Elektrolysierung den Strom an Bord produzieren, um die Elektromotoren zu betreiben und genügend Wasserstoff- oder vielleicht auch Methantankstellensäulen da sind, bricht der Verkehr zusammen. Das alles sind Spinnereien a la Merkel oder Grüne, absolute Realitätsverweigerer. Ich kann das Gebabbel nicht mehr hören. Im Verhältnis der Stinkerei von Grossfrachtern und Reiseschiffen auif den Weltmeeren, welche schweres Bunkeröl verbrennen, meist ungefiltert und den Zehntausenden von Starts und Landungen am Tage weltweit mit der Kerosionverbrennung und dem Ablassen von Zehntauenden Litern je nach Flug vor der Landung kann ich die Verulkerei diesere Politlaien für den Bürger nicht verstehen.
Der Diesel braucht ca 25% weniger und auch noch günstiger herzustellenden Kraftstoff als ein Benziner. Partikelfilter und eine FUNKTIONIERENDE Adblue Anlage tun ein Übriges. Wer heute einen 3 Jahre jungen Diesel besitzt kann als Privatier nicht nach 4 Jahren schon wieder ein neues Fahrzeug anschaffen, weil in Unkenntniss der Sachlage politisch Fakten geschaffen werden. Die Automobilindustrie - die das verbockt hat - kann sich da nur die Hände reiben: zweimal so viele Fahrzeuge wie sonst in einer Dekade abzusetzen wär schon ein nettes kleines Nebengeschäft.

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