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Mögliches Fahrverbot in München: "Der Diesel hat keine Zukunft"
DPA

Dürfen in München bald keine Dieselautos mehr fahren? Der Oberbürgermeister hat eine Diskussion in Gang gesetzt. Die Empörung ist groß - und der Zorn richtet sich nicht nur gegen ihn.

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AZ1 14.06.2017, 16:25
10. Gute Sache!

Als Radfahrer finde ich es extrem ärgerlich, den ungesunden Gestank speziell der Dieselfahrzeuge einatmen zu müssen. Ich hoffe, dass das Diesel-Fahrverbot in Heidelberg auch kommt. Andernfalls muss ich wohl wieder mehr mit dem Auto fahren, um mich selbst zu schützen und den Druck auf die Politik zu erhöhen.

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maxgil 14.06.2017, 16:28
11. Ich

hoffe doch mal, auch im Interesse der Umwelt und des Klimas, dass der Diesel sehr wohl eine Zukunft hat. Grüne und Greenpeace schießen sich gerade auf diesen Antrieb ein, sollten sie den zu Fall bringen, ist der Benziner dran. Selbst haben sie sich wohl gerade einen Kaminofen in ihr Wohnzimmer gestellt, ist ja so kuschelig und man verbrennt nachwachsendes Holz. haha, wenn meine Nachbarn hier im Winter ihre Verbrennungsanlagen anfeuern, stinkt es zum Himmel. Die Dinger sollten schnellstens verboten werden.

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thoms1957 14.06.2017, 16:28
12. Hat Dobrindt noch eine Zukunft?

Vermutlich hat Dobrindt nur noch als Lobbyist eine - gut bezahlte -Zukunft. Schon als Minister war er in erster Linie Lobbyist und auf keinen Fall hat er sich dem Wohle der Bürger gewidmet. Als Gestalter des Feldes "Verkehr" hat er auf ganzer Linie versagt. Kein Straßenkonzept (außer schleichende Privatisierung), kein Schienenkonzept, keine Idee für den ÖPNV, keine Idee für Verkehrgestaltung in städtischen Ballungsräumen und Blockierer jeglicher Fortschritte in Sachen Umwelt und Gesundheit. Dobrindt Jahre sind verlorene Jahre. Andere Länder, Regionen, Städte sind inzwischen weiter. Der deutschen Autoindustrie hat er mit seinem Hätschel - und Wegschaukurs einen Bärendienst erwiesen, indem er kriminellen Machenschaften und den zur Weitsicht unfähigen aber überbezahlten Managern vor allem uneingeschränktes Verständnis entgegenbrachte.

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jogola 14.06.2017, 16:29
13. Hallo BMW, jetzt müsst Ihr liefern !

Was wäre wohl ein stärkerer Anreiz für die Anschaffung eines Elektroautos als ein Fahrverbot für Diesel. (Scherz: Vermutlich eines für Benziner).

Wie immer ist die Frage: Wer zahlt das ?

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angelobonn 14.06.2017, 16:29
14. Grüne unmöglich

Herr Hofreiter und die Grünen bleiben sich treu, sie betreiben eine konsequent bevölklerungsfeindliche Politik. Die blaue Plakette käme einer Enteignung von 15 Millionen Dieselfahrern gleich und das obwohl die Stickstoffdioxidbelastugn in den Städten in den letzten zwanzig Jahren um 30 Prozent gesunken ist (http://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/stickstoffdioxid-belastung#textpart-1 , siehe die Grafik, der Text des UBA ist leider ebenso polemisch wie Herr Hoffreiter). Herrn Dobrindt gilt mein Dank, dass er diesen massiven staatlichen Eingriff verhindert hat.

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makes2068 14.06.2017, 16:33
15. Die Abgase sind es doch gar nicht.

Ich weiß jetzt nicht genau wie der prozentuale Anteil sich verhält...
Aber die Schadstoffe aus dem Auspuff sind doch die Geringsten. Reifen- und Bremsabrieb liegen da viel höher.

Warum diskutiert denn hier mal nicht jemand drüber?

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don_politicus 14.06.2017, 16:33
16. Handwerk, Industrie und Handel

sind gegen das Verbot. Wenn das Mal kein Ausweis für die Korrektheit der Maßnahme ist! Wirtschaftliche Interessen können bei Abwägung mit der Gesundheit der Menschen eben nicht höherrangig bewertet werden (außer bei Dobrindt).

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Warum 14.06.2017, 16:33
17. Neuwagen

am besten keine Strassenzulassung für Dieselfahrzeuge mehr gewähren bei Neuwagen.. Dann denken alle auf einmal über Alternativen nach. Elektroantrieb. Dampfantrieb oder doch mit dem Fahrrad.

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dunkelpeter 14.06.2017, 16:34
18. Es geht doch um Stickoxide, die Diskussion hatten wir

schon um 1985. Benzin-Motoren wurden mit einem Mageren Gemisch (Luftüberschuss) betrieben, von Toyota gab es einen sehr sparsames Konzept für einen Mager-Mix Motor. Um die Stickoxide in den Griffs zu bekommen wurde der Katalysator (nur für Benziner) Vorschrift und damit ein Mehrverbrauch von meines Wissens zumindest 6% gegenüber den damals üblichen Motoren. Solange der Preis an der Tankstelle wegen der Steuerpräferenzen von Diesel deutlich unter dem von Benzin liegt, werden die Menschen, die die Sunken-Costs nicht im Hinterkopf haben, Diesel-PKW kaufen. Gleicher Steuersatz entsprechend dem Energie-Gehalt für Benzin und Diesel, ggf. von 87 Octan Benzin, und das Problem hat sich erledigt. Dann noch eine geprüfte "Chemie-Fabrik" für Abgasbehandlung bei den Dieseln (lohnt sich für LKWs aber sicher nicht für Kleinwagen, die 10.000 km im Jahr fahren) und gut ist.
Das Problem der deutschen Hersteller in den USA war doch, dass die Entwickler entsprechend den verquersten Vorgaben der deutschen Politik dachten und nicht nach den Vorgaben der stringent denkenden US-Behörden.

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lucleto 14.06.2017, 16:35
19. Kenne gerade keine andere Lösung

Wenn das der Herr Oberbürgermeister behauptet, dann lügt er. Denn die Lösung ist denkbar einfach. Man müsste die Hersteller nur dazu bringen endlich die erwiesen wirkungsvollen Abgasreinigungssysteme zu verbauen (sehen Sie hierzu http://baumot.twintecbaumot.de/produkte/bnox-scr-system/).
So liefert er, ein Mann mit SPD Parteibuch, nur Schützenhilfe für den Bundesverkehrsminister Dobrindt und seiner Lobbyarbeit, Millionen neue Autos zu verkaufen.
Es ist technisch möglich und sogar ökonomisch wie ökologisch sinnvoll ältere Fahrzeuge nachzurüsten. Denn sind wir mal Ehrlich jeder Diesel der jetzt nicht mehr bei uns die Umwelt belasten würde, tut das dann halt anders wo auf der Welt.
Hier würde ich von Politik und Kunden endlich mehr Druck auf die Industrie erwarten.

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