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Mögliches Fahrverbot in München: "Der Diesel hat keine Zukunft"
DPA

Dürfen in München bald keine Dieselautos mehr fahren? Der Oberbürgermeister hat eine Diskussion in Gang gesetzt. Die Empörung ist groß - und der Zorn richtet sich nicht nur gegen ihn.

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Paul G. 14.06.2017, 17:40
80. 4 %

Zitat von Educa15
Wann begreifen die Menschen endlich, dass Klimaschutz ohne Verzicht nicht machbar ist. Da helfen keine Alternativen (Energieformen) oder Schadstoff-Filter. In diesem konkreten Fall wäre es am vernünftigsten die Steuer auf 1l Diesel auf €5,- zu erhöhen. Wer dann unbedingt fahren muss, muss eben die Mehrkosten akzeptieren. Und wer dann andere Verkehrmittel nutzt oder auf die Mobilität verzichtet, schont die Umwelt. Total Verbote sind da quatsch, auch wenn sie in unsere Welt des digitalen Denkens passen. Aber in der Realität gibt es nicht nur 0 oder 1, auch wenn das keener mehr glauben will.
des CO2 Ausstoß vom Menschen gemacht. Der Anteil des Diesel in D kaum messbar. Aber Sie wollen Ihre Mitmenschen mit solchen Summen belasten....
Ich hätte ja noch Verständnis für einen Vorschlag wie 1 E zusätzliche Steuer und von den Einnahmen werden Maßnahmen in Entwicklungsländern finanziert. Davon wird Technik in deutschland gekauft und an andere Länder verschenkt. Schafft hier Arbeitsplätze, der Effekt dürfte größer sein....
So ist Ihre Forderung ausschließlich einer extrem Ideologie geschuldet.
sie sollten sich bitte einmal überlegen warum die Menschen in 100 Jahren Ihnen näher am Herzen liegen als die, die gerade leben.

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DavidBerg 14.06.2017, 17:40
81. Besitzstandswahrung !?

Es ist eine Enteignung der Gutgläubigen die auf den "sauberen" Diesel vertrauten !!
Ich kann mir kein neues Auto leisten!
Und daran zeigt sich auf wessen Seite die Politik steht: auf der der Reichen! .. die sich locker ein neues Auto leisten können!
Deshalb : Zulassungsverbot für alle NEUEN Diesel !!

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rkinfo 14.06.2017, 17:41
82. Leichte Überschreitungen an einigen Stellen - so selbst Greenpeace

Definitiv haben wir Überschreitungen bei NOX, wobei aber Wetterlagen mit geringer Luftbewegung plus dicht bebaute Stellen in der Stadt relevant sind. Da die EU eh nur 18x je Jahr Werte über 200µg/m³ zulässt, wäre damit auch dieser Part schnell erledigt.
Nachdem alle PKW-Typen NOx freisetzen, wäre es sinnvoller, bei windarmen Tagen, ähnlich zum Smog, die kritischen Straßen zu sperren. Beim Benziner liegen zwar die Normdaten niedrig, aber nur bei warmen Kat ;-)
Wir hätten dann freie Fahrt für Taxen, Lieferanten und Busse, sodass das Thema zu bewältigen wäre.

Die pragmatische Lösung würde aber mittelfristig wieder die 'autogerechte Stadt' ohne Staus bedeuten. Hinwegen will Anti-Diesel ja eigentlich gezielt Stimmung gegen alle Autos machen.

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theanalyzer 14.06.2017, 17:42
83. Das Problem sind doch nicht die Autos!

Das Problem sind doch nicht die Autos! Das Problem sind immer weiter verschärfte Umweltnormen! So wird der Bürger verdummt von Ökolobbygruppen, die nur immer neue Gründe für Klagen suchen. Schließlich finanzieren sich einige dieser Vereine durch Verbandsklagen... Es geht also nur um Geld für Lobbygruppen, und nicht um reine Luft!

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rst2010 14.06.2017, 17:43
84. "Ein Mechaniker hält ein Stück Papier vor einen Auspuff eines Dieselfahrzeugs"

das ist lächerlich. dieser russ ist nicht der feinstaub, der uns zum problem wird. das was an partikeln inzwischen aus den dieselmotoren rauskommt ist viel kleiner und dringt wesentlich tiefer in die lunge ein, kann man nicht mehr sehen. der gezeigte russ ist irrelevant, gibt es bei modernen fahrzeugen nicht, den kann man abschneuzen. z.b. wenn der krümmer kaputt ist und der ganze ruß in der lüftung landet;-)
den feinstaub, der bleibt in der lunge bzw. geht direkt aus dem schleim in den lungenbläschen ins gewebe oder blut über.

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belinea12345 14.06.2017, 17:45
85. Irreführendes Foto

Wenn ein Tuch, das vor den Auspuff eines modernen Diesel-PKW gehalten wird, so aussieht, dann ist der Motor falsch eingestellt oder der Partikelfilter defekt. Moderne Diesel rußen nicht mehr sichtbar, problematisch sind aber auch viel mehr die kleinsten Partikel, die eben nicht sichtbar sind - diese sind aber bei Dieselfahrzeugen mit Filter ebenfalls stark reduziert. Gar nicht reduziert, aber sehr wohl vorhanden sind diese jedoch bei modernen Benzinern - da kommt die nächste Nachrüstwelle auf uns zu.

""wenn es keine andere Lösung gibt, und ich kenne gerade keine"" Spannend ist vielmehr die Frage, ob das denn eine Lösung wäre. Nur ca. 6 Prozent des Feinstaubs in Städten kommt vom Straßenverkehr (also PKW, Krafträder, LKW und Busse). Selbst die theoretisch mögliche Reduktion ist minimal.

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cat69 14.06.2017, 17:46
86. Vernunft statt Ideologie

ist in Deutschland wohl nur bei einem gewissen Maß an Arbeitslosigkeit zu erzielen. Hamburg sollte lieber den Hafen schließen statt die Autofahrer zu quälen.

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räbbi 14.06.2017, 17:46
87.

Zitat von Mittelalter
Kennen Sie aus einem aktuellen Herstellerprogramm einen LKW mit Benzinmotor? Wieso ist auf einmal die CO2-Bilanz vollkommen egal?
LKW mit Erdgas ist kein Problem.
Gibt's zu kaufen - nur nicht bei uns.

zum Bleistift:
https://www.macktrucks.com/powertrain-and-suspensions/engines/cummins-natural-gas/

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escanderaone 14.06.2017, 17:50
88. Fahrzeugzulassung

Wo ist eigentlich die Presse, die Autombilclubs usw. die gegen Fahrverbote zu Felde ziehen? Es mag ja sein, das Automobilhersteller betrogen haben, aber immerhin haben die Fahrzeuge eine Straßenzulassung seitens des Kraftfahrtbundesamt bekommen. Darauf habe ich zu vertrauen. Dann kann es aber nicht angehen, das ich nun mit einem Fahrverbot belegt werde. Ferner ist das Dieselproblem schon viel länger bekannt ohne dass dort etwas unternommen wurde. Wer hat hier mal wieder geschlafen und sich betrügen lassen? Der Bund, nicht der Fahrzeugkäufer

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alfred13 14.06.2017, 17:51
89. Hysterie

Diese Hysterie nimmt immer unerträglichere Ausmaße an und in Wahrheit geht es doch nicht um den Diesel, in Wahrheit geht es um das Auto und dessen Verbannung aus den Innenstädten. Damit wird das Ziel der Grünen nach mehr als 30 Jahren bald erreicht: verödete Innenstädte und insolvente Einzelhändler, denen neben dem Onlinehandel die Hypochonder und Dramatiker den Garaus gemacht haben - oder glubt irgendwer, die Leute steigen auf den ÖPNV um, um sich in versifften, stinkenden U-Bahn Fahrzeugen oder Bussen anmachen zu lassen?
Eine sachliche Diskussion mit Augenmaß, angemessenen Übergangsfristen und schneller Reaktion der Politik für Nachrüstung von Dieselfahrzeugen (die Technik ist da, aktuelle Ausgabe ams, Reduktion NOX um 90% bei einem Passat variant 1,6 TDI im RDE-Test) wäre hilfreich. Stattdessen lassen sich OBs von der DUH und Konsorten vor sich hertreiben. Merkt keiner, welches Spiel hier gespielt wird?

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