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Nach E-Scooter-Unfällen: Nach E-Scooter-Unfällen - Autoclubs fordern breitere Radwege
Sven Hoppe/dpa

Seit zwei Wochen sind sie auf den Straßen unterwegs - und es gibt bereits erste Unfälle mit Elektro-Stehrollern. Für die Automobilklubs ist klar: Es gibt nicht genug Platz für die neuen Verkehrsteilnehmer.

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smickey 29.06.2019, 08:12
20. ist doch einfach

montag, mittwoch und freitag dürfen diese e dinger auf die Strasse, dienstag und donnerstag die Autos. problem gelöst und das Klima bedankt sich und wir haben saubere luft

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janne2109 29.06.2019, 08:17
21. fassen

fassen sie mal einem nackten Mann in die Tasche, dafür ist kein Geld da ( die Straßen zu reparieren wäre wichtiger) und diese Dinger sollten verboten werden.

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new#head 29.06.2019, 08:29
22.

Wenn ich mir die Radwege in dieser Region ansehe, gibt es ja neben Füffgängern und Radfahreren jede Menge unnutzbere Fläche wegen der Schlaglöcher, defekter Pflaster und Aufwerfungen durch Wurzeln. Das ist für Tretrollerfahrer wegen der kleinen Räder ohnehin sehr gefährlich, ob mit oder ohne Motor. Im Unnenstädtischen Bereich und für die letzte Meile sind diese Geräte perfekt.
Der Aufschrei war aber ähnlich als die Padelacs keinen und vorher bei Skateboards und Rollerblades. Das Dilemma ist nicht das Vehikel, sondern der Nutzer und dort sitzt es im Kopf und heisst Ego. Wenn immer, alle glauben Sie seien im Recht und müssten das durchsetzen, kann dss nicht funktionieren.

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kritischer-spiegelleser 29.06.2019, 08:37
23. Und sonst?

Da werden "Radautobahnen" gebaut und jetzt auch noch Scooterautobahnen gefordert. Der Hype mit diesem Kinderspielzeug wird bald vorbei sein. Zu unsicher. Da sind ein paar Super-Innovative die jeden Trend mitmachen wollen. Und dann liegen die Scooter wie die freien E-Bikes auch in den Innenstädten herum!

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lesheinen 29.06.2019, 08:42
24.

Ist das nicht lustig: ADAC und ACE fordern mehr und breitere Radwege. Haben sie ihr Herz für Radfahrer entdeckt? Nein, das glaube ich nicht. Sie vertreten die Interessen der SUV-Piloten, die vor dem Kroppzeug Fahrradfahrer und Tretrollerfahrer geschützt werden müssen. Weiterhin gilt: Vorfahrt für Stadtpanzer.
Zum Thema Tretroller vertrete ich die Meinung, dass die in Deutschland schon verunfallten und noch verunfallen werdenden Tretrollerfahrer Scheuers Unfallopfer sind. Wie kann man die Dinger mit gutem Gewissen in Ermangelung von Radwegen oder Tretrollerwegen auf die Straße lassen? Aber das Problem wird sich von selbst lösen. In ein oder zwei Jahren ist dieser hype eh vergangen. Unpraktisch, nutzlos, volatile Mode und gefährlich sind diese Dinger.

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Testtubebaby 29.06.2019, 08:45
25. Gesellschaft

Bei dem vogelwilden Fahrverhalten (geblinkt wird nur noch in der Fahrschule, Ampeln werden ignoriert, Fußwege als Fahrbahn) vieler Verkehrsteilnehmer braucht man schon einen 360° Rundumblick, um sich halbwegs vorausschauend im Großstadtverkehr zu bewegen. Gleichzeitig lassen die motorischen Fähigkeiten vieler Verkehrsteilnehmer mangels Übung rapide nach. Allgemein ist wohl eher mit einer Zunahme von Verkehrsunfällen zu rechnen, ob mit oder ohne E-Roller. Der zunehmend aggressive Straßenverkehr ist leider nur der Ausdruck einer ichbezogenen Gesellschaft, der jeglicher Gemeinschaftssinn abhandengekommen ist.

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dummzeuch 29.06.2019, 08:48
26. Woher nehmen wir bloß den Platz für breitere Radwege?

... das sagen die Automobilclubs anscheinend nicht, denn die Möglichkeiten würden ihre Klientel vergraulen:
* Parkplätze müssten wegfallen
* Fahrspuren auf mehrspurigen Straßen müssten umgewidmet werden
Denn nach wie vor ist das Auto der Platzverbraucher Nummer eins in unseren Städten.

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Müllerin von der Au 29.06.2019, 08:54
27. Schieflage

Weder Radfahrer noch Elektroroller tragen in dem Maße zur Bewältigung des Verkehrs bei, wie sie Platz benötigen.
Es sind eben nicht nur Autos, die den meisten Platz benötigen, sondern auch alle übrigen Transportaufgaben. Von Lieferverkehr über Kuriere, Medizin, Feuerwehr, Polizei, Sonderaufgaben, Verwaltung, usw. Je mehr auf separate Wege aufgeteilt wird, umso mehr Platz braucht man insgesamt. Besonders im Winter oder bei schlechtem Wetter tragen Radwege kaum noch zur Verkehrsbewältigung bei, nehmen aber immer noch genauso viel Platz in Anspruch. Bei Straßenbahnen ist es umgekehrt. Nur die universal verwendbaren Spuren sind immer gut ausgelastet.

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daniel-36 29.06.2019, 08:58
28. Absehbar

Das Teile der urbanen Bevölkerung sich nicht an die Verkehrsregeln hält, genauso wie innerstädtisch viele Radfahrer. Schön mehrfach könnte ich einen Unfall in letzter Sekunde abwenden, weil einer über den Zebrstreifen bei Rot fuhr, rote Ampeln werden häufig auch ignoriert und immer wieder wird auf Gehwegen mit Klingeln rabiat Platz geschaffen. Münster lässt Grüßen.
Nur im Fall der Roller kommt noch eine riesige Umweltverschmutzung durch die Herstellen dazu, in Paris halten die Dinger im Schnitt 1 Monat.

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jujo 29.06.2019, 09:04
29. ....

Nichts anderes war zu erwarten!
Alle E-scooter Benutzer sollten sich darüber klar sein, das sie keinerlei passiven Schutz haben, abgesehen vom Helm, gilt auch für Radler.
Diese Klarheit fehlt leider bei der überwiegenden Anzahl.
Erst gestern konnte, ich in letzter Sekunde einen Unfall dank meiner Aufmerksamkeit und lagsamen fahren, verhindern eine Radfahrerin zu überfahren, Ich wollte rechts abbiegen, die Radlerin fuhr trotz rot für sie mit ca 30kmh über die Kreuzung. Einfach lebensmüdes Verhalten, unverständlich!

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