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Nach E-Scooter-Unfällen: Nach E-Scooter-Unfällen - Autoclubs fordern breitere Radwege
Sven Hoppe/dpa

Seit zwei Wochen sind sie auf den Straßen unterwegs - und es gibt bereits erste Unfälle mit Elektro-Stehrollern. Für die Automobilklubs ist klar: Es gibt nicht genug Platz für die neuen Verkehrsteilnehmer.

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dr2jh 29.06.2019, 10:07
50. Liebe Verkehrsteilnehmer,

die Dinger sind inzwischen legal, also lernt bitte diese im Straßenverkehr zu akzeptieren bzw. mit diesen umzugehen.
Für mich ist es absolut unverständlich, dass man sich über die mögliche Eigengefährdung anderer Verkehrsteilnehmer aufregt und kommentiert, anstelle sich selbst zu verdeutlichen, welche Risiko (nicht mit Gefahr verwechseln) für andere oder Inanspruchnehmer (quantitativ) von Ressourcen man selbst als Verkehrsteilnehmer darstellt.
Wenn man das als Basis nimmt, dann dürften sich so einige Aussagen oder Forderungen nicht wirklich halten lassen.

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Steve B 29.06.2019, 10:13
51. Überflüssig wie ein Kropf

Die Dinger sind vor allem als Verkehrsmittel so überflüssig wie die Segways. Wer nicht krank ist, der kann einen Tretroller nehmen, das ist nich nur günstiger, sondern schafft auch noch ein bisschen Bewegung. Aber der standesbewusste Deutsche fährt natürlich nicht Tretroller oder Fahrrad, sondern schaukelt sich mit E-Roller oder SUV ins Fitness-Center oder zum Fettabsaugen.
20 km/h Höchstgeschwindigkeit sind zwischen Fahrrädern ein Witz! Wenn ich in Zukunft auf dieses Limit runter muss, weil nicht nur einzelne "Kings of the Radweg" mit 25km/h-Motor nicht verstehen, dass da jemand schneller sein könnte als sie, sondern auch noch solche Roller mit ungeübten Fahrern im Dutzendpack im Weg rumeiern, brauche ich zur Arbeit nicht mehr 50 Minuten, sondern 1,5 Stunden. Ich schau dann mal nach den Preisen für Motorroller.

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antelatis 29.06.2019, 10:13
52.

Zitat von eck.helmut
Jeder weiß, wie es um die Umweltbelastung dieser Roller bestellt ist und jetzt schreit man auch noch nach breiteren Radwegen, wo z.T. gar keine sind, wie z.B. auf dem Land. Ich vermute mal, der von Frau Baerbock ausgerufene Klimasommer hat nicht nur ihr, sondern auch vielen Bürgern die Zellen ausgetrocknet.
Ganz klar ist mir auch nicht, wie die Umweltbelastung dieser Roller ist, waren die jetzt 1000 Mal besser für das Klima als ein Auto oder 100.000 Mal?

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holzspalter-1 29.06.2019, 10:15
53. Alternativlos

Es werden die Bürgersteige umgewandelt in breitere Radwege, liebe Autoclubs?
Fußgänger sind entbehrlich, denn wenn man der aktuellen Diskusion folgt, fahren alle Fahrrad oder E-Roller!
Abartige Diskussion über ein Thema (E-Roller), mit der die herstellende Industrie und App Betreiber weltweit die Politik erpresst hat.
Viel Freude in Zukunft mit den Rollern. Vorscgriften sind für die Fahrer ohnehin nur Empfehlungen, die man nicht einhalten muß. Vorbild sind die Radler, die heute schon die Bürgersteige selbstvertändlich benutzen.
Also viel Freunde mit den neuen Verkehrsteilnehmern liebe Politik. Ein Hoch auf den letztlich verantwortlichen Verkehrminister, der listig die Verantwortung in die Länder und Kommunen gegeben hat. Er hat künftig damit nichts mehr zu tun!!

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doppeldenk 29.06.2019, 10:54
54. Für Strafen muss auch jemand Kontrollieren oder die StVo kennen...

...hier in Hessen sind sie desinteressiert und machen sie selbst andauern Fehler.

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Stäffelesrutscher 29.06.2019, 11:00
55.

»Die Stehroller dürfen in Deutschland nicht auf Gehwegen fahren, sondern müssen auf Radwegen oder der Straße bleiben.«

Liebe dpa, liebe SPON-Redaktion, auch Geh- und Radwege sind »Straße«. Benutzen Sie doch bitte die korrekten Begriffe (richtig wäre gewesen: »Fahrbahn«), wenn Sie über Verkehrsaufteilung, Verkehrsverstöße und Konflikte wegen unzulässiger Benutzung bestimmter Straßenteile schreiben.

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tipto 29.06.2019, 11:07
56. Allein der Gedanke...

erschreckt mich, dass ein Teil der Rollernutzer, völlig unsportlich und bewegungsunmotiviert, mal eben mit Tempo 10-20, über verschiedene Untergründe und zwischen diversen anderen Verkehrsteilnehmern, dahinflitzen möchte.

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hajueberlin 29.06.2019, 11:11
57. Ach,

es ist doch - wie fast immer - ganz einfach. Es muss schon in der Schule das Fach Verkehrsrecht geben. Verpflichtend. Dabei sollte nicht nur die StVO vermittelt werden, sondern auch die Paragraphen des StGb, StVG, usw. Der § 1 StVO erklärt eigentlich schon alles, was es für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr braucht. Teamfähigkeit/Miteinander.
Bewusstseinsbildung halt.
Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, sind nicht die Roller das Problem, sondern die Nutzer.

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freigeistiger 29.06.2019, 11:13
58. dpa Falschinformationen

dpa verbreitet ständig die Falschinformation, dass die Fahrbbahn die Straße sei., § 2 StVO. Gehweg ist Straße, § 2 StVO. Radweg ist Straße, StVO. Fußgänger sind Straßenverkehr, § 25 StVO. Fußgänger sind Auto! dpa und SPON sind absolut lernresistent.

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rainer-rau 29.06.2019, 11:16
59. Man sollte ja

verkehrsangepasst fahren, aber wer will sich schon Verkehrsmitteln anpassen, die den Gasfuß ein wenig disziplinieren?

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