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Nach E-Scooter-Unfällen: Nach E-Scooter-Unfällen - Autoclubs fordern breitere Radwege
Sven Hoppe/dpa

Seit zwei Wochen sind sie auf den Straßen unterwegs - und es gibt bereits erste Unfälle mit Elektro-Stehrollern. Für die Automobilklubs ist klar: Es gibt nicht genug Platz für die neuen Verkehrsteilnehmer.

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longboardmanu 29.06.2019, 13:32
80. was denn?

als das auto erfunden wurde, musste Jahre danach noch jemand vor dem Auto laufen um andere zu warnen.
Genau so ist die Debatte.

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flaffi 29.06.2019, 13:40
81. Als Nichtautofahrer

Ein weiterer dämlicher amerikanischer Hype auf den natürliche der CSUler Andreas beScheuert sofort reinfällt.
Und was die Autohasser hier angeht. Schaffen wir doch nicht nur die Autos ab, sondern auch die Produktionsstätten. Klare Haltung zeigen.

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Sensør 29.06.2019, 13:50
82. Was für Radwege?

Wir haben haben nur Kopfsteinpflasterstraßen und schmale Fußwege, was meinen Sie wo die E-Roller gefahren, und hinterher stehengelassen werden?

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k70-ingo 29.06.2019, 13:57
83.

Zitat von antelatis
Ganz klar ist mir auch nicht, wie die Umweltbelastung dieser Roller ist, waren die jetzt 1000 Mal besser für das Klima als ein Auto oder 100.000 Mal?
1000 mal schlechter.
Wenn man -was die einzig korrekte Methode wäre- den Herstellungsaufwand in Relation zu den tatsächlich gefahrenen Kilometern setzt.

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günter_müller 29.06.2019, 14:04
84. Rücksicht

Das Zauberwort heißt gegenseitige Rücksichtnahme.Selbstverständlich kann man die Radfahrer nicht verbieten,
aber die Probleme liegen doch zuerst bei den viel zu schnell fahrenden Radfahrer. Teilweise noch durch einen
Elektromotor unterstützt, wissen die meisten Radler, dass man sie ohne ein Kennzeichen eh nicht anzeigen kann.
Man findet sie auf allen Gehwegen und Straßen, selbst dann, wenn ein Radweg ausgezeichnet ist.
Bei den E-Rollern sollte man die Geschwindigkeit auf 15 km/h reduzieren und die Möglichkeit eröffnen,
bei fehlendem Radweg die Gehwege unter besonderer Rücksichtnahme zu benutzen.

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antelatis 29.06.2019, 14:26
85.

Zitat von k70-ingo
1000 mal schlechter. Wenn man -was die einzig korrekte Methode wäre- den Herstellungsaufwand in Relation zu den tatsächlich gefahrenen Kilometern setzt.
Ein riesiger Metallkasten, der für 4 Personen ausgelegt ist und auch noch einen großen Kofferraum hat, der die meiste Zeit nur von einer Person benutzt wird, soll in dieser Beziehung effektiver sein, als ein winziges Gerät für eine Person, das sich tausende Nutzer teilen? Und die Erde ist eine Scheibe und der Klimawandel fakenews?

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emil7685 29.06.2019, 14:37
86.

Zitat von antelatis
Ganz klar ist mir auch nicht, wie die Umweltbelastung dieser Roller ist, waren die jetzt 1000 Mal besser für das Klima als ein Auto oder 100.000 Mal?
Da diese Roller zusätzlich zum Fuhrpark angeschafft werden und die Anzahl der Leute, die sich so einen Roller als Ersatz für ein Auto anschaffen an einer Hand abzuzählen sein dürfte ist diese Frage überflüssig. Ich habe nichts gegen Elektroroller und Monowheels; aber diese Spielzeuge als Baustein irgendwelcher "Verkehrswenden" anzupreisen halte ich für total daneben.

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jkbremen 29.06.2019, 15:36
87. Hoffentlich

kommt durch die Scooter endlich das Thema breite und vom Autoverkehr geschützte Radwege auf die Tagesordnung.
Eins ist doch klar: Autos müssen aus den Städten als Verkehrsmittel zurückgedrängt werden, z.B. indem man ihnen Fahr- und Parkspuren zu Gunsten von Radverkehr, Scooterverkehr und Fußverkehr wegnimmt.

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Flari 29.06.2019, 15:39
88.

Zitat von günter_müller
Das Zauberwort heißt gegenseitige Rücksichtnahme......... Bei den E-Rollern sollte man die Geschwindigkeit auf 15 km/h reduzieren und die Möglichkeit eröffnen, bei fehlendem Radweg die Gehwege unter besonderer Rücksichtnahme zu benutzen.
Scheuer wollte maximal 12 km/h schnelle E-Tretroller bei fehlendem Radweg mit Schrittgeschwindigkeit auf den Bürgersteigen zulassen.
Der Bundesrat hat das zum Glück mit grosser Mehrheit abgelehnt und verhindert.
Schon das absolute Verbot des Befahrens des Bürgersteiges durch Fahrräder und E-Scooter wird reichlich missachtet und trotz Totalverbot denken die meisten Missachter nicht im Traum daran, wenigstens besonders vorsichtig auf den Gehwegen zu fahren.
Was meinen Sie, wie das aussehen würde, wenn es "mit besonderer Vorsicht" (hihi) sogar offiziell erlaubt wäre?

WENN die Scheuer'sche Regel (oder Ihr Vorschlag) durchgekommen wäre, hätte ich mir auch so ein Teil angeschafft.
Nur hätte so ein Roller bei mir keinen Meter Fahrt mit dem Kfz verhindert, sondern z.B. ab Parkplatz wäre ich dann eben mit dem Teil durch die Einkaufsstrassen (Bürgersteige) und Fussgängerzonen gedüst, statt diese Wege zu Fuss zu gehen.
Zwar rücksichtsvoller, als ich es mir bei den meisten vorstelle, dennoch wäre das für die verbleibenden Fussgänger extrem belästigend gewesen.

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antelatis 29.06.2019, 15:56
89.

Zitat von emil7685
Da diese Roller zusätzlich zum Fuhrpark angeschafft werden und die Anzahl der Leute, die sich so einen Roller als Ersatz für ein Auto anschaffen an einer Hand abzuzählen sein dürfte ist diese Frage überflüssig. Ich habe nichts gegen Elektroroller und Monowheels; aber diese Spielzeuge als Baustein irgendwelcher "Verkehrswenden" anzupreisen halte ich für total daneben.
Der Clou bei diesen Rollern ist, dass man sie sich gerade nicht selbst zusätzlich anschafft, sondern bei Bedarf mietet und danach einfach wieder stehen lässt, damit der nächste sie benutzen kann. Jede dieser Fahrten - die eine Autofahrt ersetzt - ist klimatechnisch gesehen ein Gewinn. Und ja, dieses System kann eine dramatische Verkehrswende herbeiführen, wenn man sich denn darauf einlässt. Dieses Verkehrsfahrzeug wird von allen geteilt und damit maximal optimal genutzt.

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