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Nach Scheuers Schlappe: Sieben Ideen für eine Maut, die wirklich etwas bringt
DPA

Eine Ausländermaut nach dem Geschmack der CSU wird es nicht geben - das bedauert außerhalb der Partei fast niemand. Eine sinnvolle Straßengebühr müsste ohnehin ganz anders funktionieren.

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redfish 19.06.2019, 22:09
30. Wir brauchen keine "Straßengebühr"!

Der Autofahrer hierzulande wird 4fach abgezockt: Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, "Öko"- Steuer und MwSt. lasten auf dem Sprit. Reicht das etwa immer noch nicht? Mit dieser Steuerbelastung bin ich als Autofahrer mehr als berechtigt, die Autobahnen dieses Landes ohne noch eine weitere Zwangsabgabe zu nutzen.

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christianu 19.06.2019, 22:09
31. Die Maut ist vor allem wegen ihrer Kompliziertheit gescheitert

Die Gedanken im Artikel sind, einzeln betrachtet, vernünftig. Aber im Ganzen sind sie sehr komplex und rechtlich kaum durchsetzbar, schon gar nicht in der gesamten EU. Es gibt viel einfachere Lösungen: Schwere Fahrzeuge zahlen gewichtsabhängig für jeden Kilometer, denn sie belasten die Straßen viel mehr als andere. Ansonsten gilt es, die KFZ-Steuer klein zu halten und die Kraftstoffsteuer zu erhöhen. So erfasst man die Fahrleistung und die CO2-Belastung.

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wigla 19.06.2019, 22:09
32. Einfache, unaufwendige, ökologische Variante möglich, die leider ...

... ein schlechtes Image hat. In den Vorschlägen zieht sich durch: die Maut sollte eine Lenkungswirkung haben, daher Quantität berücksichtigen (km), noch besser auch den Verbrauch - das wäre schnell und ohne Technik umzusetzen durch eine höhere Mineralölsteuer (Stoßzeiten und besonders befahrene Straßen sind damit allerdings nicht einbezogen).

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theodor11 19.06.2019, 22:13
33. Es gibt nichts Gutes außer man tut es

Jetzt werden wieder jahrelang Diskussionen veranstaltet, aber keine Lösung präsentiert. In 5 Jahren sind wir wieder so weit wie heute. Warum kann man nicht sofort Lösungen anbieten, die sich im Ausländ z. B Österreich bewährt haben und zwar solange, bis eine intelligente Lösung auf dem Tisch ist.
Wie lange wollen wir uns durch unfähige Verkehrsminister weiterhin Milliarden an Mautgebühren entgehen lassen?

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ziehenimbein 19.06.2019, 22:17
34. Gut wäre die zeitbezogene, regional unterschiedliche Variante!

Ich glaube, in Stockholm gibt es die City-Maut je nach Tageszeit, vollautomatisch über Kennzeichenscanner und Lastschrift. Wenn im Berufsverkehr vorrangig die unterwegs sind, die auf dem Arbeitsweg sind, gäbe es viele Staus nicht mehr. Mit den Einnahmen dann den ÖPNV unterstützt und ausgebaut, dann wäre doch allen geholfen. Der wesentliche Vorteil des Systems ist, dass er am zügigsten umgesetzt werden kann.
Der Wunsch, die Einnahmen für zusätzliche Straßen zu verwenden ist nicht zielführend, weil das bei uns ewig dauert. Selbst wenn schneller geplant und genehmigt würde, fehlen dennoch diejenigen die die Straßen bauen.
Intelligente Verkehrsleitsysteme und der Umbau von Kreuzungen insbesondere von Autobahnkreuzen, würden auch schon viel bringen. Dass unsere Kreuzungen fast nur zweidimensional sind oder maximal zwei Ebenen haben, ist auch nicht förderlich.

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Pinky McBrain 19.06.2019, 22:19
35. Idee 8:

Man könnte ja eine Maut ainführen, die sich auch am Schadstoffausstoß, den überall (auch auf Landstraßen, in Städten, auf Flüssen) gefahrenen Kilometern und der Größe des KfZ bemisst. Für Deutsche UND Ausländer. Das wäre doch toll!

Moment mal. Könnte man nicht einfach den Sprit teurer machen? Nur mal so als Idee.
Die Berliner, die nach Polen zum tanken fahren, hätten das System dann halt überlistet, aber irgendwas ist immer.

Ernsthaft: Jedes Jahr 5 Cent mehr Steuern auf den Sprit. Die Hälfte davon in den Straßenbau, die andere Hälfte in ÖPNV und Bahn.

Ach ja, die KFZ-Steuer sollte auch erhöht werden. Dann stehen nicht mehr so viele Autos sinnlos in den Städten rum.
(Ich habe zwei Autos, und fahre leidenschaftlioch gern!)

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Watschn 19.06.2019, 22:29
36. Man könnte es auch anders, sozio-ökologischer machen...

Z.B man belastet die Jahresmaut zusätzlich mit der Kfz-Steuer für Einheimische abgestuft je nach Hubraum/fossilen Verbrauch o. Elektr. Verbrauch ....und eine (Rich)-Car-Tax additional je nach Einkommens-/Vermögensgrenze (vielleicht 80'000 Euro/1 Mio.) nach der jeweiligen Steuererklärung.
Für Ausländer abstufte Mt./Jahres-Vignette je nach Hubraum/elektr. Verbrauch.

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claus7447 19.06.2019, 22:30
37.

Zitat von exHotelmanager
wie in der Schweiz. Es ist kostengünstig, gilt für jedermann und ist damit sozial. Man kann ausgleichen die Treibstoffsteuer etwas senken. Dabei gewinnen alle, die in Deutschland tanken und dann vielleicht nicht mehr in Polen und Luxemburg.
Das ist sehr schwierig Sonntags um 11 uhr am Stammtisch in Niederbayern zu erklären. Warum muss er mehr bezahlen?

Aber ernsthaft: das Schweizer Modell klappt nicht. Innerhalb der EU wäre zur zeit höchstens noch das österreichische Pendelt zu machen. Kostet etwas mehr. Aber gleichzeitige Vergünstigungen gehen nicht. Es muss da noch ei e gewisse zeitspanne dazwischen sein. Nicht CSU konform.

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112211 19.06.2019, 22:35
38. Sozial

Sozial ist eine Maut ganz sicher nicht, schon gar nicht wenn es eine Streckenmaut ist. Das lässt sich schon heute sehr gut in Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien und anderen Ländern erleben.
Die Tageszeitmaut ist ebenfalls in hohem Maße unsozial, Umweltpolitik durch die Lohntüte. Reichen Pendlern ist eine Rush-Hour-Maut egal. .

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porter.bar 19.06.2019, 22:35
39. War die Dobrindt / Scheuer Maut schon kompliziert genug

Wird nun als Top noch die Experten Maut vorgeschlagen. Komplizierter kann man es sich kaum vorstellen.
Und dabei geht es doch ganz einfach, wenn überhaupt.
Nur mal ansehen was so andere zivilisierte Europa Länder so machen.
Der Ruf nach einer europäischen Lösung in sonstigen Fragen, wird hier von der Regierung konterkariert.

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