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Nach Scheuers Schlappe: Sieben Ideen für eine Maut, die wirklich etwas bringt
DPA

Eine Ausländermaut nach dem Geschmack der CSU wird es nicht geben - das bedauert außerhalb der Partei fast niemand. Eine sinnvolle Straßengebühr müsste ohnehin ganz anders funktionieren.

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Speckbulle! 20.06.2019, 06:57
80. Wir brauchen überhaupt keine PKW Maut....

...Die Einnahmen durch KFZ Steuer und Steuern auf Benzin, Diesel und LKW Maut sind mehr als ausreichend. Leider werden diese Einnahmen für andere Bereiche zweckentfremdet. Die Europa Maut liegt doch schon lange in den Schreibtischen und soll uns untergejubelt werden. Die Ausländermaut war nur ein Vorwand um einen Fuss in die Tür zu kriegen und nach einigen Jahren, wenn alles bürokratisch steht auch alle abzuzocken.

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Luke1973 20.06.2019, 07:01
81. Alles totaler Schwachsinn!

Wir brauchen keine Maut für PKW. Der Anteil der ausländischen PKW am Gesamtverkehrsaufkommen ist verschwindend gering. Und wir Deutschen zahlen in unserem System doch schon für die Autobahnen.
Übrigens werden die nicht nur von denen genutzt, die tatsächlich dort fahren. Auch Ärzte, Handwerker oder die Pflegekraft kommen über die Autobahn zum Kunden. Es ist also durchaus okay, dass man nicht kilometerweise dem tatsächlichen Nutzder die Kosen aubrummt.
Wenn man das Autofahren verteuern will, gibt es nur eine sinnvolle Lösung: Spritpreis (und natürlich auch Strompreis) erhöhen. Eine genauere CO2-Abgabe kann es nicht geben, das CO2 wird hier grammgenau an der geeichten Zapfsäule abgerechnet.
Keine Infrastruktur, keine Vignette, keine OBU notwendig.
Lasst es einfach sein, mit dieser unsäglichen Maut!

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Gegen Zensur bei Spon 20.06.2019, 07:07
82.

Zitat von dickidoro
Ich bin gerade fast 2.00 km durch Frankreich gefahren und das Mautsystems ist zwar recht kostspielig, aber Staus auf Autobahnen habe ich nur an großen kreuzen erlebt. Und wer keine Maut bezahlen will, kann auf gut ausgebaute Landstraßen ausweichen und sieht obendrein mehr von Land und Leiten. Die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen, denn man kommt sehr gut voran, fast 350 km in drei Stunden und Raser gibt es nicht, weil die Strafen sehr empfindlich sind und auch die üblichen schnellfahrer empfindlich sind. Autofahren in Frankreich ist entspannend. In Deutschland dagegen herrscht Krieg, gleich hinter der Grenze.
Autobahn Frankreich: Privat und sehr teuer
Landstraßen in Frankreich: Dauerstau und schlechte Streckenführung tw

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kuac 20.06.2019, 07:12
83.

Die CSU hat sich verkalkuliert, versagt und großen finanziellen Schaden angerichtet. Die Steuerzahler müssen nun den Schaden wieder gutmachen. Und welche Konsequenzen hat das für die CSU? Keine!
Dobrindt und Scheuer müssen zurücktreten.

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lucky.sailor 20.06.2019, 07:14
84. Vignette ist Lösung des 20. Jahrhunderts!

Im Prinzip bin auch ich der Meinung wie andere Mitforisten, dass Deutschland keine Maut braucht. Wenn aber aus "Gerechtigkeitsgründen" eine solche eingeführt werden soll, dann bitte intelligent und der vielgepriesenen Digitalisierung angemessen. In Portugal funktioniert seit 10 Jahren ein System, bei dem die tatsächlich gefahrenen Autobahnkilometer elektronisch erfasst, monatlich online in Rechnung gestellt und automatisch vom Konto abgebucht werden. Das dafür erforderliche "Lesegerät" wird hinter die Windschutzscheibe geklebt, benötigt keine Energiequelle, ist wartungsfrei und kostet kaum was.
Die Abrechnung nach gefahrenen Kilometern ist simpel und gerecht und könnte sicherlich mit Hilfe der schon bestehenden Toll Collect Technik zeitnah umgesetzt werden.

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legtsichauchwieder 20.06.2019, 07:23
85. Einfachste Lösung...

Macht den Sprit teurer. Belastet grosse und vielfahrende Autos mehr. Hat damit eine verkehrliche und eine ökologische Wirkung und hilft der Elektromobilität auf die Sprünge. Am besten in einem europäischen Massstab und mit einer gegenwirkenden Steuerentlastung für kleine Autos.

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lowouwri 20.06.2019, 07:33
86. Alles Blackbox...

so wie in einem Beitrag zuvor mit den Ladesäulen, die anfallenden Kosten erfährt man erst auf der Abrechnung. So wäre es auch mit der Strecken und auslastungsbezogenen Maut, bei der Abrechnung kommt der Schock. Außerdem wer mir erzählen will das die Stadtkämmerer nicht zu gern die Zuschüsse für den ÖPNV kürzen würden kommt einem Märchenerzähler gleich. Wenn Rush Hour auf den Straßen ist, sind die ÖPNV Fahjrzeuge auch nicht leer und auch hier würden wie in dem Artikel beschrieben Auslastungsabhängige Zuschläge erfolgen.
Die flächendeckende Infrastruktur für derartige Mautsysteme halte ich für immens und wie zuvor beschrieben wüsste ich beim losfahren nicht wie tief man mir in die Tasche greift, schöne Aussichten...

einen schönen Tag

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slainte321 20.06.2019, 07:39
87. Hallo, jemand zuhause?

Die deutschen Straßen sind schon mehrfach vom Steuerzahler bezahlt/ subventioniert worden.
Man könnte daher eher überlegen, ob die ausländischen Mautsysteme europäischem Recht genügen. Mir erscheint die eher als eine Art mittelalterlicher Wegelagerei und hat mit dem Gedanken der europäischen Reisefreiheit wenig zu tun. Anstatt Individualverkehr zu strafen wäre eine Stärkung von öffentlichem Fern/Nahverkehr deutlich reisefreundlicher.

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Lineapa 20.06.2019, 08:21
88. Kompliziert = teuer

Wenn Maut, dann für alle, auf allen Strassen. Plakette und fertig. Denn was passiert, wenn nur die Autobahnen und Bundesstrassen mautpflichtig sind, erleben wir jeden Tag. Unsere Landstraßen ächzen unter dem LKW Verkehr, die alle die Autobahn umgehen und Überland Abkürzungen fahren. Die Straßen sind kaputt, die Kommunen und Kreise kommen mit der Reparatur nicht hinterher. Es bedeutet Lärm, überlastete Ortszentren, wackelnde Häuser, gestresste Menschen.
Und was Frankreich angeht, das einer der Vorkommentatoren so lobend erwähnte: ja, die Autobahnen sind streckenweise (Paris ausgenommen) wirklich leer, aber fahr mal auf der Landstrasse. Dort staut sich der Verkehr und quält sich durch die vielen Ortschaften. Das kann keine Lösung sein!
Also, liebe Politiker, lernt aus der Schlappe und tut endlich mal etwas, das uns zum Vorbild in Europa macht! Ihr wollt Klimawandel, dann doch bitte 100 %. Keine Kompromisse mehr. Wer Autofahren will, soll zahlen. Und zwar richtig.

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etlamu 20.06.2019, 08:24
89.

Zitat von karlamsee
weshalb muss in Deutschland alles kompliziert sein? Eine einfache Lösung wie sie unsere Nachbarn in der Schweiz haben, eine Vignette die an jeder Tankstelle zu kaufen ist. Somit fallen keine Verwaltungskosten an. Total unkompliziert und die ganzen Einnahmen können für die Infrastruktur verwendet werden. Das Gerede wer viel fährt soll mehr zahlen. Oder der Gedanke, dass mit der Maut Verkehslenkung erfolgen kann, wie unterschiedliche Kosten zu der Rushouer, usw ist ein gewaltiger Verwaltungsaufwand und kompliziert. Auch die Kontrolle ist sehr kompliziert. Vielfacher werden durch die hohen Spritsteuer zur Kasse gebeten. Deshalb an alle Entscheidungsträger, einfachste Lösung, aber die funktioniert dann! Aber bei der CSU gilt eben der Spruch " warum einfach, wenn es auch kompliziert geht " Die CSU hat im Verkehrsministerium noch nie was gebacken bekommen. Die Autobahninfrastukturgesellschaft wird auch nur Steuern kosten, aber keine Verbesserung für den Verkehrsfluuss schaffen. Das ist so wie der ehemalige Ministerpräsident Teufel, hat eine gut funktionierende Straßebauverwaltung zerschlagen. Das Land spart zwar Gehälter, aber insgesamt kostet das viel mehr Gehaltskosten, allerdings bei den Landratsämtern. So zu sagen ein Schuss in den Ofen. Gebt der CDU /CSU bitte dieses Ministerium nicht mehr.
Das wirklich gerechte und ein wirksames Mittel gegen den CO2-Ausstoß wäre eine Umlegung der KFZ-Steuer und Maut auf den Benzinpreis. Dann wird man sich überlegen, ob man das Auto braucht. Auch würde man langsamer fahren und sparsamere Modelle kaufen. Nur dies würde den SUV-Wahn mit hunderten von PS beenden.

Die LKW-Maut sollte allerdings bleiben und wesentlich erhöht werden, da die LKWs die eigentlichen Verursacher der Straßenschäden sind. Vielleicht kriegt man so den Güterverkehr wieder auf die Eisenbahn.

Das alles muss natürlich EUROPAWEIT gemacht werden, um den Tanktourismus zu vermeiden.

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