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Nach zahlreichen Unfällen: Scheuer will härteres Vorgehen bei E-Scootern
DPA

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollte die E-Tretroller so schnell wie möglich legalisieren. Wegen mehrerer Scooter-Unfälle fordert er nun die Kommunen auf, härter durchzugreifen.

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strixaluco 17.07.2019, 11:06
10. Wen wundert es?

E-Roller sind zu viel Kraft auf einer höchst wackligen Unterkonstruktion, die gerade noch im Fussbetrieb tolerabel ist. Auch da muss man schon sehr aufpassen, mit den Minirädern nicht an kleinsten Hindernissen hängenzubleiben. Der Zweck, das Gefährt leicht mitnehmen zu können, wird durch das Gewicht von Motor und Batterie stark beeinträchtigt.
Wir haben einen Roller ohne Motor, wenn wir ein leichtes Kleinstfahrzeug brauchen.
Für alles andere ist ein gutes Faltrad, Brompton, Birdy, tern, Bernds, ... tausend mal besser geeignet. Da ist meist auch ein Gepäckträger dabei, so dass man sogar bequem etwas einkaufen kann. Und Falträder sind auch als Pedelecs zu haben.

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firlemanz 17.07.2019, 11:11
11. Kommunen nicht leistungsfähig genug

Es ist ausgesprochen naiv zu glauben, dass die Kommunen hier auch nur in irgendeiner
Weise etwas ordnen könnten. Diese schaffen es doch noch nicht einmal, die
zunehmenden Rücksichtslosigkeiten und Verkehrsverstöße von Rad- und Autofahrern
zu sanktionieren. Wie soll das dann ausgerechnet bei E-Scootern funktionieren?
Dafür bräuchte es deutlich mehr Personal. Zu dumm, dass das dann immer so viel Geld kostet...

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Parisienne 17.07.2019, 11:37
12. nun ja...

Zitat von PeterCollignon
Die Roller sind Leihgeräte und können Niemanden zugeordnet werden. Ein Scooter-Marathon analog zum Blitzermarathon macht keinen Sinn. In Paris sind die Dinger ein größes Ärgernis - nicht beim Fahren, sondern weil sie überall kreuz und quer rumliegen - so wie früher die Leihfahrräder. Scheuer hätte bevor er die Dinger erlaubt hat eine Reise nach Paris unternehmen sollen.
Es ist hier in Paris eine ziemliche Zumutung. Auch wenn die Stadt für die Benutzung genaue Vorschriften erlassen hat kontrolliert dies niemand und mögliche Bussgelder werden auch nicht verhängt. E Scooter liegen auf den Bürgersteigen herum, werden zum Transport einer zweiten Person benutzt, rote Ampeln missachtet, auf Bürgersteigen fahren, natürlich mit Headphones . Oder auch sehr beliebt: in einer Einbahnstrasse in Gegenrichtung fahren!!!
Alles natürlich verboten, aber wen scherts...

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ohnehin 17.07.2019, 11:37
13. GPS-Tracker Pflicht ?

Zitat von boetho11
Die Scooter haben Kennzeichen und GPS tracker, es sollte reicht leicht möglich sein bei einem Verkehrsverstoss rauszufinden wer den Scoouter zu diesem Zeitpunkt gemietet hat. Das funktioniert bei Leihwagen ja auch ! Ich würde allerdings anordnen das die Kennzeichen grösser sein müssen.. aktuell ist das kaum lesbar.
Leider ein unqualfizierter Beitreag ohne Sachkenntnis. E-Scooter haben ein Versicherungskennzeichen. Dieses hat eine festgelegte Grösse. Ferner haben diese Fahzeuge keinen vorgeschriebenen GPS-Tracker, es sei denn, der Halter oder Verleiher rüstet den Scooter selbst damit aus,

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benny_na_lievo 17.07.2019, 11:54
14.

Würde man konsequent etwas für den Radverkehr tun, wären die Roller kein oder ein kleineres Problem. Ich habe in letzter Zeit auf dem Rad so viele Vollbremsungen hinlegen müssen, wie schon lange nicht mehr, weil Autofahrer mich nicht gesehen und mir die Vorfahrt genommen haben. Sie haben das selten aus bösem Willen getan, sondern weil die Verkehrsführung unübersichtlich und unlogisch ist, aber eben auch aus Achtlosigkeit, man rechnet zu wenig mit Radfahrern. Eine Entschuldigung bekomme ich nie, sondern stattdessen Sprüche wie: "Sie haben ja nicht geklingelt." Sagt man einem Autofahrer: "Sie haben ja nicht gehupt?" Das Kölner Ordnungsamt schert sich einen Dreck darum, wenn Fußgänger behindernd auf dem Radweg rumlaufen, Autos können da sowieso rumstehen, als Radfahrer soll man sich dann nicht so haben (O-Ton). Kein Wunder, wenn die Roller, die dieselben Wege nutzen und wie Kinderspielzeuge aussehen, ähnliche Probleme bekommen. Übrigens: Rollerfahrer haben mir als Radfahrer bislang keine Probleme gemacht, Autofahrer, Fußgänger und regelwidrig fahrende Radfahrer schon.

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Henry Jones Jr. 17.07.2019, 12:00
15. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist

Ich liebe es den E-Roller für Distanzen bis zu 20 Minuten zu nehmen. Gerne auch zu zweit. Das Unfallrisiko ist definitiv da, mehr als zu Fuss und etwa gleich wie mit dem Fahrrad. Ich glaube viele sind auf den E-Rollern zu unbedarft. Wenn alles rund läuft sind die Dinger sehr einfach zu steuern, aber wenn irgendwas unvorhergesehenes passiert, fehlt vielen die nötige Kraft und Agilität einen Unfall zu verhindern.
In Frankreich landen viele Roller im Meer oder im Fluss oder liegen und stehen wahllos als Hindernisse herum. Das ist aber kein Problem von E-Rollern. In einer zivilisierten Gesellschaft gibt es diese Probleme nicht so ausgeprägt. In Zürich, wo ich mich herumtreibe, liegen die Roller jedenfalls nicht einfach so rum und landen auch nicht in den Flüssen oder Seen. Frankistan hat das Problem an anderer Stelle. Wie dort mit Rollern umgegangen wird, ist lediglich Symptom kultureller und gesellschaftlicher Verhältnisse. Wenn also die Zustände mit e-Rollern ausarten, sollte man vielleicht schauen, warum das so ist.

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rennflosse 17.07.2019, 12:31
16. Geburtsfehler

Der Fehler liegt im System. Wem sein Leben und seine Gesundheit lieb sind, der kann den Roller gar nicht auf der Straße fahren. Und Radwege sind zu wenige vorhanden.
Also ist eine weitgehende Missachtung der unausgegorenen Vorschriften praktisch zwingend. Alternativ eben der Verzicht auf den Roller. Aber das ist gerade bei jungen Leuten nicht vermittelbar, die immer dem neuesten Trend hinterher hecheln.
Wenn jetzt noch eine Helmpflicht kommt, ist das Ding praktisch tot. Ich gebe dem Geschäftsmodell noch maximal ein halbes Jahr.

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Byrne 17.07.2019, 12:31
17. Naiv sind Sie!

Zitat von ohnehin
Leider ein unqualfizierter Beitreag ohne Sachkenntnis. E-Scooter haben ein Versicherungskennzeichen. Dieses hat eine festgelegte Grösse. Ferner haben diese Fahzeuge keinen vorgeschriebenen GPS-Tracker, es sei denn, der Halter oder Verleiher rüstet den Scooter selbst damit aus,
Das der GPS-Tracker vorgeschrieben ist, hatte der Forist doch gar nicht behauptet. Ich kann Ihnen aber versichern, dass dieser bei sämtlichen Miet-E-Scootern verbaut ist. Die Geräte müssen vom Vermieter nämlich zwecks Nachladen auffindbar sein.

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Omegatrust 17.07.2019, 12:34
18. Lobbyisten sind zufrieden

Die Freigabe von 125er Mopeds für Autofahrer kommt nicht voran und der Schwachsinn mit den Rollern
Führt genau zu dem Chaos was abzusehen war aber Hauptsache die Lobbyisten sind zufrieden.

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olivergarch 17.07.2019, 12:34
19. Scooter sind innovativ, CSU nicht.

Es gibt nur ein Problem, und das heißt CSU, aktuell in Gestalt von Scheuer. Mir kommen täglich vorsichtig fahrende Scooter auf Gehwegen entgegen, wo Fahrräder freigegeben sind, und es ist überhaupt kein Problem. Wenn auf Gehwegen vorsichtig gefahren wird, haben scooter dieselbe Akzeptanz wie vorsichtige Fahrradfahrer. Auf der Straße ohne Radweg zu fahren kann nur einem Typen einfallen, der in seinem BMW zu wenig Sauerstoff bekommen hat.

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