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Neubauten: Regierung missachtet Pflicht zum Bau von Ladesäulen für Elektroautos
DPA

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beschwört gern, wie wichtig Ladesäulen für den Durchbruch der Elektromobilität sind - und lässt selbst eine gute Gelegenheit zur Förderung aus.

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binser 19.01.2019, 09:41
1. Alles Neuland

In jeder Wohnung befindet sich eine zweistellige Anzahl Steckdosen, aber eine dieser banalen und strunzdummen Dinger dort, wo das Auto gewöhnlich parkt und über Nacht in der Schwachlastzeit 100-150km Strom in den Akku bringt, scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Ein Aluhutträger in einer Eigentümergemeinschaft reicht derzeit aus, diese Steckdose zu verhindern, auch Vermieter können es verbieten. Dabei schneiden sich alle ins eigene Fleisch, ich gehe davon aus, dass in spätestens 10 Jahren eine Wohnung ohne Autosteckdose ebenso "leicht" zu vermieten ist wie eine ohne Internetzugang heute. Ich verstehe diese Ignoranz nicht, sowas kostet in der Bauphase fast nichts und niemandem wird etwas weggenommen. Erleichtert doch wenigstens denjenigen ihr E-Auto, die das wollen, die anderen können doch trotzdem weiter Rappelkiste fahren, bis auch sie die Vorteile des Batterieautos entgegen aller Propaganda erkannt haben.

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Flying Rain 19.01.2019, 09:42
2. Selbst

Selbst wenn man will darf man oftmals nicht mehr als ein paar Stationen bauen wenn zB die Tiefgarage eines neuen Hauses ausgestattet werden soll. Ganz schlicht weil es die Leitungen in der Straße nicht packen.

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chjuma 19.01.2019, 09:46
3. Der Todesstoß für die Umwelt

Die derzeitige CO 2 Bilanz bei der Herstellung eines Elektroautos besagt, dass ein herkömmlicher Selbstzünder nach dessen Herstellung 200000km fahren muss, um auf die selbe CO 2 Bilanz zu kommen. Dabei werden noch gar nicht die irrsinnigen Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung beachtet. Klar ist der Verbrenner nicht der Weisheit letzter Schluss. Allerdings erscheint mir die Elektroalternative mit den derzeitigen Batterien mehr als fragwürdig. Die zu erwartenden Bilanzen bei der Brennstoffzelle klingt da wesentlich beruhigender, zumal die Herstellung des Wasserstoffs wesentlich unproblematischer ist als das Lithium für die Batterien in den Wüsten auszuschwemmen.

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kalim.karemi 19.01.2019, 10:02
4. Mir wurscht

Zitat von chjuma
Die derzeitige CO 2 Bilanz bei der Herstellung eines Elektroautos besagt, dass ein herkömmlicher Selbstzünder nach dessen Herstellung 200000km fahren muss, um auf die selbe CO 2 Bilanz zu kommen. Dabei werden noch gar nicht die irrsinnigen Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung beachtet. Klar ist der Verbrenner nicht der Weisheit letzter Schluss. Allerdings erscheint mir die Elektroalternative mit den derzeitigen Batterien mehr als fragwürdig. Die zu erwartenden Bilanzen bei der Brennstoffzelle klingt da wesentlich beruhigender, zumal die Herstellung des Wasserstoffs wesentlich unproblematischer ist als das Lithium für die Batterien in den Wüsten auszuschwemmen.
Wen die Regierung meint mich per Kraftstoffpreisen, Steuern und sonstigen Drangsalierungen zum Tesla zu bewegen, ich dafür noch indirekt belohnt werde, indem ich 30 Cent steuerfrei pro dienstlich gefahrenem Kilometer bekomme und kostenfrei am supercharger lade, dann tue ich das. Bezahlen dafür werden die, welche 2,5 brutto monatlich nach Hause bringen. Aber jeder bekommt was er wählt.

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fehleinschätzung 19.01.2019, 10:20
5. Wasserstoff?

kann man bitte mal aufhören Wasserstoff als Allerheilmittel wieder und wieder anzuführen? Der Wirkungsgrad ist sooo schlecht, das es jedem sofort auffallen kann, das es nicht die Zukunft ist. in Spezialanwendungen vielleicht, aber nie im Auto.

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MisterD 19.01.2019, 10:22
6. Wie teuer soll Bauen eigentlich noch werden???

Es kann sich bei den vielen Auflagen ja ohnehin kaum jemand noch leisten ein Haus zu bauen. Auch die steigenden Mieten beruhen nicht allein auf der Gier der Vermieter, sondern auch auf den enormen Kosten für neue Wohnungen. Und jetzt soll jeder noch zusätzlich verpflichtet werden einen Elektroladeanschluss für um die 10.000 EUR vorzusehen? Was mache ich denn damit, wenn sich Wasserstoff durchsetzt, wonach es für mich im Moment eher aussieht? Schnapsidee, einfach nur eine Schnapsidee...

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iffelsine 19.01.2019, 11:03
7. Der Mangel an passenden Lademöglichkeiten zu Hause ist

der Hauptgrund für das Scheitern der E-Mobile. Und wenn jetzt auch der Neubau nicht schon bei der Planung Lademöglichkeiten aufnimmt, ist das auch endgültig. Man kann ja schlecht am Straßenrand parken und von der Außensteckdose des Hauses ein Kabel zum Auto führen. Also habe ich einen Stellplatz beim Bauamt beantragt (auf meinem eigenen Grundstück), der wurde abgelehnt, da innerhalb einer Bauflucht von 6m zur Grundstücksgrenze. Ich habe ihn trotzdem gebaut und mein Wagen hat nun auch eine eigene Ladesäule. Mal sehen, wann das Amt kommt und den Rückbau fordert. Liebe Frau Merkel - erst nachdenken und dann Hausnummern von einer Million E-Fahrzeugen in die Welt posaunen !

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charly05061945 19.01.2019, 11:30
8. Vorschriften, Vorschriften!

Noch mehr Gesetze und Vorschriften im Bauwesen ist genau das was wir brauchen. Schon jetzt dürfte das Baurecht wohl für niemanden mehr durchschaubar sein. Kleine Unternehmen dürften mit diesem Bürokratiewust total überfordert sein. Aber letztendlich hilft hier das vdL-Prinzip (Gutachter, Berater, Experten und sonstige Klugschei**er)

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Draw2001 19.01.2019, 11:35
9. Dieser Ansatz ist veraltet.....

Zitat von MisterD
Es kann sich bei den vielen Auflagen ja ohnehin kaum jemand noch leisten ein Haus zu bauen. Auch die steigenden Mieten beruhen nicht allein auf der Gier der Vermieter, sondern auch auf den enormen Kosten für neue Wohnungen. Und jetzt soll jeder noch zusätzlich verpflichtet werden einen Elektroladeanschluss für um die 10.000 EUR vorzusehen? Was mache ich denn damit, wenn sich Wasserstoff durchsetzt, wonach es für mich im Moment eher aussieht? Schnapsidee, einfach nur eine Schnapsidee...
Die Investition endet bei ca. 100 Euro pro Stellplatz, denn verlangt wird lediglich, ein ausreichend starkes Stromkabel bis zum Stellplatz zu verlegen. Alle nachfolgenden Kosten, inkl. der Lastenerweiterung des Straßenanschlusses trägt der Nutzer, bzw. die Nutzergemeinschaft, welche ausschließlich aus denjenigen besteht, die ihre Fahrzeuge mit Strom laden.

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