Forum: Auto
Neue Akku-Technologie : Drei Brüder mischen die E-Autobranche auf
Kreisel Electric GmbH

Die Gebrüder Kreisel aus der Provinz Österreichs haben einen Akku erfunden, der die größten Probleme der E-Mobilität lösen könnte. Die Autoindustrie ist neugierig geworden.

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Ursprung 07.07.2016, 18:39
140. Metallhydrid

Zitat von allegro_assai
Nur, dass man dazu den bisherigen Raum für Passagiere und Fracht zum Wasserstofftank umfunktionieren müsste.
Nein, gibt bereits Metallhydridtanks mit vergleichbarer Energiedichte zu Kerosin, sind zudem feuersicherer als die Bisherbomben.
Bei Flug- Schiffs- oder Autoneukonstruktionen waeren die Teil des Traggeruestes und machen Extratanks obsolet.

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Dumme Fragen 07.07.2016, 18:39
141. Was wiegt eigentlich so ein Antriebsstrang?

Was wiegen eigentlich die ganzen Einzelteile beim Auto mit Verbrennungsmotor, also Motor, Tank, Starter, Kühler, Schläuche, Kühlmittel, Getriebe, Kupplung usw. insgesamt, die man bei einem Elektroauto nicht benötigt? So eine Batterie mag ja schwer sein, aber so ganz leicht ist der Krams in meiner Gurke ja auch nicht, und das ist ein Leichtgewicht (Golf II)...

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Mike-H 07.07.2016, 18:43
142.

Zitat von c.PAF
Öl, Zündkerzen, Einspritzdüsen, Getriebe, Zahnriemen und 1000 andere Sachen. Schon mal in eine Werkstatt gewesen? Die Autos stehen da nicht nur zum Ölwechsel. Mein vorletztes Auto sprang z.B. bei unter 5° nicht mehr an. Kaltstartregler defekt. Ersatzteilpreis 1600.-. Wurde von mir "repariert" mit einem langen dünnen Schlauch und einer Großpackung Bremsenreiniger. Nach 2 Jahren und bei 300.000 km war das Fahrzeug dann endgültig hinüber. Unwirtschaftlich zu richten, alles Teile, die es bei einem Stromer nicht gibt. Ich kann mir soweit helfen und repariere viel selbst. Trotzdem entstehen auch aktuell dauernd Reparatur- und Wartungskosten, die es bei einem E-Auto nicht gäbe.
Was bei den heutigen Autos am meisten streikt, und was keiner Hobbybastler selber reparieren kann, ist die Elektronik. Und davon hat eine E-Auto noch viel mehr.
Das muß man nicht warten oder regelmäßig prüfen ? Träumen sie weiter. Regelmäßig E-Check lassen die heutigen TÜV-Prüfungen wie freundliche Kaffeetreffen aussehen. Kaputten Schlauch können sie sehen. Isoliationsfehler sind bloß Zahlen auf einem Meßgerät. Die Spannungen und Ströme im E-Auto liegen in Bereichen in denen die VDE keine Spaß versteht.

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roby1111 07.07.2016, 18:43
143.

Zitat von klabo
64kWh (nicht kW/h wie im Artikel erwähnt) sind bei einer Motorleistung von 180kW in weiger als 20 Minuten aufgebraucht. Wenn der Akku in 18 Minuten wieder zu 80% aufgeladen werden soll, ist dafür ein Strom von 770A bei 220V notwendig. Die Stromleitungen und Sicherungen dafür möchte ich sehen. Zu Hause geht das jedenfalls nicht, da normale Steckdosen nur 16A bringen. Auch mit Drehstrom ist man da ganz weit weg.
Wenn das nur einer macht, ginge das schon:

In modernen Stromnetzen ist aktuell der Hausanschluss mit 3 x 64A abgesichert. Gewerbestrom geht deutlich höher.

also rund 200A x 220V sind schon heute je Haushalt theoretisch möglich, das sind immerhin 44kW, damit bekäme man den 65kWh Akku also in einer Stunde zu gut 2/3 voll.

Man kann natürlich aber zuhause eine ähnlich große Batterie installieren und diese "gemütlich" nach einem "Tankvorgang" des Autos wieder aufladen, aber während des "Tankvorgangs" die Energie vom heimischen Akku auf den im Auto sehr schnell übertragen, denn Akkus sind doch recht hochstromfest...

Geht aber natürlich auf deren Lebensdauer und Zyklenfestigkeit.

Was aber aktuell nicht geht wäre, wenn das nun alle machen:

Nehmen wir eine x-beliebige Gemeinde im Speckgürtel einer Großstadt: 5000 Einwohner, die im Schnitt am Tag 100km in die Stadt und zurück pendeln und dann über Nacht ihr Auto daheim aufladen wollen (PV scheidet somit ohne Pufferakku auch aus, da in der Nacht so selten die Sonne scheint...)

Also in den ca. 8 Stunden daheim die ca 32KWh wieder aufladen (das Auto braucht davon nur 16KWh, aber die Heizung oder Klimatisierung braucht ebenso Energie, das vergessen viele, spielt aber eine ebenso große Rolle!

D.h. 4kW oder knapp 20A Strom fortlaufend je Haushalt, das verkraftet das Stromnetz gerade mal so, aber daheim angekommen möchte man vielleicht auch noch kochen, oder dasHaus klimatisieren etc.!

Also massiver Netzausbau mit herkömmlichen Energiequellen, da PV ja ausfällt und Windenergie zu flächenintensiv für Deutschland ist!

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tempus fugit 07.07.2016, 18:46
144. Nein, davor hab' ich - ...

Zitat von allegro_assai
Und da haben Sie keine Angst, dass Ihnen im E-Auto bei voller Fahrt ein Rad abfällt? Wir könnten jetzt auch reihum fragen, wem schon mal ein Verbindungsschlauch geplatzt ist... Die Kühlwasserpumpe ist und bleibt das einzige, was an dem System - nach 100.000 km - gewartet werden muss.
... und vielem anderen mehr - keine Angst.

Sie hatten noch nie ein Thermostatproblem? Freun' Sie sich.

Beim letzten Keilriementausch hat mir mein Mechaniker
geraten, die Wasserpumpe gleich mit auszutauschen...

Und es geht auch nicht um den Radiatore und die pompa
dell'acqua, sondern um Technik und Mechanik in Verbrennern, die kaputtgehen können.

Wenn täglich alleine alle 1,5 Std. ein Verbrenner abfackelt, dann nicht, weil er ein Rad verloren hat - wenigstens keines mit dem das Auto rollt.

Könnt' ja jetzt alle Unterschiede zwischen Verbrenner und
E-Mobilität darlegen, aber ich frage dann nur:

Wozu dann all' die Werkstätten und Servicepunkte - und der ADAC oder - Ihr? - ACI?

Oder macht das ersatzweise die Feuerwehr und versorgt
liegengebliebene 'Dampfer' mit Kühlwasser?...

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FakeBot 07.07.2016, 18:48
145.

Zitat von adal_
Wie geil ist das denn? Sie haben einen Wasserstoff entdeckt, der erstens nicht mit Sauerstoff reagiert und zweitens die Ozonschicht zerstört?
Und drittens ins Weltall entfleucht und somit alles Leben auf der Erde bedroht. Faszinierend!

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tempus fugit 07.07.2016, 18:48
146. Ihr Beitrag...

Zitat von ash26e
und warten sie mal Ihren Akku!! 2 Jahre und 300 000 km Laufzeit.Viel Spaß , denn das Ding müssen Sie dann verschrotten. Aber vorher alle 40 km an die Steckdose....
...strotzt förmlich vor Wissen!

Wie eigentlich alle Ihre Beiträge - Komplimente!

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homate 07.07.2016, 18:51
147. Elektroautos sind jetzt schon Vergangenheit !

Keiner kann mir hier ernsthaft erzählen das sich das e mobil durchsetzten wird. Viel bessere einfacher und durchdachter sind Brennstoffzellenmotoren und diese Entwürfe dafür schlummern auch schon seit 20 Jahren in den Schubladen der Autoindustrie. Es wird Zeit das die ihr Gehirn einschalten!!

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berndpaul 07.07.2016, 18:53
148. Allein mir fehlt der Glaube

Ich kann mich an einen Brennstoffzellenhersteller erinnern, der auch
einen Technikpreis vom Land bekam und
dessen Zahlen zum Himmel
stanken. Bei 65 kwh muss ich in meiner Olheizung ca. 6,5 l Heizöl verbrennen. Auf die o.g.400 km umgerechnet wären das etwa 1,7 l pro 100 km.

Ich glaube, hier wurde viel geschrieben, ohne das Wesentliche zu erfassen.

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nachtmacher 07.07.2016, 18:54
149. @MarcRitter63 #20

Sorry, aber Verschwörungstheorien sind nicht angebracht. Es gibt jede Menge Patente für Batterien und Akkus. Die schlummern noch nicht mal in Panzerschränken irgendwelcher Ölmultis oder Autokonzernen. Ich kann Ihnen garantieren, dass jeder Autohersteller, der so ein "Superpatent" in der Schublade hätte, das auch einsetzen würde. Problem der meisten tollen Battariepatente und auch der leistungsfähigen Akkus (die zum Beispiel Tesla einsetzt) sind einfach der Preis, Haltbarkeit und diverse "Nebenwirkungen" bei der Nutzung in einem Fahrzeug. Wie in dem Artikel angedeutet geht es bei dem hier vorgestellten Unternehmen um die "Großsserienfähigkeit". Sowohl bei Produktion des Akkus, Produktion der Fahrzeuge, Alltagseinsatz bis hin zur Entsorgung. Bei Risiken und Entsorgung hapert es noch gewaltig. Alltagsnutzen hat auch so seine Probleme (unabhängig von der Reichweite). So sind sehr viele Autobesitzer "Laternenparker". Überall Ladestationen aufzubauen wäre extrem teuer und dem Steuerzahler wohl kaum zuzumuten. Alleine Wartung und Ersatz wären ein Alptraum. Logistisch wie von den Kosten her. Bei mir vor der Arbeit wurde eine E-Tankstelle von lustigen Menschen nachts heimgesucht. Und zack waren 50000€ weg...
Die meisten, die glauben, dass das E-Mobil jetzt schon Massentauglich wäre, die glauben, dass der Akku ne größere Autobatterie im Kofferaum sei.

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