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Neue Antriebstechnik bei E-Bikes: Motoren des Fortschritts
Bosch

Hässlich, laut, unpraktisch: E-Bike-Motoren wirkten lange Zeit wie Fremdkörper am Fahrrad. Inzwischen integrieren Hersteller die Maschinen viel besser. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten.

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realist4 16.08.2019, 12:56
100. #1 Scheuklappen abnehmen

Zitat von werner.werwolf
Die Elektroräder machen nur Sinn, wenn sie schneller als 25 km/h fahren können, also mit offener Motorunterstützung. Daß Elektroräder bei 25 km/h abgeschaltet werden ist ein schwerer Eingriff in die Freiheit des Radfahrers. Wenn Elektroräder bei 25 km/h abgeschaltet werden, dann muß das auch bei Autos gemacht werden. Es kann nicht sein, daß der Radfahrer auf 25 km/h reduziert wird, währenddessen die Auto fahrende Herrenrasse mit Fahrzeugen untewegs ist, die 200 km/h und mehr fahren.
Ziemlich lustig, dass Sie glatt unterschlagen, dass die "Herrenrasse" für das Betreiben ihrer fahrbaren Untersätze eine Fahrprüfung braucht, jährlich Steuern bezahlt, ein Nummernschild anbringen und eine Versicherung nachweisen muß. Sind Sie bereit dies auch für ihr Fahrrad zu tun oder wollen Sie weiterhin vogelfrei auf von Kfz Besitzern finanzierten Strassen radeln?

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cyborgpiratelaserninja 16.08.2019, 12:57
101.

Zitat von Archie69
(...)Irgendwo in den Alpen wird jetzt sogar angeboten mit der Seilbahn und Rad auf den Berg und dann über speziell dafür eingerichtete und ausgebaute Wege runter. Die im Bericht gezeigten waren aber alle mit Integral Helm, Rücken und anderen Protektoren unterwegs. Ist aber dann wieder ein eigener Sport auf eigens eingerichteten Wegen mit überhöhten Kurven etc..
Das wird seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt angeboten. Auch mitten in Deutschland in Willingen oder Winterberg. Oft sind es Skigebiete, in denen außerhalb der Wintersportsaison dann sogenannte Bikeparks betrieben werden. Teilweise kann man auch einfach nur ein letztes, sehr steiles Stück überwinden. Es ist eben so, dass man für gewisse Abfahrten entsprechend stabile Räder mit realtiv viel Federweg benötigt. Damit kommt auch der fitteste Tourenfahrer irgendwann nicht mehr weiter. Die Räder mit denen es besser ginge, überleben aber die Abfahrt nicht. In den letzten Jahren haben sich die Enduros bzw. All Mountain Bikes stark verbreitet. Die sind sozugagen ein Zwischenschritt zwischen Cross Counry Tourenrad und Freerider. Man kann ganz gut bergauf fahren und für die meisten Trails reichen sie bergab locker. Bei manchen Downhill bzw. Freeridestrecken geht es dann aber auch nicht mehr.

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spon_1980133 16.08.2019, 13:03
102. Dekadenz oder Überheblichkeit

Zitat von Ulipol
wo bleibt die körperliche Leistung? Warum kann der Mensch nicht einfach nur Radfahren? Alles ein Auswuchs dekadenter Bequemlichkeit. E-Bikes sind für kommerzielle Zwecke in Ordnung, aber sonst?
Schön, wenn Sie über die erforderliche Fitness und Ausdauer verfügen. Es gibt aber eine grosse Personengruppe, denen diese Eigenschaften nicht zu eigen sind: ältere Menschen, Menschen mit körperlichem Handicap seinen hier zuvorderst genannt. Begriffe wie dekadente Auswüchse bei diesem Thema ins Feld zu führen, zeugt von grosser Überheblichkeit und mangelnder Empathie.

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cindy2009 16.08.2019, 13:04
103. @bayerns_bester

"----Gestern beim Rennradfahren hat mich auch so einer an einem steileren Anstieg grinsend überholt.----" Ach, mich überholen ständig Rennradfahrer. Die grinsen nicht, sondern bedanken sich, dass ich sie bemerkt habe, weil sie statt Klingel nur "Guten Morgen" oder "Mahlzeit " rufen;-) Es geht doch nicht um Wettbewerb, sondern nur darum von A nach B zu kommen. Dass man mit einem Pedelec mehr Strecke macht, mit gleichem Aufwand, der die gleiche Strecke mit gleichem Aufwand ist doch das Tolle an der Geschichte. Und wenn ich mal "sportlich" unterwegs sein will, nehme ich mein 10 kg Mountainbike, statt dem 25 Kilo E-Monster. Da merke ich dann immer wieder, was ich an meinem alten Drahtesel noch habe. Da fährt es sich auf dem Trail doch noch sicherer. Allerdings ohne Schutzblech, Klingel und Beleuchtung ... Keine Angst, das Ding ist wirklich nur da im Einsatz, wo es nicht andere gefährden kann. Wie morgens am WE die 400 Meter zum Bäcker, die andere mit dem V8 fahren, oder in der Nacht einmal durch den einsamen Wald.

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bloßmolwassage 16.08.2019, 13:06
104. Schon mal

Zitat von oui
solche sogenannten Fahrräder sind keine Fahrräder mehr sondern Mopeds oder Mofas.
ein Pedelec gefahren?

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Stefan-28 16.08.2019, 13:13
105. Ich kann es nicht mehr hoeren (lesen).

All die Kommentare wie, ... "koennen die nicht mit Muskelkraft den Berg hochkommen, wollen die den Motor verstecken?" Was ein Unfug. Ich selbst besitze ein e-MTB und ein klassisches nicht motorisiertes Rennrad. Beide Raeder nutze ich taeglich, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu fahren. Mal ist es das eMTB, mal das Rennrad. Gerade wie mein Gemuetszustand an diesem Tag ist. Ich wohne im Taunus und goenne mir den "Luxus" mich nicht kapputt zu stramplen, wenn ich eigentlich nur von A nach B will und dort evtl. einzukaufen, Freunde zu besuchen oder zur Arbeit fahren moechte. E-Fahrraeder eroeffnen einen neuen und sinnvollen Weg der Befoerderung. Menschen bewegen sich wieder, die vorher sich nicht die langen Wege oder steilen Anstiege geben wollten - fuer mich voellig nachvollziehbar. Mein Rennrad nutze ich, wenn ich Sport treiben will. Ach ja, Thema eMTB und Natur kapputt machen. Fahrt zum Feldberg (Taunus), seht euch an wieviele so genannte Sporter mit ihren klassischen MTB's die Berge runterfahren und sich danach im Tal ganz entspannt von Ihren Freunden oder gar dem oeffentlichen Personennahverkehr (Bus mit Fahrradanhaenger - ja, dass gibt es bei uns) wieder nach oben fahren lassen, um sich wieder ins Tal zu stuerzen. Wo bleibt da die Kritik an der Zerstoerung der Natur? Warum sollten es nur die Biker mit eMTB's sein? Die sind Uebrigens weit in der Unterzahl. Also bitte, durchatmen und die ganze Sache sachlich diskutieren.

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markx01 16.08.2019, 13:17
106. @Draw2001

Zitat:"Alles bitte wie früher mit normaler Pedalkraft. Jeder, der noch so fährt (Mit einem einfachen Tourenrad) kommt aus seinem Standard-Aktionsradius von ca. 25 Kilometern (Max. Durchschnitt) nicht mehr heraus. Mit einem eBike leistet er genauso viel, kommt jedoch auf ca. 50 Kilometer."

An sich kommt es gar nicht mal so sehr auf dem Radius oder die Geschwindigkeit an, wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Bei der Sache gehts ja eher darum, an der frischen Luft zu sein.

Natürlich hat ein E Bike durchaus Vorteile. Je nach Terrain und Alter sogar ganz erhebliche Vorteile.

Nur heutzutage ist ein Rad ja weniger Notwendigkeit als vielmehr Mode oder Trenderscheinung. Eine nette Nebensache fürs Wochenende, wenn man es so sagen will.

Und in diesen Rahmen passt dann auch das E Bike, weil wir Spaß ohne Anstrengung wollen. Deshalb wird dann auch der Bewegungsradius und die Geschwindigkeit zunehmend wichtig.

Was aber beim Radfahren an sich, aus Spaß oder zum Ausgleich, völlig uninteressant ist. Für jemand der mit einen MTB ins Gelände fährt, gehört die Erschöpfung am Ende der Tour mit dazu.

Darauf muss man sich auch einlassen können. Wenn man keine Anstrenung haben will, sollte man sich kein Fahrrad kaufen.

Wenn man täglich 10 bis 20 Km zur Arbeit damit fahren will, es ein bisschen bergiger ist, mag ein E Bike durchaus sinnvoll sein.

Aber sich im Zweifel ein E Bike zu holen, um damit im Urlaub besser die Berge hoch zu kommen bzw. einen größeren Bewegungsradius zu erzielen, dass halte ich für unsinnig. Das dient dann nur der eigenen Bespaßung.

Gruß

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sponuser936 16.08.2019, 13:23
107. Ich glaube eher, Sie merken hier was nicht.

Zitat von krypton8310
Und Sie glauben, nur bestimmte Menschen haben ein Recht darauf in den Alpen mit einem Zweirad unterwegs zu sein? Und natürlich muss die von Ihnen definierte Regel so viele andere Menschen wie möglich ausschließen und Sie gerade noch einschließen, damit Sie mehr Freiheit haben? Leuchtet ein. Ich bin schon seit Jahren dafür, dass niemand mehr unter 1,879m Körpergröße Auto fahren darf. Diese Leute machen meine Autofahrten kaputt, denn sie erzeugen einfach zu viel Verkehr. Dürften Sie dann noch Auto fahren? Merken Sie was?
Gehen Sie doch mal zur Bergwacht, REGA und ÖBRD und fragen sie mal nach, wie deren Meinung zu dem e-MTB-Hype in den Bergen aussieht. Wenn Sie mit denen durch sind, machen Sie doch grad bei den Spitälern in der näheren Umgebung weiter. Sie werden staunen, was die zu erzählen haben und wie die Unfallzahlen in den letzten Jahren explodiert sind. Ach übrigens, das bezahlen alles SIE mit Steuern und Versicherung.

Ich kann ihr Argument daher nur wenig nachvollziehen. Es geht hier nicht um Recht. Das Recht hat grundsätzlich jeder, aber die Möglichkeiten dazu sollte nun mal nicht unbedingt jeder einfach so haben, da das Risiko einfach zu gross ist und immer mehr passiert.

Schon allein die dahinter liegende Grundannahme ist kompletter Unsinn. Nicht jeder muss überall gewesen sein. Warum auch? Ich werde auch nie das Matterhorn oder den Mt. Everest besteigen, obwohl ich das gern wollte. Mir fehlt aber schlichtweg die Erfahrung und ich würde eine unnötige Gefahr und Belastung für andere darstellen.

Man merkt, dass wir uns hier bei SPON und dementsprechend ganz weit links befinden. Frei nach dem Motto: Nicht nur gleiches Recht für alle, sondern jeder sollte am besten auch noch alles können und überall hin dürfen und das MTB in den Bergen hat da gefälligst dazu zu gehören.

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smartphone 16.08.2019, 13:24
108. Rentnerdrohne 2

Ich wurde kritisiert , weil meine Argumentation auf dünnem Eis ..... Ist Sie eben nicht. Ich spreche ja nicht gegen eBikes , sondern wichtige Dinge an ... Neben der völligen Überteuerung inkl der versteckten Obsoleszenz eben das schlecht gestaltete Akkumanagement . Das Argument , man bekommt ältere oder gar gebrauchte Akkus... das ist doch genau das Problem , Der gebrauchte Akku ist schon ausgelutscht ( der Verkäufer hofft ja auf einen Dummen , sorry ) Und dies. diese Akkus altern ab Werk ... Mit Akkuschonung kann man zwar die Lebensdauer verlängern - aber derselbe Akku bringt obwohl lagerneu eben nicht die Performance mehr . Dasselsbe Problem sehen sie ja bei den eCars, die nach drei Jahren 50% der Reichweite verloren haben und mehr ! Und Tiefentladung ist idR ganz schlecht . Was bei den neueren eBike stark zu kritisieren ist, das zB diese Akkus nicht normiert sind . ja ala Apple gar verdongelt ist ein Fremdfabrikat bzw eine eigene Kreation nicht anschließbar. Hier wird eine exrem kostenintensive Schiene gefahren, die bei solchen e-Promotings gerne unterschlagen wird . Achja noch dies- viele eBike haben keine vollauskuppelbaren Antriebe, also eine quasi 25kmH Sperre ... sowas forciert illegale Tunings .

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for/eigner 16.08.2019, 13:29
109.

Zitat von stefanmargraf
"Neue Antriebstechnik". In den Beispielen wird keine neue Antriebstechnik genannt. Eine Rekuperation fehlt offenbar immer noch. Nicht gut.
Rekuperation und Heckmotor heißt die Zukunft
davon bin ich fest überzeugt.
Hab es noch nicht getestet, bin mir jedoch sicher
dass wenn ich in Prad starte hoch zum Stilfser Joch
runter nach Bormio. Am Zielort Bormio ist Akku voll oder mind. 90% voll.

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