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Neue Antriebstechnik bei E-Bikes: Motoren des Fortschritts
Bosch

Hässlich, laut, unpraktisch: E-Bike-Motoren wirkten lange Zeit wie Fremdkörper am Fahrrad. Inzwischen integrieren Hersteller die Maschinen viel besser. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten.

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varesino 16.08.2019, 08:31
20. Einfach noch etwas warten

Bald kommen die ersten Exo-Skelette auf den Markt. Dann muss man nicht mehr mühselig selbst zum E-Bike laufen und man kann lelektrisch unterstützt normale Roller und Fahrräder ohne körperliche Anstrengung benutzen.
Der einzige Ort der körperlichen Anstrengung und der Transpiration ist schliesslich das Fitness-Center.

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Lerac 16.08.2019, 08:43
21. ermüdend

Zitat von isi723
ich wollte nur kurz erwähnen, das man auch ohne Elektroantrieb Fahrad fahren kann und die sg. letzte Meile kann man auch zu Fuß gehen. Letzteres hilft auch der Work Life Balence auf die Sprünge!
Nein, es muss nicht immer elektrisch sein. Allerdings fahre ich seit ich elektrisch fahre deutlich weitere Strecken (zur Arbeit 26km ein Weg) und zwei Räder will ich nicht haben. Die Diskussion "früher ging es doch auch ohne ..." habe ich oft geführt, - ist wirklich ermüdend.

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Archie69 16.08.2019, 08:44
22. E-Bikes sind sicherlich eine interessante und für

bestimmte Nutzer sinnvolle Entwicklung, sehe ich an einigen Arbeitskollegen, die bis vor kurzem auf herkömmlichen Räder immer ziemlich verschwitzt in die Arbeit gekommen sind und nach Anschaffung eines E-Bikes jetzt entsprechend weniger anstrengend vorankommen. Ich selbst fahre nur in meiner Freizeit als Ausgleich zu meinem Bürojob und habe kein Problem dann auch mal am Berg ins Schwitzen zu kommen. Problematisch finde ich es, wenn ungeübte, wie zu Letzt in einer Doku über Mountainbiking in den Alpen gesehen, mit Elektrokraft auf Berge kommen, die sie vorher nie bezwungen hätten, aber dann Probleme bei der Abfahrt bekommen, weil sie das vorher noch nie gemacht haben. Meine Devise - wo ich aus eigener Kraft nicht raufkomme, brauche ich auch nicht runterfahren.

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dolfi 16.08.2019, 08:47
23. Elektro-Antrieb für Fahrräder?

Was für ein Hype. Entweder ich fahre Fahrrad oder Motorrad. Und nicht ein Zwitter aus zwei Welten. Wenn man SPON so liest, bekommt man den Eindruck, ohne E-Motor geht gar nichts mehr. Das politisch korrekte Motorrad verpestet die Luft genau so wie mein Benzin-Motorrad, nur halt anderswo.

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Interzoni 16.08.2019, 08:51
24. Nicht alles Bosch

Marktführer ist Bosch nur in Europa. Yamaha produziert schon viel länger E-Bike-Antriebe (seit 1993) und ist Marktführer in Japan, Asien und vielen anderen Ländern.

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Interzoni 16.08.2019, 08:54
25. @ 2 isi723

Danke für die Erinnerung, das hatte ich ja komplett vergessen. Man kann übrigens auch im Bett bleiben oder gut Essen gehen, ist auch gut für die Work-Life-Balance.

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fht 16.08.2019, 08:55
26. Heckmotor ?

Gibt es eigentlich vergleichende Tests zum Fahrverhalten? Ich vermute mal, dass der Mittelmotor hier auf Grund der besseren Gewichtsverteilung punktet.

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doppeldenk 16.08.2019, 08:55
27. Mobilitätswende...Prämie wie für E-Autos. Jetzt!

Die Dinger sollten massiv gefördert werden. Norwegen, Frankreich u.a. machen es vor. mit teilweise stelligen Beträgen!

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stefanmargraf 16.08.2019, 08:56
28. Die Überschrift ist falsch

"Neue Antriebstechnik". In den Beispielen wird keine neue Antriebstechnik genannt. Eine Rekuperation fehlt offenbar immer noch. Nicht gut.

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Sibylle1969 16.08.2019, 08:57
29.

Ich wohne in einer Etagenwohnung, daher stehen meine Fahrräder im Keller, und ich muss sie die Kellertreppe rauf und runter tragen können. Schon mit einem Fahrrad von 17 kg ist mir das als Frau von 1,65 m Körpergröße kaum noch möglich. 20-25 kg sind absolut unmöglich.

Daher war und ist mir Leichtbau bei Fahrrädern immer schon sehr wichtig gewesen. Mein Rennrad wiegt 9,5 kg, mein Stadtfahrrad 12,5 kg, mein Tourenrad (20 Jahre alt) ebenfalls um die 12,5 kg.

Weil mit zunehmendem Alter (und leider auch Körpergewicht) das Bergauffahren schwerer fällt und es hier im Frankfurter Umland ja nicht nur flach ist, fing ich letztes Jahr an, über ein Pedelec nachzudenken. Allerdings war klar, dass 20 kg oder mehr ein No-Go sind.

Ich googelte daher nach leichten E-Bikes und stieß auf die Webseite der Firma Vivax. Die haben ein Pedelec-System entwickelt, wo Motor und Akku zusammen nur 1,8 kg wiegen. Der Motor sitzt im Sattelrohr und wirkt auf das Tretlager, der Akku sitzt in einem Satteltäschchen. Das ganze kombiniert mit einem Leichtbau-MTB ergibt ein E-Mountainbike, das lediglich 12,9 kg wiegt.

Nach einer Probefahrt war mir klar, dass dies das passende System für mich ist. Im flachen Gelände bleibt der Motor aus, und das Rad fährt sich wie ein ganz normales Fahrrad. Bergauf unterstützt der Motor. Die Akkureichweite wird daher auch nicht in Kilometern, sondern in Höhenmetern angegeben.

Ich habe das Mountainbike dann noch mit Gepäckträger, Ständer und Schutzblechen ausgerüstet, um es für Gepäckradtouren zu nutzen, damit kommt es insgesamt auf knapp 14 kg.

Die Erfahrung mit dem Rad bisher: ich kann bergauf 2-3 km/h schneller fahren als ohne Motorunterstützung. Das Herz-Kreislaufsystem wird bergauf genauso gefordert, aber die Beinmuskulatur ermüdet nicht so schnell und so stark. Der Akku reicht für ca. 1500 Höhenmeter. Bei der Alpenüberquerung neulich konnte ich auf einer Passstraße mehrere gepäckradelnde Männer mit herkömmlichen Tourenrädern deutlich hinter mir lassen.

Fazit: das Rad macht mir echt Spaß, weil ich damit Touren machen kann, die mit meinen fast 50 Jahren und ein paar Kilo Übergewicht mittlerweile zu anstrengend geworden waren. Sportlich werde ich dennoch ausreichend gefordert, weil ich ja im Flachen ohne Unterstützung fahre und bergauf der Puls ganz schön in Wallung kommt.

Einziger Nachteil ist der hohe Preis. Mit 5000 Euro muss man rechnen.

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