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Neue Antriebstechnik bei E-Bikes: Motoren des Fortschritts
Bosch

Hässlich, laut, unpraktisch: E-Bike-Motoren wirkten lange Zeit wie Fremdkörper am Fahrrad. Inzwischen integrieren Hersteller die Maschinen viel besser. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten.

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touri 16.08.2019, 11:40
80.

Zitat von didi2212
Ich stufe ein Rennrad als Fitnessgerät ein, auf das man gefordert werden will. Ist ja so als wenn im Fitnesscenter die Möglichkeit besteht, die Gewichte mit hydraulischer Unterstützung zu stemmen.
Deswegen sind E.Bikes auch keine Rennräder. Im Gegenteil, wenn Sie auf einem E-Bike das gleiche Tempo erreichen möchten wie auf einem Rennrad, dann müssen Sie deutlich mehr reintreten, weil ab 25 ist schluß mit der Unterstützung und das Rad ist deutlich schwerer.

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slowboarder 16.08.2019, 11:40
81. Sinn und Zweck von E-Moutainbikes

Zitat von norgejenta
Warum ein "echter" Mountainbiker der damit die Berge hochfährt einen Motor hat erschließt sich mir nicht.
Viele Montainbiker sehen den Hauptspass eben darin, Berge auf schwierigen Wegen hinunter zu fahren.
das Hinauf ist dann nur Mittel zum Zweck oder notwendiges Übel.
Da auf Montainbiketrails auch die Abfahrt anstrengend sein kann und darüberhinaus ein hohes Unfallrisiko birgt, kann es durchaus ein Sicherheitsgewinn sein, eben ausgeruht in die Abfahrt zu gehen und nicht schon völlig ausgepowert nach 1000 Hm.

Die Alternativen wären dann, sich mit dem PKW, Shutttlbus oder auch per Seilbahn hochfahren zu lassen.

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rainer-rau 16.08.2019, 11:51
82. In einigen chinesischen Großstädten

Zitat von Gunter
Jedes Mal, wenn ich mit meinem Fahrrad (ohne elektrische Unterstützung) unterwegs bin und mir ein Mofa seine stinkigen Zweitakter-Abgase in die Nase bläst, frage ich mich, warum baut man die nicht endlich elektrisch? Und verbietet Zweitakter? Wozu die E-Fahrräder wo man doch selber treten muss, wenn auch nicht so heftig.
sind Zweitakter schon seit einigen Jahren verboten. Die Stromerzeugung für die elektrischen Nachfolgefahrzeuge darf man allerdings nicht berücksichtigen. Zweitakter-Gartengeräte sind auch nicht gerade entspannend, hauptsächlich an Samstagen auf dem Land ganztägige Hintergrundmusik.

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krypton8310 16.08.2019, 11:58
83. Kann Bosch endlich auskuppeln?

Interessanter wäre gewesen ob sich die aktuellen Bosch-Motoren über 25 km/h oder bei leerem Akku nun endlich richtig auskuppeln können. Bei meinem 2015er E-Bike kann der Bosch-Motor das nicht, was meines Erachtens das größte Manko an diesem Fahrrad ist. Über 25 km/h oder mit leerem Akku fahren wird damit wirklich zur Quälerei. Viel anstrengender als mit einem normalen Fahrrad.

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markx01 16.08.2019, 12:06
84. Kommt wohl auch darauf an,

für was man sich ein Fahrrad kaut. Ob man damit täglich einige Kilometer schruppen muss oder eben nur hin und wieder am Wochenende fährt bzw. es einfach im Alltag als unkompliziertes und auf Dauer billiges sowie im gewissen Maße schnelles Fortbewegungsmittel ansieht. (schneller als zu Fuß.) ;)

Grundsätzlich muss man aber nicht jede Bewegungsart mit elektronischen Antrieb unterstützen. Verstehe diesen Drang nicht.

Wenn man ein Rad tatsächlich nur als schnelles und bequemes Fortbewegungsmittel im Alltag benutzt, brauchts wirklich keinen zusätzlichen Antrieb. Da reicht ein relativ leichtes Citybike mit 8 bis 12 Gängen (Nabenschaltung) vollkommen aus.

Geschwindigkeit: Oh, seht mal! Ich bin schneller als alle anderen Radler. Kindergarten. ;)

Gruß

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Archie69 16.08.2019, 12:07
85. Der Hauptspass für einen Mountainbiker

Zitat von slowboarder
Viele Montainbiker sehen den Hauptspass eben darin, Berge auf schwierigen Wegen hinunter zu fahren. das Hinauf ist dann nur Mittel zum Zweck oder notwendiges Übel. Da auf Montainbiketrails auch die Abfahrt anstrengend sein kann und darüberhinaus ein hohes Unfallrisiko birgt, kann es durchaus ein Sicherheitsgewinn sein, eben ausgeruht in die Abfahrt zu gehen und nicht schon völlig ausgepowert nach 1000 Hm. Die Alternativen wären dann, sich mit dem PKW, Shutttlbus oder auch per Seilbahn hochfahren zu lassen.
ist das Naturerlebnis - und da gehört es für einen "richtigen" Mountainbiker dazu auch die Auffahrt zu genießen. Wenn ich dann sehe wie immer mehr, die auf "normalen" Wege nie mit dem Fahrrad auf einen Berg kommen würden, dann bei der Abfahrt alle ausbremsen, weil es ihnen zu steil ist, macht das auch das Erlebnis für die ohne "Hilfsmotor" kaputt. Irgendwo in den Alpen wird jetzt sogar angeboten mit der Seilbahn und Rad auf den Berg und dann über speziell dafür eingerichtete und ausgebaute Wege runter. Die im Bericht gezeigten waren aber alle mit Integral Helm, Rücken und anderen Protektoren unterwegs. Ist aber dann wieder ein eigener Sport auf eigens eingerichteten Wegen mit überhöhten Kurven etc..

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lady_amanda 16.08.2019, 12:09
86. Puh.

Zitat von varesino
Bald kommen die ersten Exo-Skelette auf den Markt. Dann muss man nicht mehr mühselig selbst zum E-Bike laufen und man kann lelektrisch unterstützt normale Roller und Fahrräder ohne körperliche Anstrengung benutzen. Der einzige Ort der körperlichen Anstrengung und der Transpiration ist schliesslich das Fitness-Center.
Gefähliches Halbwissen at its best. Mindestens 80% der Foristen sind selbst noch nie auf einem eBike gesessen, haben aber ein profundes Wissen und eine genaue Meinung.

Ich fahre seit langem eBike, sowohl in der MTB, als auch in der Pendlervariante zur Arbeit und lasse das Auto stehen.

Zu schwer? Es gibt Pedelecs, die nur 14kg wiegen, wie zb. von AmplerBikes. Perfekt zum commuten.
Beim Mountain Biken macht es mir deutlich mehr Spaß den Trail bergab zu fahren, als den Anstieg zu erklimmen und am Schluss habe ich mit dem eBike genau so viele Kalorien verbrannt, wie mit einen "normalen" Fahrrad, die ich ebenfalls besitze und für Enduro
oder Konditionstraining nutze.
Live and let die, die Herrschaften.

Was das Exoskelett angeht....ach komm.... Das gibt es doch schon lange.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/leichter-exosuit-superheld-im-roboter-anzug-a-1281770.html

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sponuser936 16.08.2019, 12:10
87. Das gilt nur für erfahrene Moutainbiker

Zitat von slowboarder
Viele Montainbiker sehen den Hauptspass eben darin, Berge auf schwierigen Wegen hinunter zu fahren. das Hinauf ist dann nur Mittel zum Zweck oder notwendiges Übel. Da auf Montainbiketrails auch die Abfahrt anstrengend sein kann und darüberhinaus ein hohes Unfallrisiko birgt, kann es durchaus ein Sicherheitsgewinn sein, eben ausgeruht in die Abfahrt zu gehen und nicht schon völlig ausgepowert nach 1000 Hm. Die Alternativen wären dann, sich mit dem PKW, Shutttlbus oder auch per Seilbahn hochfahren zu lassen.
Das Problem ist vielmehr, dass nun auch Anfänger, die noch nie irgendeinen Trail gefahren sind, einfach den Berg hoch kommen. E-MTBs ermöglichen das erst und das Unfallrisiko ist dadurch gestiegen. Schauen Sie mal, was im Alpenraum in den Spitälern mittlerweile los ist. Die Unfallzahlen sind geradezu explodiert.

Letzte Woche schon wieder ein Fall: Ein junger Mann (denke mal um die 30) brettert mit dem E-Fully einen recht technischen Trail runter und stürzt nach nur wenigen Metern. Das Fully war natürlich geliehen und er war noch nie zuvor in den Bergen unterwegs mit dem Bike. Ein Beispiel wie aus dem Lehrbuch. Das ist übrigens nur ein Beispiel. Ich hatte zwei weitere Begegnungen mit E-MTBlern dieses Jahr, die zum Unfall geführt hätte, wäre ich nicht ausgewichen. Beide konnten nicht mehr bremsen.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass ein beachtlichter Anteil der E-Mountainbiker ihre Gefährte nicht mal ansatzweise im Griff haben, besonders wenn es bergab geht oder etwas technisch wird. Ich halte mittlerweile grossen Sicherheitsabstand. Noch vor einigen Jahren konnte man sich nahezu sicher sein, dass diejenigen, die auf mehrere tausend Meter hochgestrampelt sind, ihre Velos auch im Griff haben und keine Gefahr für andere darstellen. Die Zeit ist dank den e-MTBs rum.

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krypton8310 16.08.2019, 12:14
88.

Zitat von didi2212
Ich stufe ein Rennrad als Fitnessgerät ein, auf das man gefordert werden will. Ist ja so als wenn im Fitnesscenter die Möglichkeit besteht, die Gewichte mit hydraulischer Unterstützung zu stemmen.
Meine Güte... Na und? Selbst Motorrad fahren gilt bisweilen als Sport. Wenn jemand Gewichte mit hydraulischer Unterstützung stemmen möchte, dann lassen Sie ihn doch. Soweit mir bekannt, gibt es keine Sportpolizei die Regeln vorschreibt.

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hadriani 16.08.2019, 12:19
89. oh mein Gott ....

sind hier so manche hanebüchenen Auffassungen zu lesen. Vorneweg, bis vor 9 Monaten hatte ich mich geweigert, mich mit eBike zu beschäftigen. Hatte ein altes Kettler Adventure Mountainbike. Stadtverkehr sehr zweckmässig ... aber bei meinen fast 70 Jahren in unserer hügeligen Landschaft am Berg anstrengend. Berge schaffte ich bis kurz vor dem Herzinfarkt mit ca 170 Puls. Nachdem mir aus dem Freundeskreis immer mehr zu einem eBike gedrängelt wurde und ich dann im November meine erste Testfahrt am Berg unternahm fing ich an "Blut zu lecken". Zwei Wochen später stand das Gerät zum Abholen bereit und bei heftigstem Sturm fuhr ich los, Berg hoch, auf leeren Jura-Feldweg mit heftigsten Windböen ... das machte richtig Spaß. Seither bin ich viel unterwegs, erkunde die Region. Und wenn es möglich ist, dann ohne Motorunterstützung. Gegenwärtig fahre ich mein ca 23 kg schwere Cube mit über 70 % ohne e-Unterstützung. An einem "Hausberg" messe ich regelmässig meine Kondition: ohne e-Antrieb und bei max. 160 BpM. Und Geschwindigkeit ... bei flachen Strecken erreiche ich mittlerweile locker 30 - 35 km/h im OFF-Modus. Die Frage ist immer, was will ich, wofür, warum.

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