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Neue CO2-Grenzwerte: Es geht um alles
BMW

Die Vorgaben zu CO2-Grenzwerten sind richtungsweisend für Umwelt, Verbraucher und Industrie. Sie bestimmen über die Mobilität der Zukunft - und sind mit entscheidend für die Zukunft der Erde.

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purple 08.11.2017, 10:16
1.

Um ein Fahrzeug zu bewegen braucht es eine gewisse Energiemenge und die liegt definitiv über dem was in 95g CO2 steckt. Daher sind solche Vorgaben unsinnig.

Wenn man hier Fortschritte erzielen will, anstatt die Autoindurstrie zu manipulativen Tests zu zwingen - dann muss man die fossile Kohlenstoffmenge in den Treibstoffen beschränken. Das geht mit Hilfe von synthetischen Treibstoffen - erzeugt aus CO2 aus der Luft und Wasserstoff aus überschüssigem Solar und Windstrom.

Wirkungsgrad Solarstrom -> Treibstoff über 50%. Das ist ok. Damit kommt man auf 1,20 € pro liter. Das ist verkraftbar.

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Beat Adler 08.11.2017, 10:18
2. Die Dekarbonisierung der Wirtschaft bedingt eine radikale Wende.

Die Dekarbonisierung der Wirtschaft bedingt eine radikale Wende. Deutschland kann hier fuehrend sein! Das gilt aber nicht nur fuer die Energiewirtschaft sondern auch fuer den Ersatz von mineralischem Diesel.

Heute verbrennen taeglich weltweit ueber eine Milliarde Motoren mineralischen Diesel, gewonnen aus Erdoel. Ohne diese Motoren keine Landwirtschaft und fast keine Transporte. Wir Menschen, rund um den Globus, haetten ohne Dieseltreibstoff Nichts, gar Nichts auf unseren Tellern.

Fuer die Alternativen zu mineralischem Diesel, Wasserstoff-Brennstoffzelle-e-Motor, Batterie-e-Motor geladen durch Sonnenkollektoren in Kombination mit Hausspeicherbatterien, Syngas, Synfuel, Biogas, Bioethanol und ein klein bisschen Biodiesel, bietet sich die deutsche Ingenieurskunst geradezu an. Aermel hoch und an die Arbeit, die Teller sollen weiter gefuellt sein!

Die Dekarbonisierung, trotz kommender Industriegesellschaft 4.0, bietet Chancen fuer die Wirtschaft inklusive Ersatz der Arbeitsplaetze, welche bei den fossilen Energietraegern verloren gehen.

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navitrolla 08.11.2017, 10:21
3. Stimmt alles, aber...

Auch dieser Artikel fokussiert sich ausschließlich auf die 18% durch Kraftfahrzeuge zu verantwortene Emmisionen. Gut, wenn da was getan wird - aber sollte man nicht erst einmal auf Bereiche schauen, wo ein größerer Effekt mit weniger Aufwand und weniger gesellschaftlichen Verwerfungen möglich ist?
ich denke da beispielsweise an den Flugverkehr. Eine Besteuerung von Kerosin analog zu Benzin wäre ein erster Schritt. Subventionen um Billigflieger anzulocken gehören gestrichen (etwa die Fraport-Rabatte für Ryanair).
Jede Reise, die nicht mit dem Flugzeug unternommen wird ist CO2-mäßig ein Gewinn.

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k.michael62 08.11.2017, 10:26
4. Vorwärts immer !

Zitat von Beat Adler
Die Dekarbonisierung der Wirtschaft bedingt eine radikale Wende. Deutschland kann hier fuehrend sein! Das gilt aber nicht nur fuer die Energiewirtschaft sondern auch fuer den Ersatz von mineralischem Diesel. Heute verbrennen taeglich weltweit ueber eine Milliarde Motoren mineralischen Diesel, gewonnen aus Erdoel. Ohne diese Motoren keine Landwirtschaft und fast keine Transporte. Wir Menschen, rund um den Globus, haetten ohne Dieseltreibstoff Nichts, gar Nichts auf unseren Tellern. Fuer die Alternativen zu mineralischem Diesel, Wasserstoff-Brennstoffzelle-e-Motor, Batterie-e-Motor geladen durch Sonnenkollektoren in Kombination mit Hausspeicherbatterien, Syngas, Synfuel, Biogas, Bioethanol und ein klein bisschen Biodiesel, bietet sich die deutsche Ingenieurskunst geradezu an. Aermel hoch und an die Arbeit, die Teller sollen weiter gefuellt sein! Die Dekarbonisierung, trotz kommender Industriegesellschaft 4.0, bietet Chancen fuer die Wirtschaft inklusive Ersatz der Arbeitsplaetze, welche bei den fossilen Energietraegern verloren gehen.
Eine flammende Rede !
Ja, gerne.
Wollen wir nun Wind-Diesel erzeugen?
Bitte mal rechnen. Bitte, bitte.
Mengengerüste, Preise, Investitionen.

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rumpelstilzchen1980 08.11.2017, 10:37
5.

Es war nie effizient 80kg Fleisch mit 1,5-2,5 Tonnen Stahl zu bewegen. Das ist reine Energieverschwendung.

Und wir reden hier über ein Land, wo Menschen 500m zum Bäcker mit dem Geländewagen fahren.

Das wird uns einholen. Ganz sicher.

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gerd 08.11.2017, 10:43
6. Und die anderen 82%

Der Artikel spricht nur vom Verkehr. Und dort nimmt er sich wieder ein Segment vor, den PKW-Verkehr. Wenn man in diesem Segment 20% des CO2-Ausstoßes einspart, dann sind es also weniger als 3,6% des CO2-Ausstoßes.
Woher kommen die anderen 82%: 20% Industrie, 30% Kraftwerke, 13% Wohnungen und Handel, 9% Landnutzung, 8% Gewinnung-Verarbeitung-Verteilung von Brennstoffen.
Und was wird dort getan, um Einsparungen zu erreichen? Jetzt mal außer den überzogenen Isolations-Vorschriften für Häuslesbesitzer!

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Herr Jedermann 08.11.2017, 10:43
7. Welch Wohltat für die Ohren

wenn die Verbrenner endlich verschwunden sein werden. Anwohner von Hauptstrassen werden nicht nur sauberere Luft haben, sondern auch endlich einen vergleichsweise niedrigeren Lärmpegel ertragen müssen. Die meisten Nachbarstaaten werden wohl bis 2030 die Verbrenner verbannt haben, dann wird sich das Problem auch für Deutschland erledigt haben. Oder werden die Urlauber an der französischen Grenze umsteigen? Deshalb können die GRÜNEN unbesorgt ihre Verbrenner-Aussage kippen.

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langenscheidt 08.11.2017, 10:50
8. Schreckgespenst 18%

Wegen 18% Anteil wird die Zukunft schlecht geredet. Wer produziert die restlichen 82% CO2? Die Natur? Vermutlich. Denn ohne CO2 hätte es seit Millionen Jahren Erdgeschichte keine Klimawandel ohne Anwesenheit von Menschen gegeben.

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Thilo_Knows 08.11.2017, 10:52
9. 15 bis 18 Prozent CO2-Anteil

Je nachdem, wen man fragt. Die Diskussion wird aber geführt, als ginge es um 80%. Das ist alles so dermaßen unverhältnismäßig. Aber die Presse entblödet sich nicht, die Sau weiter fleißig durch's Dorf zu treiben.
Nehmt Euch doch mal Didier wahren Verursacher vor: Kohle, Industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung, Schiffsverkehr usw.
Wenn es dort mal vorangehen würde, könnten wir alle V8-SUVs fahren ohne dass das ernsthaft Schäden anrichtet. Aber nein: Die Autoindustrie ist der neue Dämon. Und all die Idelogen und Journalisten sind nicht zufrieden, bevor dieser Wirtschaftszweif zugrunde gerichtet wurde.

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