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Neue Führerscheinregeln: Autofahrer sollen ohne Prüfung Motorräder fahren dürfen
Carlos Costa/ NurPhoto/ Getty Images

Verkehrsminister Andreas Scheuer will nach SPIEGEL-Informationen die Führerscheinregeln ändern: Bald soll jeder Autofahrer auch Motorrad fahren dürfen - mehr als 100 km/h schnell. Experten sind entsetzt.

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Listkaefer 20.06.2019, 09:10
150. Was für ein Aufstand!

Es gibt nicht allzu viel zu Lernen für das Motorradfahren. Ein erfahrener Autofahrer schafft auch das Motorrad. Ein paar Übungsstunden reichen dicke. Und zu den älteren: 75jährige sind nicht per se gebrechlich, sodern häufig noch sehr fit und auf jeden Fall meist besonnener als ein 25jähriger. Diese Regulierung zu lockern findet meinen Beifall.

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karlo1952 20.06.2019, 09:11
151. Diese Regelung ist längst überfällig.

Jeder der den PKW--Führerschein hat und damit Auto fahren kann, ist auch fähig Motorrad zu fahren. Die Verkehrsregeln sind für beide diesselben. Der Motorasfahrer braucht lediglich zu lernen sein Gleichgewicht auf 2 Rädern zu halten. Das kann er in jedem Hinterhof oder Feldweg. Ich brauchte seinerzeit für den 1er 2 Stunden Fahrunterricht, in denen ich Achter fahren durfte und bremsen musste. Damit bin ich bis heute im Besitz der Fahrerlaubnis für Motorräder und bewege auch hin und wieder das Motorrad meines Bruders. Das Gefährliche an der ganzen Sache ist mehrheitlich nicht der Motorradfahrer, sondern der Autofahrer, der sich hier nicht an die Verkehrsvorschriften hält. Das kann ich mit meiner wenigen Erfahrung als Motorradfahrer sagen. Am Motorradführerschein liegt's also nicht, ob Motorradunfälle passieren. Der Motorradfahrer, der unvernünftig fährt, tut das auch jetzt schon, mit Motorradführerschein.

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mikeww 20.06.2019, 09:13
152. Reglementierung der

Zitat von michael sh
Sollte das zu einer Erhöhung der Zweiradzahlen führen, wäre eine stärkere Reglementierung der Abgaswerte und Lautstärken der Zweiräder angebracht. Vielleicht auch hier ein Elektrozweirad-Programm auflegen. Die angenehme Verbreitung von Elektrofahrzeugen könnte sonst wieder negativ ausgeglichen werden.
Geräusch- und Abgaswerte gibt es schon lange. Leider gibt es aber auch Leute die mit manipuliertem Auspuff unterwegs sind und mangels Verkehrskontrollen nicht erwischt werden. Auch ein Zweitakter stinkt nicht wenn er ordentlich gewartet und gefahren wird. Elektromotorräder sind schon von einigen Herstellern auf dem Markt, haben aber bezüglich Preis und Reichweite die gleichen Probleme wie Elektroautos.
Sie sollten sich besser informieren bevor sie pauschal kritisieren.

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Gegen Zensur bei Spon 20.06.2019, 09:13
153.

Zitat von s.l.bln
Wer mindestens fünf Jahre lang im PKW am Verkehr teilgenommen hat, besitzt Überblick, Koordinationsfähigkeit und normalerweise ein ausreichendes Maß an Sicherheit, was die Eischätzung von Verkehrssituationen angeht. Das zu schulen macht sowohl beim Motorrad als auch beim Auto den Großteil der Übungsstunden aus. Richtig gelernt wird aber erst durch Fahrpraxis. Der Unterschied zwischen Auto und Motorrad liegt lediglich im Training der Fahrzeugbeherrschung auf dem Übungsplatz. Macht man dieses Training verpflichtend, wie von Scheuer gefordert, sehe ich keinen Grund, weshalb ein routinierter Autofahrer nicht ein Leichtkraftrad fahren dürfen sollte. Im Ausland gibts das längst und die deutlich stärkeren A2 Motorräder dürfen in Deutschland nach ähnlicher "Nachschulung" bereits heute von Autofahrern bewegt werden, die ihren PKW Führerschein vor einem bestimmten Datum gemacht haben. Außerdem dürfen PKW Fahrer, welche ihren Führerschein vor dem April 83 gemacht haben, schon immer Leichtkrafträder fahren, und zwar ohne jede Schulung. Das hat nie jemanden interessiert oder zu besonderen Problemen geführt. Im Ausland ist das ebenfalls teilweise der Fall. Natürlich gibt es mehr Verkehrstote, wenn mehr Leute Motorrad fahren, weil das nunmal gefährlicher ist als Autofahren. Da das aber primär die Fahrer selbst betrifft, sollte man die Entscheidung, wieviel Risiko das Leben mit sich bringen darf, doch bitte den Erwachsenen selbst überlassen.
1: Nein, es ist nicht jedermanns Sache, denn er gefährdet nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben der Unfallbeteiligten

2: Eine Regelung, die VOR 1980/1983 Schwachsinn war nun wieder mit der Begründung einzuführen, dass es damals ja auch legal war....
Wann kommt der Pranger zurück?
War auch mal legal

3: Selbstredend ist es gefährlicher, siehe doch Ausland
Deutschland muss doch nicht alles elber nochmal erforschen

4: Wer ein Zwerwad fährt weiß wie wenig diese Fahrpraxisstunden sind. Fast schon unverschämt

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felisconcolor 20.06.2019, 09:14
154. Du meine Güte

Zitat von peppi59
Was denkt sich dieser Minister? Motorrad fahren muss geübt und erklärt sein! Die Kupplung mit der Hand kommen lassen, Bremsen auf glatten Straßen oder Schotter, sich in die Kurve legen ohne und mit Sozia/Sozius. Wenn es zutrifft dass Herr Scheuer solch einen Vorschlag gemacht hat, riskiert er damit unzählige Unfälle, Knochenbrüche, Schürfungen oder Schlimmeres. Dieser Mann muss zurücktreten. So ein Vorschlag ist doch unfassbar naiv.
Ich habe meinen Schein bei der BW gemacht. Da wurde erklärt wie das Ding angeht wo Bremse Kupplung und Gangschaltung sitzt und dann gab es eine Runde über den Kasernenhof. Und mit der Aussage, sie kennen sich ja schon zur Genüge mit den Verkehrsregeln aus, sind wir raus an der Wache und haben die ersten Runden im Strassenverkehr gedreht. Motorrad fahren ist kein Hexenwerk. Was sie da so aufzählen... dann müssten sich alle Führerscheinneulinge mit dem Motorrad schon während der Fahrstunden mindest einmal lang gemacht haben. Und wie man mit Sozia fährt erklärt einem niemand in der Fahrschule. Und Bremsen und Anfahren auf schwierigen Untergründen ist genau wie beim Auto. Übertreibt man es geht es schief. Naiv ist eher die Denke man müsste für alles und jedes ans Patschehändchen gefasst werden.

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Romiman 20.06.2019, 09:14
155. 50ccm Klasse

Na hier sind über die 50ccm-Klasse ja noch so einige Fehlinfos unterwegs.
So lese ich hier mal von 25km/h Höchstgeschwindigkeit (für Klasse-B-freie 2räder) und da mal von 40ccm.
Was die Klasse B mit einschließt darf grundsätzlich (max.) 50ccm haben und regulär 45km/h schnell fahren. Für ältere Fahrzeuge gibt es sogar schnellere Ausnahmen, so dürfen Moppeds von vor 2002 volle 50km/h fahren und DDR-Moppeds (Simson, Schwalbe...) sogar 60km/h.
In den frühen 80ern durften 50er sogar nur 40km/h fahren. Aber zurück zu Scheuers Vorschlag. Ich finde ihn sinnvoll und gut. Im Gegensatz zu den E-Tretrollern kann eine 125er nämlich wirklich ein Auto ersetzen!

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bambushaus 20.06.2019, 09:15
156. Sehr gut

Als im August geborener 65er hab ich mich schon immer gefragt, warum der Stichtag nicht verändert wird, bzw. nachrückt. Die Regeln im Verkehr sind nahezu gleich und mit ein paar Übungsstunden wäre auch das technische Know-how lösbar. In Griechenland dürfte ich schon in den neunzigern eine 125er fahren, was mir sehr viel Spaß machte. Abbau der Bürokratie... so kommt es beim Bürger an.

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rainer-rau 20.06.2019, 09:15
157. Dann auch schnellstens

Zitat von baronejo
Im Auslands-Urlaub fährt jeder Hans und Franz ein Leichtkraftrad mit 80-125 ccm. Da gilt das als mediterraner Flair oder typisch fernöstliches Fortbewegungsmittel . Da gibt es auch keinen Aufschrei. Jeder der den Führerschein Klasse 3 vor 1980 gemacht hat, darf sowieso Leichtkrafträder fahren. Stört auch niemanden. Also - viel Lärm um nichts.... Wir reden hier in erster Linie von Rollern, Mopeds etc - aber eben nicht von echten Motorrädern. Dabei stellen gerade E-Varianten der Leichtkrafträder echte Alternativen zum PKW dar, da sie Landstraßentauglich sind und dass Unfallrisiko dort vermindern. Mit 45 km/h stellt man dort ein durch Überholmanöver gefährdetes Verkehrshindernis dar.
auch her mit dem mediterranen Flair in Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Und endlich bekommt das medizinische Personal mal etwas Arbeit.

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jupiter_jones 20.06.2019, 09:16
158. Kuehn aber gut

Der vorstoss ist kuehn aber gut. Wuerde ich begruessen, solange das sicherheitstraining gut konzeptioniert ist warum denn nicht? Wenn man sich mal nuechtern anschaut, wodurch es zu toedlichen unfaellen kommt, ist es bei den meisten schlicht unvernunft - also also in dem wesen o verhalten des krad fahrers - was zum unfall fuehrte. Es koennte auf jdn fall helfen den verkehrskollaps im griff zu bekommen! P.s.: klar dass sich da auch ne menge experten aufregen. Viele von ihnen duerften den fahrschulvernaenden nahe sein. Es geht hier wohl auch um pfruende

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robert.hammer 20.06.2019, 09:16
159.

dann sehen wir mal unser großes Vorbild USA an. Da habe ich vor über 20 Jahren den Führerschein gemacht (lächerlich einfach), auch da war das Motorrad automatisch mit dabei. Was haben die falsch gemacht bzw. wir richtig ?

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