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Neuer Abgastest WLTP: Autofahrer müssen mit höherer Kfz-Steuer rechnen
Volkswagen

Neuwagen verbrauchen im Schnitt 42 Prozent mehr Sprit als angegeben. Mit diesen Abweichungen soll jetzt Schluss sein - zum 1. September gilt ein neues Prüfverfahren. Das kommt auf Pkw-Besitzer zu.

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fellmonster_betty 31.08.2018, 15:38
40. es geht leicht zu sparen mit geldausgabe!

mein BMW 330 ist um fast 7 kg weniger bewegten Masse im optimierten Motor und fast 100 kg weniger Fahrzeuggewicht egal wie ich fahre nicht über 9,8l/100 km zu treiben. Laut Hersteller 11 l bei schneller Fährt. Es ist immer die bewegte Masse und die Motorleistung die den Verbrauch bestimmt. wer denkt, mit Sparmotoren so zu fahren zu können, wie mit 3 l Hubraum, wird schnell merken, dass der Verbrauch 50% über der Durchschnittsangabe liegt.

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godelboy 31.08.2018, 15:40
41. Spritschlucker mit besserem Wirkungsgrad?

Es ist richtig, der NEFZ war nicht mehr zeitgemäß und deswegen sind auch die ständigen Schuldzuweisungen in Richtung Industrie ziemlich albern. Meine Führerscheinstunden habe ich unter anderem in einem Opel Ascona (damals Mittelklasse) mit 60 PS gemacht, das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Aber da waren die Lastanforderungen in Relation zu den NEFZ-Vorgaben eben noch halbwegs im Einklang. Die Aussage, dass im WLTC die „Spritschlucker“ einen besseren Wirkungsgrad haben sollen, ist nicht nur sprachlich ein Witz, sie ist auch in dieser pauschalen Form schlicht falsch. Entscheidend ist, in welche Lastbereiche ein Motor im Zyklus kommt und inwieweit günstige Punkte im Kennfeld angefahren werden. Gerade bei Benzinern ist das mitnichten der Teillastbereich und gerade kleine Saugmotoren können im WLTP sogar recht gut abschneiden. In der jüngsten Ausbaustufen des Fiesta zum Beispiel kann man im Gegenteil den Auswuchs beobachten, dass der 6. Gang extrem lang und kaum noch fahrbar ist, um mit allen Mitteln den vollen Downsizing-Effekt herauszuholen, der bei aufgeladenen Motoren immer im Zusammenhang mit langen Übersetzungen, starker Entdrosselung und hohen Mitteldrücken zu sehen ist.
Das eigentliche Problem ab September ist die Art der Steuerberechnung, also der Umstand, dass der Hubraum nach wie vor einbezogen wird. Das haut dann bei einem Auto mit vielleicht 1200 ccm eben ganz anders rein als bei z.B. 2000 ccm, wenn man jeweils einen CO2-Mehrausstoß von beispielsweise 15 g/km annimmt. Das gehört angepasst, genauso wie die dankbare staatliche Abzocke, die hier wieder einmal am meisten diejenigen trifft, die sich sowieso weniger leisten können. Dass der Kleinwagen-Fahrer auf einmal das Doppelte zahlen soll, während der E-Klasse Fahrer vielleicht nur 20 Prozent mehr Steuer zu sehen bekommt, ist kein technisches sondern ein regulatives Problem. Man sollte zu einer ausschließlichen CO2-Besteuerung kommen, der Hubraum ist ein wertloses Kriterium.

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bernhardlang 31.08.2018, 15:43
42. Dekra und TÜV haben die Autofahrer mit der ASU

Messung schlicht und einfach betrogen. Gemessen wurde keine Abgase sondern das Computerprogramm zur Abgasmessung.
Eigentlich sollte man dies Instutionen verklagen für 5 Minuten Laptop
für nichts viel Geld dem Autofahrer abgenommen haben

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wallaceby 31.08.2018, 15:43
43. 42 Prozent Mehrverbrauch...? Verdammt geile Neuigkeit!

Es war immer schon in erster Linie der Autofahrer selbst, der mittels seines "Gasfusses" den Verbrauch seines Fahrzeugs am gravierendsten beeinflussen konnte. Daraus jetzt diese Binsenweisheit von "42 Prozent Mehrverbrauch" als plötzlich neue Erkenntnis hier auszurufen ist schon unfassbar albern für sich!
Wer sich heute ein Auto mit mehr als zwei Litern Hubraum kauft, um danach jedes Zehntel an Mehrverbrauch ständig unter kritischer Beäugung während der Fahrt im Auge zu haben, macht sich doch eh schon unglaubwürdig.
Wer bei den heutigen hohen PS-Zahlen selbst bei Mittelklassefahrzeugen und einem daraus auch erhöhten Beschleunigungsvermögen der mittlerweile ausschliesslichen Turbomotorautos danach sogar noch "überrascht" ist, dass sein Auto plötzlich den ein oder anderen Liter mehr auf hundert Kilometer verbraucht, muss schon ziemlich alberne Vorstellungen über innermotorische Prinzipien bei Verbrennungsmotoren haben.
Natürlich waren diese NEFZ-Werte immer schon ausschließlich als rein theoretische Werte zu betrachten, weil wie gesagt das individuelle behandeln des Gaspedals eines jeden Einzelnen darüber entscheidet, was an Verbrauch am Ende dabei herauskommt. Ich verstehe das Ganze Getue darüber nicht, und natürlich ist es jetzt auch wieder das Mehr an KFZ-Steuer, das den Staat sehr freuen wird. Es wird aber nichts daran ändern, dass die Leute auch weiterhin keine Lust haben werden, ausschliesslich mit langweiligen Kleinstmotoren in ihren Autos zu fahren. Es gibt mittlerweile bei fast jedem Hersteller den obligatorischen Dreizylindermotor mit nur noch 1 bis 1,5 Liter Hubraum, um dem Kunden ein extrem sparsames Auto anzubieten, aber den Wunsch der Autofahrer nach wirklichem Antriebskomfort wird auch das nicht ändern können.

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neue_mitte 31.08.2018, 15:45
44.

Zitat von Ein_denkender_Querulant
[...] Und jetzt? Die Bandbreites des realen Verbrauches schwankt mit einem Faktor 4. Ganz einfach. Jeder Wert dazwischen ist willkürlich festgelegt. Beim neuen Test, wie beim alten und wie in jedem Testbericht.
Sie zitieren mich, aber führen eine Strohmann Diskussion mit mir? Wenn eine Auto-Fachzeitschrift sich seit 15 Jahren eine Normrunde eingerichtet hat, die sagen wir 155 km lang ist und dabei zu XX km aus Stadt, XX km aus Land und XX km aus Autobahn mit einem gewissen Vollgasanteil besteht. Und die schicken gleichzeitig 5 Fahrzeuge mit Profis am Steuer auf diese Testrunde. Der beste weicht bloß 30 % von der Norm ab, der schlechteste 50 %. Und jetzt erklären Sie mir nochmal bitte das mit der Willkür. Wollen Sie mir ernsthaft verkaufen, dass die Testprofis bescheiden fahren? Oder dass die Realität des + 30 % Pkw eine andere ist, als die des + 50 % Pkw? Wenn schon von Vergleichbarkeit geschrieben wird, sollen das aber bitte nicht Profifahrten sein?

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charlybird 31.08.2018, 15:46
45. Das ist eigentlich keine gute Idee,

Zitat von marty_gi
Die KFZ-Steuer gehoert eigentlich in dieser Form eh abgeschafft - und stattdessen auf die Krafstoffe umgelegt. Dann zahlt naemlich wirklich jeder nach Art des Fahrzeuges und eigenem Verhalten. Das waere aber wahrscheinlich einigen wieder zu gerecht - und sie koennten nur ganz schlecht besche**sen. Und muessten ja dann eventuell viel mehr zahlen als der Opa, der nur einmal die Woche mit dem selben Auto wie man selbst zum Einkaufen faehrt und sonst garnicht...
denn die Kisten nehmen ja auch öffentlichen und reichlichen Platz ein.
Ich denke, da ist es deutlich sinnvoller nach PS, Größe, Gewicht, Emission und Standort eine angemessene Steuer festzulegen.
Die Streckensteuer, sprich Benzinverbrauch , wird beim Pendler, pauschal, oder Selbständigen sowieso gegengerechnet, bei nicht wenigen Herrschaften wäre das dann ein Nullsummenspielchen.

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mr.nett 31.08.2018, 15:49
46. Und der Aufschrei ist groß

Zuerst haben sich alle darüber aufgeregt, dass die angegebenen Verbräuche zu niedrig sind und der Realität nicht entsprechen. Jetzt hat man einen neuen, realitätsnahen Zyklus entwickelt in dem die Autos mehr verbrauchen, was automatisch zur Anhebung der KFZ-Steuer führt. Und die Automobilindustrie ist schuld? Leute, dank der Schummeleien der Automobilbauer habt ihr Jahrelang zu wenig bezahlt! Seid froh, dass die Politik keine Nachzahlungen fordert.

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derleibhaftige 31.08.2018, 15:49
47. Dieselgate und schlechte Luft

Es war doch von vornherin klar, dass das seit 2015 andauernde Gezeter nur dazu gut war, um
A.) Den Leuten ein Neuwagen unterzujubeln
und
B.) Den Leuten eine weitere Steuererhöhung aufzudrücken
Wer etwas anderes geglaubt hat ist entweder schwer naiv oder lebt einfach erst ein paar Jahre in diesem Land.

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alex300 31.08.2018, 15:51
48. "egal wie ich fahre nicht über 9,8l/100 km zu treiben"

doch. lass den motor im stehen laufen und du bekommst dein tank leer nach paar stunden.
wltp oder ptlw - egal. alle tests sind nur dafür da um sie zu untergehen.
sinn hat es so wie so wenig.
um den realen verbrauch zu ermittlen soll man eine freund fragen, der das modell länger fährt.

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ardbeg17 31.08.2018, 15:51
49. Kosten

Meine Frau braucht gewöhnlich einen Liter/100km mehr Sprit als ich. Macht bei gut 15000 km 150 Euro Mehrkosten jährlich. Hat man also selbst in der Hand.
Aber vor allem: Wenn hier irgendeiner betrogen wurde, dann der Staat selbst - und das freiwillig. Denn er hat bisher zu wenig Steuer kassiert!

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