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Neuer Klimaschutzplan: Irland will Autos mit Verbrennungsmotor die Zulassung entziehe
Artur Widak/ NurPhoto/ Getty Images

In elf Jahren soll der Verkauf von neuen Diesel- oder Benzinautos in Irland verboten werden. So sieht es der neue Klimaschutzplan des Landes vor. Später sollen die Verbrenner sogar ihre Zulassung verlieren.

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hans_g 19.06.2019, 14:03
1. Zwang als letztes Mittel?

Vielleicht bringt diese Politik ja die Industrie dazu, attraktive Alternativen zu den bisherigen PKWs auf den Markt zu bringen?
Dennoch steht für mich fest: die Verteufelung des bisherigen PKW greift zu kurz, da grundsätzlich Alternativen fehlen. Was soll ein Pendler denn tun, um die 50 oder mehr Kilometer zu seinem Arbeitsplatz zurückzulegen? Der ÖPNV in aktueller Form ist jedenfalls keine Alternative.
Verbote alleine (und so sieht es bislang leider aus) und kein weiterführendes Konzept? Das wird in einer Gesellschaft, in der eine hohe Mobilität gefordert wird, nicht klappen.

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dodgerone 19.06.2019, 14:12
2. Da bekommt der Deutsche Spiesser Schnappatmung...

... tja, von wegen nur in Deutschland wären wir gegen Verbrennungsmotoren. Im Gegenteil: andere Länder sind uns mal wieder vorraus. Das grosse Geheule bleibt dort aus... man weiss halt warum.

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akalvin 19.06.2019, 14:15
3. Ich bin großer Autofan

und halte diese Maßnahme trotzdem für richtig.

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michi_meissner 19.06.2019, 14:25
4. Dauert alles viel zu lange

Man müßte ab 2025 die Zulassung der bestehenden Verbrenner in ganz Europa entziehen aber zu so einem Schritt wird Deutschland sich selbst nach größten Klimakatastrophen nicht hinreissen lassen.

Hoffentlich ist Europa so klug.

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fellmonster_betty 19.06.2019, 14:26
5. ohne Ausnahmen?.....

als Arzt in Notdienst muss ich zwischen 10 und 350 km in 24h fahren, und das bei Wind und Wetter. ohne Auto geht das gar nicht und E Antrieb wäre nur denkbar, wenn in der Provinz alle 500 m eine Schnellladestation steht wo immer einplatz für mich frei sein muss! wenn das nicht gewährleistet ist wünsche ich allen zu kurz denkenden eine heftigste Grippesaison!

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michi_meissner 19.06.2019, 14:29
6.

Zitat von hans_g
Vielleicht bringt diese Politik ja die Industrie dazu, attraktive Alternativen zu den bisherigen PKWs auf den Markt zu bringen? Dennoch steht für mich fest: die Verteufelung des bisherigen PKW greift zu kurz, da grundsätzlich Alternativen fehlen. Was soll ein Pendler denn tun, um die 50 oder mehr Kilometer zu seinem Arbeitsplatz zurückzulegen? Der ÖPNV in aktueller Form ist jedenfalls keine Alternative. Verbote alleine (und so sieht es bislang leider aus) und kein weiterführendes Konzept? Das wird in einer Gesellschaft, in der eine hohe Mobilität gefordert wird, nicht klappen.
Der Pendler kann sich ohne Probleme einen Renault Zoe oder BMW i3 für gebrauchte 20.000 Euro kaufen oder Zug fahren oder Umziehen. Macht er aber nicht.

Daher muß es wohl vorbei sein mit der Freiwilligkeit. Ich habe jedenfalls vom Egoismus großer Teile der Bevölkerung und von unterlassenden Politikern gestrichen die Nase voll.

Norwegen zeigt, wie es geht, dort fahren heute 38% elektrisch.

Ich habe an einer großen Straße mittlerweile einen Feinstaubreiniger für 800 Euro in Betrieb und fühle mich dadruch nun fitter, obwohl ich völlig gesund bin. Schlimm, was für einem Gift uns die Politik über Jahre ausgesetzt hat.

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syracusa 19.06.2019, 14:32
7.

Zitat von hans_g
Was soll ein Pendler denn tun, um die 50 oder mehr Kilometer zu seinem Arbeitsplatz zurückzulegen? Der ÖPNV in aktueller Form ist jedenfalls keine Alternative. Verbote alleine (und so sieht es bislang leider aus) und kein weiterführendes Konzept? Das wird in einer Gesellschaft, in der eine hohe Mobilität gefordert wird, nicht klappen.
Könnten Sie bitte kurz erklären, warum Ihr Pendler kein Elektroauto benutzen kann, wenn der ÖPNV keine Alternative ist (warum eigentlich)? Dem würde ja selbst das kleinste heute verfügbare E-Auto dicke reichen.

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didih432 19.06.2019, 14:33
8. Klare Kante -

aber mit genügend Zeit für alle Akteure, sich neu auf zu stellen. Das scheint mir auch für D der richtige Weg zu sein. Und wenn die 100 Milliarden des GRÜNEN-Fonds u.a. dazu dienen sollen, den ÖNV sowie die Zahlder E-Tankstellen zu erhöhen, die Windstromtrassen nach Süden zu realisieren, die Wasserstofftechnologie weiter zu entwickeln und das E-Speicherproblem zu lösen - dann geht das in die richtige Richtung.
Und wenn parallel dazu der gesamte Konsumsektor mithilfe der CO2-Steuer einen kräftigen Schub (Preiswahrheit und CO2-gebundene Kaufanreize) bekommen könnte, dann würde endlich wieder Hoffnung einkehren und die Ängste sich in Respekt für eine große Gemeinschaftrsaufgabe verwandeln.
Ich habe es noch nicht ganz aufgegeben....

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hileute 19.06.2019, 14:44
9. Man könnte auch

bei Neubauten eine Schnellladesteckdose verpflichten, das das Auto nicht erst nach ewig langer Zeit voll geladen ist, zusätzlich zu den verpflichtenden Säulen am Parkplatz. Da kann sich Herr scheuer was abgucken, dann wird das bei uns vlt auch mal was

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