Forum: Auto
Neuer Klimaschutzplan: Irland will Autos mit Verbrennungsmotor die Zulassung entziehe
Artur Widak/ NurPhoto/ Getty Images

In elf Jahren soll der Verkauf von neuen Diesel- oder Benzinautos in Irland verboten werden. So sieht es der neue Klimaschutzplan des Landes vor. Später sollen die Verbrenner sogar ihre Zulassung verlieren.

Seite 2 von 19
claus7447 19.06.2019, 14:45
10. Danke - EXAKT!

Zitat von dodgerone
... tja, von wegen nur in Deutschland wären wir gegen Verbrennungsmotoren. Im Gegenteil: andere Länder sind uns mal wieder vorraus. Das grosse Geheule bleibt dort aus... man weiss halt warum.
Ja, das mimimi in den Autozentralen wird furchtbar werden!

Aber selbst schuld - jahrelang den Fortschritt zu Gunsten der Profitmaschine "Verbrennungsmotor" (denn dieses Teil bringt den tatsächlichen Ertrag).

Alle, Zetsche, Winterkorn etc. pp haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Das deutsche Vorzeigewunder gerät immer mehr in Gefahr. Einerseits verpennt, dann mit Betrug, aber auch mit offensichtlicher Ingenieurkunst die nicht den Anspüchen gerecht wird (BER) oder totaler Fehlkalkulation (S21)!

Hochmut kommt vor dem Fall - traurig!

Beitrag melden
yabba-dabba-doo 19.06.2019, 14:46
11.

@1 hans_g. Der Pendler soll in die Stadt ziehen. Berlin sorgt derzeit mit allen Mitteln dafür, dass das möglich wird. Wenn die Kosten für das Pendeln deutlich teurer als die Wohnkosten werden, dann sollte einem Umzug nichts mehr im Wege stehen. Pendeln schadet der Umwelt gewaltig.

Beitrag melden
Hagar001 19.06.2019, 14:47
12. Schaum vor dem Mund?

Zitat von dodgerone
... tja, von wegen nur in Deutschland wären wir gegen Verbrennungsmotoren. Im Gegenteil: andere Länder sind uns mal wieder vorraus. Das grosse Geheule bleibt dort aus... man weiss halt warum.
definieren Sie doch mal was ein Deutscher Spiesser im Jahre 2019 ist?
Übrigens sind in D mitnichten die Bewohner (und die Spiesser??) gegen Verbrennungsmotoren. Wenn dieser Pseudohype mal abklingt und die Menschen sich mit den Fakten auseinander setzen müssen, dann wird die Sache interessant. Bis dahin gibt es ja so Experten wie Sie. Übrigens, schon mal kürzlich mit nem Iren gesprochen oder geheult?
Schönen Tag noch.

Beitrag melden
zeichenkette 19.06.2019, 14:52
13.

Zitat von hans_g
Vielleicht bringt diese Politik ja die Industrie dazu, attraktive Alternativen zu den bisherigen PKWs auf den Markt zu bringen? Dennoch steht für mich fest: die Verteufelung des bisherigen PKW greift zu kurz, da grundsätzlich Alternativen fehlen. Was soll ein Pendler denn tun, um die 50 oder mehr Kilometer zu seinem Arbeitsplatz zurückzulegen? Der ÖPNV in aktueller Form ist jedenfalls keine Alternative. Verbote alleine (und so sieht es bislang leider aus) und kein weiterführendes Konzept? Das wird in einer Gesellschaft, in der eine hohe Mobilität gefordert wird, nicht klappen.
Wenn es ohne Zwang nicht geht, wird es wohl mit Zwang gehen müssen. Und was hilft alles Gezeter und Gemecker? Es geht so nicht weiter, und dabei ist es völlig egal, ob einem das gefällt oder nicht. Das will auch keiner "den bisherigen PKW verteufeln", aber mit den Dingern muss Schluss sein. Aus, vorbei, Ende im Gelände. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber mit ein paar Jahrzehnten Vorlauf wissen Kunden und Hersteller, was auf sie zu kommt.

Beitrag melden
Donald Knapp 19.06.2019, 14:57
14. Das möchte ich ihnen gern erklären....

Zitat von syracusa
Könnten Sie bitte kurz erklären, warum Ihr Pendler kein Elektroauto benutzen kann, wenn der ÖPNV keine Alternative ist (warum eigentlich)? Dem würde ja selbst das kleinste heute verfügbare E-Auto dicke reichen.
...Da ich mein Auto nicht nur zum pendeln brauche und ich kein Geld habe mir ein Pendelauto zu kaufen und eins was ich normal einsetzen kann. Am Wochenende zu Beispiel in zum Teil abgelegene Gegenden zum Klettern und Wandern. Im Urlaub um mir das schöne Europa anzuschauen. Fliegen is ja bald nicht mehr.

Beitrag melden
JörgZschimmer 19.06.2019, 15:01
15. Tja,

die werden dann wohl zukünftig auch keine deutschen Autos mehr fahren. Wahrscheinlich gibt es in Deutschland bald ein Förderprogramm für den 3 und 4-Wagen, natürlich Verbrenner!

Beitrag melden
cem.yapici 19.06.2019, 15:01
16. Nicht Verbrenner, sondern fossile Brennstoffe sollten verboten werden.

Die Herstellung von sauberem, synthetischen Diesel in industriellem Maßstab ist heute technisch möglich. Dabei wird CO2 aus der Luft entnommen, und ein Kraftstoff synthetisiert, der beim Verbrennen kein neues CO2 freisetzt. Wenn die Anlage mit regenerativem Strom betrieben wird, ist das nahezu CO2-neutraler Diesel! (der ausserdem beim Verbrennen keine giftigen Abgase wie Stickoxide u.A. freisetzt, so wie bei Erdölprodukten der Fall)

Beitrag melden
Hagar001 19.06.2019, 15:02
17. Vermutung

Zitat von syracusa
Könnten Sie bitte kurz erklären, warum Ihr Pendler kein Elektroauto benutzen kann, wenn der ÖPNV keine Alternative ist (warum eigentlich)? Dem würde ja selbst das kleinste heute verfügbare E-Auto dicke reichen.
Er wohnt ggf. so, dass ein Laden nicht funktioniert. Soll ja Menschen geben die in Mietwohnungen leben und deren Arbeitgeber auch keine Lademöglichkeit hat.
Wo kommt eigentlich der Faible für den ÖPNV her? Auch da ist die Versogung mit praktikablen Linien häufig eher dünn, und dann noch die anderen negativen Umstände wie Unzuverlässigkeit (kenne ich persönlich ais Berlin und München) und temporäre Überfüllung. Leider nur ne Alternative für Träumer, m.E.n.

Beitrag melden
salomohn 19.06.2019, 15:03
18. Schlau

Wir Hindlerwäldler gucken in die Röhre. Die sterbende Autoindustrie verliert erst in ein paar Jahren ihren Einfluss. Aber hey, wir haben noch ein paar Dekaden Zeit!

Beitrag melden
Referendumm 19.06.2019, 15:04
19. wie wärs denn mal

mit einer grundsätzlichen Abkehr vom Individualverkehr mit seiner Massenmobilität? Dass das System bereits heute an seinen Grenzen stößt, lässt sich nicht nur in Megacities weltweit, sondern ganz aktuell, also seit etwa 2017/2018 im spießigen Nürnberg in Bayern bestens beobachten. Dank zig Baustellen in der Frankencity stöhnen bereits heute die Leute über die vielen Staus. Und selbst ohne Baustellen wäre in der Rush-hour in Nbg kaum ein Vorwärtskommen möglich, was seit Jahren hinlänglich bekannt ist. Und in Berlin, Stuttgart, München, Hamburg etc. ist es doch keinesfalls besser; egal ob mit oder ohne Baustellen. Und wie soll es denn bitteschön in Zukunft ablaufen? Noch mehr Fahrzeuge, diesmal allerdings in Form von Elektroautos? Sehr sinnig - den meisten Bürgern dürfte es völlig schnuppe sein, ob er/sie in nem fetten 12-Zylinder im Stau steht oder in nem Fahrzeug mit Radantrieb. Der Effekt ist nämlich der gleiche - Stau ist Stau. Und komme jetzt keiner mit der grandiosen idee von Extraspuren für E-Autos. Die wären nämlich ruckzuck ebenso dicht.

Diese geplanten Zeiträume, egal ob 2030 oder 2040 wären auch gute Ziele fürs autonome Fahren - aber eben NICHT für Hinz-und-Kunz, sondern eben für Taxis, Kleinbusse etc.. Per App oder ähnliches lassen sich Buchungen sowohl kurz-, mittel- wie langfristig, tagtäglich, bei Bedarf (on demand, für die Neudeutschsprecher) und anderes mehr sehr einfach realisieren. Und eine Software entscheidet dann, wie viele Personen wo einzusammeln sind, also ob ein Taxi, ein Kleinbus oder ein riesen Gelenkbus nötig ist.

Was passiert denn heute in nem Verbrennerfahrzeug, oder morgen in nem ollen privaten E-Fahrzeug? Die meisten wälzen sich Morgens durch die Stadt ins Büro hin, dann gilt es den Hobel irgendwo zu parken und Abends wieder retour. Ansonsten steht das Fahrzeug, egal ob eines mit Verbrennermotor oder ein Elektrohobel, der dann tagsüber ständig am Kabel nuckeln muss, nur dämlich herum, benötigt Platz und das wars.

Ein Verbrennerverbot soll also nun der berühmte Fortschritt sein? Absolut lachhaft, aber die Dummheit der Menschen ist halt grenzenlos.

Beitrag melden
Seite 2 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!