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Neuer Prüfzyklus für Autos: "Das Verfahren wird den Diesel massiv treffen"
AVL

Die Verbrauchsangaben von Autos sind meist realitätsfern, ein neues Prüfverfahren soll bald für verlässlichere Werte sorgen. Experte Stefan Carstens rechnet mit weitreichenden Folgen für die Industrie und ihre Kunden.

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Supertramp 17.11.2016, 21:49
90. Große Motoren brauchen lang um auf Temperatur zu kommen

Große Motoren sind in der Herstellung Energie Intensiv und erhöhen das Gesamtgewicht. Wieder eine Irrweg von des Verkehrsministerium. Wo sollem eigentlich die großen Mengen Lithium für Akkus und der Strom nach dem Kohle- und Atom Energie Ausstieg herkommen?

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SR_77 17.11.2016, 21:52
91. @bishob

genau das meinte ich mit Polemik. Wenn jemand nicht Ihrer Meinung ist unterstellen Sie einseitige Betrachtung! Bei weel to Wheel müssen natürlich beide Wege der vergleichbarkeithalber so betrachtet werden, für das komplette Bild auch die Produktion der Antriebe inkl. Speicher. Warum soll ich was posten was Sie sowieso nicht glauben, da es nicht Ihrer Meinung entspricht. Mit ein wenig Chemiekenntnissen kommt man aber schon weiter, wenn man sich dabei den Energiefluss bzw. die Form der Energieübergänge (Periodensysten) ansieht.

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keinkindvontraurigkeit 17.11.2016, 21:57
92.

Deutsche Autobahnen gibt es nicht im Ausland (Achtung Wortwitz). Ich habe heute ein Auto gekauft; 3L Hubraum, 6 Zylinder, 258 PS, 8 Gänge, deutsche Ingenieurskunst, faszinierend wenig Verbrauch auf der Langstrecke, DIESEL! LEUTE - DAS TEIL IST ZUKUNFTSSICHER! Elektroautos geht der Saft aus, Benziner werden zu fiesen Säufern. Die Amis haben Ihre Knarren, wir unsere Autobahnen - auch auf lange Sicht. CO2 geht nur so, und NOx bekommt man mit heutigen Systemen doch in den Griff (zumindest solange man nicht bescheisst - Gruß an VW und viele andere Hersteller). Wer bessere Alternativen kennt - spaßbefreite Meinungen ausgeschlossen - bitte melden!

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playintime 17.11.2016, 21:57
93.

Zitat von gerd0210
Was hat der Spritverbrauch mit der Geschwindigkeit zu tun? Ich dachte immer, es käme auf den Cw Wert an. Mit einem niedrigen Cw und einem extra flachen Auto fahren Sie wesentlich schneller bei gleichem Spritverbrauch.
Wenn sie Autos mit dem gleichen cw-Wert fahren, der schneller fährt verbraucht mehr. Und zwar nicht linear sondern quadratisch. In Physik eine 6, setzen!

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bissig 17.11.2016, 22:00
94.

Zitat von wastl300
Ebenfalls eine Registrierungsgebühr einführen. Die Höhe richtet sich nach dem Autowert. Dann würden die Besitzer teurer Autos aber schauen. ;)
Oder die KfZ-Steuer komplett abschaffen und über ein erhöhte Mineralölsteuer kompensieren - und den Kraftstoff nach Energieinhalt besteuern.

Meinetwegen kann sich jemand 20 Supersport-Wagen und Stadt-Panzer in die Garage stellen. Solange die in der Garage stehen, brauchen die Dinger keinen Sprit, verstopfen nicht die Strassen und verpesten auch nicht die Umwelt. Die Nutzung muss entsprechend besteuert werden, nicht der Besitz.

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palef 17.11.2016, 22:02
95. ....wir reden hier über staatlich geförderten , legalen Betrug...

an Verbrauchern. Jeder weiß doch, was los ist! Ich fahre einen MINI COOPER S. Gekauft mit den Verbrauchsangaben Innerorts 8.0l, Außerorts 5.4, kombiniert 6.3. Gerne darf mal ein BMW-Techniker mal mit meinem Auto fahren und mir zeigen, wie ich auch nur annähernd auf solche Werte komme. Mein 50-Litertank gibt nichts andres her als 350 km, egal wann, wo und wie ich fahre. Wehe, wenn's kalt wird....

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k.klotz 17.11.2016, 22:05
96. Geldbeutel?

Zitat von widower+2
Es geht um die Gesundheit von Menschen. Da ist mir die Effizienz ziemlich egal. Zudem ist mein LPG-Auto für meinen Geldbeutel wesentlich effizienter als Ihr Diesel-Stinker.
Na ja - auch ein Argument. Aber ein aus meiner Sicht leider Erbärmliches!
Ist wie "Grill-Steaks" für 3,50? Euro / Kilo kaufen. Egal wie der Verkaufspreis zu Stande kommt ... Hauptsache "billig".

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sbv-wml 17.11.2016, 22:06
97. Warum wird das Thema jetzt so hochgekocht

Es dürfte doch dem dümmsten Neuwagenkäufer, der sich durch die Prospekte gearbeitet hat aufgefallen sein, dass der tatsächliche Verbrauch mit dem Prospektverbrauch nichts zu tun hat.
Das war schon Anfang der 70er Jahre so.
Dass sich die Differenz erhöht hat, hängt mit den verschärften Emissionsgrenzwerten zusammen.
Unsere Politiker -vor allen Dingen der EU- sollten mal bei den Herstellern anfragen, was ist im realen Fahrzyklus machbar ist, ihre Emissionsgrenzwerte entsprechend der Realität anpassen und dann die Besteuerung nach Emissionswerten festlegen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir noch mindestens 30 Jahre auf die Technologie Verbrennungsmotor angewiesen sind.
Alles andere ist m. E. Träumerei.

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bissig 17.11.2016, 22:08
98.

Zitat von gerd0210
Was hat der Spritverbrauch mit der Geschwindigkeit zu tun? Ich dachte immer, es käme auf den Cw Wert an. Mit einem niedrigen Cw und einem extra flachen Auto fahren Sie wesentlich schneller bei gleichem Spritverbrauch.
Mit doppelter Geschwindigkeit vervierfacht sich der Luftwiderstand - man muss also mehr Energie aufbringen, und damit erhöht sich der Verbrauch - unabhängig vom cw-Wert. Der cw-Wert ist übrigens der Luftwiderstandsbeiwert und beschreibt die Windschlüpfigkeit der Form - für den realen Widerstand muss man dann noch die Fläche mit reinrechnen, die die Form der Luft entgegenbringt. Hätten der neue Fiat 500 und der alte Fiat 500 den selben cw-Wert und den gleichen Motor - welches Fahrzeug würde wohl mehr verbrauchen?

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Meerkönig 17.11.2016, 22:09
99. Ein Schönrechner am Werk

Zitat von mymindisramblin'
Ein Actros mit Euro 6 Motor produziert pro Tonne Nutzlast ungefähr 36 g CO2. Ein Mercedes G-Klasse hingegen je nach Motorisierung bis zu 350 g. Das heißt die Hausfrau die damit zum einkaufen fährt produziert soviel CO 2 wie ein LKW der 10 000 kg transportiert. Aber klar, die LKW sind schuld, während die absolut sinnfreien SUV's und ihre Fahrer die reinsten Umweltengel sind. Übrigens könnte man Ad-Blue Technik auch in PKW einsetzen, aber da erweist sich der Gesetzgeber großzügig, das könnte ja Unannehmlichkeiten für die Kunden mit sich bringen (zweiter Tank), und solange auf die Autoindustrie kein Druck gemacht wird, wird weiterhin Dreck in die Luft geblasen, selbst wenn die saubere Technik schon da ist.
Man kann sich alles schönrechnen! Nehmen wir mal an, dieser Actros hat 40 Tonnen Nutzlast, dann sind das schon 1,4 kg CO2. In den Kassler- Bergen (A7)wurden reale Werte von 3,6 Kg !!!! gemessen. Das schlimmste dabei ist, dass diese LKWs Lobbyisten gesteuert,völlig sinnlos kreuz und quer durch Europa truckern und dazu verantwortlich sind, für irrsinnig viele Tote und Verletzte Mitmenschen, insbesondere auf Deutschen Autobahnen.

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