Forum: Auto
Neuer Prüfzyklus für Autos: "Das Verfahren wird den Diesel massiv treffen"
AVL

Die Verbrauchsangaben von Autos sind meist realitätsfern, ein neues Prüfverfahren soll bald für verlässlichere Werte sorgen. Experte Stefan Carstens rechnet mit weitreichenden Folgen für die Industrie und ihre Kunden.

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Volker Zorn 17.11.2016, 23:32
120. Was für eine schwachsinnige Debatte

Und wenn wir uns hier noch so sehr mit Grenzwerten kasteien - die Fahrzeuge, die jetzt in Umlauf sind, verschwinden ja nicht einfach, sondern werden in sog. Drittweltstaaten noch gefahren, bis sie auseinanderfallen. Wir können hier solange Klimbim in die Motoren einbauen, bis nur noch Rosenduft aus dem Auspuff rauskommt. Deswegen wird trotzdem jeder Liter Erdöl verfeuert werden, der sich wirtschaftlich fördern läßt. Ein Umstieg auf E-Antrieb oder Brennstoffzelle wird nur dann in Massen erfolgen, wenn die Technik leistungsfähiger UND günstiger ist als Verbrenner, die Verbraucher also FREIWILLIG auf die neuen Fahrzeuge umstellen. Elon Musk hat das mit Tesla erkannt, aber hier in Deutschland muß ja alles über Zwang funktionieren.

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nichtdoch 17.11.2016, 23:34
121. den Verbrauch auf einer Strecke Hamburg-München zu messen, ist nicht praktikabel

Zitat von Grübler
Der neue Testzyklus ist absolut zu begrüßen, da er deutlich realitätsnah er ist. Was hier manche hier im Forum fordern, einfach den Verbrauch auf einer Strecke Hamburg-München zu messen, ist nicht praktikabel. Wie wollen sie denn da vergleichbare.....
Ist ja reine Autobahn wie kann man da einen Durchschnitts verbrauch errechnen?
Wesshalb hat der Deutsche immer das verlangen nach vergleichbarkeit? Das einfachste waehre doch wenn der Hersteller das testfahrzeug nimmt was ja sicher bis zur Zulassung fuer den Strassenverkehr hunderd-tausende KM abspult und nimmt den Benzinverbrauch waerend dess testes und nimmt eben diese Werte als Durchschnittsverbrauch ist doch das einfachste auf dieser Welt.und wenn das testfahrzeug ueber diese Testzeit eben 20 000 Liter brennstofff braucht teilt man eben diese menge durch die gefahrenen /getesteten KM und das ist eben der Durchschnittsverbrauch
Wesshalb macht man sich in Deutschland immer das Leben schwerer als es it?.

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wolle0601 17.11.2016, 23:34
122. Ach ja, und der Joke mit der Kfz-Steuer

dass durch zu niedrige Angaben dem Staat Einnahmen verlorengehen. Netter Versuch. Dafür kassiert der Staat "unerwartet" mehr Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Abgesehen davon - wozu überhaupt eine letztlich vom Spritverbrauch abhängige Kfz-Steuer, wenn die Mineralölsteuer das schon abbildet? Und ohne die gefahrenen km kann man eh nichts über die CO2-Produktion sagen. Wenn schon Steuer dann wenigstens was Logisches, sagen wir proportional zur Fahrzeugfläche (analog Miete) oder zum Gewicht (Strassenverschleiß).

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Saturn48 18.11.2016, 00:04
123. Mal ganz ehrlich was soll das Gejammer

Diesen Sch... kann man schon nicht mehr hören. Fahren ohne Verbrauch gibt es nicht und niemand kann gegen phys. Gesetze verstoßen ich denke selbst der dümmste versteht nichts gibt es zum Nulltarif. In den sogenannten guten alten Zeiten (1965 ) gab es genügend Kollegen die immer schönredeten was den Sprit Verbrauch ihres Fahrzeugs betraf. Es gab sogar Leute die mussten den Tank regelmäßig abpumpen. Leider hatte ich nie das Glück so ein Fahrzeug zu haben ; immer schluckte es mehr . Zu den Zeitgenossen welche ein SUV 3000 ccm -250 PS -200km/h schnell, besitzen und glauben so was kommt mit 8 Liter / 100 km aus, kann ich nur sagen entweder man zahlt weil es einem das Wert ist oder lasst es besser bleiben und fahrt mit einem 500 ccm Rasenmäher.

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spiegelleser987 18.11.2016, 00:06
124.

Zitat: "Carstens: Sie meinen die realitätsfremde Regelung R 101. Sie erlaubt den Herstellern, ...
wenn der Akku leer ist. Zweitens wird außer Acht gelassen, dass ja auch der Strom für die Batterie nicht vom Himmel fällt,...."

Was soll denn sonst rauskommen? Es gibt keine Technikexperten mehr, die solche Gesetze festlegen. In der Politik stecken nur noch Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Politikwissenschaftler. Die haben gar keine Vorstellung von der Realität und denken sich nur noch Gestze aus, die politisch korrekt klingen.

Es ist auch sinnlos, für jedes Fahrverhalten den Ausstoß anzugeben. Was soll der Fahrer mit solchen Angaben machen? Krieget der dann ein paar dicke Bücher? Oder muss der während der Fahrt sein Handy in die Hand nehmen, um zu erfahren, dass er bei den nächsten 2 m sein Fahrverhalten ändern muss, um den Abgasaustoß zu reduzieren? Dan knallt es aber öfter auf der Straße. Ein Vergleich der Autos mit Durchschnittswerten reicht für die Entscheidung beim Einkauf.

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epigone 18.11.2016, 00:15
125. Oh je!

Zitat von waswoasi
Die wahren Energiefresser sind Gebäude und Heizungen? Das glauben Sie doch selber nicht! Da haben Sie Flugzeuge, die Schifffahrt und Kohlekraftwerke vergessen.... Ach ja und auch die LKW sind nicht zu vernachlässigen! pkws sind nicht das Problem beim Klimaschutz und somit ganz klar zu vernachlässigen!!! Was anderes ist die Feinstaubbelastung die von den PKW ausgeht. Das ist jedoch eine gesundheitliche Gefahr und hat nichts mit Klimaschutz zu tun!!!
Energiewirtschaft ist keine Frage des Glaubens, da wenden sie sich doch besser an die Kirche oder andere Parteien.

Daten finden sie beim statistischen Bundesamt. Mein Tip: Lesen bildet!

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foxtrottangohamburg 18.11.2016, 01:21
126. AdBrain statt AdBlue

Dieses hirnrissige Geschacher dient doch nur dem Zweck zu kaschieren, dass möglichst nichts oder so wenig wie möglich geändert werden soll. Und zwar so lange wie möglich. Da braucht es auch keine tricky Prüfprotokolle, sondern die Einsicht und Bereitschaft, den Verbrauch und den VO2-Ausstoß ernsthaft zu senken - und zwar pro Fahrzeug und ganz real. Alles andere ist Augenwischerei und Betrügerei.

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guitarjoe 18.11.2016, 01:40
127. Volvo V50

1,6 D, 110 PS, bei ich sag' mal "bewusstem" Fahrverhalten, also nicht unnötig >130 auf der Autobahn (ca. 2/3 Autobahn 1/3 kurzstrecken) braucht 5 L auf 100. Gemessen, nicht abgelesen am Bordcomputer. Mein Citroen Pluriel Diesel im gleichen Einsatz nicht unter 6. Beide schaffen damit im Rahmen der Messgenauigkeit die angegebenen Werte. Zeigt, dass diese Hersteller es offenbar nicht nötig haben, zu bescheissen, aber auch den Unterschied zwischen einem gut entwickelten und auf Grösse/Gewicht abgestimmten Motor und einem Wagen, der offensichtlich nicht nach dem Stand de Technik motorisiert ist.
Ich finde den Artikel ansonsten in vielen Aspekten sehr nachvollziehbar. Bei den Kommentaren wie üblich 80 % Verschwörungstheoretiker, Wollsocken und ewig Gestrige.

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naive is beautiful 18.11.2016, 02:09
128. zurück zur Realität...

1. Hat irgend jemand jemals irgendwelchen Verbrauchsangaben in irgendwelchen Automobilhochglanzprospekten getraut? Nicht etwa nur in solchen mit Copyright 2015 oder 2016?

2. Beschwert sich irgend jemand wirklich ernsthaft über realitätsferne Mess-Szenarien, Ermessensspielräume und eingeräumte Toleranzwerte, wenn es um PKW-Verbrauchswerte geht? Etwa nach dem Motto von nichts gewusst, nichts geahnt, deshalb heute völlig verblüfft und erschüttert...?

Ehrlichkeit stellt sich dagegen in aller Regel und in den meisten Wechselfällen des Lebens über den Geldbeutel ein. Was wäre also naheliegender als den Benzin- oder Dieselverbrauch eines Kfz über die individuellen Energiekosten zu regeln?

Zum Beispiel:
1. Abschaffung der Kfz.-Steuer.
2. Umschichtung der Kfz.-Steuerausfälle auf die Mineralölsteuer.
3. Angleichung der Mineralölsteuer für Benzin und Dieselkraftstoffe.
4. Abschaffung jeglicher Elektroauto-Subventionen (E-Energie muss im gleichen Umfang im Engergiewettbewerb mit allen anderen Antriebsquellen stehen).
5. Stufenweise Erhöhung der Mineralölsteuer um x Cent/Liter über x Jahre (das vermeintlich best wirksame Szenario müssen die Experten ermitteln)

Wer dann noch an theoretische Prospekt-Verbrauchsangaben glaubt, muss mit kindlichster Naivität gestraft sein. Wer dann noch PS-Giganten kauft, muss dafür auch angemessen bezahlen. Wer dann ein E-Car kauft, tut das aus besser erwogenen Gründen als heute - weil nicht willkürliche Subventionen sondern individuelle Energiekostenersparnis entscheiden.

Merke: Am Ende entscheiden nicht Illusionen, sondern harte Taler. Und wenn man sich von manch gewohnten/beliebten Gedanken an finanzielle Gerechtigkeiten oder Ungerechtigkeiten befreit, hilft zumindest die Erkenntnis, dass aktiv-gezieltes Energiesparen tatsächlich bares Geld spart - weil es die Zapfsäule bei jedem Tankvorgang liquiditätswirksam belegt...

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ding.dong 18.11.2016, 03:15
129. Diesel / Benzin

Fuhr für 14 Jahre in Japan einen 190 Mercedes Diesel, Baujahr 1963, US Ausführung, Allesbrenner, Diesel, Heizöl, Kerosin, Frittenoel, usw. In dem Handbuch war eine Graphik die den Verbrauch nach Geschwindigkeit zeigte. Die stimmte auf den Liter genau.

Fahre jetzt in Australien einen Toyota Camry, 3Liter 6 Zylinder, Automatik, Klimaanlage. Verbrauch laut Werk 6.8L Landstraße. 11L Stadt. Wirklich laut Tankstellenquittungen über 4 Jahre 80,000Km Stadtverkehr 11L/100Km mit Klimaanlage.

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