Forum: Auto
Neuer Prüfzyklus für Autos: "Das Verfahren wird den Diesel massiv treffen"
AVL

Die Verbrauchsangaben von Autos sind meist realitätsfern, ein neues Prüfverfahren soll bald für verlässlichere Werte sorgen. Experte Stefan Carstens rechnet mit weitreichenden Folgen für die Industrie und ihre Kunden.

Seite 15 von 27
Bishob 18.11.2016, 07:07
140. Sie verstehen mich falsch

Zitat von SR_77
genau das meinte ich mit Polemik. Wenn jemand nicht Ihrer Meinung ist unterstellen Sie einseitige Betrachtung! Bei weel to Wheel müssen natürlich beide Wege der vergleichbarkeithalber so betrachtet werden, für das komplette Bild auch die Produktion der Antriebe inkl. Speicher. Warum soll ich was posten was Sie sowieso nicht glauben, da es nicht Ihrer Meinung entspricht. Mit ein wenig Chemiekenntnissen kommt man aber schon weiter, wenn man sich dabei den Energiefluss bzw. die Form der Energieübergänge (Periodensysten) ansieht.
Ich liebe meinen Diesel.
Aber fairer Weise sollte man schon ALLES betrachten. Ich kann nur leider nicht genug Material finden. Was ich bisher gefunden habe war lediglich ein Wert an Strom der für die Raffinerierung benötigt wird. Und damit kann ein e-Auto schon recht weit fahren. Ihr Beitrag laß sich so, als hätten Sie die Antwort schon gefunden. Deßhalb die Bitte um Links.

MfG

Beitrag melden
Stefan_G 18.11.2016, 07:40
141. zu #20

Zitat von Grübler
Der neue Testzyklus ist absolut zu begrüßen, da er deutlich realitätsnah er ist.
Der WTLC 3 erreicht höhere Geschwindigkeiten als der NEFZ, er ist aber in keinster Weise realitätsnah. Er dauert ~30 min (1800 sec), dabei wird nur in 2 kurzen Abschnitten von je ~10 sec mit konstanter Geschwindigkeit gefahren, es findet größtenteils ein Wechsel zwischen Beschleunigung und Motorbremse statt.
Mit anderen Worten: Die Fahrweise ist unharmonisch, sehr wenig vorausschauend, realitätnahe wäre eher ein Anteil von 50%+/- mit konstanter Geschwindigkeit (zumal Tempomat inzwischen auch weit verbreitet ist).

Beitrag melden
berndasbrot 18.11.2016, 07:44
142. Im Leben nicht.....

Zitat von SPONtisprüche
Statt immer nur an die Technik zu denken: wann denkt mal jeman an ein Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen? Das reduziert Spritverbrauch und Schadstoffausstoss sofort und unmittelbar nach Einführung, und niemanden kostet es auch nur einen Cent! Und jede Menge Schilder kann man abmontieren.
Schilder abmontieren?
130 km/h wären hier im Rheinland schon eine unfassbare Raserei.
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass sich die verkehrspolitischen Ideologen ihre ganzen schönen "120","100", "80", "60" und seit neuestem "40" (!) Schilder von den Autobahnen auf NRW wegnehmen lassen?

Beitrag melden
5412 18.11.2016, 08:01
143. Wenn dann bitte komplett richtig machen!

Zitat von Baal
abschaffen und für privat genutzte Fahrzeuge einen Maximalverbrauch und eine CO2-Grenze einführen. Unabhängig vom Fahrzeuggewicht. Diese Grenzwerte all 2 Jahre um 10 Prozent reduzieren. Das verringert Emissionen. Alles bisher war Augenwischerei und Nepp.
Wir fliegen seit 20 Jahren nicht mehr, kaufen nur Bio Nahrungsmittel. Gerade Fleisch ist u.a. wg. des Methans x-fach schlimmer. PKW machen nur einen kleinen Teil aus.
Arbeitsplätze, die nicht umweltverträglich sind müssen weg und ausnahmslos alle Produkte müssen sozial fair und regional sein. Wer Bananen kauft begeht ein Verbrechen an der Umwelt. Wir kaufen auch keine Bananen.
Umweltfeindliche Hobbies wie Ski Fahren gehören ebenso verboten.
Wohnraum ist noch mehr Ressourcenschonend zu modernisieren egal wie die Mieten dadurch steigen.

Die Liste ließe sich beliebig erweitern.
Diese Rosinenpickerei von Kleinwagenfahrern oder ÖPNV Fetischisten nervt nur noch.
Nein wir fahren kein großes Auto. Wir fahren einen Audi A2 und unser nä. Auto wird defintiv ein rein elektrisches spätestens 2017.
Aber wir werden immer einen Fußabdruck hinterlassen und je mehr wir werden desto größer werden die Folgen.
Dieses gegenseitige mit dem Finger aufeinander zeigen ist einfach absurd.
Auch wenn unser Fußabruck zu den kleinsten gehört werden wir das nicht tun.

Das erinnert auch stark an den Geschwindigkeitslobyismus. Jeder setzt die Höchstgeschwindigkeit da an wo die beste Reisegeschwindigkeit seines oder ihres Vehikels ist. 100, 110, 130, 140, 150 .... und die Triebfeder war und ist meist Neid auf den anderen, den schnelleren, den reicheren, den glücklicheren oder was auch immer.

Wir sind vier Jahre die meisten Strecken mit den Renault Twizy gefahren und haben prvokativ mal 80km/h auf der BAB als Vmax vorgeschlagen. Die Reaktion fielen wie zu erwarten aus. Der Dacia Fahrer eben noch vehement für 110 schäumte wie der Porsche Fahrer bei 130. You all made our day!

Beitrag melden
Flari 18.11.2016, 08:07
144.

Zitat von Bishob
Aber fairer Weise sollte man schon ALLES betrachten. Ich kann nur leider nicht genug Material finden. Was ich bisher gefunden habe war lediglich ein Wert an Strom der für die Raffinerierung benötigt wird. Und damit kann ein e-Auto schon recht weit fahren.
Wenn man damit schon etwas weit fahren kann, haben Sie eine unseriöse Quelle gefunden.
Nach Eurostat, die ihre Daten für Deutschland vom statistischen Bundesamt erhalten, haben deutsche Raffinerien 2005 rund 7,2 TWh elektrischen Strom verbraucht und hatten einen Ausstoss von rund 122,7 mio Tonnen an Erdölprodukten.
Damit entfielen damals auf einen Liter Sprit rechnerisch um 0,05 kWh Strom.
Wohlgemerkt innerhalb der Raffenerien.
Damit kommt ein E-Mobil ca. 250m weit.

Gleichzeitig fallen aber natürlich auch weitere Verluste an, nur in der Raffinerie nicht als Strom, sondern in Form von Verbrennungsenergie aus dem Rohöl.

Beitrag melden
j.igelmann 18.11.2016, 08:42
145. Politiker von CSU/CDU und SPD vereint mit der Autoindustrie

Alles ganz legal, ja weil Gesetze mit Zustimmung der Politik von der Industrie geschrieben werden. Die Richtlinien der Politik bestimmt der Kanzler, die Kanzlerin. Sie wissen um die Dinge, tun aber nichts. Unter ihrer Käseglocke machen sie was sie wollen und sind empört, wenn das Volk das Maul aufreißt! Keiner von den VW und anderen Autokonzern Betrügern sitzt im Knast, im Gegenteil, sie stopfen sich weiter die Taschen voll, pochen auf Boni und lassen die Kunden im Regen stehen. Die Dummen sind die Fabrik Arbeiter die gefeuert werden. Die haben noch nicht begriffen, dass sie Ihre Manager feuern müssen! Nun warten alle gespannt auf den deutschen Trump, der den Laden richtig ausmistet und die Gerechtigkeit in Deutschland wieder herstellt.

Beitrag melden
Maaark 18.11.2016, 08:44
146.

Zitat von farbraum
Ich bin jetzt Fördermitglied bei der DUH, die tun wenigstens aktiv was gegen diesen Wahnsinn!
Na, da wird sich der Herr Resch aber freuen, dass sich noch jemand gefunden hat, der ihm seine notorische Vielfliegerei finanziert (über 600.000 Flugmeilen in zwei Jahren). Aus dem Erste-Klasse-Bereich eines Lufthansa-Flugzeugs zu dem man per Luxuskarosse gefahren wurde statt sich wie der gemeine Pöbel in der Schlange anzustellen, lässt es sich halt besonders gut mahnen, dass andere gefälligst zu Fuß gehen oder verbrauchsoptimierte Pappschachteln fahren sollen. Viel Spaß beim Recherchieren nach "Jürgen Resch HON-Circle".

Beitrag melden
crazy_swayze 18.11.2016, 08:48
147.

Zitat von k.klotz
ist aber laut GG in Deutschland (eigentlich) verboten. Kümmert das jemanden? Nein!
Lassen sie mich raten, sie sind kein Jurist.

Verboten ist, dasselbe Steuerobjekt zweimal mit demselben Steuersubjekt zu besteuern. Sprich 2x Ökosteuer auf Benzin. Öko- und Mineralölsteuer sind hingegen 2 verschiedene Steuersubjekte.

Beitrag melden
wastl300 18.11.2016, 08:55
148. Nur zur Info

Zitat von fisschfreund
Macht doch endlich Diesel genauso teuer wie Benzin und schon sind wir die meisten dreckschleudern los.
Auto kaufen --> Diesel ist teurer
Steuer --> Diesel ist teurer
Treibstoff --> Diesel ist billiger, da bei Herstellung günstiger, wird auch als Heizöl benötigt, auch der Transport ist noch auf Diesel angewiesen.

Aber Diesel braucht wesentlich weniger Treibstoff als die Dreckschleuder Benzin. Ohne Diesel kann die Autoindustrie ihre Flottenvorgabe nicht erfüllen.

Hauptsache beeinflussende Ideologie verbreiten.

Beitrag melden
michi_meissner 18.11.2016, 09:01
149. Nach Lärm und Co2 besteuern!

Wenn bei uns in der Fußgängerzone mal wieder zwei Proleten mit Rennauspuff und 105 db den umherstehenden Omas fast einen Herzinfarkt versetzen, frage ich mich immer, warum wir uns als Gesellschaft diese Belastungen gefallen lassen.

Warum sollen diese Typen nicht die 20-fache Kfz Steuer zahlen, wie ein Kleinwagen, wo sie die Umwelt und Gesellschaft doch so stark belasten. Diese ganze Abrechnung nach Hubraum und die sinnfreie Besserstellung des Dieseltreinbstoffs bei der Besteuerung sind doch nur noch ein Irrwitz!

Beitrag melden
Seite 15 von 27
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!