Forum: Auto
Neuer Prüfzyklus für Autos: "Das Verfahren wird den Diesel massiv treffen"
AVL

Die Verbrauchsangaben von Autos sind meist realitätsfern, ein neues Prüfverfahren soll bald für verlässlichere Werte sorgen. Experte Stefan Carstens rechnet mit weitreichenden Folgen für die Industrie und ihre Kunden.

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SR_77 17.11.2016, 18:41
10. E-Fzg. und CO2

Diese ganze Diskussion um Grenzwerte ist solange eine Farce, bis alle Antriebskonzepte weel to Wheel betrachtet werden. Die Ernüchterung wird groß sein, wenn auch die letzten Träumer merken, dass durch E-Fzg. die CO2 Emissionen NICHT sinken werden. Sehr schade, dass diese Diskussion nicht wissenschaftlich/sachlich geführt werden kann, sondern nur noch polemisch...wie sich später anhand der Antworten zeigen wird.

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Dr.W.Drews 17.11.2016, 18:43
11. Realverbrauch erfassen

Warum wird nicht einfach der REALverbrauch erfasst. Die Motorelektronik kann das heute schon.
Denn der Umwelt ist es egal was ein Auto auf dem Papier verbaucht. Und dem Besitzer auch.

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jujo 17.11.2016, 18:43
12. ...

Zitat von Baal
abschaffen und für privat genutzte Fahrzeuge einen Maximalverbrauch und eine CO2-Grenze einführen. Unabhängig vom Fahrzeuggewicht. Diese Grenzwerte all 2 Jahre um 10 Prozent reduzieren. Das verringert Emissionen. Alles bisher war Augenwischerei und Nepp.
Der Flottenverbrauch ist schon eine Mogelpackung und geradezu eine Einladung zum tricksen.
Ich vermag einfach nicht einzusehen warum man in der Stadt mit einem SUV von 2.5 Tonnen Gewicht, 3 ltr. Hubraum und 180 PS herumfahren muss! Gelände hat der Wagen nie befahren. Jetzt kommt als Alibikeule und Totschlagargument der Baumarkt oder Getränkemarkt ins Spiel,

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hypnoforce 17.11.2016, 18:44
13. Die Leistungsangaben

von Politikern (besonders vor und nach Wahlen) sind meist ebenso realitätsfern, ein neues Prüfverfahren sollte hier bald ebenso für verlässlichere Werte sorgen. Da würden auch sehr schnell die meisten "Modelle" aus der Palette verschwinden. Dann hätten wir in Kurzzeit ein "emissionsfreies" und verwaistest Parlament und könnten einfach wieder mal frei durchatmen - ohne die lästigen Dauer-Schnappatmungseffekte.

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epigone 17.11.2016, 18:50
14. Der Herr läßt benzinfreien Glauben regnen ...

... so wirkt die aktuelle Debatte. Wichtigster Glaubenssatz: Mit Strom fährts sich einfach besser. Und da muss natürlich der technisch sparsamste Verbrennungsmotor, der Diesel, schlecht geredet werden. Dabei ist der Diesel bauartbedingt wesentlich sparsamer als ein Benziner - mein 1,4 ltr. Golf-Variant verbraucht (gemessen an der Tankstelle und realen Litern) selten mehr als 5,4 ltr. Und mein alter A6 2,4 TDI selbst bei flotter Autobahnfahrt (> 160 km/h) so gut wie nie mehr als 7,5 ltr.

Mal genauer hingesehen (volkswirtschaftliche Energieverwendung):

+ rund 23% der Endenergie sind heute Strom, davon 30% regenerativ
+ rund 28% der Endenergie gehen in den Verkehr (primär Erdöl)
+ rund 49% der Endenergie gehen in Wärme / Heizung (Öl, Gas, Kohle)

Ergo tragen Regenerative effektiv 6,9% zum Endenergieverbrauch in Deutschland bei. Sollen die Regenerativen nun das Gros übernehmen (100% bis 2050 lt. UmwMin. Hendriks), so müsste Deutschland entweder nahezu vollkommen (einschließlich Mittelgebirge) mit nachwachsenden Rohstoffen bestückt werden (82% der Fläche), oder weite Landstriche mit Windrädern bestellt werden. Beides geht so aus sehr einfachen Gründen nicht.

Da der Rest der Welt Deutschem Wahn ja in vielen Feldern nicht folgen mochte und mag, wird es wohl Verbrenner auch noch recht viel länger geben. Und wer es mit der Umwelt ernst meint, sollte lieber klar bekennen: So kann es mit dem schrankenlosen Individualverkehr nicht weitergehen. Ihn zu begrenzen und zurückzufahren ist die einzige ehrliche, verantwortungsvolle und tatsächlich wirksame Chance, weniger Energie im Verkehr zu verbrauchen.

Aber obacht! Die eigentlichen Energiefresser sind die Gebäude und ihre Heizungen!!!

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purple 17.11.2016, 18:51
15.

Zitat von Baal
abschaffen und für privat genutzte Fahrzeuge einen Maximalverbrauch und eine CO2-Grenze einführen. Unabhängig vom Fahrzeuggewicht. Diese Grenzwerte all 2 Jahre um 10 Prozent reduzieren. Das verringert Emissionen. Alles bisher war Augenwischerei und Nepp.
Klar und in 10 Jahren muss man dann regelmäßig Sprit abpumpen.
Ich glaube, daß sich Verbrennungsmotoren nicht mehr wesentlich verbessern lassen. Vielleicht geht beim Gewicht und bein Wirkungsgrad noch was im Prozentbereicht aber für Bewegung braucht man nun mal Energie.

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behemoth1 17.11.2016, 18:55
16. Ursachen erkennen

Zitat von willibrand
Wir Normalautofahrer werden betrogen von VW; Audi, Mercedes usw. usw ud wir zahlen die Mehrkostenzeche währen die Manager dieser Firmen Millionen -Gehälter und -Boni einstecken. Vorschlag: wie bei der Deutschen Bank die Boni der Autoindustriellen der letzten 3 Jahre zurück zahlen lassen .
Die Ursache liegt doch aber auch in der Verbindung von Politik und Industrie und Umwelteinflüssen.
Um sich ein guten ökologisches Ansehen zu geben, werden nur Abgasuntersuchungen herausgegeben, die einen aufzeigen, wie schön die Autowelt ist und dementsprechend hat auch die Poltik diese Abgas und Verbrauchsuntersuchungen zugestimmt und man hat in der EU sich dafür von Frau Merkel und auch dem damaligen Umweltminister und heutigen SPD Chef Gabriel Druck ausgeübt, um die Industrie nicht weiter zu belasten.
Wir alle machen uns nur was vor, die Messstationen in den Großsdtädten zeigen sehr deutlich, dass auch deutsche Autos nicht so sauber sind, wie die Industrie und einige andere es uns seit Jahren vormachen wollen.
Ich kann mich auch noch die die Verdummung aus der Fernsehrwerbung gut erinnern, wo man den Fernsehzuschauer ein weißes Taschentuch vorgezeigt hat, um zu dokomentieren, dass am Auspuff nichts schmutziges herauskommt und so dumm halten uns heute noch immer die Verantwortlichen.
Bei der Verbrennung entstehen schmutzige Abgase und die Technologie zum Auffangen der Abgase wurden aus Kostengründen auf das Minnimu reduziert, als wie soll das was in Ordnung sein?
Und mit der Verbrauchsangabe, da spotteten wir schon immer darüber und fragten uns, wann wird es wohl so weit sein, bist der Hersteller ankündigt, dass man beim Betanken sogar noch Benzin zurückbekommt, weil es nicht mehr verbraucht, sonder mehr wird?

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herm16 17.11.2016, 18:57
17. jetzt

Ist mit alles klar. Wieder ein "Experte". Was ist mit der Fahrweise der Autobesitzer? Wenn ich das manchmal sehe, wie mit hohen Drehzahlen eingeparkt wird, übel. Der schnellste Weg die Abgaswerte zu senken ist, alle Bewohnern von Staedten mit über 50 000 Einwohnern den Besitz von PKW,s zu verbieten. Pizza Service wird abgeschafft, Wer Waren braucht , es gibt den öffentlichen Personennahverkehr. Foristen, EINVERSTANDEN?

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SPONtisprüche 17.11.2016, 18:59
18. Warum einfach, wenns umständlich geht?

Statt immer nur an die Technik zu denken: wann denkt mal jeman an ein Tempolimit von 130 auf deutschen Autobahnen? Das reduziert Spritverbrauch und Schadstoffausstoss sofort und unmittelbar nach Einführung, und niemanden kostet es auch nur einen Cent! Und jede Menge Schilder kann man abmontieren.

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Grübler 17.11.2016, 19:00
19. Überschrift

Der neue Testzyklus ist absolut zu begrüßen, da er deutlich realitätsnah er ist. Was hier manche hier im Forum fordern, einfach den Verbrauch auf einer Strecke Hamburg-München zu messen, ist nicht praktikabel. Wie wollen sie denn da vergleichbare Testbedingungen für alle Tests erzielen? Bei 30 Grad fahren ist was ganz anderes als bei -10 Grad, Luftfeuchtigkeit, Stau oder kein Stau usw. Da würde allein bei ein und dem selben Auto jedes Mal was anderes herauskommen. Die Emissionstests müssen aber vergleichbar sein, sonst kann man sich das Ganze gleich sparen. Das geht halt nur unter definierten Bedingungen.

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