Forum: Auto
Neuer Prüfzyklus für Autos: "Das Verfahren wird den Diesel massiv treffen"
AVL

Die Verbrauchsangaben von Autos sind meist realitätsfern, ein neues Prüfverfahren soll bald für verlässlichere Werte sorgen. Experte Stefan Carstens rechnet mit weitreichenden Folgen für die Industrie und ihre Kunden.

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waswoasi 17.11.2016, 19:03
20. @epigone

Die wahren Energiefresser sind Gebäude und Heizungen? Das glauben Sie doch selber nicht! Da haben Sie Flugzeuge, die Schifffahrt und Kohlekraftwerke vergessen.... Ach ja und auch die LKW sind nicht zu vernachlässigen! pkws sind nicht das Problem beim Klimaschutz und somit ganz klar zu vernachlässigen!!! Was anderes ist die Feinstaubbelastung die von den PKW ausgeht. Das ist jedoch eine gesundheitliche Gefahr und hat nichts mit Klimaschutz zu tun!!!

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achterhoeker 17.11.2016, 19:05
21. Frage

Wieso verbraucht mein Sharan 2,0 Blue Motion Diesel mit 1,8 t Gewicht fast genau so viel wie der Golf VI Benziner eines Bekannten? Fahrweise?

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patrick6 17.11.2016, 19:06
22. Falscher Ansatz, immer noch...

"Künftig wird aber bis 131 km/h gemessen, und gleichzeitig wird der Stickoxid-Ausstoß auch bis 145 km/h im Realbetrieb auf der Straße untersucht." Warum nicht im Realbetrieb bis zur jeweiligen Höchstgeschwindigkeit? DAS allein wäre aussagekräftig, alles andere ist ja fast wie vorher.

Und dass bei den Hybrid-Ich-Bin-Ja-So-Sauber-Dingern weiterhin dieser 100km-Quatsch "ermittelt" wird, ist ein Hohn. Gerade Hybride (alle...) sollten über mindestens 300km am Stück gemessen werden. Dann wird man auch erkennen, dass die bisherigen Märchenangaben totaler Blödsinn sind, besonders bei den Feigenblatt-Plugin-SUV-Hybriden mit 2 Tonnen Leergewicht.

Nur zum Verständnis: Ich bin eigentlich ein old school Verbrenner-Vergaser-Fan... Aber man kann auch mit der Zeit gehen.

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Grübler 17.11.2016, 19:08
23.

Der neue Testzyklus ist absolut zu begrüßen, da er deutlich realitätsnah er ist. Was hier manche hier im Forum fordern, einfach den Verbrauch auf einer Strecke Hamburg-München zu messen, ist nicht praktikabel. Wie wollen sie denn da vergleichbare Testbedingungen für alle Tests erzielen? Bei 30 Grad fahren ist was ganz anderes als bei -10 Grad, Luftfeuchtigkeit, Stau oder kein Stau usw. Da würde allein bei ein und dem selben Auto jedes Mal was anderes herauskommen. Die Emissionstests müssen aber vergleichbar sein, sonst kann man sich das Ganze gleich sparen. Das geht halt nur unter definierten Bedingungen.

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kayakclc 17.11.2016, 19:08
24. Sinnfreie Debatte

I) Der relative Verbrauch hängt massive vom Fahrverhalten und der Fahrstrecke ab. II) Der absolute CO2 Ausstoß hängt weniger vom Modell ab, mehr von der absoluten Kilometerzahl: ein SUV, der in der Garage steht hat kein CO2 Ausstoß, eine Smart der täglich 200km fährt dagegen schon. Daher dienen die Normen doch nur, um unterschiedliche Fahrzeuge in einem standartisierten Test zu vergleichen. Die absolute Zahl hat mich noch nie interessiert. Abgerechnet wird völlig transparent an der Zapfsäule unabhängig vom Fahrzeugtyp. Und an der Zappsäule bezahlen wir schon eine große Menge Ökosteuer, was Leute schon wieder vergessen haben. Die Vorgaben sind meist Ausdruck der Lobbygruppe. Zur Zeit haben die Lobbygruppen der Grünen die Nase weit vorne. Und die Tritins wollen uns dann die Sinner vernebeln und wieder verkaufen, alle grünen Ziele sind nur mit einer Preiserhöhung im Wert einer Kugel Eis zu machen. Die Frage wäre: pro Jahr oder pro Stunde?

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mividi 17.11.2016, 19:09
25. in die Zukunft blicken

Ich bin bekennender Dieselfahrer, falls man das noch sagen darf. Ja, mein Auto macht mir Spass. Da mein Motor Euro 6 erfüllt, bin ich beträchtlich umweltfreundlicher unterwegs als noch vor 10 Jahren, trotz des ganzen Betrugs mit Abschalteinrichtungen. Dass aber die Verbräuche in diesem Zeitraum zurück gegangen sein sollen, kann ich ebenso wenig bestätigen. Ich freue mich daher sehr auf den Aufschrei, wenn bald realistischer gemessen wird.
Wir müssen endlich in die Zukunft blicken und Elektroautos durchsetzen. Ohne aufwändige, kostspielige und fehleranfällige Abgasreinigung (siehe z.B. AGR-Ventil) und wesentlich wartungsärmer. Ich sehe das Potenzial aber nur in Verbindung mit einer Brennstoffzelle und Wasserstoff als Energiespeicher. Diese Technik ist reif, es gibt hier KEIN Reichweitenproblem und keine verlängerten Zwangs-Tank-Kaffeepausen. Und Wasserstoff kann prima aus Sonnenenergie gewonnen werden. Anstatt immer noch grössere, schwerere und ebenso umweltschädliche Batterien auf den Markt zu bringen, sollte lieber auf die Entwicklung von noch sichereren Wasserstoff-Tanks gesetzt werden. Elektrische Energie zu speichern ist ein Irrweg und gefährlich obendrein, wie Samsung selbst mit viel kleineren Kapazitäten eindrücklich bewiesen hat.

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was-zum-teufel... 17.11.2016, 19:11
26. Denken hilft.

Einfach Grenzwerte festlegen, die ohne Betrug zu erreichen sind. Eine sinnvolle und maßvolle Zusammenarbeit von EU, Industrie und Umweltverbänden. Nicht Euro 12 mit 2 g CO2 Ausstoß fordern, wenn klar ist, dass dies nicht zu erreichen ist. Das Verteufeln der Automobilindustrie unterlassen. Viele Menschen stehen dort in Lohn und Brot. Wenn Deutsche eines können, dann Maschinen- und Fahrzeugbau. Ich bin heute nach langer Zeit wieder einmal mit meinem E 300 T Diesel (2/1996) gefahren. Herrlich. Willkommen zu Hause. Mercedes Benz :-) !

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farbraum 17.11.2016, 19:11
27.

Den Diesel massiv treffen? Wenn man das Interview komplett liest, dann scheint sich die Autolobby wieder gegen Recht und Vernunft durchgesetzt zu haben. Ich bin jetzt Fördermitglied bei der DUH, die tun wenigstens aktiv was gegen diesen Wahnsinn!

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jujo 17.11.2016, 19:14
28. ...

Zitat von waswoasi
Die wahren Energiefresser sind Gebäude und Heizungen? Das glauben Sie doch selber nicht! Da haben Sie Flugzeuge, die Schifffahrt und Kohlekraftwerke vergessen.... Ach ja und auch die LKW sind nicht zu vernachlässigen! pkws sind nicht das Problem beim Klimaschutz und somit ganz klar zu vernachlässigen!!! Was anderes ist die Feinstaubbelastung die von den PKW ausgeht. Das ist jedoch eine gesundheitliche Gefahr und hat nichts mit Klimaschutz zu tun!!!
Wenn Sie so anfangen zu argumentieren ist das Problem erkannt. Nicht die Dieselfahrzeuge abschaffen sondern die Hälfte der Menschen auf der entwickelten Nordhalbkugel. In einigen Regionen des Nahen Ostens hat man es begriffen. Satire aus.

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hansulrich47 17.11.2016, 19:19
29. Schon komisch, die Diskussion im Forum!

Niemand scheint zu merken, die gefälschten Grenzwerte sind verbraucherfreundlich! Werden reale Daten zur Besteuerung eingesetzt - was sicher wünschenswert ist - steigt die KfZ-Steuer deutlich an. Dann wird das SUV richtig teuer. Noch mehr dadurch, dass dann die Flottenverbrauchsdaten angepasst werden müssen. Das wird für die Hersteller der grossen Kisten - und deren (Mit)Arbeiter - dann richtig unangenehm. Dann muss Mercedes oder BMW einen Kleinwagen bauen an dem wenig oder fast nichts verdient wird. Ach Gott, woher sollen dann die Boni kommen??? ;-))

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