Forum: Auto
Neues Verkehrsschild: Regierung will mehr Radwege für E-Bikes freigeben
DPA

Für Fahrräder mit leistungsstarken Elektromotoren gelten zum Teil strenge Vorschriften - zum Beispiel sind viele Radwege für die sogenannten E-Bikes gesperrt. Doch jetzt sollen auch die schnellen Räder freie Fahrt erhalten.

Seite 2 von 25
spon-facebook-837979585 27.07.2015, 17:49
10. Gut so!

Ein e-bike ist eine hervorragende, umweltschonende Alternative zum Auto (Lärmschutz, Platz- und Energieverbrauch) auf Mittelstrecken, gerade für den Arbeitsweg. Also sollte der Einsatz so stark wie möglich gefördert werden. Radfahren auf Hauptstraßen ist aber, insbesondere außerhalb der Stadt, lebensgefährlich. Ein breiter Radweg kostet den winzigen Bruchteil einer Straße.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kumpfi 27.07.2015, 17:54
11. Tempo 30

Bitte dann in der Stadt Tempo 30 für alle (egal welches Fortbewegungsmittel: Rad, Auto, Bus, Trambahn), sonst ist es für Fußgänger endgültig lebensgefährlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NietzscheNatsche 27.07.2015, 17:57
12. Die Lobby der Versicherungswirtschaft

Dass sich nur ca. 5% des Elektro-Fahrrad-Booms auf versicherungspflichtige E-Bikes verteilt, ist der Versicherungswirtschaft natürlich ein Dorn im Auge. Also, was tun um E-Bikes attraktiver zu machen? Eine "unabhängige" Studie in Auftrag geben, die mit unzureichenden Methoden eigentlich gar nichts feststellen kann, nichts feststellt, und dann behauptet es existiere kein Sicherheitsrisiko wenn E-Bikes auf Radwegen freigegeben werden. Tada - der Herr Minister hat eine Ausrede um der lieben GDV einen Gefallen zu tun. ....und unsere Medien? Na ja, kritisch hinterfragen tut niemand die Studie, dabei wäre es ein Leichtes. Eigentlich müsste sich jedem Laien die Frage stellen: Wieso waren denn dann bisher nicht Mofas grundsätzlich freigegeben, denn wo bitteschön ist da der Unterschied? Ach ja liebe Journalisten: „Das Schwarzbuch der GDV“ wäre mal ein Titelvorschlag für eine interessante Publikation. Denn was die sich so leisten passt schon längst nicht mehr auf eine Kuhhaut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bissig 27.07.2015, 17:59
13.

"Trotzdem kämen selbst E-Bike-Fahrer nicht häufiger in gefährliche Situationen als Fahrer von Rädern ohne Motor." Sie können selbige aber verursachen oder andere gefährden. Als Radfahrer reicht es mir schon, wenn ich von Mofas/Rollern etc auf dem regulären Radweg überholt werde - die Dinger hört man aber wenigstens. Wenn jetzt so ein Merkbefreiter mit 45 km/h von hinten auf dem Radweg angebraust kommt, am besten noch ohne zu klingeln, so dass man ihn nicht hört, davor graut's mir. Freigabe hin oder her. Die meisten E-Fahrradfahrer wissen sich zu benehmen (wie die meisten normalen Radfahrer auch) - der Rest ist das Problem. Wenn die Dinger 45 km/h fahren können, gehören sie auf die Strasse und nicht auf dem Radweg. Kommt mir so ein Teil entgegen, dann haben wir (bei 45 km/h) einen Geschwindigkeitsunterschied von 70 km/h - bei 2 E-Rädern können das schon 90 km/h sein - ungefährlich hört sich anders an (es gibt nicht nur ausserorts, sondern auch innerorts Radwege, die in beiden Richtungen befahren werden dürfen)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
les2005 27.07.2015, 18:02
14. zu schnell

Selbst als Rennradfahrer, wo ich üblicherweise im Bereich 25-30km/h unterwegs bin, mache ich um die meisten Radwege einen Bogen.

Zum einen, weil sie oft in einem miserablen Zustand sind, mit aufgeplatztem, welligen Asphalt, zigmal geflickt, jede Menge kantige Bordsteine. Und dann noch gerne mit parkenden Autos, Verteilerkästen und Laternenmasten als Hindernisparcour.

Zum anderen, weil dort einfach sehr viele Mitbürger mit halber Geschwindigkeit unterwegs sind, darunter Familien mit Kindern oder wackelige Rentner. Zum Überholen bleibt nicht viel Platz und da ist die Gefahr einer Kollision einfach zu hoch, vom Schrecken für die Überholten ganz abgesehen. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie das bei Tempo 45 aussehen mag.

Und die tägliche Erfahrung mit Rambo-Radlern zeigt, daß es genügend Leute gibt, die sich nicht scheuen, mit dem Tempo haarscharf an Kindern, Rentnern oder orts- und gefahrenunkundigen Touristen vorbeizuschießen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
decathlone 27.07.2015, 18:10
15. Radfahrer von der Strasse!

Das scheint das Motto zu sein. Hier in Bayern ist jeder parallel zur Strasse verlaufende Feldweg neuerdings als benutzungspflichtiger Radweg ausgeschildert und zwar auch so, dass man ihn benutzen muss, auch wenn er auf der linken Seite liegt! Da begegnen sich dann die Radfahrer auf 1,5 m breiten Wegen und wenn einer einen Schlenker fährt, Dreck oder Glasscherben ausweicht oder zu zweit nebeneinander gefahren wird, dann krachts. Und wenn dann noch E-Bikes ins Spiel kommen, gibts demnächst die ersten Toten auf dem Radweg. Wenn man Glück hat, wird man aber schon beim Hinüberwechseln auf den Radweg auf der linken Seite vom nachfolgenden Autoverkehr platt gemacht, der trotz Handzeichens zum Linksabbiegen noch schnell überholt... Freie Fahrt für Autos und nieder mit den Klimazielen scheint das Motto zu sein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kral1 27.07.2015, 18:13
16. Wahlmöglichkeit ist gut!

"E-bike frei" heißt doch, dass man auf dem Fahrräder mit E-bike fahren kann aber nicht muss. Dass ist genauso wie beim Fußweg zum dem Zusatzschild "Fahrrad frei".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dino822 27.07.2015, 18:15
17.

Warum soll denn bitte aktuell eine Tour mit einem e-bike ein rasches Ende finden?
Ist ja nicht so, dass e-bikes nicht aktuell schon grundsätzlich die Fahrbahn nutzen dürfen (Kraftfahrstraßen und Autobahnen ausgenommen). Und dies ändert sich glücklicherweise auch mit den Plänen der Regierung nicht. Solange e-bikes nicht als Fahrrad eingestuft werden, gilt natürlich auch eine eventuelle Benutzungspflicht nicht.

Aber dennoch kann man es wohl nur als Schnapsidee bezeichnen, wenn man Radwege für e-bikes öffnet. Radwege sind eigentlich überall in einem schlechteren Zustand als die angrenzende Fahrbahn und werden von allen anderen Verkehrsteilnehmern auch deutlich weniger geachtet. Ergo dürfte das Unfallrisiko für e-bikes wohl deutlich in die Höhe schnellen.

Die beiden Statements "Radwege werden für e-bikes geöffnet" und "jetzt sollen auch die schnellen Räder freie Fahrt erhalten" kann wohl nur jemand zusammenbringen, der in seinem Leben noch nie Rad gefahren ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Leser161 27.07.2015, 18:22
18. Zweischneidig

Einerseits möchte man sich nicht mit einem (E)Fahrrad im normalen Verkehr rumtreiben. Anderseits ist schon 25km/h auf dem Radweg recht schnell. 45km/h ist schon ziemlich gefährlich. Dazu kommt das das sehr widersprüchlich ist, warum darf ein 45 km/h Roller dann nicht auf den Radweg? Die Einschlagsenergie ist nicht viel größer.

Ich finde man sollte das konsequent regeln. Ein E-Bike (45km/h) ist ein 45km/h Roller. Mit allen rechten und Pflichten. Punkt. Zusätzlich sollten 25km/h pedelecs auch als Roller zählen. Gibt ja auch 25km/h Roller.

Wenn man das einmal ordentlich hat, kann man darüber nachdenken Roller allgemeien zu bevorteilen. Mit Rollerspuren oder so. Nehmen ja weniger Platz weg. Falls man die Benzinroller nicht mehr will gibt es da ebenflaas Möglichkeiten, zB über eine Abgasabgabe.

Warum muss der Gesetzgeber alles eigentlich immer maximal kompliziert handhaben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ge-spiegelt 27.07.2015, 18:23
19. 45 km/h auf Rad- und Fußwegen?

Lebensgefährlich, auch weil die unerwartet und ohne zu klingeln überholen. 45 km/h ist trotzdem zu langsam für Autostraßen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 25