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Neuzulassungen: Erstmals über eine Million E-Autos
REUTERS

Im Jahr 2017 wurden weltweit erstmals mehr als eine Million Elektroautos zugelassen. Das liegt vor allem am chinesischen Markt, aber auch in Deutschland sind immer mehr E-Mobile unterwegs.

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bernd.stromberg 12.03.2018, 18:03
30. Verrückt

Zitat von schlauchschelle
hat unser Gerätelieferant massive Probleme, uns mit Ersatz Li-Ion Akkus zu beliefern. Lieferzeiten von bis zu 10 und mehr Wochen sind aktuell Standard, immer mehr verärgerte Kunden müssen vertröstet werden. Aussage unseres Lieferanten: Die Fertigung werde immer aufwändiger und teurer da der Li-Preis kontinuerlich steige, Folge von Angebot Nachfrage. Besserung sieht er auf kurze- bis mittlere Frist nicht....
Ja, schon ziemlich verrückt diese Marktwirtschaft.

Da steigen doch tatsächlich die Preise, wenn die Nachfrage für ein Gut schneller steigt als das Angebot. Ich bin immer noch ganz geschockt von diesen unhaltbaren Zuständen.

Dabei war es im Sozialismus sooo schön. Da hat man dann eben 15+ Jahre auf seinen "Trabi" gewartet und gut. Dafür konnte fast jeder einen leisten.

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Alexander Del Large 12.03.2018, 18:19
31. KFZ Fahrzeuge Weltweit

Laut Wikipedia gibt es weltweit 1,3 Milliarden PKWs und LKWs mit Diesel/ Benziner... ja stimmt, eine echte Kehrtwende zum E-Auto...ein Schelm der...;-)

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ardbeg17 12.03.2018, 18:36
32. @lobivia #7

Warum sollte VW einen Rückgang haben? Außerhalb von Deutschland sieht man alles etwas pragmatischer, deshalb stehen die auch recht gut da. Wenn VW sagt, sie bauen eine breite E-Plattform auf, dann funktioniert das auch. Wenn einer sich erlauben kann, für alle Sonderwünsche ein Modul bzw. eine Ausstattung anzubieten, dann wohl am ehesten VW. Für uns (und sehr viele andere) wäre z.B. ein schöner Kombi, E-Reichweite 100 km, range-extender für 140 km/h Dauergeschwindigkeit, interessant. Wer den zum Dieselpreis bauen kann, macht ein Geschäft. Warum soll das nicht von VW kommen?

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schwaebischehausfrau 12.03.2018, 18:45
33. @ji2005: Elektro-Panzer...

Zitat von jj2005
Stimmt, die Hybridpanzer sollten aussen vor bleiben. Mich interessiert allerdings auch, wieviele von den 58,000 tatsächlich noch in Deutschland fahren. Man munkelt ja, dass viele kurz nach der Zulassung Richtung Norwegen fahren ;-)
Wenn "Hybrid-Panzer" aussen vor bleiben sollten, wieso dann nicht gleich ALLE Elektro-Mogel-Panzer, also auch reine Elektro-Autos mit einem Gewicht von über 2 Tonnen. Die sind nämlich nicht "grüner" oder ökologisch nachhaltiger in ihrer Umweltbilanz als ein Mittelklasse-Verbrenner-PKW.
Wenn man alternative Antriebe wirklich unter Nachhaltigkeits- und Öko-Aspekten beurteilen würde und nicht als Instrument, sich mit völlig überdimensionierten und alles andere als "grünen" Elektro-Panzern ein krampfhaftes "Ich bin hip und fortschrittlich und ein Muster-Öko"-Etikett anheften zu können, dann blieben nur Kleinwagen übrig. Aber ganz sicher keine riesigen Hybrid-Panzer und auch keine Tesla-Panzer.

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From7000islands 12.03.2018, 19:02
34.

Zitat von Flari
Sie kennen noch andere Statistiken aus Italien? Vielleicht die, dass der Dieselanteil an den PKW in Italien erheblich höher als in Deutschland ist? Oder dass die Luftqualität in italienischen Städten im Durchschnitt erheblich schlechter als in Deutschland ist? Erdgas zum Kfz-Betrieb wird bei uns minimalst besteuert, also erheblich geringer als Diesel, dennoch steigt kaum jemand um. Wie würden SIE die Deutschen dazu zwingen, Erdgasautos zu kaufen?
Anscheinend lohnt es sich für die Tankstellen und Versorgungsfirmen für Erdgas in Italien. Sonst würde die Erdgasversorgung dort nicht so ein dichtes Netz haben.

Der Staat ist immer derjenige, der durch Abgaben oder Erleichterungen fördern kann. Niemand wird gezwungen ein bestimmtes Auto zu fahren. Wenn ich für ein kilo Erdgas die Hälfte vom Benzinpreis zahlen würde oder weniger, würde der Staat immer noch mehr als den Rohstoffpreis an jedem getankten Liter verdienen, und der Erdgas Fahrer würde für ca. 40% billiger fahren als mit seinem Benziner.
Erdgas ist Aussentemperatur unempfindlich, hat eine phantastische Öko Bilanz und wartet nur darauf, dass der Herr für die Politiker Hirn regnen lässt.-

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Draw2001 12.03.2018, 19:59
35. So ganz stimmt das nicht...

Die Elektronen kehren zurück- über die Rekupation - der Bremsvorgang sorgt für den Ladestrom, welcher über die Elektromotoren abgegeben wird, und die Batterie auflädt. Davon „leben“ alle EMobile und Hybride.

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stauner 12.03.2018, 20:40
36. Zwei wichtige Angaben

wären da noch wichtig. Wieviele reine Elektrofahrzeuge? Die mit Hybrid Zahl ist irrelevant, wir wissen alle WAS da mitgezählt wird. Und was auch oft fehlt: Wieviele der Elektrofahrzeuge sind keine Firmenwagen?

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5412 12.03.2018, 20:42
37. Optional

Zitat von helgemnielsen
Wie wird der elektrische Strom hergestellt, aus Wasser-, Solar- oder Windkraft. Beziehen alle Ladesäulen Ökostrom. Und an der häuslichen Steckdose: woher kommt dieser Strom. Richtig wäre es wenn alle E-Stromer an den häuslichen Solaranlagen aufgeladen werden würden. Alles andere ist Augenwischerei.
Oder den Strom von einem Ökoanbieter beziehen der den dann einkauft und durch die Nachfrage auch Bedarf in Zukunft schafft. Ich fahre seit einem Jahr ein BEV und bin bei Lichtblick seit deren Gründung. Den Aufpreis für sauberen Strom zahle ich gerne auch wenn es die meisten Elektronen nicht in meine Dose schaffen.
Würden alle so handeln kämen viel mehr saubere Elektronen in allen Dosen an.

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5412 12.03.2018, 20:47
38. Optional

Zitat von nach-mir-die-springflut
Bei 12.000 E-Fahrzeug-Neuzulassungen pro Jahr in D und einem Fahrzeugbestand von 46 Millionen braucht man 3.800 Jahre, um auf E-Mobilität geschwenkt zu sein. Das ist in etwa so, als wenn die Leute 1800 v. Chr. sich darüber unterhalten hätten, welche App sie sich mal auf ihr Smartphone laden werden.
Es reicht wenn sie sich jedes Jahr verdoppeln. Die Unternehmen brauchen auch etwas Zeit. 6k, 12k, 24k, 28k, 56k, 112k, 224k, 448k, rund 1 Million, 2, 4, 8, 16, 32.
15 Jahre ich denke bis alle eines haben eher 20-25 Jahre.

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5412 12.03.2018, 20:50
39. Optional

Zitat von schlauchschelle
hat unser Gerätelieferant massive Probleme, uns mit Ersatz Li-Ion Akkus zu beliefern. Lieferzeiten von bis zu 10 und mehr Wochen sind aktuell Standard, immer mehr verärgerte Kunden müssen vertröstet werden. Aussage unseres Lieferanten: Die Fertigung werde immer aufwändiger und teurer da der Li-Preis kontinuerlich steige, Folge von Angebot Nachfrage. Besserung sieht er auf kurze- bis mittlere Frist nicht....
Wer ist der Lieferant und wer ist uns? Bei den BEV werden die Lieferzeiten kürzer und die Preise steigen nicht.
Lithium fällt wieder seit längerer Zeit.

http://www.boerse-online.de/chart/International_Lithium

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