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Nissan E-Power: Strom aus der Zapfsäule
Nissan

Kaum ein anderer Autohersteller hat so viel Erfahrung mit Elektroautos wie Nissan. Jetzt jedoch stellt das Unternehmen - quasi nachträglich - ein Hybridmodell vor. Es soll die Elektro-Ängste der Kunden dämpfen.

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mazzmazz 28.12.2016, 06:24
1. Wie üblich...

....kostet so etwas dann hier 25.000 Eur und wird somit unattraktiv.
VW, Mercedes, BMW, Audi können diese Abzocknummer mit Mondpreisen für Privatkäufer vielleicht noch eine Zeit lang fahren. Die anderen nicht.
Ein solches Spielzeug darf maximal 12.000 Eur kosten. 2.000 Eur Aufschlag für die Hybridtechnik sind hier eingerechnet.
Sonst kann man für 8.000 Eur einen neuen Fiat Panda Benziner fahren, dessen Mehrverbrauch niemals in einem Kleinwagenleben vom Hybriden amortisiert werden könnte.

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SammyDJ 28.12.2016, 06:44
2. Setzt sich der Range-Extender jetzt endlich durch?

Opel bietet dieses Konzept im Ampera ja schoch seit 2012, allerdings für 45.000 Euro. Es wäre absolut wünschenswert, dass sich der Ansatz durchsetzt. Es ist absolut sinnvoll, einen Benzin-, oder noch besser Gasmotor bei optimaler Drehzahl als Generator zu nutzen, um für lange Strecken gewappnet zu sein, auf kurzen Strecken aber nur mit der geladenen Batterie auszukommen. Da gehts lang VW. Den Nissan also bitte auch in Europa.

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kanan 28.12.2016, 07:10
3. Tolle Sache

in der Theorie. Sollten sie bei Erfolg auch hier und in anderen westlichen Ländern anbieten.

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teilzeitmutti 28.12.2016, 07:36
4. Mogelpackung

Neben dem Umstand das die Verbrauchsangabe zu optimistisch ist, macht es den Eindruck als sei das Fahrzeug um die Testzyklen konstruiert worden. 2,7 Liter auf 100km sind genauso wenig glaubwürdig wie die 0,6 Liter pro 100km die BMW beim i3 mit Rex angibt. Eine "bessere" Effizienz als ein "herkömmlicher Hybridantrieb bei Pendlerfahrten rund um die Stadt" halte ich angesichts der Wandlungsverluste nicht für glaubwürdig. Bisher haben sich alle derartigen Fahrzeugkonzepte wie BMW i3 Rex oder auch der Opel Ampera im Benzinbetrieb als ziemliche "Säufer" entpuppt. Es gibt keinen Grund anzunehmen das es beim Nissan anders sein wird.

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noalk 28.12.2016, 07:39
5. klingt ncht unvernünftig

Auf diese Weise kann der Motor die meiste Zeit im Bereich des minimalen leistungbezogenen Verbrauchs, angegeben in Liter pro kW, betrieben werden. Warum dann aber klein kleinerer, noch verbrauchsärmerer Verbrennungsmotor eingebaut wird als der 1,2-Liter-Typ, würde mich dann doch mal interessieren.

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bingo` 28.12.2016, 08:30
6. sinnvoll

Auch wenn der Verbrauch im Range-Extender Betriebsmodus höher ausfallen dürfte, als bei normalen Verbrennern (noch?), so stellt dies meiner Meinung nach nur ein untergeordnetes Problem dar, da wie schon so oft festgestellt 85% aller Fahrten in Deutschland unter 75 km stattfinden. Das heißt, dass der Range-Extender nur in ca. 15% der Fälle überhaupt eingesetzt werden muss, dann aber mit höherem Verbrauch zu Buche schlägt. Unter dem Strich bleibt allerdings eine deutliche Minderung des Kraftstoffverbrauchs und Schadstoffausstoßes und geringere Batteriekosten gegenüber einem vollelektrischen Modell.

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Syrus 28.12.2016, 08:59
7.

Zitat von teilzeitmutti
Bisher haben sich alle derartigen Fahrzeugkonzepte wie BMW i3 Rex oder auch der Opel Ampera im Benzinbetrieb als ziemliche "Säufer" entpuppt. Es gibt keinen Grund anzunehmen das es beim Nissan anders sein wird.
Es gibt bei diesem Konzept keinen gesonderten Benzinbetrieb. Der Akku fasst nur 1,5 kWh, der Benzinmotor läuft die ganze Zeit, konstant mit 2500 rpm, um den Akku zu laden. Ein Benzinbetrieb wie beim Ampera ist nicht möglich, da der Benzinmotor die Räder nicht antreiben kann. Ein rein elektrischer Betrieb, ohne den Benzinmotor, ist nicht vorgesehen, da der Akku nicht groß genug ist.

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tempus fugit 28.12.2016, 09:04
8. Wie #4 und Sie...

Zitat von bingo`
Auch wenn der Verbrauch im Range-Extender Betriebsmodus höher ausfallen dürfte, als bei normalen Verbrennern (noch?), so stellt dies meiner Meinung nach nur ein untergeordnetes Problem dar, da wie schon so oft festgestellt 85% aller Fahrten in Deutschland unter 75 km stattfinden. Das heißt, dass der Range-Extender nur in ca. 15% der Fälle überhaupt eingesetzt werden muss, dann aber mit höherem Verbrauch zu Buche schlägt. Unter dem Strich bleibt allerdings eine deutliche Minderung des Kraftstoffverbrauchs und Schadstoffausstoßes und geringere Batteriekosten gegenüber einem vollelektrischen Modell.
..es andenken, finde ich auch vernünftig, von der Laienseite aus gesehen!
Hängt zuerst mal davon ab, welche- echte - Autonomie dieser Nissan liefert.
Ohne das ist eine Wertung praktisch ausgeschlossen.

Ein tragbares Aggregat, das kontinuierlich bis 'Akku voll' liefert, sollte 3-6 kHh schaffen und in einem separten Abteil und für Luftzufuhr und Abgasleitungen eingeschoben werden können.
Der regelt sich selbst, stellt sich an und ab, egal ob er fährt oder parkt.
Auf dieser Basis wäre sogar dann die Möglichkeit geschaffen, sich den
'Generator' anzumieten, wenn mal lange Strecken zu fahren sind.

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zoon.politicon 28.12.2016, 09:37
9. Als dieselekrischer Antrieb im Lokomotivenbau u.a. lange bewährt

Auf ein solches Antriebskonzept wie bei Nissans Hybridmodell hab ich schon länger gewartet:
Denn eine Kombination von Verbrennungsmotor und Elektromotor wird schon seit Jahrzehnten mit Erfolg als dieselelektrischer Antrieb in Lokomotiven, Großfahrzeugen wie Bagger, Schiffbau u.a.eingesetzt bzw.hat sich schon lange bewährt.

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