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Notrufsäulen: 70.000 Hilferufe an Deutschlands Straßen
DPA

Rund 16.700 Notrufsäulen gibt es in Deutschland. Weil fast jeder Autofahrer ein Handy hat, scheint diese Dichte manchem übertrieben. Doch eine Statistik zeigt, wie rege die orangen Kästen genutzt werden: 2012 gingen mehr als 70.000 Hilferufe in der Notrufzentrale ein.

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Mertrager 06.05.2013, 13:19
1. Europa mit wenig Sinn

Wenn jetzt noch ein Land bei einem länderübergreifenden Fortbewegungsmittel eigene, unkompatibele Lösungen befürwortet, dann kann man sich die Frage nach dem Sinn der europäischen Einigung an sich stellen. Ok, auch die friedliche Koexistenz an sich ist ein Erfolg. - Aber das geht auch ohne Euro und alle die anderen aufwendigen Vorhaben.

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wurmfortsatz 06.05.2013, 13:56
2. Ja, die Datenschützer

Ich sage es immer wieder gerne: Hätte es diese Datenschützerwut vor über 20 Jahren gegeben, es gäbe kein Handynetz. Und vor über 30 Jahren, dann gäbe es auch kein Internet.

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Hamberliner 06.05.2013, 14:32
3. Kultstatus.

Zitat von sysop
Rund 16.700 Notrufsäulen gibt es in Deutschland. Weil fast jeder Autofahrer ein Handy hat, scheint diese Dichte manchem übertrieben. Doch eine Statistik zeigt, wie rege die orangen Kästen genutzt werden: 2012 gingen mehr als 70.000 Hilferufe in der Notrufzentrale ein.
Die Dinger gehören unter Denkmalschutz. Die haben Kultstatus. Ich hab einmal in der Ex-DDR, wo ich eine Zeit lang arbeitete, so ein Teil nötig gehabt: Bis kurz vor Mitternacht gearbeitet, Alarmanlage der Firma scharf geschaltet, draußen in der Walachei an der B273, und dann springt das Fahrzeug nicht an. Im November nachts bei Kälte und Nieselregen. Die Notrufsäule war mit einem Gerät bestückt, das batteriebetrieben eine Stimme vom Band wiedergab, solange noch keine Telefonverbindung stand. Ich hörte eine flinke lebendige Frauenstimme "Bitte warten Sie. Wir sind gleich für Sie da. Bitte warten Sie. Wir sind gleich für Sie da. Bitte warten Sie. Wir sind gleich für Sie da." usw. usw. Unmerklich wurde diese Stimme immer tiefer, immer männlicher, und immer langsamer. Sie endete in einem tiefen Grunzen. Oder Rülpsen. Offenbar war die Batterie genauso leer wie meine Fahrzeugbatterie.

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Hugh 06.05.2013, 15:28
4. Auch Wiederholung macht Vorurteile nicht wahrer

Zitat von wurmfortsatz
Ich sage es immer wieder gerne: Hätte es diese Datenschützerwut vor über 20 Jahren gegeben, es gäbe kein Handynetz. Und vor über 30 Jahren, dann gäbe es auch kein Internet.
Die gab es zum Glück sowohl vor 30, als auch vor 20 Jahren.
Was glauben Sie denn, worauf unsere "Datenschützerwut" beruht?
Genau, auf unseren Aktionen zur Volkszählung 1983, die zum Verfassungsgerichtsurteil über die -informelle Selbstbestimmung- führten.

Wenn man schon in der Schule nicht aufgepasst hat ( vorzugsweise im Fach Gesellschaftskunde oder Geschichte), dann sollte man sein Nichtwissen zumindest nicht auch noch nicht auch noch öffentlich machen. Es könnte Leute zum Lachen reizen.
nur durch den Datenschutz wurde für Privatpersonen erst ungefährdender Gebrauch sowohl von Mobiltelefonen als auch des Internets möglich.
Zur weiteren Lektüre empfehle ich:
Volkszählungsurteil

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tgu 06.05.2013, 15:47
5. eCall,...

toll. Und was ist mit den Millionen gebrauchten Autos die sowas noch nicht haben? Aber man kann ja schonmal all die Notrufsäulen und Sirenen abschaffen.

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phthalo 06.05.2013, 17:07
6. @tgu

Warum so polemisch? Von "alle Säulen abzubauen" ist doch gar keine Rede. Zumindest noch nicht. Es ist ja nun Tatsache, dass heute fast jeder ein Handy hat. Damit kann man auch einen Notruf absetzen, sogar kostenlos und zudem schneller als bei einer Säule, die man erstmal finden muss. Und obendrein muss man ev. Verunglückte noch nicht mal verlassen, wenn man das Handy verwendet.

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dau=maccie 06.05.2013, 22:02
7. laßt sie erstmal stehen

Zitat von phthalo
Warum so polemisch? Von "alle Säulen abzubauen" ist doch gar keine Rede. Zumindest noch nicht. Es ist ja nun Tatsache, dass heute fast jeder ein Handy hat. Damit kann man auch einen Notruf absetzen, sogar kostenlos und zudem schneller als bei einer Säule, die man erstmal finden muss. Und obendrein muss man ev. Verunglückte noch nicht mal verlassen, wenn man das Handy verwendet.
hab da ne ziemlich einfache lösung - solange nicht jeder (auf befragung) der das ding benutzt in zwei aufeinanderfolgenden jahren ne funke dabei hatte bleiben die stehen (und ne euro-rettungsnummer brauchen wir vorher auch)

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alucard0390 07.05.2013, 23:23
8. Sinnvoll sind sie

Mal ehrlich ich bin mit 23 Jahren definitiv in der Handy Generation und habe immer eines dabei hatte mit meinen privaten bisher nur einmal eine Panne und mit meine firmenwagen ca 3 mal und was war in keiner der Situationen hatte ich entweder kein Handy dabei oder es war leer ich. Daher würde ich diese diese Dinger auf jeden fall stehen lassen sie gehören ja auch zum Straßenbild ;-) und wer die nicht findet sollte nochmal in die Fahrschule gehen den man lernt dort wie man diese findet

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trolleyhog 07.05.2013, 00:06
9. stehen lassen!!!

Handy hin oder her....lasst die notrufsäulen stehen. wer hat noch nicht mit leerem akku dagestanden. abgesehen davon, ist die ortung über die notrufsäule sicherer. oder weiss jeder der auf der autobahn unterwegs ist immer so ga z genau an welchem autobhankilometer er sich efindet oder zwischen welchen anschlussstellen er grad liegen geblieben ist? in diesem zug sollte auch die björn-steiger-stiftung genannt werden. ohne deren einsatz für notrufsäulen hätte so manch autofahrer sich schon eiskalte nächte um die ohren schlagen müssen und für viele menschen wäre nach einem unfall die rettung wohl zu spät gekommen.

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