Forum: Auto
Oberleitungs-Lkw: Aus der Luft gegriffen
Siemens AG

Strom soll den Lastwagen-Güterverkehr endlich sauberer machen. Dafür werden in den USA und Schweden erste Straßen elektrifiziert. Was auf der Schiene schon lange funktioniert, ist für die Brummi-Branche revolutionär.

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frummler 15.06.2015, 09:39
1. aha und weiter?

woher kommt die unmenge an strom? werden die vollautomatisch fahren und zig tausend fernfahrer arbeitslos?

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dixi 15.06.2015, 09:45
2. alter hut

was hier als revolutionär angepriesen wird gab es in osteuropa jahrzehntelang in den großen metropolen:
oberleitungsbusse. neu ist lediglich, dass strecken ausserhalb großer städte mit oberleitungen ausgerüstet werden.

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schaukelpirat 15.06.2015, 09:52
3. Kann nie und nimmer die Vorteile der Schiene aufwiegen:

Der Rollwiderstand auf Schienen beträgt nur etwa ein Siebtel des Rollwiderstandes auf der Straße, daher lassen sich per Zug wesentlich höhere Lasten mit derselben Leistung bewegen.

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leo19 15.06.2015, 09:54
4. Der Strom kommt doch aus der Steckdose!

Und wo sind die seit Jahr und Tag bewährten Oberleitungsbusse?
Strom kommt aus Wasserkraft und Wind, ist doch logisch! Der Strompreis ist in der Maut integriert. Alles längst Stand der Technik, aber nicht umgesetzt.

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kabian 15.06.2015, 09:59
5. Alte Technik

Zitat von dixi
was hier als revolutionär angepriesen wird gab es in osteuropa jahrzehntelang in den großen metropolen: oberleitungsbusse. neu ist lediglich, dass strecken ausserhalb großer städte mit oberleitungen ausgerüstet werden.
Auch in Westdeutschland gab es das soviel ich weiß in etlichen Großstädten.

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wauz 15.06.2015, 10:10
6. Und wenn wir schon dabei sind...

verlegen wir in der rechten Spur des Highways gleich Schienen. Auch das ist bewährte Technik. Vielerorts sind Schienen fahrbahngleich für Straßenbahnen verlegt. Lkws zusätzlich mit Schienenrädern auszurüsten wäre auch nichts neues...
Und dann macht ein Autopilot gleich richtig was her...

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Butenkieler 15.06.2015, 10:19
7. in den 50er Jahren gab es in Kiel

bereits Fahrzeuge, die sich mit Hilfe von Stromkabeln in luftiger Höhe auf den Straßen bewegten. Allerdings waren es Oberleitungs-Busse. Aber das Prinzip ist doch das Gleiche. Es wird eine Trasportleistung erbracht. Damals wurde es abgeschafft, weil es angeblich nicht fortschrittlich genug waren.

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mecker_messi 15.06.2015, 10:20
8. Da kommen einem doch gleich mehrere Fragen:

1) Was waren nochmal die Gründe, die O-Busse (auch in West-Deutschland) abzuschaffen?
2)Welchen Vorteil hätte es, wenn ein O-LKW auf einer Fahrt München/Hamburg (800 km) die zusätzlichen 900 kg Technik bestenfalls auf 200 km nutzen kann.
3) Welchen Marktanteil müssten solche Spezial-LKW haben, damit man überhaupt einen Effekt sieht?

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mabrueck 15.06.2015, 10:22
9. AKW-Staaten

würden die USA und Schweden ihre AKW abschalten, dann hätten sie erst einmal genug Probleme, die fehlende Strommenge zu kompensieren, bevor man wertvolle Ingenieursleistung in solchen Projekten verschwendet. Dafür sind die Schweden allerdings in der Wärmewende schon weiter als Deutschland, sehr viele Haushalte heizen umweltfreundlich mit Wärmepumpe.

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