Forum: Auto
Oberleitungs-Lkw: Aus der Luft gegriffen
Siemens AG

Strom soll den Lastwagen-Güterverkehr endlich sauberer machen. Dafür werden in den USA und Schweden erste Straßen elektrifiziert. Was auf der Schiene schon lange funktioniert, ist für die Brummi-Branche revolutionär.

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airfresh 15.06.2015, 12:24
60. Während der Fahrt Akku laden

Ja geil wäre doch auch, wenn während der Autobahnfahrten noch Akkus geladen würden für die Fahrten in die nicht-elektrifizierten Anlieferzonen...dann könnte man sich die Diesel-Bestückung gleich sparen und würde entsprechend wieder Gewicht sparen. Ist natürlich erst später vorstellbar, wenn die Autobahnnetze EU-weit elektrifiziert sind.

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joepa 15.06.2015, 12:29
61.

Vorschlag:
A7 und A9 (oder zumindest Teile davon) als Teststrecke für Oberleitungs-LKW und diese Strecke gleichzeitig als Weg für die ungeliebte Nord-Süd-Stromtrasse wählen.

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gegenpressing 15.06.2015, 12:32
62.

Zitat von dixi
was hier als revolutionär angepriesen wird gab es in osteuropa jahrzehntelang in den großen metropolen: oberleitungsbusse. neu ist lediglich, dass strecken ausserhalb großer städte mit oberleitungen ausgerüstet werden.
Argh, und genau das steht auch so im Artikel! Vielleicht erst mal LESEN bevor man hier wieder rumpöbelt.
Neu ist übrigens auch, dass es hier um LASTWAGEN geht und nicht um Busse!!

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Cyman 15.06.2015, 12:32
63. Fantasielos anstatt innovativ

Leider traurig und fast schon peinlich, wie fantasielos Spitzenkonzerne zu sein scheinen.
Anstatt auf Oberleitungen würde ich ja eher auf eine andere Technologie setzen.
Konkret habe ich da auch schon eine Idee - vielleicht sollte ich mal beim Patentamt nachfragen, ob diese schon eingereicht wurde und wenn nicht, umso besser!

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bernd.stromberg 15.06.2015, 12:36
64.

Zitat von TheBear
... und noch einmal billiger könnte es sein, die Anzahl der Transporte dadurch zu verringern, dass man wieder mehr Güter in Gebieten herstellt, die nicht sooo weit vom Verbraucher liegen. Dies wäre natürlich nur dann "billiger", wenn man alle Kosten, also auch Umweltschäden, Arbeitsplatzverluste (=Sozialkosten) und andere Kosten der Transporte miteinbezieht. Leider wird wohl niemand es wagen die Gesamtrechnung zu erstellen, denn es würde dem Trend zu mehr und mehr Globalisierung entgegenstehen.
Bei gewöhnlichen Lebensmitteln würde das noch funktionieren, und wird ja teilweise auch gemacht (bei Aldi und Co. gibt es viele Lebensmittel also Früchte wie Äpfel, Fleisch und Milch aus der Region).

Aber sobald als um speziellere Produkte geht, ist die Idee utopisch.

Oder soll jetzt jedes Dorf ein Werk haben in dem TV-Geräte, Autos und sonstige Industriegüter ALLE hergestellt werden?

Selbst wenn man es jeweils im Norden, Süden, Westen, Osten je ein Werk für alles gäbe, müsste man per LKW die produzierten Waren noch zum Ableger transportieren.

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gersco 15.06.2015, 12:37
65. Reiner Wahnsinn!

Alle neuzeitlichen Befürworter der ach so emissionslosen Elektromobilität gehen davon aus, daß alle dann benötigten Energien aus regenerativen Energien geschöpft werden können, also eben nicht aus Atomkraft, Kohle oder was auch immer. Das ist aber auf absehbare Zeit weder in Europa, noch in USA, geschweige denn in China, Indien oder Brasilien so. Auch sollte man sich mal fragen, warum jedes noch so kleine ins Ökomäntelchen gehüllte Pilotprojekt von Energieriesen gesponsort oder begleitet wird, bestimmt nicht, weil die demnächst nur noch mit Ökoenergie weniger und reinere Gewinne machen möchten. Bei allen guten Ansätzen in der E-Mobilität sollte man doch nicht die Realitäten von heute und der nächsten Jahrzehnte außer Acht lassen.

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cindy2009 15.06.2015, 12:43
66. Funktioniert nicht

Zitat von Cyman
Leider traurig und fast schon peinlich, wie fantasielos Spitzenkonzerne zu sein scheinen. Anstatt auf Oberleitungen würde ich ja eher auf eine andere Technologie setzen. Konkret habe ich da auch schon eine Idee - vielleicht sollte ich mal beim Patentamt nachfragen, ob diese schon eingereicht wurde und wenn nicht, umso besser!
Glauben Sie mir, ein Segel auf dem LKW wird nicht funktionieren!

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H-Vollmilch 15.06.2015, 12:49
67. Nein.

Zitat von frummler
woher kommt die unmenge an strom? werden die vollautomatisch fahren und zig tausend fernfahrer arbeitslos?
Arbeitslos werden nur die Schlechtredner, Miesepeter und Berufsmeckerer von Ihrem Schlag.
:-)

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Moewi 15.06.2015, 12:54
68.

Zitat von turbi
Frage: Wieviele ICE3 fahren gleichzeitig innerhalb eines Einspeise-Abschnittes? Und wieviele LKW's fahren innerhalb eines Einspeise-Abschnittes? (Heisst: 450 A x Anzahl der LKW's im Einspeise-Abschnitt!) Also ... ich sehe da echte (Strom-)Dimensionierungs-Probleme in Anbetracht der verhältnismässig niedrigen Spannung.
Ach - so ein Glühdraht über der Fahrbahn hat aber auch Vorteile: Im betreffenden Autobahnabschnitt muss man sich nicht mehr um Schneeräumen und Salzstreuen kümmern ;o)

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misterknowitall 15.06.2015, 12:55
69. Nette Idee

Nette Idee, aber hohe Investitionskosten (wer machts?), nicht genug regenerative Energie im Netz (so ist das nur ein Konjunkturprogramm für Kohlestrom), unflexibel (Schiene im Boden wäre besser und zwar überall und für alle), keine Konkurrenz zum Schienenverkehr aufbauen (der Schienenverkehr ist immernoch effektiver als der LKW, es würde sehr bald "Konkurrenzstrecken" existieren, wenn man sich auf Autobahnen konzentriert.)

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