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Öffentlicher Nahverkehr: Hofreiter schlägt bundesweite Ein-Euro-Tickets für Busse und
DPA

Bus- und Bahnfahren soll im ganzen Land pro Tag nur noch einen Euro kosten. Dafür setzt sich Grünen-Chef Anton Hofreiter ein, um den Autoverkehr zu reduzieren. Dieser gehöre zu den "größten Klimakillern".

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karlhans 14.10.2018, 11:54
100. Für Alle die hier wieder zum GRÜNEN Basching tendieren

Natürlich kostet die Nahverkehr Geld. Und natürlich ist der subventioniert. Aber der Individualverkehr ebenfalls. Oder glauben sie dass die KFZ-STEUER auch nur annähernd die Kosten für die Infrastruktur deckt. Und da habe ich noch nicht von den Umweltkosten gesprochen.

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argumentumabsurdum 14.10.2018, 11:55
101. Finde ich gut

... und das mit dem einen Euro pro Tag ist ja nur ein erster Vorschlag. Kennt man doch vom Feilschen: Hofreiter sagt "1Euro" die Gegenseite will mindestens 5, und irgendwann trifft man sich dann bei 2,50. Ich würd's begrüßen, hier kostet schon ein Kurzstreckenticket (3 Stationen) 1,50, für den ganzen Tag nur in der kleinen Tarifzone sind über 5 Euro fällig und selbst wenn ich z.B. nur 5 Stationen weit fahren will, muss ich fast 3 Euro bezahlen. Mal ganz davon abgesehen, dass hier in der Welt - Messestadt Hannover selbst Einheimische oft Probleme mit dem Tarifsystem haben. Unser Nahverkehrsanbieter hat noch nicht verstanden, dass über die Menge der Fahrgäste die günstigeren Preise prima zu kompensieren wären. Und das ist sicher nicht nur hier so.

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bauklotzstauner 14.10.2018, 11:58
102.

Zitat von andneu
Es hat auch niemand behauptet, dass das kostenlos ist. Autoverkehr verursacht auch enorme Kosten, die der Steuerzahler trägt, auch wenn er gar nicht Auto führt. Es gibt nichts umsonst im Leben. Wenn Ihnen so nach rationalen Argumenten ist, müssten wir auch mal alle Kosten für Autofahrer einpreisen, die tatsächlich entstehen. Dann müssten wir auch Autofahren so teuer machen, dass sich das die wenigsten leisten könnten.
Sie haben ja nicht ganz unrecht. Aber auf eine EHRLICHE Aufstellung der Kosten des Autoverkehres und dazu eine Auflistung der mit dem Autoverkehr verbundenen Steuerreinnahmen warte ich bis heute!

Es könnte doch auch genau andersrum sein? Ein Teil der Ökosteuer etwa (bezahlt von Autifahrern) wurde zB. in die Sozialkassen umgeleitet. Und die Mineralölsteuer, die in zwischen anonymisiert in der "Energiesteuer" aufgegangen ist war mal zu 50% zweckgebunden für den Straßenbau. Eine Zweckbindung, die der Bundestag mit jedem Haushaltsbeschluß wieder für ein Jahr aufhob. Um eben mehr von den autobezogenen Steuern in den Staatshaushalt zu speisen.
Und als die LKW-Maut eingeführt wurde, wurden die Mittel zwar dem Verkehrsministerium gegeben - gleichzeitg aber die Haushaltsmittel um denselben BEtrag gekürzt.

Und da wären noch die Mehrwertsteuer (die ja auf den GESAMTEN Spritpreis erhoben wird - inklusive des Steueranteils), Kfz-Steuer etc..
Sind Sie wirklich sicher, daß der Autoverkehr mehr kostet, als er einbringt?

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tpro 14.10.2018, 12:01
103.

Zitat von berge_und_see
In der Schweiz ist jedes "Kuhdorf" an den ÖPNV angeschlossen. Taktung und Durchdringung sind im Gegensatz zu Deutschland der Traum. Auch die Preise sind in Ordnung. Und die Pünktlichkeit: vorbildlich! Deutschland ist in Sachen ÖPNV ein Entwicklungsland.
Wie groß ist die Schweiz nochmal? Wieviele Ballungsräume in der Größe des Ruhrgebietes oder Rhein/Main-Gebietes z.B. gibt es?

Die Schweiz hat 8,4 Millionen Einwohner, die in wenigen Ballungsgebieten wohnen.

Deutschland hat alleine in 10 Ballungsgebieten 35 Millionen Einwohner Einwohner.

https://www.stepmap.de/karte/die-groessten-deutschen-ballungsraeume-r1ns85mMAS

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tom.kara 14.10.2018, 12:02
104. Idee uralt

Verstehe ich jetzt nicht so ganz da ist Söder und unsere VAG schon seit einem Jahr dran und jetzt wird das als neue Idee der Grünen dargestellt... Liebe Medien bitte besser recherchieren!

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outsider-realist 14.10.2018, 12:06
105.

Zitat von Anna156464641156
Das klingt nach sinnvollen Vorschlägen. Nur traue ich dem Braten nicht. So sind es doch insbesondere die Grünen und Grünennahe Bürgerinitiativen, die mit aller Macht permanent versuchen jeden Ausbau des ÖPNV zu blockieren.
Das ist populistischer Unsinn. Nennen Sie mir eine grüne Bürgerinitiative, die gegen den Ausbau des ÖPNV ist und diesen blockiert.
Es mag sicher Konflikte geben, wenn jemand versucht den Ausbau mit der Holzhammermethode durchzuboxen und dafür Naturschutzgebiete opfern möchte. Dann ist der Widerstand gerechtfertigt und hat mit dem ÖPNV gar nichts zu tun. Denn es gibt immer eine Alternative.

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solitaryway 14.10.2018, 12:08
106.

Das klingt ganz nett, wären die Kapazitäten da. Doch das trifft bei mir zum Beispiel nicht zu. Die Bahn ist zu den Stosszeiten jetzt schon überfüllt. Und hier in den umliegenden Dörfern ist das Auto (Motorrad etc) nunmal Nummer 1, was die Mobilität angeht. Da kommt der öffentliche Nahverkehr hier schlicht nicht hinterher. Während der Woche geht es einigermassen, aber am Samstag muss man schon früh genug weg. Da fährt abends aus den Dörfern nicht mehr viel. Sonntags? Forget it.

Ist ja auch verständlich, für die engere Taktung bzw. neue Zeiten braucht es mehr Fahrer. Aber wer will das schon machen und woher bekommt man soviel Personal? Bis zum autonomen Fahren dauert es sicherlich noch.

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merkel123 14.10.2018, 12:10
107. Ohnehin nicht kostendeckend

ist der OEPNV in der BRD, ca. 70 % der Kosten werden aus oeffentlichen Kassen zugeschossen. Sollte sich dieser Anteil durch eine sinnvolle - d.h. einfacherere und deutlich guenstigere Preisgestaltung - noch etwas erhoehen, wird dies durch Umwelteffekte und Verkehrsentflechtung = Beschleunigung sicher ueberkompensiert.
Zudem fallen Kosten fuer die Verwaltung, Reparatur usw. von Verkaufsautomaten weg, wenn man das richtig organisiert, maximal wenige Kleinautomaten mit 1 Taste = zB 1 Euro, Personen bis 16 und ab 65 grundsaetzlich frei, ansonsten Verkauf online.

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ad2 14.10.2018, 12:11
108. Ein Anfang

Es wird so vieles Klimaschädliches entgegen aller Vernunft gefördert, warum nicht nun mal mit Vernunft etwas für Verkehrsentlastung und Klimaschutz wagen.

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tpro 14.10.2018, 12:11
109.

Zitat von argumentumabsurdum
... und das mit dem einen Euro pro Tag ist ja nur ein erster Vorschlag. Kennt man doch vom Feilschen: Hofreiter sagt "1Euro" die Gegenseite will mindestens 5, und irgendwann trifft man sich dann bei 2,50. Ich würd's begrüßen, hier kostet schon ein Kurzstreckenticket (3 Stationen) 1,50, für den ganzen Tag nur in der kleinen Tarifzone sind über 5 Euro fällig und selbst wenn ich z.B. nur 5 Stationen weit fahren will, muss ich fast 3 Euro bezahlen. Mal ganz davon abgesehen, dass hier in der Welt - Messestadt Hannover selbst Einheimische oft Probleme mit dem Tarifsystem haben. Unser Nahverkehrsanbieter hat noch nicht verstanden, dass über die Menge der Fahrgäste die günstigeren Preise prima zu kompensieren wären. Und das ist sicher nicht nur hier so.
Und wenn eine Tagesticket nur 0,20EUR kosten würde: hier auf dem Land fährt alle 2 Stunden ein Zug oder Bus und in Seitentälern nur morgens und spät mittags ein Bus (damit die Kinder überhaupt in die Schule kommen). Der Landkreis bezahlt an die Bahn, damit diese die "unrentable" Strecke nicht einstellt.

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