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Pedelec-Nachrüstung Copenhagen Wheel: Schön rot, aber...
Ralf Neukirch

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deranaluest 04.11.2017, 21:33
40.

Die Smartphonesteuerung ist toll, kostet doch die Handynutzung am Fahrrad 65 Euro. Für das Geld sollte auch ein kleiner Controller für den Lenker drin sein.

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spiegelleser85 04.11.2017, 22:26
41.

Für das gleiche Geld bekommt man ein komplettes E-Bike, das von vornherein auf die zusätzlichen Belastungen ausgelegt ist und nicht die drei Hauptnachteile (Trägheit, schlechte Bedienbarkeit, Aufladebedingungen) hat. Dann lieber das normale Fahrrad lassen, wie es ist und sich zusätzlich ein E-Bike kaufen.

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herrwurlstein 05.11.2017, 01:45
42.

Schön geht anders....

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extra330sc 05.11.2017, 09:30
43.

Der sinnfreiste Schwachsinn des Tages kommt von Tapier. Da hat einer mit dem Wiegen noch größere Probleme als mit der Sprache. Aber unfreiwillig lustig ist sein trolliges Fachwissen und darüber schwadronieren schon.

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neighbourofthebeast 05.11.2017, 10:57
44.

Mir kommt das ganze Konzept hier etwas zu sehr negativ weg. Was den Preis und die Steuerung per App angeht, kann ich die Kritik rundherum nachvollziehen. Was jedoch die Optik und den Umstand des Ladevorgangs am Bike angeht, finde ich die Positionen hier zu einseitig. Rein optisch ist das CW für meinen Geschmack bei weitem die Attraktivste mir bekannte Nachrüstlösung. Und für meine Wohnsituation ist die Ladung im Keller neben der Steckdose geradezu optimal. Wenn man die Kommentare hier liest, könnte man - übertrieben gesprochen - den Eindruck gewinnen, jeder zweite Forist wohnt mindestens im 4. Stock Altbau ohne Fahrstuhl.
Übrigens ist die rotierende Masse weitaus geringer, als hier gemutmaßt wird. Der Motor mit seinen Kupferspulen wird sicher einiges wiegen. Aber zumindest der Akku, der ja auch einen beträchtlichen Anteil am Gesamtgewicht haben dürfte, ist starr verbaut, wie man der Herstellerseite unschwer entnehmen kann: "The Copenhagen Wheel uses a 48 V, 279 Wh lithium-ion battery pack. It is arranged around the inside of the hub and fixed relative to the axle so it does not spin while the Wheel is in motion." Ob der Akku irgendwann mal wegen nachlassender Kapazität oder Defekt getauscht werden kann, dazu bittet man leider lediglich, den Hersteller direkt per E-Mail zu kontaktieren. Es ist nach aktuellem Kenntnisstand jedoch zumindest nicht ausgeschlossen. Die Beantwortung dieser nicht ganz unwichtigen Frage hätte ich mir jedoch eigentlich vom Verfasser dieses Testberichtes gewünscht.

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112211 05.11.2017, 11:50
45.

Zitat von bloßmolwassage
Hab seit Jahren BIONX an meinem Gudereit und bin sehr zufrieden. Und was die Bremsen anbelangt, an meinem Rad sind Magura HS 33 Felgenbremsen verbaut. Dagegen kann man die Scheibenbremsen am Rad meines Bruders in die Tonne treten.
Hydraulische Felgenbremsen sind den Scheibenbremsen fast ebenbürtig. Dass der Herr Bruder Probleme mit seinen Scheibenbremsen hat, kann auch am Modell der Bremse liegen. Es gibt nicht nur ein einziges Modell. Manche zicken herum, andere lassen sich gut einstellen.
Was aber am Copenhagen Wheel eine Katastrophe ist, ist die altmodische Seilzugbremse, die für ein konventionelles Fahrrad noch reichen könnte (aber auch da bin ich der Meinung das eine Magura in jedem Fall deutlich besser ist), aber für ein Pedelec absolut unterdimensioniert und somit riskant ist.

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Bernd.Brincken 05.11.2017, 12:55
46. Geschmack vs Technik

Zitat von jufo
Es ist eine Geschmacksfrage aber ich finde das klobige Ding an einem schlanken Stahlrahmen hässlich und einen rotierenden Akku aus fahrdynamischer Sicht doof.
Vielleicht ist ein Teil von "Geschmack" auch einfach Intuition. In diesem Fall mit Bezug auf den technischen Sinn dieser Lösung.

Und die natürliche Intuition trügt Sie nicht: Diese Lösung ist technisch so ziemlich die ungünstigste Form, um
a) ein Fahrrad elektrisch anzutreiben,
b) mit einem nachträglich montierten Antrieb.
Die bewegte Masse wird hochgetrieben, Bauaufwand und Kosten steigen, trotzdem hat man nur eine kurze Reichweite.

Da lohnt es sich eher, in Richtung Reibrad-Antrieb zu schauen.
Damit hat man auch noch deutlich weniger Masse als beim klassischen Pedelec, potentiell auch weniger Kosten.

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HISXX 05.11.2017, 13:08
47.

Zu teuer, zu wenig Akkulaufzeit, Akku nicht austauschbar, App-Steuerung.
Für wenig mehr Geld bekommt man heute ein schönes Pedelec mit austauschbarem Akku und deutlich höherer Reichweite und besserer Steuerung. Und schön finde ich die rote Scheibe auch nicht.

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Max Dralle 05.11.2017, 14:24
48.

Ich finde es erstaunlich, wie wenig manche der Kommentatoren hier offenbar einer Seilzugbremse zutrauen bzw. wie hoch sie die Anforderungen für ein Pedelec einschätzen. Ich bevorzuge zwar aufgrund des Ansprechverhaltens, der Dosierbarkeit und der Wartungsarmut auch hydraulische Bremsen, aber mit einer guten Seilzugbremse kann man, wenn man es darauf anlegt, ein Fahrrad bei trockenen Bedingungen bis zum Überschlag abbremsen. Und ein gewöhnliches Pedelec (25 km/h) stellt meines Erachtens auch keine nennenswerte Mehrbelastung für die Bremsanlage dar. Pedelecs werden meiner Beobachtung nach meist im unterstützten Bereich bewegt, also nicht sonderlich schnell, und der Gewichtszuwachs gegenüber einem vergleichbaren herkömmlichen Rad dürfte inklusive Fahrer in den meisten Fällen etwa bei zehn Prozent liegen, hier sogar deutlich darunter. Das lässt sich mit einer modernen Seilzugbremse auf jeden Fall bewältigen. Die Zeiten dieser unseligen Teile, die früher in Kombination mit Rückbremse und Torpedo-Dreigang verbaut worden sind, sind ja glücklicherweise vorbei.

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dergenervte 05.11.2017, 17:56
49.

Frage, wer gibt 1750 Euro für eine schlechte Nachrüstlösung aus, wenn er dafür eine neues E-Bike bekommt? Steuerung über Bluetooth ist ein Witz. Anscheinend wollten es die Entwickler billig. Akku nicht wechselbar ist ein No-Go für mich. Ich habe keinen Fahrstuhl im Altbau. Soll ich mein Bike 3 Etagen hoch schleppen? Im Endeffekt ist es eine Lösung die Niemand braucht.

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