Forum: Auto
Pedelec-Selbstversuch: Ich hab mich eingependelt
SPIEGEL ONLINE

Christoph Stockburger, bisheriger Rad-Verweigerer, hat ein Elektrofahrrad getestet. Macht es aus ihm einen Pedelec-Pendler? Fazit eines Selbstversuchs.

Seite 1 von 13
gumbofroehn 20.05.2016, 09:41
1. Na, immerhin kommt am Ende die Läuterung ...

... und er fährt jetzt richtig Fahrrad.

Beitrag melden
opriema 20.05.2016, 09:47
2. Kenn ich :)

Ich bin auch über drei Monate täglich 15km hin und 15km zurückgeradelt. Auch bei Regen. Aber Spaß macht es nur bei schönem Wetter und mit Dusche am Zielort, denn ich habe immer ziemlich geschwitzt, obwohl ich nicht unsportlich bin oder übergewichtig. Bei Regen war man dann innen und außen nass.

Meine Hoffnung war, gerade in den Herbstmonaten nicht krank zu werden, wenn man viel U-Bahn fährt. Dem war aber nicht so und nach der Krankheitspause bin ich dann wieder mit der Bahn.

Aber die frische Luft morgens und die Bewegung waren schon toll! Ich glaube man muss einfach länger Durchhalten, dann schwitzt man weniger oder man lässt sich ein Einzelbüro geben, dann ist auch egal ob man stinkt :)

Beitrag melden
armi-nator 20.05.2016, 09:49
3. Schnoddrig-arrogant

"Während das Pedelec immer noch als das Seniorenschnitzel unter den Fahrrädern gilt, macht man mit dem Vanmoof selbst im Gentrifizierungsviertel bella Figura."

...sagte der junge Mann, dessen komisches blaues Rad der Rollator unter den Fullys ist.

Beitrag melden
bronck 20.05.2016, 09:51
4. Nachvollziehbares Fazit

Ich kann Ihr Fazit gut nachvollziehen.

Hinsichtlich des Verhaltens am Berg kann ich Ihnen, neben der Problematik des nicht so leicht mitnehmbaren Akkus und dem an falscher Stelle (Radnabe) verbauten Motors) zu einem eher konventionellen Pedelec mit Mittelmotor und richtiger Gangschaltung raten. Dann sind Ihnen bei richtiger Nutzung der Gangschaltung auch Steigungen recht egal, denn der Motor schiebt sie im passenden Gang bergauf.

Und ja, es ist dekadent an den schnaufenden "Supersportlern" in ihren Papageienanzügen ohne Mühe vorbeizuziehen. =;o)

Beitrag melden
CommonSense2006 20.05.2016, 09:53
5. Erfahrung

Bin selbst 3 Jahre lang jeden Tag 25 km Entfernungskilometer zur Arbeit gependelt, also 50 km jeden tag gefahren. Mit ähnlichem Ergbnis, mit der Bahn war ich genauso lang unterwegs, mit dem Auto hat's etwa 15 minuten weniger gebraucht.
Aber die geistige Energie, die man dabei auftankt, ist unvergleichlich. Vor allem das Erleben der Natur durch den Wechsel der Jahreszeiten, das erdet einen wieder, ein perfekter Ausgleich für einen Job im Großraumbüro im Computer.
Eine Batterieunterstützung habe ich mir nicht gegönnt, aber ich kann es mir gut vorstellen, denn 25 kmh erreicht man als Hobbyradler auf so eine Strecke nicht dauerhaft, mit Batterie würde das durchaus gehen.

Beitrag melden
and_over 20.05.2016, 09:53
6. wenn ich nicht schon

meinen Motorroller hätte, würde ich mir ein (S-) Pedelec für den täglichen Arbeitsweg zulegen. Damit käme ich auch ohne völlig durchgeschwitzt zu sein im Büro an.

Beitrag melden
stetra 20.05.2016, 09:53
7.

Das war eine sehr interessant Berichtsreihe. Ich fahre auch öfter mit dem Radl zu Arbeit, habe auch kanpp 17km Strecke. Man gewöhnt sich wirklich schnell dran. Und je öfter man das macht, desto weniger strengt es an. Und es ist gesünder, ökologischer und billiger als mit dem Auto. Wären es >20km, wäre vielleicht auch ein E-Bike interessant.

Beitrag melden
kein_gut_mensch 20.05.2016, 10:03
8. Neuer Schwung

Ich fahre schon seid Jahren mit dem Rad täglich zur Arbeit (ausser es liegt Schnee oder gießt in Strömen). Seid einem Monat bin ich auch zum E-Bike umgestiegen und das hat den Gute-Laune-Faktor nochmals erhöht.
Die Sprüche der Nichtradfahrer kann man getrost ignorieren. Haben wir bei uns in der Firma auch. Diese "Selbsttrampler" die nie Fahrrad fahren ;-)
Und das E-Bikes Seniorenfahrer sind auch. Es gibt mittlerweile so schicke Modelle da sieht man nicht einmal mehr das es E-Bikes sind.
Mir macht es jedenfalls noch mehr Spass als es vorher schon gemacht hat.
Es gibt nur noch ein paar Probleme die das Rad aber nicht selbst betreffen. Es ist nach wie vor der extrem schlecht ausgebaute Zustand der Radwege in unseren Städten und die veränderte Situation der etwas schnelleren Fahrräder mit der unsere Autofahrer noch nicht klarkommen.
Was den Preis angeht. Das geht auch. Wir machen mittlerweile Firmenleasing. Das ist super. Ansonsten hätte ich wohl auch nicht soviel Geld dafür ausgegeben.

Beitrag melden
meyer@savvy.de 20.05.2016, 10:03
9. ... hab ich mir gedacht...

... als ich gelesen habe, dass der Weg 17km beträgt und das "ja ziemlich viel ist" ...

Ich habe schon auf manchen Tourvorbereitungen erlebt. dass erst über die "vielen Kilometer" diskutiert wurden. Und als es dann los ging, waren alle überrascht, das 10km grad mal ne halbe Stunde brauchen... und dann 20km in einer Stunde "weg" waren.

In der Tat ist daher das Anfangen mit der Fahrt die größere Hürde, als die eigentliche Strecke.

Viel Spass bei den nächsten Fahrten!

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!