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Pedelec-Selbstversuch: Ich hab mich eingependelt
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Christoph Stockburger, bisheriger Rad-Verweigerer, hat ein Elektrofahrrad getestet. Macht es aus ihm einen Pedelec-Pendler? Fazit eines Selbstversuchs.

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trader_07 20.05.2016, 14:21
70. Ich bin sicher...

Zitat von mixforest
Ausserdem hat mich nun auch der sportliche Ehrgeiz gepackt immer bessere Zeiten zu erreichen. Nix mit "dahinradeln". Vollgas! :-)
Ich bin sicher, Ihre Kollegen können es auf zwei Meter Entfernung erriechen, ob Sie eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt haben :-)

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Dino822 20.05.2016, 14:25
71.

Zitat von doubletrouble2
Fahrräder sind perfekte Maschinen, die in einer Symbiose mit dem menschlichen Organismus eine Faszination verbreiten, die jährlich Millionen an die Streckenränder der Rad-Klassiker zieht. Nur durch den körperlichen Einsatz und das Können der Athleten, wird die Funktionsweise der Maschinen demonstriert und mit Hilfe der Maschinen die Einzigartigkeit des Menschen. Elektro-Zweiräder pervertieren diese Tradition und sind keine Fahrräder, sondern untermotorisierte Roller. Der Fahrer wird zur Karikatur des Homo Athleticus und .....
Ich kann diese fast schon poetische Sicht aufs Fahrrad nur sehr teilweise verstehen.
Für die meisten Menschen hat ein Fahrrad nichts mit einer Symbiose von Mensch und Maschine zu tun, sondern ist einfach das für Sie beste Verkehrsmittel um von A nach B zu kommen.
Und dem Vorschlag sich doch stattdessen ein Rennrad zu kaufen, würde ich zustimmen, wenn der Herr z.B. von Halstenbek nach Elmshorn pendeln würde, also zum Großteil über Landstraßen mit wahlweise recht gutem Fahrbahnbelag oder zumindest halbwegs glatten Rad und Gehwegen. Nur trifft dies alles nicht auf den Arbeitsweg des Autors zu.

Und darf es denn wirklich nur schwarz und weiß geben?
Muss man entweder seinen kompletten Weg mit eigener Kraft fahren, oder sich den kompletten Weg fahren lassen?
Wie sieht es denn z.B. mit Menschen aus, die zwar morgens nicht verschwitzt zur Arbeit kommen dürfen, aber den Heimweg gerne per Rad zurücklegen möchten?

Fragt ein Rennradfahrer.

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eisenmichel 20.05.2016, 15:15
72. ...es wird prollig

Zitat von torben40
Man kann sehr viel! Aber will man das auch? Aber schön, wenn es Ihnen so wichtig ist, wie Sie vor Ihren Freunden angeben können. Meiner Wenigkeit ist sowas einfach vollkommen egal und ohne jeglichen Wert.
Nur weil Sie im Forum ständig Ihre Argumente in etwas abgewandelter Form wiederholen werden diese nicht besser. Im Grunde wollen Sie damit doch nur Ihren Unwillen die eigene, naturgegebene Muskulatur zu gebrauchen, rechtfertigen.
Vor jedem KÖNNEN steht immer der WILLE etwas zu können.
Übrigens, natürlich fahre ich mit Gangschaltung am Rad und wenn ich mit überflüssigem Zusatzgewicht durch die Gegend fahren will, esse ich Wackersteine, oder kaufe ich mir ein Fahrrad mit Hilfsmotor - genauso sinnvoll. In Ihren Kreisen glaube ich besser unter der Bezeichnung Pedeldreck...!? oder so ähnlich bekannt.:)
Ich empfehle Ihnen sich ein normales, anständiges Rad für den Preis eines Pedeldrecks zu kaufen und richtig radfahren zu lernen. Dann brauche Sie nicht auf so eine sinnlose Krücke zurückzugreifen. So tun Sie etwas mehr für Ihre Gesundheit und verbrauchen nicht noch zusätzlich Strom. Ein Fahrrad mit Hilfsmotor ist allenfalls für Leute mit körperlichen Einschränkung kurzfristig sinnvoll. Ich sehe schon..jetzt hat plötzlich jeder eine körperliche Einschränkung. Wenn es keine gibt, wird schnell eine erfunden. Viel Spaß dabei!!!;)

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albert schulz 20.05.2016, 15:22
73. Product Placement Nr. 3

Auf dem platten Land bringt ein Elektrofahrrad bestenfalls was für Leute, die unter Arthritis leiden, was sich im Greisenalter nicht immer ausschließen läßt. Ohne Motor ist man im Zweifelsfalle schneller, ohne sich anzustrengen, ohne Schwitzen, auch bei Gegenwind.
Das Pedelec ist demnach ein Ersatzauto, ohne Witterungsschutz und Heizung, das gegenüber dem Auto lediglich den Vorteil hat, daß man sich durch Lücken mogeln kann, oder über enge Radwege, auf denen man die Höchstgeschwindigkeit keinesfalls ausnutzen sollte, falls man lebend ans Ziel kommen will. Und es ist billiger als ein Auto. Der Nachteil gegenüber dem Fahrrad ist der Preis, das höhere Gewicht, und daß man sich überhaupt nicht bewegt, weshalb man sich warm einpacken muß.

Man kann Waldwege auch mit dem Rennrad benutzen. Das ist übrigens nur wegen der Qualität seiner Lager leichtgängiger als jedes andere Rad. Für Regen gibt es übrigens Anoraks und Mützen, und wer nach 15 km schon schwitzt sollte zum Arzt gehen, der Schilddrüse wegen.

Das Pedelec ist realistisch gesehen ein Transportmittel für arme Rentner, die auf dem Lande wohnen, wo der nächste Laden dreißig Kilometer entfernt ist. Und der nächste Arzt etc. Bergige Gegenden sind allerdings nicht zu empfehlen.

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Matzelinho 20.05.2016, 15:48
74.

Zitat von albert schulz
Auf dem platten Land bringt ein Elektrofahrrad bestenfalls was für Leute, die unter Arthritis leiden, was sich im Greisenalter nicht immer ausschließen läßt. Ohne Motor ist man im Zweifelsfalle schneller, ohne sich anzustrengen, ohne Schwitzen, auch bei Gegenwind. Das Pedelec ist demnach ein.....
Da spricht der Fachmann!

Und ich als Laie dachte dass der erhöhte Rollwiderstand in erster Linie auf das gröbere Reifenprofil sowie einen niedrigeren Luftdruck zurückzuführen sei.

Und ja, auf dem flachen Land mag' man mit einem Pedelec nicht wirklich schneller sein als mit einem konventionellen Bike.
Das liegt allerdings in erster Linie an, der für mich nicht nachvollziehbaren, gesetzlichen Regelung.
Bei meinem Bike habe ich die elektronische Fussfessel gelöst und fahre hier in sehr hügeligem Gelände locker einen Schnitt von 32-33 km/h.
Auf ebenem Terrain sind problemlos 40 km/h über längere Distanzen möglich.
Kurzzeitig kratze ich auch an der 50er Marke - wenngleich ich das nicht über mehrere Kilometer halte.
Das Ganze wohlgemerkt mit einem ca. 21 kg schweren E-Fully und Nobby Nic Bereifung. Und dabei würde ich mich zwar als einigermassen fit aber keineswegs als Extremsportler bezeichnen.

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dimaco 20.05.2016, 16:31
75. Bin täglicher Pendler ..

.. und habe ne Strecke von 16km zu fahren, im Frühjahr jetzt wieder mit dem Rennrad. Im Winter nehme ich das MTB-Hardtail optional mit Spikereifen, habe einen Wechsellaufradsatz. Da ich ja täglich fahre und auch zur gleichen Zeit, kommen mir auch fast dieselben Täglichpendler entgegen, aber da ist nie ein Pedelec dabei. Somit auf meine Beobachtung stützend: Täglichpendler fahren keine Pedelec. Häufigste Räder sind Rennräder, Trekkingräder, MTB und auch das Hollandrad.

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cindy2009 20.05.2016, 16:48
76. falscher Film, oder Zirkus

Da bewegen sich Menschen zur Arbeit so umweltpolitisch, wie es nur geht und dann kommen hier Kasperletheater auf, dass das nicht hart genug wäre. Haben diese Hardcore Fahrer, die sie auch gar nicht sind, denn begriffen, wozu diese Fahrräder gut sind? Da muss man kein Opa sein, oder Bein amputiert, um den Vorteil zu spüren. Der Nachteil, welcher von den Antis verkündet wird, spielt dabei keine Rolle. Und wer 40 in Schnitt schafft, verdient meinen Respekt, aber darum geht es doch gar nicht. Wenn ich Geld hätte, ...

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karl-felix 20.05.2016, 17:28
77. Nein

Zitat von mol1969
... der auch bei geringer Geschwindigkeit (15-20 km/h) und topfebener Strecke schon nach ein paar hundert Metern anfängt zu schwitzen? Ich habe es mit einem normalen Fahrrad probiert. Unmöglich. Dusche und Schränke habe ich nicht an meinem Arbeitsplatz. Klar kann man sich auch im Handwaschbecken vom nächsten Klo halbwegs frisch machen, aber kann mir jemand mal sagen, wie er eine Bügelfaltenhose und ein Hemd tagtäglich hin- und hertransportiert? Ohne dass die Hose aussieht wie die Sau?
Sie haben völlig recht. Aber das haben Jäger und Radler gemeinsam : Die Strecke halbieren und dann noch einmal 10% abziehen und Sie liegen ganz dicht an der Wahrheit.

Wer mehr als 20 km mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt ist ein Unikum .

Ich habe wohl tausende Sportabzeichen abgenommen , die höchsten Durchfallquoten hatten die Radfahrer. Jeder glaubt er könne radfahren und fällt dann bös auf die Nase wenn ihm die Zeit davonläuft . Und das bei topfebener 20 km Strecke, gesperrt für den Verkehr und bei sportlichen jungen Männern . .

Das ist bei Radlern wie bei den Seeleuten , die besten der letzteren sind immer am Land, der ersteren im Sessel.

Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km ist schon in Ordnung, bei 20 km/h kommen nur noch ganz, ganz wenige an Ihnen vorbei. Im Winter praktisch gar keiner mehr.
Zu Ihrem Problem ? Für 10 km des morgens 35 Min Zeit nehmen , nach Hause reichen dann 20 Minuten .
Warm anziehen , die Regenhose spart die lange Unterhose. Fliesshandschuhe der Bauarbeiter sind die wärmsten .

Wärme ist kein Problem , der Fahrtwind kühlt , leichte Kleidung , Geschwindigkeit anpassen, Pedelec fahren, Bei Regen: Regencape anstatt Jacke benutzen . .

Die neidischen Blicke der Kolleginnen sind Ihnen sicher, wenn die in ihr auf 70 Grad aufgeheiztes Auto steigen und schwitzen wie in der Sauna.

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112211 20.05.2016, 17:42
78. Seit ein paar Jahren

Ich habe so ein Pedelec seit ein paar Jahren. Das erste Modell erwies sich trotz des tollen Antriebs als eine Katastrophe: oft in der Werkstatt wegen unterschiedlichster Probleme. Mein jetziges ist deutlich besser und ich habe damit schon knapp 7000 km geschafft, und zwar in 15 Monaten.

Seitdem ich Pedelecs fahre, bin ich kaum noch bereit, mein Auto zu bewegen. Ich fahre Strecken bis zum 25 km (eine Richtung) ohne darüber nachzudenken. Das müde Lächeln jener, die meinen, ein Pedelec sei doch nur etwas für die Ü70 Generation, löst sich in nichts oder sogar Bewunderung auf, sobald sie selbst mal auf so einem Pedelec gesessen haben.

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karl-felix 20.05.2016, 17:52
79. Na,ja

Zitat von albert schulz
1)Auf dem platten Land bringt ein Elektrofahrrad bestenfalls was für Leute, die unter Arthritis leiden, was sich im Greisenalter nicht immer ausschließen läßt. 2) Ohne Motor ist man im Zweifelsfalle schneller, ohne sich anzustrengen, ohne Schwitzen, auch bei Gegenwind. 3)Das Pedelec ist demnach ein Ersatzauto, ohne Witterungsschutz und Heizung, das gegenüber dem Auto lediglich den Vorteil hat, daß man sich durch Lücken mogeln kann, oder über enge Radwege, auf denen man die Höchstgeschwindigkeit keinesfalls ausnutzen sollte, falls man lebend ans Ziel kommen will. Und es ist billiger als ein Auto. Der Nachteil gegenüber dem Fahrrad ist der Preis, das höhere Gewicht, und daß man sich überhaupt nicht bewegt, weshalb man sich warm einpacken muß. 4)Man kann Waldwege auch mit dem Rennrad benutzen. Das ist übrigens nur wegen der Qualität seiner Lager leichtgängiger als jedes andere Rad. Für Regen gibt es übrigens Anoraks und Mützen, 5)und wer nach 15 km schon schwitzt sollte zum Arzt gehen, der Schilddrüse wegen. 6)Das Pedelec ist realistisch gesehen ein Transportmittel für arme Rentner, die auf dem Lande wohnen, wo der nächste Laden dreißig Kilometer entfernt ist. Und der nächste Arzt etc. Bergige Gegenden sind allerdings nicht zu empfehlen.
1) Nicht nur, aber auch .

2) Die Höchstgeschwindigkeit ist auch nicht der Ansatzpunkt des Pedelecs sondern die Mindestgeschwindigkeit und die Leichtigkeit.

3) Nein . Das glaube ich nicht. Das ist was ganz Neues, nie dagewesenes. Deshalb schiessen die Dinger wie Pilze aus dem Boden und die Fahrer/innen sagen übereinstimmend: Probefahrt war Kaufentscheidung .
Das Gewicht eines E-bike schwankt zwischen ca. 10 kg und 45 kg . Wenig hilfreich Ihre Behauptung.

4) Viel Spaß in der Streusandbüchse des Reiches, in den Staup mit den Feinden Brandenburg. Viel Vergnügen , ich fahre da lieber den Big Apple.

5) Das ist falsch . Wer nach 15 km noch nicht schwitzt muss dringend zum Arzt .

6) Nicht nur sondern auch . Es sind nach meiner Beobachtung 2 Momente die den Siegeszug des Pedelec auslösten :
a: die Leichtigkeit am Berg und bei Gegenwind und b : der Spaßfaktor am Berg .
Vielen armen Rentnern macht es halt Spass, vollmundige Dopingsünder am Berg zu versägen .
" Sollte jemand behaupten, dass man mit dem E-Bike keinen Kick bekommt,dann ist er noch nie wirklich mit einem gefahren ".
Guido Tschugg, MTB-Profi, 6-facher deutscher Meister nach 1.100 Höhenmetern .

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