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Pendeln mit dem Pedelec: Boost, Boost, ich will Boost!
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Unser Autor wohnt 17 Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt. Eigentlich ist ihm die Strecke zu weit, um sie mit dem Rad zu bewältigen. Kann ihn ein Pedelec vom Gegenteil überzeugen?

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harald441 18.05.2016, 09:35
40. Ein gestandener

SPIEGEL-Journalist sollte nicht "Standpunkt" schreiben, wenn er "Standort" meint, aber Kenntnisse in der deutschen Sprache sind offenbar heutzutage nicht mehr zwingend erforderlich, wenn man sich - zumindest - die Hauptartikel von dpa (vor-)schreiben läßt.

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MatthiasPetersbach 18.05.2016, 09:38
41.

Also wenn so ein Artikel/Erlebnisbericht/Aufsatz für den Leser ein zumindest kleinen Nutzwert haben soll, dann sollte man sich in der Hauptsache mit dem Thema beschäftigen: PEDELEC. Und nicht mit der besonderen Ausführung des Rades mit App - und auch nicht mit der Frage, obs heute geregnet hat und man dann naß wird.

Das eine ist zu spezifisch - das andere zu universal.
Und beides nicht themengerecht.

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GrinderFX 18.05.2016, 09:40
42.

Zitat von migampe
aber sonst kommen Sie ganz gut durch`s Leben, oder? Ganz einfache Aufgabe: Wieviel Platz benötigen 50 Radfahrer und wieviel 50 Autos? Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt im innerstädtischen Verkehr (ohne Umgehungsstraßen) in einem vergleichbaren Bereich, sprich: Mit dem Auto ist man unwesentlich schneller. WER ist also das Problem?
Richtig, nur fahren die 50 Radfahrer nicht alle wie bei der Tour de France nebeneinander sondern es sind noch Autofahrer dazwischen und die müssen eben einen Abstand halten und dadurch fahren die 50 Radfahrer auch nicht schneller und es staut sich einfach. Das ist ja kein Umstand den man abstreiten kann! Es ist einfach ein Fakt, dass dadurch der Verkehr mehr zu erliegen kommt.

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blackbike67 18.05.2016, 09:40
43.

Die ca eine Stunde geht schon in Ordnung, da es hier nur durch die Stadt geht - gerade als Stadtverkehranfänger. Keine Prahlereien der 35 Minutenfahrer bitte, letzteres würde auf dieser Strecke nur im einem Kamikazestil unter Ignorierung fast aller Regeln gehen - wenn überhaupt.

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herjemine 18.05.2016, 09:40
44. Nicht mein Rad

Nun, dieses Pedelec ist nicht mein Fall. Andere Foristen schrieben es schon: nur zwei Gänge, Licht nur über App anschaltbar ist ein absolutes No-Go, Gänge reichen mir sechs (und ich wohne in den Bergen in einer Stadt mit starken Steigungen) aber ich muss definieren können wann welcher Gang.
Ein E-Bike, dass sind die Fahrzeuge mit 45km/h.
An die "Sportler"-Fraktion hier: es gibt Leute die wollen sich schnell und effizient vorwärtsbewegen ohne dabei zu sehr ins schwitzen zu geraten, ich gehör auch dazu.
Tatsächlich gibt es sehr gute Pedelecs für unter 1000 Euro. Ja liebe Hochpreisfetischisten. Meines ist so ein welches, und das fährt auf katastrophal schlechten Strassen in einem Entwicklungsland seit 9'000 Kilometern ohne einen Defekt. Selbst der erste Satz Reifen hielt 2'500 Kilometer, die Kette gar 5'000.

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mazzmazz 18.05.2016, 09:42
45. Wenigstens gibt es es zu...

Hier in München sind die Radikalradler mittlerweile eine echte Land- bzw. Stadtplage.
Auch als eher friedlicher Autofahrer muss man ständig damit rechnen, einen Kamikazeradler an einer für einen selbst grünen Ampel auf die Hörner zu nehmen, weil er die rote Ampel als nur für Autos gültig ansieht.
Was das Pedelec in der Stadt an sich betrifft: natürlich ist es sinnvoll. Jeder Radfahrer mehr bedeutet ein Auto weniger, das mir im Weg herumsteht...

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schgucke 18.05.2016, 09:43
46.

Zitat von hufeisennase
Nur mal darüber nachdenken, wie viel wertvolle Flächen Autos in Anspruch nehmen.
genau. in München kostet ein Quadratmeter Grundstück Tausende, und (jedenfalls in der mir bekannten Siedlung) es muss eine Garage darauf mit einer nochmal so großen Stellfläche davor. das schmerzt deutlich im eigenen Fleisch.

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muellerthomas 18.05.2016, 09:45
47.

Zitat von chunky
Wieso fühlt man sich wie ein König, wenn man qua Tastendruck und elektrischer Leistung Menschen überholen kann, die sich allein mit eigener Muskelkraft fortbewegen? Ich würde mich eher als arme Wurst fühlen... Und, 17km in 50 Minuten? Ich fahre 16,8km zur Arbeit und bin in der Regel in 35min da. Ohne Elektrounterstützung und ohne rote Ampeln zu ignorieren, aber mit mindestens 20 Jahren mehr auf dem Buckel als der Autor. Ja, Training hält eben fit :)
Ja, das hat mich auch gewundert: 17km in 50min? Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20,4 km/h... Das sollte man auch ohne E-Unterstützung schaffen.

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RainerCologne 18.05.2016, 09:45
48.

Zitat von GrinderFX
Ich finde es fair, dass der Autor wenigstens zugibt falsch zu fahren und mal die Rote Ampel zu ignorieren. Genauso wird es auch beim Rechts vor Links sein oder bei Stopschildern. Denn gewöhnlich streitet ja jeder Fahrradfahrer sein extremes Falschfahren ab und gibt dann dem Autofahrer die Schuld.
Wie haben Sie es geschafft jeden Fahrradfahrer der Welt zu befragen? Das muss lange gedauert haben und gar nicht so leicht gewesen sein.

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astraperlt 18.05.2016, 09:46
49.

Zitat von morrisfan
Mein Rekord für 17 km zur Arbeit waren 27 Minuten, komplett ohne Strom. Hat der Autor statt Batterie einen Akku mit Kabel und musste alle 50 Meter die Steckdose wechseln oder warum hat er so lange gebraucht? Klingt mehr nach Bike'n'Sleep statt nach Bike'n'Boost.
Da ist immer die Frage, wo man fährt und wie gut das Bike ist.
Wenn Sie es schaffen 17km lang 30km/h zu halten, dann haben sie meinen Respekt.
Aufgrund der Ampeln und Wege in Hamburg ist mir das nicht möglich. Und mit einem Mountainbike 30km/h zu halten ist auch schon sportlich.
Es geht hier doch um ganz andere Voraussetzungen.

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