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Pilotprojekt gescheitert: Hamburg schafft Wasserstoffbusse wieder ab
HOCHBAHN

Die Hamburger Hochbahn hat den Testbetrieb mit Wasserstoffbussen beendet. Die Technik sei noch nicht so weit, und Hersteller Daimler konnte zuletzt nicht liefern. Doch es gibt schon Alternativen.

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spiegelleser987 13.02.2019, 18:38
130.

Zitat von melancholiker
Warum nutzt man nicht die erprobten und bewährten gasmotoren? Gibt es dafür keine fordermittel?
Gasmotoren? Mit Biogas oder was? Dann vergößern wir den Maisanbau und vertreiben die Bienen, nicht durch Pestizide sondern die Farben der Blüten.

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anna_nass 13.02.2019, 18:42
131.

Zitat von Ökofred
Es wird Sie noch interessieren, dass der Wahnsinn so weit geht, dass sogar HEUTE schon gigantische explosive Benzinlager MITTEN IN Wohngebieten vorgehalten werden!! Und zwar schon seit Jahrzehnten!!! Nennen sich "Tankstellen". Benzin ist genauso explosiv wie Wasserstoff, aber das wussten Sie ja sicher. (Wissen die schlimmen GRÜNEN das auch?)
Ach hören Sie doch auf mit dieser Panikmache.
Warum sind denn diese "Tankstellen" überdacht? Doch nur, damit es dem Fahrer beim Tanken nicht auf die teure Hose regnet. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass dieses harmlose Benzin sonst von Regen in die Umwelt gewaschen wird.
Und warum haben diese "Zapfanlagen" eine Absaugung vorgeschrieben? Doch nur, damit der Brötchenduft vom Tankstellen-Backshop besser in die Nase dringt. Nicht etwas, weil diese Benzindämpfe die Gesundheit beeinträchtigen können!
Und Dieselhandschuhe gibts auch nur, damit die Fingernägel nicht die edle Zapfpistole verkratzen.

Da lobe ich mit Wasserstofftankstellen. Wenn das hochexplosive Zeug mit 700bar durch einen Schlauch in das Fahrzeug tröpfelt, ist mir viel wohler...

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karl-felix 13.02.2019, 18:43
132. Zu

Zitat von anna_nass
Und wo kommt der Strom her? Sicher aus einem deutschen Braunkohlekraftwerk. Oder wolle Sie mir erzählen, dass in Salzburg jedes Wartehäuschen mit Solarzellen zugepflastert ist?
72% aus EE
Österreich verfügt über keine Steinkohle oder Braunkohlevorkommen , der Anteil der Kohle am Primärenergieverbrauch beträgt 2 %

Immer wieder gerne behilflich .

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Paul-Merlin 13.02.2019, 18:45
133. Ein Desaster für die Brennstoffzelle, wenn

nach jahrelangem Testbestrieb der k.o. erfolgt. Ob rein batterieangetriebene Busse wirklich eine gute Alternative sind bleibt allerdings zweifelhaft. Anschaffungskosten von 600 TEUR pro Bus sind ebenfalls zu hoch, Das ÖKo-Argument überzeugt mit Blick auf die Herstellung und Lebensdauer der Batteriezellen auch nicht wirklich. Zudem dürfte der Großteil des Stroms, zumindest bei einem Ausbau der E-Mobilität, aus der Steckdose und damit aus Kohle- und Atomkraftwerken stammen.

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spiegelleser987 13.02.2019, 18:45
134.

Zitat von s-n-a-f-u
Meines Wissens ist der Anteil an Wasserdampf (Luftfeuchtigkeit) in der Luft abhängig von der Temperatur und dem Luftdruck. Dann lässt der Liebe Herrgott es regnen oder es schneien. Beim CO2 sieht es da schon anders aus...
... aber was passiert, wenn massenhaft Autos Wasserdampf ausstoßen? Probieren Sie es mal in der Küche, kochen Wasser und messen die Luftfeuchte.

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anna_nass 13.02.2019, 18:46
135.

Zitat von alpinium
Tja, das kann der Akku des E-Autos auch, da ist Lithium drinnen und wenn das mit Wasser in Kontakt kommt, wird es lustig, was bei Unfällen und z.B. Regen schnell passieren kann.
Sehr treffend formuliert.
Wir können es ja tagtäglich hier in SPON lesen, wie die E-Autos reihenweise abfackeln. Zum Glück bisher ja nur bei Sonnenschein. Nicht auszudenken, wenn Ihr Szenario mal Realität wird und es auf die Akkus draufregnet.

Noch eine Bitte: Teilen Sie das bitte schnellstmöglich den Feuerwehren mit. Die sind nämlich immer noch der Meinung, dass man brennende Akkus am besten mit ganz viel Wasser bespühen soll. - Aber was wissen diese Fachleute schon. - Spiegleleser wissen ja bekanntlich mehr....

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ash26e 13.02.2019, 18:46
136. Wickelöfen nach dem Haber- Boschverfahren

Zitat von 2cv
Was die meisten nicht bedenken, passiert leider auf atomarem Level - und das ist das Hauptproblem bei der ganzen Lösung: die Material-Versprödung durch Wasserstoff. Das wird Ihnen jeder Werkstoff-Wissenschaftler bestätigen - ich habe das selbst früher in in meinem Physik-Studium bei einem Studienganz zu Werkstoffwissenschaften am gleichnamigen Max-Planck-Institut für Werkstoffwissenschaften erlernt. Das H2-Molekül ist deutlich kleiner als alle Moleküle der Umwandungen (Behälter- und Leitungs-Wände), in denen der Wasserstoff gespeichert wird oder durchfließt. Folglich diffundiert er nicht nur heraus - es sorgt auch dafür, daß die Materialien verspröden. Stellen Sie sich das vereinfacht vor wie eine Rose, die sie tiefstkühlen oder zB mit flüssigem Sauerstoff übergiessen, die Bilder kennen viele: die Rose zerplatzt in tausend Teile, wenn man sie fallen läßt. (Natürlich ist der Effekt nur optisch ähnlich.) Es bedeutet aber in der Praxis insbesondere, daß durch Vibration, thermische Effekte, Gummidichtungen etc. Undichtigkeiten von Tank bis zur Verbrennung über die Zeit entstehen, und damit die Reparaturkosten exponentiell mit dem Alter der Materialien in die Höhe schnellen - netto MUSS zwangsläufig jedes mit Wasserstoff dauerhaft in Berührung kommende Bauteil ausgetauscht werden. Damit sind Laufzeiten idR nur in einstelligen Jahreszahlen sinnvoll möglich. Und das ist unabhängig, welche Verbrennungs-Technologie oder was auch immer eingesetzt wird - ein Materialproblem!
das war der Durchbruch bei der Ammoniksynthese!

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Ökofred 13.02.2019, 18:47
137. Alles gut!

Zitat von spiegelleser987
Berlin hat sich 2015 vier Busse für 4,1 Mio . Euro angeschafft, bezahlt vom Steuerzahler. Nach kurzer waren sie kaputt. Dann wurden sie repariert und im November wieder in Betrieb genommen. Im Januar waren sie wieder kaputt. "Batterie defekt: Berlins Elektrobusse können nicht fahren" https://www.morgenpost.de/berlin/article206186551/Batterie-defekt-Berlins-Elektrobusse-koennen-nicht-fahren.html https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/elektrobusse-sind-teuer-und-funktionieren-nicht-schafft-sie-ab Und in Köln gab es das nächste Problem: "Batterien verlieren im Frost Strom Kölner E-Busse haben Probleme mit Kälte " https://www.rundschau-online.de/region/koeln/koeln-archiv/batterien-verlieren-im-frost-strom-koelner-e-busse-haben-probleme-mit-kaelte-25566858 Und jetzt blieben in den USA wegen der Kälte im Januar auch viele Tesla-Autos stehen. Aber so etwas habe ich vor einem Jahr in Berlin mehrmals schon erlebt. Da blieben im Januar E-Autos stehen und mussten danach von Diesel-LKWs abgeholt werden.
Mensch, da lesen die Herrschaften von der BVG einfach nicht die B.Z. was ja als echtes Qualitätsmedium bekannt ist, stattdessen bestellen die einfach noch mehr von diesen Bussen.
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/06/bvg-kauft-30-elektrobusse.html
Aber keine Panik, es gibt ja noch 1.400 konventionelle Dieselbusse.

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MartinS. 13.02.2019, 18:48
138. ...

Zitat von mr.bohne
Ich frage mich jedes Mal das im Sinn der Zukunft Ökologie nicht mal da angesetzt wird wo es meines Erachtens mehr Sinn macht. Beispiel: Flughafen und Lufthansa Technik in Hamburg. Ich war kürzlich als Besucher in Hamburg, aus dem Flieger steige ich in einen älteren Dieselbus der gefühlt mich maximal 4 km fährt zum Terminal warum setzt man da keine Förderung von Elektrobussen oder Wasserstoff an? Weiter ging es zur LH-Technik und da ist es noch skurriler zwei Busse sehr alt drehen Tag ein Tag aus eine Tour von 5km in 10 min Takt. Warum werden Konzerne die alle Möglichkeiten haben nicht gefördert oder mehr oder minder gezwungen da auch in ihrer Verpflichtung nach zu kommen..
Bei dem Ersatz der Busse geht es weniger um Ökologie, denn um die Luftverschmutzung in Ballungsräumen.
Das Rollfeld ist kein Stadtzentrum, wo der Bus zusammen mit tausenden weiteren Fahrzeugen in engen Straßenschluchten genau an Unmengen von Passanten vorbeifährt.

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ash26e 13.02.2019, 18:48
139. Stickoxyde U N D Feinstaub

Zitat von MartinS.
Aber die Dinger fahren im Stadtgebiet eben ohne Abgase auszustoßen.... um die Luft im Ballungsraum geht es doch. Stickoxide und Feinstaub die eben von Fahrzeugen mitten in der Stadt direkt neben all den Fußgängern ausgestoßen werden. Ihre Kenntnisse über Wasserstofftanks sind erschreckend schlecht. JA - das Brandrisiko ist nahezu nicht gegeben, hat aber so gar nichts mit ihrer Erklärung zu tun sondern liegt schlicht und einfach daran, dass Wasserstoff überhaupt nur in einem sehr engen Konzentrationsverhältnis explosiv ist. (und wenn ein Verbrennerfahrzeug oder Brennstoffzellenfahrzeug in Brand gerät, dann bleibt von denen genauso wenig übrig wie von dem E-Auto, das sie gesehen haben)
Sie müssen schon wissen wovon sie schreiben! So kann ich sie nicht ernst nehmen!

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