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Pkw-Neuzulassungen: Dieselanteil steigt erstmals seit Beginn des Abgasskandals
Raphael Knipping / DPA

Autokäufer in Deutschland vertrauen wieder zunehmend dem Diesel. Erstmals seit 2015 haben Fahrzeuge mit dem umstrittenen Antrieb in einem Quartal Marktanteile gewonnen.

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Besserwissser 04.04.2019, 09:02
110. Man muss ja nicht jeden Tag die 300km fahren

Zitat von jim.panse
Von den Batterien wird keine Abwärme für die Heizung genutzt. Viel mehr kommen in modernen BEVs Wärmepumpen zum Einsatz, die sehr effektiv Strom sparen. Unsere Reichweite reduziert sich beim Einsatz der Heizung nur um maximal 10-15%. Und sie arbeitet schon nach 60 Sekunden spürbar. Wenn ich da an meinen alten TDi denke (Fröstel). Und Sie konstruieren gerne alles zum Nachteil. 300km am Tag wären über 70k km im Jahr. Wer fährt so viel? Da kommen Kosten von sicher 20k€ im Jahr zusammen und das Auto ist nach maximal 4 Jahren hingerichtet. Und zu dem einen mit 5km müssten um auf den Schnitt zu kommen noch mal 3-4 mit 5km kommen.
es reicht ja an zwei aufeinanderfolgenden. Und bei den BEVs gibt es wohl noch kein einheitliches Heizungskonzept, manche habe Wärmepumpe andere PTC.
Und ja, man muss den worst case berücksichtigen um zu verstehen ob ein Konzept für alle Fälle taugt, das ein BEV für einige Fälle funktioniert ist unbestritten.

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Besserwissser 04.04.2019, 09:10
111. Also mein "TDi"

Zitat von jim.panse
Von den Batterien wird keine Abwärme für die Heizung genutzt. Viel mehr kommen in modernen BEVs Wärmepumpen zum Einsatz, die sehr effektiv Strom sparen. Unsere Reichweite reduziert sich beim Einsatz der Heizung nur um maximal 10-15%. Und sie arbeitet schon nach 60 Sekunden spürbar. Wenn ich da an meinen alten TDi denke (Fröstel). Und Sie konstruieren gerne alles zum Nachteil. 300km am Tag wären über 70k km im Jahr. Wer fährt so viel? Da kommen Kosten von sicher 20k€ im Jahr zusammen und das Auto ist nach maximal 4 Jahren hingerichtet. Und zu dem einen mit 5km müssten um auf den Schnitt zu kommen noch mal 3-4 mit 5km kommen.
hat auch einen "Zuheizer", oder PTC , ich denke, das war die Evolution der frühen "TDi" zu den aktuellen Dieseln, die aktuell wohl fast alle Turbo, Direkteinspritzung, Harnstoffeinspritzung etc. haben. Der Aufwand lohnt sich evtl. nicht für kleine Stadtfahrzeuge aber für große Langstreckenfahrzeuge wohl schon

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jim.panse 04.04.2019, 09:12
112.

Zitat von descartes
Und wir sind dabei für Lithium, Kobalt, ... die gleichen Fehler wieder zu machen und noch schlimmer, wir wissen jetzt aus der Vergangenheit, wozu das führen kann und wollen es trotzdem, anstatt eine Technologie, bei der Schaden bereits entstanden ist und nicht nochmal von vorne herein entstehen muss, sondern noch deutlich optimiert werden kann, weiter zu entwickeln! Das nenne ich "skrupellos". Wenn Sie denken, die Menge an benötigten Rostoffen, die in bisherigen Elektrogeräten, oder Handys benötigt wurden, sei auch nur annähernd vergleichbar mit dem, was wir benötigen, sollten die Wunschvorstellungen mancher E-Mobilityfans wahr werden, so sind Sie wohl fernab jeglicher Realität und machen sich wohl auch ein falsches Bild über die Möglichkeiten - und v.a. sauberen Möglichkeiten - des Recyclings. Was mich an dieser Thematik allerdings besonders aufregt, ist die Tatsache, das diese Diskussion aus Profitgier von den Herstellern erst so richtig voran getrieben wurde. Denn dass man Verbrenner deutlich sauberer herstellen kann und auch schon hätte können zeigen aktuelle Untersuchungen deulich. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/rde-messungen-cf-faktor/
Mittel- und Langfristig ist der Verbrenner tot. Das sind jetzt die ersten Rückzugsgefechte. Die Menschen in den Städten wollen keine lokalen Emissionen (auch keinen Lärm) und sie wollen weniger Verkehr. Das BEV wird genau das erreichen in Zukunft. Gleichzeitig muss und wird der ÖPNV weiter an Bedeutung gewinnen. Das hätte und könnte spielt keine Rolle und die Pseudoargumente gegen das BEV ziehen auch nicht mehr nachdem immer mehr Menschen tagtäglich nachweisen das es geht. Wer zum BEV kommt nicht wieder zurück. Das hat ein Vertreter der Verbrenner Lobby orakelt und Recht hat er.
OK jetzt kommen sicher vermehrt Trolle, die uns erzählen sie hätten es probiert aber es klappt nicht. Das ehrt das BEV da es als Bedrohung für Euch Verbrenner Lobbyisten wahrgenommen wird.

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tinnytim 04.04.2019, 09:18
113.

Zitat von descartes
Und wir sind dabei für Lithium, Kobalt, ... die gleichen Fehler wieder zu machen und noch schlimmer, wir wissen jetzt aus der Vergangenheit, wozu das führen kann und wollen es trotzdem, anstatt eine Technologie, bei der Schaden bereits entstanden ist und nicht nochmal von vorne herein entstehen muss, sondern noch deutlich optimiert werden kann, weiter zu entwickeln! Das nenne ich "skrupellos". Wenn Sie denken, die Menge an benötigten Rostoffen, die in bisherigen Elektrogeräten, oder Handys benötigt wurden, sei auch nur annähernd vergleichbar mit dem, was wir benötigen, sollten die Wunschvorstellungen mancher E-Mobilityfans wahr werden, so sind Sie wohl fernab jeglicher Realität und machen sich wohl auch ein falsches Bild über die Möglichkeiten - und v.a. sauberen Möglichkeiten - des Recyclings. Was mich an dieser Thematik allerdings besonders aufregt, ist die Tatsache, das diese Diskussion aus Profitgier von den Herstellern erst so richtig voran getrieben wurde. Denn dass man Verbrenner deutlich sauberer herstellen kann und auch schon hätte können zeigen aktuelle Untersuchungen deulich. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/rde-messungen-cf-faktor/
Diese ganze Argumentation ist doch die pure Heuchelei.
Im Gegeensatz zu Öl ist selbst das schlechteste Recycling von Lithium oder Kobalt ein Gewinn. Das eine Gut wird verbraucht, das andere verliert nur seine Funktion. Das kann ich wirklich nicht ernst nehmen.

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