Forum: Auto
Plan des Verkehrsministers: Wer auf Radstreifen hält, soll 100 Euro zahlen
Arne Immanuel Bänsch/ DPA

Andreas Scheuer plant härtere Strafen für Autofahrer, die Fahrradstreifen blockieren. Damit will er den Verkehr in den Städten sicherer machen und mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen.

Seite 10 von 32
schlumz 05.07.2019, 13:20
90.

Da kann der Andy mal gut dastehen. Zum Nulltarif versteht sich. Mal ein paar Pluspunkte sammeln um weiter die Autoindustrie zu bauchpinseln

Beitrag melden
hifimacianer 05.07.2019, 13:20
91.

Zitat von i_5
So ein Unfug, wenn man nur mal für ein zwei Minuten was erledigen muss und inzwischen immer mehr Parkplätze in den Städten mit irgendwelchen Bäumen ersetzt werden wo soll man denn da noch halten können. Aber bitte wenn er es so will parke oder halte ich halt in Zukunft links von der gestrichelten Linie - müssen die Autos einen großen Bogen fahren, kostet aber dann eben weniger!
So wie Sie denken eben viele.
Und genau das wird dann zum Problem, weil eben ständig jemand "nur kurz" auf Radwegen oder sonst wo steht, und die Radfahrer dann Slalom fahren müssen.

Beitrag melden
oldman2016 05.07.2019, 13:20
92. Aller Anfang ist schwer

Es ist ein richtiger Ansatz, das Parken auf Fahrradstreifen schlicht und einfach zu verbieten und das Verbot konsequent zu überwachen. Ein Handyfoto der Radfahrer sollte als Beweismittel reichen. Nicht ganz zu Unrecht wird allerdings die Frage gestellt, wo denn die immer zahlreicher auftretenden Lieferdienste parken sollen. Zwar könnten die auf der Fahrbahn parken, was aber die Sicherheit und Gesundheit der Auslieferungsfahrer und Zusteller wegen des fließenden Verkehrs in Gegenrichtung gefährdet. Außerdem wird dann der Verkehrsfluss für die Kfz und auch für Busse des ÖPNV nach meiner Meinung unverhältnismäßig stark behindert. Außerdem nützen alle Maßnahmen nicht, wenn die Radwege nicht breit genug sind und deren Belag zu holprig ist. Wie soll bitte schön ein Radfahrer einen E-Tretrollerfahrer mit dem notwendigen Sicherheitsabstand überholen? Geschweige denn einen anderen Radfahrer, der langsamer fährt.
Nein die Fahrradwege gehören auf die Fahrbahn für Autos und müssen mindestens die Breite einer Fahrbahn haben. Mehr Einbahnstraßen und Rückbau der Parkstreifen und -buchten auf öffentlichem Grund entlang der Straßen können nur die Lösung sein. Vor allem wenn der Boom der E-Tretroller für die letzte Meile tatsächlich eintritt.

Beitrag melden
zdophers 05.07.2019, 13:21
93. Und weil Sie meinen,

Zitat von i_5
So ein Unfug, wenn man nur mal für ein zwei Minuten was erledigen muss und inzwischen immer mehr Parkplätze in den Städten mit irgendwelchen Bäumen ersetzt werden wo soll man denn da noch halten können. Aber bitte wenn er es so will parke oder halte ich halt in Zukunft links von der gestrichelten Linie - müssen die Autos einen großen Bogen fahren, kostet aber dann eben weniger!
mal für ein zwei Minuten halten zu müssen, dürfen sie die Gesundheit oder das Leben von Radfahrenden gefährden?

Btw. irgendwelche Bäume sorgen dafür, dass Sie Luft zum Atmen haben!

Beitrag melden
herbert.echzell 05.07.2019, 13:21
94.

Zitat von theanalyzer
Falscher Ansatz! Sicherer wird der Radverkehr, wenn sich alle Radfahrer an rudimentäre Verkehrregeln halten. Rote Ampeln beachten, zugelassene Beleuchtung anbringen, Vorfahrtregeln und §1 StVo beachten.
Haben Sie außer Whataboutism noch etwas anderes zum Thema beizutragen.

Ja. Radfahrer missachten auch oft Regeln. Ob so oft, wie Autofahrer - und Insbes. Taxifahrer - sei aber mal dahingestellt.

Beitrag melden
zdophers 05.07.2019, 13:22
95. Gleiches Recht für alle?

Zitat von jens60
Da wird wohl demnächst so manches Geschäft nicht mehr beliefert werden können.....Naja ,was solls... Ist ja auch nicht wichtig,wichtiger ist das Fahrradfahrer Platz haben. Die dürfen auch ungestraft bei rot über die Ampel....Dürfen in Fußgängerzonen fahren und und und... Ich habe nichts gegen Radfahrer aber bitte gleiches Verkehrsrecht und Strafen für alle. Leider wird das im jetzt so grünen Deutschland nicht durch gesetzt.Die Autofahrer sind halt die blöden..
Das heisst, ich darf mein Rad auf der Fahrbahn abstellen?

Beitrag melden
ancoats 05.07.2019, 13:22
96.

Zitat von layDiLike
Dann sollten wir die Fahrradfahrer auch an der Kfz- Steuer beteiligen.
Ach, die alte Leier wieder... My dear, ich als Radfahrer und Steuerzahler finanziere jede Menge Autozeugs mit, das ich nicht benutze, z.B. Autobahnen. Und für die indirekten Kosten des Autoverkehrs komme ich sowieso auch auf, ganz ohne Kfz-Steuer. Rege ich mich vielleicht darüber auf? Nee - so sieht nunmal die Finanzierung eines gemeinsamen Staatswesens aus.

Beitrag melden
horstenporst 05.07.2019, 13:23
97.

Zitat von theanalyzer
Falscher Ansatz! Sicherer wird der Radverkehr, wenn sich alle Radfahrer an rudimentäre Verkehrregeln halten. Rote Ampeln beachten, zugelassene Beleuchtung anbringen, Vorfahrtregeln und §1 StVo beachten.
Ihr Nutzername laute zwar theanalyzer, analysiert haben sie zu diesem Thema aber bisher sicher nichts. Suchen Sie doch mal nach Unfallstatistiken. Dann werden Sie feststellen, dass Unfälle zwischen PKWs und Fahrrad häufiger durch den PKW- als den Radfahrer verursacht werden.

Beitrag melden
felisconcolor 05.07.2019, 13:23
98. Nein

Zitat von ingem
Wer dann künftig mit seinem (Renn-)Rad trotz Radweg auf Bundesstraßen etc unterwegs ist sollte auch tiefer in die Tasche greifen müssen. Und vor allem mit härterer Hand kontrolliert und verwarnt werden. Vor allem sollten Radfahrer auch Kennzeichnungspflichtig sein. Man kann sich als solcher sonst fast alles erlauben ohne jemals wieder gefunden bzw erkannt tu werden.
das wird nie passieren. Welcher Polizist wird sich trauen Radfahrer auch nur mit Wattebäuschchen zu bewerfen. Wenn er nicht geteert und gefedert und mit Panzertape am nächsten Laternenmast kopfüber geklebt wird dann droht ihm die Versetzung in ein Kleckerdorf im Elbufer Drawehn. Radfahrer sind über alle Zweifel erhaben. Sie retten schliesslich die Umwelt und damit den ganzen Erdball

Beitrag melden
hifimacianer 05.07.2019, 13:23
99.

Zitat von ingem
Wer dann künftig mit seinem (Renn-)Rad trotz Radweg auf Bundesstraßen etc unterwegs ist sollte auch tiefer in die Tasche greifen müssen. Und vor allem mit härterer Hand kontrolliert und verwarnt werden. Vor allem sollten Radfahrer auch Kennzeichnungspflichtig sein. Man kann sich als solcher sonst fast alles erlauben ohne jemals wieder gefunden bzw erkannt tu werden.
Sie sollten sich die Regeln dazu besser noch mal durchlesen.
Es gibt zahlreiche Gründe, die es erlauben den Radweg NICHT zu benutzen!

Und bevor man anfängt Radfahrer mit "härterer Hand" zu kontrollieren. Sollte man vielleicht lieber erst mal bei Autofahrern konsequenter durchgreifen. Denn das wird heute immer noch nicht getan. Immerhin geht vom Fehlverhalten von Autofahrern die deutlich größere Gefahr aus!

Beitrag melden
Seite 10 von 32
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!