Forum: Auto
Plan des Verkehrsministers: Wer auf Radstreifen hält, soll 100 Euro zahlen
Arne Immanuel Bänsch/ DPA

Andreas Scheuer plant härtere Strafen für Autofahrer, die Fahrradstreifen blockieren. Damit will er den Verkehr in den Städten sicherer machen und mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen.

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siebenachtneun 05.07.2019, 13:38
120.

Höhere Strafen bringen nichts, wenn nicht kontrolliert wird.

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herbert.echzell 05.07.2019, 13:38
121.

Zitat von !!!Fovea!!!
Hallo, haben Sie schon mal was von Datenschutz gehört? Sie als Privatmensch dürfen das gar nicht.
So ein Unfug. Natürlich darf er das.

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Stereo_MCs 05.07.2019, 13:41
122.

Zitat von !!!Fovea!!!
... und eine Aufstockung des Bußgeldes bei Rotlichtverstößen? Ach stimmt ja, geht momentan nicht, da man auf Stimmenfang ist....seitens der CDU....
Bei Rot über die Ampel fahren, kostet den Radfahrer genau soviel wie den Autofahrer, samt Punkten und Konsequenzen.
Schon schlimm als Auto Dinosaurier im (angeblich) total grün verseuchten D.

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stumpen89 05.07.2019, 13:42
123.

Zitat von merlin 2
Und was machen die Lieferdienste? Fahren Ihren Transporter kurz ins nächste Parkhaus und liefern dann zufuß aus oder wie? Wieder so ein Vorschlag, den man nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen kann.
Ist es nicht eigentlich Aufgabe der Lieferdienste bzw. deren Fahrer, sich einen normgerechten und legalen Park- bzw. Anlieferplatz zu suchen? Und wenn direkt an der Straße Park- oder Halteverbot gilt, muss man eben in der Nebenstraße parken und den Rest laufen. Dafür gibt es Sackkarren oder Handwagen. Das hat früher doch auch funktioniert, wieso denn heute nicht? Vielleicht setzen sich dann auch endlich alternative Lieferfahrzeuge wie Lastenräder durch. Es gibt jedenfalls weder ein Recht, direkt von der Wohnungstüre des Kunden zu parken, noch innerhalb weniger Stunden sein Paket direkt an die Türe geliefert zu bekommen, auch wenn Amazon Prime etwas anderes suggeriert. DHL, UPS und co. sind die größte Plage der Innenstädte im 21. Jahrhundert.

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MatthiasPetersbach 05.07.2019, 13:42
124.

Zitat von merlin 2
Und was machen die Lieferdienste? Fahren Ihren Transporter kurz ins nächste Parkhaus und liefern dann zufuß aus oder wie? Wieder so ein Vorschlag, den man nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen kann.
Das frage ich mich auch.

Das Gesetz ist wieder mal gut gemeint - aber schlecht gemacht.
HANDWERKLICHES scheint nicht mehr so wirklich im Vordergrund zu stehen. Oder es fehlt am dem Wissen um die Vielfalt und die Erfordernisse des Lebens.

Bei uns ist Hauswand, dann schmaler Gehweg, dann Radstreifen auf die Fahrbahn gemalt. Und alles, was früher am Straßenrand stattfand, muß eben jetzt auf dem Radstreifen stattfinden - außer Parken.

Wie soll das mit nem absoluten Halteverbot klappen? Es geht ja nicht nur um Amazon und Co - auch Baustellen wollen beliefert werden. Und auch der Öllaster steht am Straßenrand, wenn wir Öl kriegen.

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noalk 05.07.2019, 13:42
125. ganz einfache Alternative

Zitat von i_5
So ein Unfug, wenn man nur mal für ein zwei Minuten was erledigen muss und inzwischen immer mehr Parkplätze in den Städten mit irgendwelchen Bäumen ersetzt werden wo soll man denn da noch halten können. Aber bitte wenn er es so will parke oder halte ich halt in Zukunft links von der gestrichelten Linie - müssen die Autos einen großen Bogen fahren, kostet aber dann eben weniger!
Stellen Sie Ihr Fahrzeug einfach auf der Fahrbahn ab. Ihre Autofahrer-Kollegen werden sicherlich Verständnis dafür haben.

Dasselbe gilt übrigens auch für Lieferdienste!

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boetho11 05.07.2019, 13:42
126. Falsch...

Zitat von !!!Fovea!!!
Hallo, haben Sie schon mal was von Datenschutz gehört? Sie als Privatmensch dürfen das gar nicht.
sie dürfen jederzeit Fotos von falsch geparkten KfZ machen und diese den Behörden zur Verfügung stellen, eine grosse Hilfe ist dabei die App: Wegeheld. Was Sie nicht dürfen ist Fotos von Personen die Ihr Fahrzeug falsch parken z.B, auf Facebook veröffentlichen, das Fahrzeug inkl. Kennzeichen hat keinen Persönlichkeitsschutz.

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foxtrottangohamburg 05.07.2019, 13:43
127. Realitätsverweigerung und wie üblich zu kurz gedacht

Was keiner der motorisierten Kläger wahr haben möchte und ausblendet und A. bScheuerT und Co. mutwillig ignorieren, ist, dass das heutige Mobiliätskonzept am Aussterben ist. Strafen sind nicht die Lösung, sondern der konsequente Umbau des Individualverkehrs sowie die entsprechende Anpassung der Lebensräume und des ÖNV. Schweden macht vor wie das aussehen kann. Die Deutschen sind da leider ewiggestrig und reaktionär in Denken und Handeln und weigern sich beharrlich sowie mit allen möglichen Ausflüchten, sich Realität und naher Zukunft anzupassen. Beliebteste Methode: Andere abwerten und ihnen Schuld zuschieben, um selbst bloß nichts an seinem Trott ändern zu müssen. Wofür die Evolution eine einfache Lösung hat: das Aussterben.

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herbert.echzell 05.07.2019, 13:46
128.

Zitat von meinerlei
Als Radfahrer in der Großstadt bin ich auch nicht immer erfreut über blockierte Fahrradwege. Die Blockierer sind allerdings fast ausnahmslos Lieferdienste, welche schlicht keine Alternative haben und keine böswilligen Autorambos.
Das ist so nicht richtig. Ich kann Ihnen Straßen nennen, in denen Lieferdienste NICHT auf dem Radstreifen parken.. Und zwar, weil Sie es NICHT MEHR KÖNNEN. Weil der nämlich schon von vorne bis hinten mit normalen PKW zugeparkt ist.

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Crom 05.07.2019, 13:47
129.

Es müsste ein System geben, mit denen Parksünder leicht gemeldet werden können, z.B. als App. Mir geht es hier vor allem um Parken auf Behindertenparkplätzen, Zuparken von Ein- und Feuerwehrzufahrten etc.

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