Forum: Auto
Plan des Verkehrsministers: Wer auf Radstreifen hält, soll 100 Euro zahlen
Arne Immanuel Bänsch/ DPA

Andreas Scheuer plant härtere Strafen für Autofahrer, die Fahrradstreifen blockieren. Damit will er den Verkehr in den Städten sicherer machen und mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen.

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haareschüttler 05.07.2019, 18:36
300.

Zitat von i_5
(...). Aber bitte wenn er es so will parke oder halte ich halt in Zukunft links von der gestrichelten Linie - müssen die Autos einen großen Bogen fahren, kostet aber dann eben weniger!
Tja aber genau so ist es auch heute schon richtig wenn Sie halten. Und Parken darf man auch heute schon nicht im Parkverbot. Muss man halt mal die Zivilisationauswüchse am verlängerten Rückrat 30 Meter weiter bewegen...

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In Kognito 05.07.2019, 18:37
301. Mindestabstand für Radfahrer?

-wenn die an verkehrsbedingt haltenden Autos (Ampel, stockender Verkehr) mit cm.-Abstand vorbeirasen?
Gibt's dann auch Bußgeld - für die Rad-Raser - versteht sich?

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k70-ingo 05.07.2019, 18:43
302.

Zitat von roadmaster
ist doch Pyöngyang in Nordkorea! Kaum Autos, breite Straßen und hauptsächlich Fahrräder. Und wer dort muckt verschwindet einfach ins Arbeitslager (100€ Bußgeld sind doch ein Wiitz!) wo er sich über sein Vergehen bei gemeinnütziger Arbeit Gedanken machen kann! Gerne können diejenigen, die solche Verhältnisse herbeisehnen dahinziehen.
Da verwechseln Sie ganz schwer etwas, und zwar das heutige Nordkorea mit dem China der 70er Jahre.

In Pjöngjang fahren heutzutage viele Autos - und viele davon sind SUV hauptsächlich deutscher und teils amerikanischer Marken.

Und was den Fahrstil angeht, nun, den könnte man als robust bezeichnen. Die neuen Ampeln (übrigens made in Germany) werden als freundliche Empfehlung angesehen -mehr nicht-, und das Aufmucken geht dort deutlicher vonstatten als in Mitteleuropa.

Da kommt zutage, daß unter dem dünnen Firnis der Ideologie die nordkoreanische Gesellschaft zutiefst konfuzianisch geprägt ist.
So haben es -entgegen allen offiziellen Blablas wegen sozialistischer Gleichberechtigung- die "Blumen von Pjöngjang", die hübschen jungen Verkehrspolizistinnen, ziemlich schwer. Kein älterer Mann akzeptiert sie als gesellschaftlich höherrangig. Entsprechende Dispute arten gelegentlich in wüste Schreieren aus, wie ich selber miterleben konnte.

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Ein Stein! 05.07.2019, 18:44
303. Nomen est Omen (Sie haben Ihren Nick sehr gut gewählt)

Zitat von gehirnaus
Wenn die Handyknipse als Beweis gilt und ich 20% bekomme dann hätte ich ausgesorgt. Aber die Eier muss man dann auch haben Herr Minister!!!
1.
Einfach bloß "Handyknipse" wird bei den meisten Verstößen nicht funktionieren, mit Sicherheit vergessen Sie relevante Merkmale der Umgebung. Und dann ist es in einem Rechtsstaat schon das Ende des Vorgangs, sobald der Beschuldigte von seinem Einspruchsrecht Gebrauch macht.

2.
Bei 20% Provision wären Sie mit Sicherheit nicht der Einzige, der versuchen würde, sein Einkommen aufzubessern. Wenn man bedenkt, wie viele sich in diesem Thread als Denunzianten geoutet haben, ohne Geld dafür zu bekommen, sieht es für Sie ganz schön mau aus. Wie hieß die App nochmal? War das "Blockwarts Liebling?"
Ach nee, irgendwas mit "Held".
Das würde zu Mehrfachmeldungen führen und sogar ich als Laie (nun ja, nicht ganz, aber lang lang ist's her) wüsste jetzt eine Methode, keine einzige zu bezahlen (Stichwort: Verbot der Doppelbestrafung)!

3.
Deshalb braucht der Herr Minister auch keine Eier, er hat Hirn (an).
Auch wenn er dies oft genug zu verbergen versteht.
Ich hoffe, Sie kommen mit ihren Eiern gut durchs Leben...

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k70-ingo 05.07.2019, 18:49
304.

Zitat von herbert.echzell
Dann machen Sie es doch einfach. Machen Sie wahrscheinlich ohnehin schon. Ich kann auch nicht verstehen, warum Leute mit Kennzeichen aus dem Berliner Umland unbedingt bis ins Zentrum zur Mall of Berlin einkaufen fahren müssen. Die gleichen Geschäfte gibt auch in den Shopping Malls in den Randbezirken wie Steglitz, Mariendorf, Spandau, Lichtenberg, Friedrichshain, usw.
Das mache ich so, seit Jahren schon - und sehe mich deswegen dem Vorwurf ausgesetzt, daß dieses Verhalten der Grund für das Sterben des innerstädtischen Einzelhandels ist.

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willib1955 05.07.2019, 18:56
305.

Zitat von markx01
Zitat:"An Kreisverkehren Stoppschilder aufstellen? Kaum zu Glauben was Sie hier für einen B............ schreiben." Haben Sie den vorherigen Beitrag dazu auch gelesen und mal darüber nachgedacht, warum und wieso? Nicht immer gleich alles verteufeln. Gruß
Habe ich gelesen. Aber warum sollte ich über den Quatsch nachdenken?

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Stereo_MCs 05.07.2019, 19:03
306.

Zitat von In Kognito
-wenn die an verkehrsbedingt haltenden Autos (Ampel, stockender Verkehr) mit cm.-Abstand vorbeirasen? Gibt's dann auch Bußgeld - für die Rad-Raser - versteht sich?
Radfahrer dürfen (stehende) Autos auch rechts überholen, schauen sie bei Gelegenheit mal in die StVO.

Ansonsten müssen Radler Autos mit 80-100cm überholen. Was ja eher selten vorkommt, da die einfach schneller sind.
Autos Radfahrer aber mit 150cm.
Unterschied Einspur- zu Zweispurfahrzeug. Aber das wissen sie ja sicher, so wie sie ja auch wissen, dass die Krim widerrechtlich annektiert wurde.

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loncaros 05.07.2019, 19:18
307.

Zitat von layDiLike
Dann sollten wir die Fahrradfahrer auch an der Kfz- Steuer beteiligen.
Ich zahle bereits KFZ-Steuer für mein Fahrrad.

0 Hubraum = 0€ Steuer. Ist fair, oder?

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Stäffelesrutscher 05.07.2019, 19:20
308.

Zitat von bstendig
Und kostet es dann auch jden Radfahrer 100 Euro, wenn er statt einem vorhandenen Radweg die Straße nutzt. Schließlich macht er damit ja den Straßenverkehr unsicherer. Notiz am Rande: Vor ein paar Wochen wurde mit großem Brimborium der Rad-Schnellweg zwischen Sindelfingen und Stuttgart eingeweiht. Kostenpunkt 7, 5 Millionen Euro. Und was fährt natürlich allabendlich über die eh überlastete Bundesstraße? Genau. Unzählige Eddy-Merckx-Verschnitte, die sich für eine Radwwg wohl "zu gut" fühlen. Also dann bitte gleiches Recht für alle: 100 Euro auch in diesen Fällen.
Wenn diejenigen, die erstens »Fahrbahn« und »Straße« nicht auseinanderhalten können, zweitens jeden Radweg für benutzungspflichtig halten, drittens Fahrräder nicht zum Straßenverkehr rechnen und viertens nicht wissen, wo Fahrräder gemäß § 2 Absatz 1 StVO normalerweise hingehören ... wenn also die ohne Ahnung sich aus der Diskussion heraushalten würden, wäre schon viel gewonnen. Ich versuche ja auch nicht, auf einem Chirurgenkongress zu erklären, wie man ein Bein amputiert, nur weil ich schon mal mit der Feinsäge ein paar Tischbeine abgelängt habe.

Ich habe spaßeshalber mal nachgeguckt: das Benutzen einer Straße, auf der Radfahrer wirklich nichts verloren haben - Autobahn und Kraftfahrstraße - kostet derzeit 10 Euro Bußgeld. Tatbestandsnummer 118100.
Wer auf der Autobahn parkt: 70 Euro, 1 Punkt in Flensburg. Mit Gefährdung 15 Euro mehr.
Das sind Tatbestände, bei denen die anderen Autos immer noch dran vorbeikommen, ohne die »Exklusivpiste« zu verlassen. Wenn Sie auf dem Radweg parken und den Radfahrer dadurch zwingen, abzusteigen und über den Gehweg zu schieben oder das Rad auf die Fahrbahn zu setzen und an Ihnen vorbeizureden, dann ist das noch um ein paar Umdrehungen gravierender. Da sind wir im Bereich der Nötigung.

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markx01 05.07.2019, 19:25
309. @willib1955

Zitat:"Habe ich gelesen. Aber warum sollte ich über den Quatsch nachdenken?"

Verstärkte gegenseitige Rücksichtnahme bei gleichzeitiger Vereinfachung der Regeln (Vorfahrtsrecht, Reißverschlussverfahren) und Schutz des schwächsten Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum (Fußgänger) sowie event. Förderung öffentlicher Verkehrsmittel ist also Quatsch.

Interessant.

Gruß

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