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Polizeigewerkschaft zum Tempolimit-Streit: "Geschwindigkeit ist der Killer Nummer ein
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX

Eine Regierungskommission schlägt ein Tempolimit zum Klimaschutz vor, CSU-Verkehrsminister Scheuer hält sich zurück. Polizeivertreter sehen in einer Grenze die Chance auf mehr Sicherheit.

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fuechsin1989 28.01.2019, 13:17
350. Autobahn-Erlebnisse

Bei der letztjährigen Rückfahrt aus meinem Urlaub wurde ich auf der Rückfahrt (A 9 München Richtung Frankfurt) tagsüber bei normalem Verkehrsaufkommen innerhalb von drei Stunden zwei mal unfreiwilliger Beobachter eines Autorennens an dem vier, beim zweiten Mal drei hoch-motorisierte PKW beteiligt waren.
Ich befuhr die mittlere Spur mit einer Geschwindigkeit von ca. 140 km/h. Die Rennfahrer befuhren mit einer geschätzten Geschwindigkeit von weit über 200 km/h die rechte Spur in einem Abstand von weniger als zehn Metern zwischen den einzelnen Fahrzeugen.
Ein nur kleiner Fahrfehler der Raser hätte eine Katastrophe zur Folge gehabt.
Ich befürworte ein Tempolimit auf Autobahnen und Landstraßen und bin gegen eine "Freie Fahrt" für "Fahrspaß-Bürger".

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misterknowitall2 28.01.2019, 13:18
351. Na klar,

Zitat von c700
Wo stand jetzt in meinem Beitag, dass ich mit dem Flieger nach China oder irgendwo anders in den Urlaub fliege? Aber exclusiv für Sie! Wir, ein Freund und ich sind vor 3 Jahren mit identischen Fahrzeugen eine Strecke von A nach B, Entfernung 300km, an einem Sonntag morgen gefahren. Strecke mit Tempolimit, teilweise ohne. Einer fuhr so schnell wie es geht, der andere zwischen 120 und 130km/h. Zeiterssparnis für den .....
wer soll ihnen das denn glauben? Wenn Kandidat a wirklich 15 Liter verbraucht hat auf 100, dann hat er entsprechende Durchschnittsgeschwindigkeiten erreicht und war somit erheblich schneller als Kandidat 2. Dann sind 15 Liter für ein modernes Auto zu viel. War das ein Oldtimer? Oder war der Wagen defekt? Ein moderner Wagen braucht bei einer D-geschwindigkeit von 120-130 7-9 Liter.
PS: Was ist ein Witzbild? :-)

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Pickle__Rick 28.01.2019, 13:19
352.

Zitat von c124048
Ja... nach Ihrem Post sind nun 2 Stunden vergangen... Haben Sie mittlerweile gemerkt, was Sie da für einen (physikalischen) Stuss geschrieben haben? Nicht? Ganz einfach: eine "Beschleunigung" fährt nicht gegen feste Hindernisse....
Nochmals, nein. Es ist und bleibt nicht die Beschleunigung und nicht die Geschindigkeit. Sie könnten ohne Proble 10.000 km/h fahren. Falls man dabei vor anderen Einflüssen wie der Reibung gechützt ist, bekommt man kein Problem. Erst wenn man in einem Sekundenbruchteil einer heftigen Beschleunigung ausgesetzt ist. Das es dabei um die negative Beschleunigung geht, habe ich hier bereits geschrieben. Wie gesagt, da gibt es eigentlich nichts zu diskutieren. Diese beiden Größen sind natürlich verbunden.

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misterknowitall2 28.01.2019, 13:20
353. Sagen sie es doch bitte richtig.

Zitat von Europa!
Die Raserei der Wenigen auf deutschen Autobahnen ist für alle anderen Verkehrsteilnehmer purer Stress. Ein generelles Tempolimit würde nicht nur den Benzinverbrauch, sondern auch den (langfristig tödlichen) Adrenalinausstoß auf angenehme Weise vermindern. Die wechselnde......
Es ist für SIE purer Stress. Sie müssen nicht fürs Volk sprechen, zumal das nicht stimmen dürfte. Wer sich nicht auf die Autobahn traut sollte Bahn fahren. Ist sowieso besser, wenn man schon mit dem Verbrauch argumentiert.

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c700 28.01.2019, 13:21
354.

Zitat von rennflosse
Und wie ist das mit 150?
Bei 150 wird das Auto mehr Schadstoffausstoß produzieren, als bei 120km/h.

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Hoellenhagen 28.01.2019, 13:21
355. Der Autofahrer als "Killer" und tödlicher Feind der Polizei.

Den Eindruck habe ich auch. Die jagen den Autofahrer und nicht die Mörder.

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Pickle__Rick 28.01.2019, 13:21
356.

Zitat von friedrich.hipp
Die Beschleunigung geht der Geschwindigkeit voraus. Ohne vorherige Beschleunigungsphase gibt es keine Geschwindigkeit. Sie ist dennoch die gefährlichere von beiden Größen. Die Verringerung der Geschwindigkeit (negative Beschleunigung) in zu kurzer Zeit, bzw. zu kurzer Wegstrecke, tut weh. Man nennt das dann Unfall.
Richtig. Es ist also die (negative) Beschleunigung.

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garfieƖd 28.01.2019, 13:22
357. Ist die Diskussion zielführend?

"Die jüngste Untersuchung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) aus dem Jahr 2016 hat ergeben, dass auf Abschnitten mit einem Tempolimit pro Kilometer rund 26 Prozent weniger Menschen tödlich verunglückten als auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Zahl der Schwerverletzten sei auf Strecken mit Tempolimit um 17 Prozent ebenfalls geringer. "
2016 starben 393 Menschen auf den deutschen Autobahnen und es gab 6103 Schwerverletzte. Die ganze Diskussion dreht sich also um Massnahmen, die im Jahre der Erhebung und unter Annahme, dass diese Werte ganz allgemein gelten 100 Menschenleben gerettet und etwa 1000 Schwerverletzten das Krankenhaus erspart hätten. Ganz prinzipiell ist es natürlich erstrebenswert, wenn weniger Menschen bei Unfällen zu Schaden kommen. Aber hier geht es um 3% weniger Tote bei Unfällen im Strassenverkehr und 1.5% weniger schwere Verletzungen in selbigen. Da sollte man sich schon fragen, ob diese so hoch aufgehängte Diskussion unterm Strich wirklich eine deutlich Verbesserung bringt, oder ob man die Energie nicht besser in Aktivitäten stecken sollte, die wirklich nachhaltig etwas bewirken. Und das schreibe ich als überzeugter Radfahrer!

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Pickle__Rick 28.01.2019, 13:23
358.

Zitat von Chrizzl
Nach dieser Aussage hat ein Auffahrunfall mit Tempo 20 die gleichen Auswirkungen wie mit Tempo 80! Da gibt es tatsächlich keine Diskussion.....
Natürlich nicht...

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slowboarder 28.01.2019, 13:24
359. ja, klar aus Ihrer persönlichen Sicht

Zitat von hrboedefeld
ich fahre alle Langstrecken wenn es nur irgendwie geht nachts und auch so schnell wie möglich. Meist konstant mit entspannten 220km/h. Selten schneller, langsamer nur in den Begrenzungen. Das spart mir sehr viel Zeit und meinem Arbeitgeber erhebliche Kosten, da ich kein Hotel benötige sondern lieber schnell wieder bei meiner Familie sein möchte. Ein Tempolimit hätte zur Folge, dass ich etwa 60 Nächte zusätzlich in Hotels verbringen müsste, da es unverantwortlich wäre eine Langstrecke mit 130 nachts zu fahren, da ich schlicht nicht in der Lage bin die Konzentration aufrecht zu erhalten wenn ich so langsam fahren muss. Dieses Problem haben übrigens alle Länder mit Tempolimit. In Frankreich baut man bspw. bunte Skulpturen an den Autobahnen um die Fahrer wach zu halten. Durch die vielen Hotelnächte würde ich übrigens deutlich mehr CO2 verursachen (Heizung, Wäsche, etc...) als durch den Mehrverbrauch bei höherem Tempo zu Stande kommen. Und weiterhin hätte mein Arbeitgeber dadurch vorsichtig geschätzte Mehrkosten von 12tsd Euro jährlich. Aus meiner Sicht gibt es also kein Argument für ein Tempolimit
aber wieviele Menschen, die TAGtäglich auf den Autobahnen unterwegs sind, haben ihr Arbeitsprofil?
wahrscheinlich die wenigsten.
Eine generelle Regelung kann sich nicht an "Einzelschicksalen" orientieren, sondern muss sich nach der Gesamtheit richten.
Wenn 100.000 Menschen durch eine Regelung 1 kg weniger CO2 erzeugen und 100 durch die gleiche Regelung plötzlich 10 kg mehr, dann spart die Regel immer noch 99.000 kg CO2 ein.

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